{"id":24642,"date":"2025-04-11T23:43:12","date_gmt":"2025-04-11T23:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24642\/"},"modified":"2025-04-11T23:43:12","modified_gmt":"2025-04-11T23:43:12","slug":"neuer-mainframe-von-ibm-und-natuerlich-mit-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24642\/","title":{"rendered":"Neuer Mainframe von IBM \u2013 und nat\u00fcrlich mit KI"},"content":{"rendered":"<p>Bei seiner neuen Mainframe-Generation setzt IBM ganz auf KI-F\u00e4higkeiten. Das soeben angek\u00fcndigte System z17 wurde mit vielen KI-Features f\u00fcr Hardware-, Software- und Betriebssystem ausgestattet. Basis ist deren neuer Telum-II-Prozessor, in den ein On-Chip-KI-Accelerator der zweiten Generation integriert ist. Das bedeutet eine h\u00f6here Frequenz, womit laut IBM \u00fcber 450 Milliarden Inferenzen pro Tag m\u00f6glich sein sollen. Das w\u00e4ren immerhin 50 Prozent mehr als beim Vorg\u00e4ngermodell z16.<\/p>\n<p>Geplant ist, den Telum-II-Prozessor im vierten Quartal um den Spyre-Accelerator als PCIe-Karte zu erg\u00e4nzen. Damit sollen vor allem Multi-Modell-Methoden der KI besser unterst\u00fctzt werden. Der Spyre-Accelerator wurde speziell entwickelt, um generative KI-Funktionen auf den Mainframe zu bringen und alle unternehmensweiten Daten besser zu nutzen.<\/p>\n<p>Neues KI-Betriebssystem<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/newsroom.ibm.com\/z17\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Laut IBM<\/a> wurde die z17 so konzipiert, dass sie vollst\u00e4ndig in hybride Umgebungen integriert werden kann. Das System unterst\u00fctze deshalb viele offene Standards und Tools, sodass alles eng miteinander verbunden werden k\u00f6nne. Dazu geh\u00f6rt insbesondere das KI-Betriebssystem z\/OS 3.2, das im dritten Quartal ver\u00f6ffentlicht wird. Es unterst\u00fctzt hardwarebeschleunigte KI-Funktionen, moderne Datenzugriffsmethoden, NoSQL-Datenbanken und Hybrid-Cloud-Datenverarbeitung.<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"720\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 720; object-fit: cover;\" width=\"1280\"\/><\/p>\n<p>Kennen Sie schon den kostenlosen iX-Newsletter? Jetzt anmelden und monatlich zum Erscheinungsdatum nichts verpassen: <a href=\"https:\/\/heise.de\/s\/NY1E\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">heise.de\/s\/NY1E<\/a> In der n\u00e4chsten Ausgabe geht&#8217;s ums Titelthema der Mai-iX: So werden Sie ohne Malware angegriffen.<\/p>\n<p>Auch bei der Sicherheit gibt es neue Features: Die Funktionen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Akquise-abgeschlossen-IBM-gliedert-HashiCorp-in-seine-Softwaresparte-ein-10303330.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der IBM-Tochter HashiCorp<\/a>, mit denen sich vertrauliche Gesch\u00e4ftsdaten besser verwalten lassen sollen, sind jetzt auch auf der Z-Serie verf\u00fcgbar. Diese erg\u00e4nzen IBM Vault, ein Modul, das identit\u00e4tsbasierte Sicherheitsans\u00e4tze nutzt, um alle Zugriffe zu autorisieren. Ferner gibt es die Threat Detection for z\/OS, um potenziell b\u00f6sartige Anomalien zu erkennen, die das Ergebnis eines Cyberangriffs sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Auch die neue Z Operations Unit geh\u00f6rt in diese Kategorie. Hier werden wichtige Leistungskennzahlen und Protokolle aus mehreren Quellen im OpenTelemetry-Format zusammengef\u00fchrt. Das soll die Zeit bis zur Erkennung von Anomalien verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Storage f\u00fcr bessere Datenleistung<\/p>\n<p>Ferner verweist IBM auf die <a href=\"https:\/\/newsroom.ibm.com\/blog-accelerating-innovation-in-mainframe-storage-for-next-generation-workloads-with-the-new-ibm-ds8000\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">neueste Storage-Generation DS8000<\/a>, die f\u00fcr kritische Workloads eine konsistente und optimierte Datenleistung bringe sowie eine modulare Architektur. Anwendungsseitig soll die neue z17 durch den Einsatz von KI-Assistenten und KI-Agenten die Effizienz von Entwicklern verbessern. Hierzu wird auf den watsonx Code Assistant f\u00fcr Z zur\u00fcckgegriffen.<\/p>\n<p>Das System soll am 18. Juni 2025 allgemein verf\u00fcgbar sein. Derzeit soll es bereits \u00fcber 250 KI-L\u00f6sungen auf IBM-Mainframes geben, wobei die Palette von Kreditrisiken und Chatbots \u00fcber Bildanalysen im Gesundheitswesen bis hin zur Eind\u00e4mmung der Einzelhandelskriminalit\u00e4t reicht.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:axk@heise.de\" title=\"Axel Kannenberg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">axk<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei seiner neuen Mainframe-Generation setzt IBM ganz auf KI-F\u00e4higkeiten. 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