{"id":248182,"date":"2025-07-07T01:21:05","date_gmt":"2025-07-07T01:21:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/248182\/"},"modified":"2025-07-07T01:21:05","modified_gmt":"2025-07-07T01:21:05","slug":"afd-beschliesst-verhaltenskodex-und-schliesst-umstrittenen-abgeordneten-in-nordrhein-westfalen-aus-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/248182\/","title":{"rendered":"AfD beschlie\u00dft Verhaltenskodex und schlie\u00dft umstrittenen Abgeordneten in Nordrhein-Westfalen aus &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/AfD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> im Bundestag m\u00f6chte seri\u00f6ser auftreten und hat sich dazu Benimmregeln verpasst. Bei einer Klausurtagung in Berlin beschlossen die Abgeordneten einen Verhaltenskodex, wie ein Fraktionssprecher best\u00e4tigte. In dem Papier hei\u00dft es: \u201eDie Mitglieder sind um ein geschlossenes und gem\u00e4\u00dfigtes Auftreten im Parlament bestrebt, um die politische Handlungsf\u00e4higkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit der Fraktion sicherzustellen.\u201c Daneben finden sich Regeln zum Ausschluss von Bestechlichkeit und Interessenkonflikten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zum Thema Benehmen im Parlament hatte AfD-Fraktionschef Tino Chrupalla mit Blick auf die gewachsene W\u00e4hlerschaft von gr\u00f6\u00dferer Verantwortung gesprochen und einen anderen Ton der AfD im Parlament angek\u00fcndigt. Ein seri\u00f6seres Auftreten soll demnach auch den Anspruch der AfD unterstreichen, irgendwann in eine Regierung einzutreten. Nach einer \u00dcbersicht des Bundestags hatte sich die Zahl der Ordnungsrufe im Plenum in der letzten Legislaturperiode von 47 auf 135 im Vergleich zur Legislaturperiode davor deutlich erh\u00f6ht. An der Spitze der Statistik liegt nach Angaben der fr\u00fcheren Bundestagspr\u00e4sidentin B\u00e4rbel Bas (SPD) die AfD.<\/p>\n<p>Helferich h\u00e4lt das Verfahren f\u00fcr \u201erechtsfehlerhaft\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Parteichefin <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Alice_Weidel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alice Weidel<\/a> schlug am Rande der Klausur am Samstag dennoch scharfe T\u00f6ne an. Bef\u00fcrworter eines AfD-Verbotsverfahrens attackierte sie und zog Vergleiche zur NS-Diktatur unter Adolf Hitler. Der habe als erstes Parteien verboten und die Pressefreiheit eingeschr\u00e4nkt. Weidel griff speziell die SPD an, die sich auf ihrem Parteitag daf\u00fcr starkgemacht hatte, ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/AfD-Verbotsverfahren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD-Verbotsverfahren<\/a> voranzutreiben. Diese ganzen \u201eLoser-Parteien\u201c im Bundestag wollten doch tats\u00e4chlich einen Verbotsantrag diskutieren, sagte Weidel. \u201eUnd genau das hatten wir 1933.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Derweil hat die AfD in Nordrhein-Westfalen einen besonders umstrittenen Bundestagsabgeordneten aus der Partei ausgeschlossen. Wie die DPA aus Kreisen der Prozessbeobachter erfuhr, schloss das Landesschiedsgericht der Partei den Dortmunder Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich in erster Instanz aus.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Landesverband hatte das Parteiausschlussverfahren damit begr\u00fcndet, dass Helferich \u201ein schwerwiegender Weise\u201c gegen das Grundgesetz versto\u00dfen habe. In einem Antrag an das Landesschiedsgericht hatte es gehei\u00dfen, Helferich habe \u201edie Au\u00dferlandesbringung von deutschen Staatsb\u00fcrgern mit Migrationshintergrund und weiteren Personenkategorien unter Anwendung staatlicher Zwangsmittel als politische Zielsetzung artikuliert\u201c. Dabei habe er die Betroffenen als \u201eViecher\u201c bezeichnet.Helferich habe diese \u00c4u\u00dferungen in seiner Eigenschaft als Dortmunder Bundestagsabgeordneter get\u00e4tigt &#8211; und zwar in einem Post vom 19. Dezember 2023 auf der Plattform X sowie mit weiteren Posts und Ver\u00f6ffentlichungen \u201ean verschiedenen Orten\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Helferich hat nach Angaben der Partei nach Zustellung des Urteils 14 Tage Zeit, vor dem Bundesschiedsgericht der AfD Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Danach k\u00f6nnte er noch vor ein Zivilgericht ziehen. Das Verfahren sei so \u201erechtsfehlerhaft\u201c, dass er sich keine Sorgen mache, dass er \u201esp\u00e4testens von einem ordentlichen Gericht zur\u00fcck in die AfD gesendet\u201c werde, sagte Helferich in einer Videobotschaft auf der Plattform X.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die AfD im Bundestag m\u00f6chte seri\u00f6ser auftreten und hat sich dazu Benimmregeln verpasst. 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