{"id":247968,"date":"2025-07-06T23:22:10","date_gmt":"2025-07-06T23:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/247968\/"},"modified":"2025-07-06T23:22:10","modified_gmt":"2025-07-06T23:22:10","slug":"praeventionsmedizin-der-zukunft-wie-alt-sind-sie-wirklich-ein-neuer-gehirnscan-sagt-krankheitsrisiken-voraus-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/247968\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4ventionsmedizin der Zukunft &#8211; Wie alt sind Sie wirklich? Ein neuer Gehirnscan sagt Krankheitsrisiken voraus \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Redaktion\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t06.07.2025\t\t\t<\/p>\n<p>Was wie ein Versprechen aus der Wellnessindustrie klingt, st\u00fctzt sich auf solide wissenschaftliche Daten: Ein einzelner Hirnscan k\u00f6nnte bald verraten, wie schnell Ihr K\u00f6rper altert \u2013 und wie hoch Ihr Risiko f\u00fcr Demenz oder Herzinfarkt ist. Forscher aus den USA arbeiten an einer Methode, die das Altern sichtbar macht.<\/p>\n<p>Alt auf dem Papier, jung im Kopf \u2013 oder umgekehrt? Wie stark der menschliche K\u00f6rper tats\u00e4chlich gealtert ist, l\u00e4sst sich bislang nur mit komplexen Tests \u00fcber viele Jahre hinweg feststellen. Nun aber melden Wissenschaftler der Duke University und der University of Otago einen Durchbruch: <a href=\"https:\/\/neurosciencenews.com\/brain-scan-aging-dementia-29380\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mithilfe K\u00fcnstlicher Intelligenz analysieren sie das biologische Alter eines Menschen<\/a> \u2013 anhand eines einzigen MRT-Bildes vom Gehirn.<\/p>\n<p>Die Methode hei\u00dft DunedinPACNI. Sie ist benannt nach einer Langzeitstudie in Neuseeland, die mehr als 1000 Menschen seit den Siebzigerjahren medizinisch begleitet. Zwischen dem 28. und 45. Lebensjahr wurden ihre Blutwerte, Organe, Z\u00e4hne, Lungen und Nieren regelm\u00e4\u00dfig untersucht. Daraus entstand ein mathematischer Wert \u2013 die sogenannte &#8222;Pace of Aging&#8220;. Er gibt an, wie schnell ein K\u00f6rper im Vergleich zu Gleichaltrigen altert.<\/p>\n<p>Anhand dieser Werte trainierten die Forscher ein KI-Modell, das bestimmte Ver\u00e4nderungen im Gehirn mit dem individuellen Alterungstempo verkn\u00fcpft: etwa das Volumen der grauen Substanz, die Dicke der Hirnrinde oder die Struktur der wei\u00dfen Fasern. Ergebnis: Ein einziger Scan reicht aus, um zu ermitteln, ob ein Mensch biologisch j\u00fcnger oder \u00e4lter ist, als es der Ausweis vermuten l\u00e4sst. <a href=\"https:\/\/scienceblog.com\/scientists-create-brain-scan-tool-to-predict-aging-speed\/?utm_source=chatgpt.com#google_vignette\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier<\/a> mehr dazu.<\/p>\n<p><b>40 Prozent h\u00f6heres Sterberisiko<\/b><\/p>\n<p>Das Verfahren wurde an mehr als 50.000 Hirnscans aus verschiedenen L\u00e4ndern getestet \u2013 mit ern\u00fcchternden Ergebnissen f\u00fcr die biologisch &#8222;\u00e4lteren&#8220; Teilnehmer. Sie schnitten in Ged\u00e4chtnistests schlechter ab, entwickelten h\u00e4ufiger Herz- oder Lungenkrankheiten, litten \u00f6fter an Demenz. Ihr Risiko, vorzeitig zu sterben, lag um bis zu 40 Prozent h\u00f6her als bei Menschen mit langsamem Alterungsprozess.<\/p>\n<p>&#8222;Wir glauben, dass DunedinPACNI ein wichtiger Baustein in der Pr\u00e4vention altersbedingter Erkrankungen sein kann&#8220;, sagt Ahmad Hariri, Neurowissenschaftler an der Duke University und Mitautor der Studie. Es sei denkbar, dass Hirnscans k\u00fcnftig nicht mehr nur der Diagnose von Krankheiten dienen, sondern auch der Fr\u00fcherkennung von Risiken.<\/p>\n<p>Noch ist das Zukunftsmusik. Das Verfahren ist nicht zugelassen, die Entwicklung steht am Anfang. Aber es zeigt, wohin die Reise gehen k\u00f6nnte: weg vom groben Ma\u00dfstab &#8222;Alter&#8220;, hin zu individuellen Gesundheitsprognosen \u2013 mit einem einzigen Bild aus dem Innersten unseres K\u00f6rpers.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Redaktion\u00a0 | 06.07.2025 Was wie ein Versprechen aus der Wellnessindustrie klingt, st\u00fctzt sich auf solide wissenschaftliche Daten: Ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":247969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[76514,74388,29,76513,30,141,232,74389,32352,76511,76512],"class_list":{"0":"post-247968","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-ahmad-hariri","9":"tag-biologisches-alter","10":"tag-deutschland","11":"tag-dunedinpacni","12":"tag-germany","13":"tag-gesundheit","14":"tag-health","15":"tag-hirnscan","16":"tag-mrt","17":"tag-praeventionsmedizin","18":"tag-praeventionsmedizin-und-ki"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114808864434290032","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=247968"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247968\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/247969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=247968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=247968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=247968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}