{"id":247605,"date":"2025-07-06T19:50:16","date_gmt":"2025-07-06T19:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/247605\/"},"modified":"2025-07-06T19:50:16","modified_gmt":"2025-07-06T19:50:16","slug":"frankreich-schleife-lipowitz-aergert-tour-stars-habe-meinen-schuss-probiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/247605\/","title":{"rendered":"Frankreich-Schleife: Lipowitz \u00e4rgert Tour-Stars \u2013 \u201eHabe meinen Schuss probiert\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Florian Lipowitz wurde nach seinem ersten Ausrufezeichen bei der Tour de France am Mannschaftsbus herzlich von Teamchef Ralph Denk empfangen. Bereits am zweiten Tag \u00e4rgerte der deutsche Hoffnungstr\u00e4ger die Stars der Rad-Szene mit einer beherzten Attacke, auch wenn Klassiker-K\u00f6nig Mathieu van der Poel am Ende im furiosen Finale in Boulogne-sur-Mer auf seinem Terrain nicht zu schlagen war und mit seinem Sieg vor den Tour-Stars Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot holte.<\/p>\n<p>\u201eIch habe meinen Schuss am Ende probiert, leider ist es nicht aufgegangen. Aber ich bin happy, mit der Gruppe anzukommen\u201c, sagte Lipowitz in der ARD. Vergessen war der verpatzte Auftakt bei der 112. Frankreich-Rundfahrt, als das gesamte Team abgeh\u00e4ngt worden war und Lipowitz sowie Kapit\u00e4n Primoz Roglic 39 Sekunden kassiert hatten.<\/p>\n<p>Attacke 800 Meter vor dem Ziel beendet<\/p>\n<p>Urpl\u00f6tzlich war Lipowitz im Finale der mit 209,1 Kilometern l\u00e4ngsten Etappe der diesj\u00e4hrigen Tour losgezogen und hatte f\u00fcr Alarmstimmung bei Pogacar und Co. gesorgt. Das Unterfangen war aber 800 Meter vor dem Zielstrich wieder beendet. Dabei hatte sich Lipowitz zum Tour-Start gar nicht gut gef\u00fchlt. \u201eNach der Dauphin\u00e9-Rundfahrt habe ich ein bisschen Pause gebraucht. Ich habe die letzten drei Tage vor der Tour rausgenommen. Ich denke, ich brauche zwei, drei Tage, um wieder reinzukommen\u201c, meinte der 24-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Ein Extra-Lob erhielt er von Kapit\u00e4n Primoz Roglic: \u201eEr ist sehr stark. Chapeau. Er hat einen tollen Job gemacht.\u201c Auch Sportdirektor Rolf Aldag sprach von einer \u201estarken Leistung\u201c, mahnte aber auch: \u201eSo sch\u00f6n das f\u00fcr die deutschen Radsport-Fans ist zu sagen: Lasst uns in gro\u00dfe Euphorie ausbrechen, so gef\u00e4hrlich ist es auch f\u00fcr den Sportler Lipowitz.\u201c<\/p>\n<p>In Euphorie verfiel dagegen der niederl\u00e4ndische Ex-Weltmeister van der Poel, der im kniffligen Finale wie vor vier Jahren das Gelbe Trikot an sich riss. Zuvor war es zum ersten Schlagabtausch der Tour-Favoriten gekommen. Am Ende landete Pogacar einen Punktsieg. Durch seinen zweiten Platz sammelte er zwei Bonussekunden mehr als Vingegaard ein und belegt bereits den zweiten Gesamtrang hinter van der Poel, der seinen belgischen Teamkollegen Jasper Philipsen im Gelben Trikot abl\u00f6ste.<\/p>\n<p>\u201eEs war super schwer. Ich war richtig motiviert. Es wurde Zeit, dass ich meine zweite Tour-Etappe gewinne. Es ist ein Traum f\u00fcr das Team mit den Gelben Trikots an den ersten beiden Tagen. Alles, was jetzt kommt, ist ein Bonus\u201c, sagte van der Poel.<\/p>\n<p>Gegen den Klassiker-Spezialisten waren auf der kleinen Rampe alle machtlos. Der Sieger von Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix zeigte seine ganze Klasse und sprintete auf der ansteigenden Zielgeraden auf dem Boulevard Auguste Mariette zum Sieg. So wie 2021, als er an der Mur-de-Bretagne ebenfalls auf der zweiten Etappe gewann und sechs Tage das Gelbe Trikot trug. <\/p>\n<p>Schlechtes Wetter: Start 15 Minuten sp\u00e4ter<\/p>\n<p>Str\u00f6mender Regen beim Start in Lauwin-Planque, sp\u00e4ter Wind und ein t\u00fcckisches Streckenprofil mit mehr als 2000 H\u00f6henmetern machten den Fahrern zu schaffen. Schon der Start musste wegen des schlechten Wetters um 15 Minuten verschoben werden, die Teams hatten bei der chaotischen Anreise im Stau gestanden.<\/p>\n<p>Immer wieder kam es auf dem Weg nach Boulogne-sur-Mer, wo 2001 Erik Zabel seinen elften von zw\u00f6lf Etappensiegen holte, zu kleineren St\u00fcrzen. Die deutsche Red-Bull-Mannschaft um Lipowitz blieb davon aber verschont. Sicherheit geht dieses Mal vor, daf\u00fcr nimmt Kapit\u00e4n Roglic auch einen Zeitverlust in Kauf.<\/p>\n<p>Auf der ersten Etappe hatte das komplette Red-Bull-Team den Anschluss verloren &#8211; und daf\u00fcr Kritik eingesteckt. Roglic und Lipowitz waren mit 39 Sekunden R\u00fcckstand in Lille eingefahren. \u201eUns wird immer vorgeworfen, wir fallen so oft hin, dieses Mal haben wir es gut verhindert. (&#8230;) Die 30 Sekunden werden nicht die Tour entscheiden, ein schwerer Sturz schon\u201c, erkl\u00e4rte Sportdirektor Rolf Aldag die Marschroute f\u00fcr die hektische erste Woche.<\/p>\n<p>Beim Giro d&#8217;Italia hatte Roglic das Rennen nach mehreren St\u00fcrzen aufgeben m\u00fcssen, auch seine vergangenen drei Tour-Teilnahmen endeten jeweils vorzeitig. Dieses Mal geht der Slowene entspannter an die Sache: \u201eIch muss nichts mehr beweisen. Ich will in Paris ankommen und etwas Champagner trinken.\u201c<\/p>\n<p>Am Montag d\u00fcrfen wieder die Sprinter auf eine klassische Massenankunft hoffen. Die dritte Etappe f\u00fchrt \u00fcber 178,3 Kilometern von Valenciennes in die Hafenstadt D\u00fcnkirchen, wo das Finale komplett flach ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Florian Lipowitz wurde nach seinem ersten Ausrufezeichen bei der Tour de France am Mannschaftsbus herzlich von Teamchef Ralph&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":247606,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,29869,9408,12,76461,34902],"class_list":{"0":"post-247605","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-pogacar","19":"tag-radsport","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-tadej","22":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114808030711794052","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=247605"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247605\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/247606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=247605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=247605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=247605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}