{"id":246276,"date":"2025-07-06T07:31:19","date_gmt":"2025-07-06T07:31:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/246276\/"},"modified":"2025-07-06T07:31:19","modified_gmt":"2025-07-06T07:31:19","slug":"philipsen-sprint-ins-gelbe-trikot-maessiger-red-bull-auftakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/246276\/","title":{"rendered":"Philipsen-Sprint ins Gelbe Trikot &#8211; M\u00e4\u00dfiger Red-Bull-Auftakt"},"content":{"rendered":"<p>Lille (dpa) &#8211; Die Red-Bull-Radprofis um Primoz Roglic und den deutschen Tour-Deb\u00fctanten Florian Lipowitz verschwanden schnell im Teambus. Nach dem leichten D\u00e4mpfer zum Auftakt der 112. Tour de France in Lille wollten die Fahrer des Rennstalls die erste Etappe wohl schnell vergessen. Gleich zu Beginn kassierte der slowenische Podium-Kandidat Roglic 39 Sekunden auf die Top-Stars Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abIst jetzt kein Weltuntergang, aber h\u00e4tte besser laufen k\u00f6nnen\u00bb, sagte Teamchef Ralph Denk. \u00abMund abwischen, weitermachen\u00bb, meinte der bedient wirkende 53-J\u00e4hrige. Sportchef Rolf Aldag sagte, das Team habe wegen der turbulenten Etappe \u00abbewusst weniger Risiko\u00bb nehmen wollen. Bis zehn Kilometer vor dem Ziel sollten die Red-Bull-Fahrer zusammenbleiben. \u00abDas haben sie konsequent gemacht. Aber dann waren sie auch konsequenterweise hinten\u00bb, sagte Aldag. Der Abstand werde zum Tour-Ende in Paris am 27. Juli \u00abnicht entscheiden\u00bb.<\/p>\n<p>Dank der unruhigen Windverh\u00e4ltnisse hatten sich die Gesamtsieg-Favoriten Pogacar und Vingegaard in der f\u00fchrenden Gruppe um den sp\u00e4teren Tagessieger Jasper Philipsen aus Belgien wenige Kilometer vor dem Ziel in Lille abgesetzt &#8211; und Roglic sowie den belgischen Podium-Kandidaten Remco Evenepoel hinter sich gelassen.\u00a0<\/p>\n<p>Philipsen feiert zehnten Tour-Tagessieg<\/p>\n<p>Philipsen feierte in der N\u00e4he der imposanten Festungsanlage der nordfranz\u00f6sischen Stadt seinen zehnten Etappensieg. Doch nicht nur das: Der 27-J\u00e4hrige streifte sich das Gelbe Trikot \u00fcber und schaffte dadurch einen besonderen Erfolg, denn die schnellen M\u00e4nner haben nur selten die Aussicht auf das prestigetr\u00e4chtigste Dress der Radsportwelt.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abMan tr\u00e4umt davon\u00bb, sagte der Belgier bei Eurosport \u00fcber das Tragen des Gelben Trikots. \u00abDer zehnte Sieg ist einer, den ich nicht vergessen werde\u00bb, f\u00fcgte er hinzu. Philipsen setzte sich nach den gr\u00f6\u00dftenteils flachen 184,9 Kilometern mit Start und Ziel in Lille vor dem eritreischen Profi Biniam Girmay und dem Norweger S\u00f6ren W\u00e4renskjold durch. Die deutschen Sprinter um Pascal Ackermann und Phil Bauhaus gingen leer aus, daf\u00fcr wurde der Deb\u00fctant Marius Mayrhofer Neunter.<\/p>\n<p>Drei deutsche Deb\u00fctanten in Lille<\/p>\n<p>Gleich bei seiner Deb\u00fct-Etappe erlebte die deutsche Radsport-Hoffnung Lipowitz einen leichten Schreckmoment. Der 24-J\u00e4hrige \u00e4rgerte sich im Laufe des Rennens \u00fcber einen platten Reifen. Die Panne war zwar schnell behoben, aber der Gesamtdritte der Dauphin\u00e9-Rundfahrt musste knapp 40 Sekunden ohne Hilfe seiner Kollegen aufholen, ehe er wieder zum Hauptfeld stie\u00df.\u00a0<\/p>\n<p>Das weltweit gr\u00f6\u00dfte Radsport-Gro\u00dfereignis begann zum ersten Mal seit vier Jahren wieder in Frankreich. Gegen 13.40 Uhr erfolgte der scharfe Start f\u00fcr die 184 Profis, darunter die deutschen Deb\u00fctanten Lipowitz, Mayrhofer, und Niklas M\u00e4rkl. Insgesamt zehn deutsche Fahrer machten sich auf ins Tour-Abenteuer, der deutsche Stra\u00dfenrad-Meister Georg Zimmermann f\u00e4hrt im schwarz-rot-goldenen Dress.<\/p>\n<p>Kurioser Sturz bei Auftaktetappe<\/p>\n<p>Die Profis schonten sich bei hohen Geschwindigkeiten nicht. Ein kurioser Sturz macht das deutlich. Die beiden franz\u00f6sischen Profis Benjamin Thomas und Matt\u00e9o Vercher sprinteten um einen einzigen Bergwertungspunkt. Kurz nachdem Thomas die Linie als Erster etwa 79 Kilometer vor dem Ziel \u00fcberquert hatte, st\u00fcrzte der 29-J\u00e4hrige und riss Vercher kurz darauf mit hinunter. Beide konnten aber weitermachen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>L\u00e4ngste Etappe steht bevor\u00a0<\/p>\n<p>Der zweimalige Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna aus Italien musste die Rundfahrt wegen Sturzfolgen schon fr\u00fch verlassen. Auch der Schweizer Stefan Bissegger musste die Tour beenden.<\/p>\n<p>Gleich am zweiten Tag steht den Profis am Sonntag gleich die l\u00e4ngste Etappe bevor. Auf den 209,1 Kilometern zwischen Lauwin-Planque und Boulogne-sur-Mer im Norden Frankreichs machen sich die Ausrei\u00dfer und Klassiker-Experten gro\u00dfe Hoffnungen auf den Tagessieg. Darunter ist auch der niederl\u00e4ndische Topstar Mathieu van der Poel, der im Fr\u00fchjahr die Klassiker Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix gewonnen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lille (dpa) &#8211; Die Red-Bull-Radprofis um Primoz Roglic und den deutschen Tour-Deb\u00fctanten Florian Lipowitz verschwanden schnell im Teambus.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":246277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,156,30,1209,9408,34902,4418],"class_list":{"0":"post-246276","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankreich","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-radsport","14":"tag-tour-de-france","15":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114805124966036596","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/246276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=246276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/246276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/246277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=246276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=246276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=246276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}