{"id":248451,"date":"2025-07-07T04:01:10","date_gmt":"2025-07-07T04:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/248451\/"},"modified":"2025-07-07T04:01:10","modified_gmt":"2025-07-07T04:01:10","slug":"britische-unternehmen-verlieren-interesse-an-us-investitionen-zeigt-deloitte-umfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/248451\/","title":{"rendered":"Britische Unternehmen verlieren Interesse an US-Investitionen, zeigt Deloitte-Umfrage"},"content":{"rendered":"<p>Die Attraktivit\u00e4t der Vereinigten Staaten als Investitionsziel ist in den Augen britischer Wirtschaftsentscheider deutlich gesunken. Stattdessen sehen sie zunehmend Chancen in n\u00e4her gelegenen M\u00e4rkten, wie eine am Montag ver\u00f6ffentlichte Umfrage ergab.<\/p>\n<p>In der Deloitte-Befragung von Chief Financial Officers (CFOs) gro\u00dfer britischer Unternehmen bewerteten netto lediglich +2% der Teilnehmer die USA als attraktiven Investitionsstandort. Im sp\u00e4ten Jahr 2024, kurz bevor Pr\u00e4sident Donald Trump sein Amt antrat, lag dieser Wert noch bei +59%.<\/p>\n<p>Der Bericht deckt sich mit offiziellen US-Daten vom vergangenen Monat, die einen deutlichen R\u00fcckgang der ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen in den USA zu Beginn des Jahres 2025 auswiesen. Dieser Einbruch fiel mit gro\u00dfer Unsicherheit in der Wirtschaft \u00fcber Trumps Zollpl\u00e4ne zusammen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu berichtete Deloitte, dass britische Unternehmensf\u00fchrer ihrem eigenen Markt wieder mehr Vertrauen schenken: Der entsprechende Wert f\u00fcr das Vereinigte K\u00f6nigreich stieg von -12% auf +13% und teilt sich damit mit Indien die Spitzenposition bei der Investitionsattraktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die USA bleiben laut Deloitte dennoch attraktiver als das restliche entwickelte Europa oder China, die beide negative Bewertungen in der Umfrage erhielten.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Ergebnisse zeigen einen Stimmungswandel, bei dem das Vereinigte K\u00f6nigreich nun als f\u00fchrendes globales Investitionsziel gesehen wird&#8220;, sagte Richard Houston, Senior Partner und CEO von Deloitte UK.<\/p>\n<p>&#8222;Dieses erneuerte Vertrauen, gepaart mit einer gestiegenen Risikobereitschaft, ist erfreulich und unterstreicht das erhebliche Investitionspotenzial, das das Vereinigte K\u00f6nigreich bietet.&#8220;<\/p>\n<p>Im Jahr 2023 war Gro\u00dfbritannien laut offiziellen US-Daten mit einem Volumen von 636 Milliarden US-Dollar der viertgr\u00f6\u00dfte Direktinvestor in den Vereinigten Staaten (nach dem sogenannten Ultimate Beneficial Owner).<\/p>\n<p>Die Deloitte-Umfrage ergab zudem, dass britische F\u00fchrungskr\u00e4fte von einem Anstieg des Gesch\u00e4ftsvertrauens im Vergleich zur vorherigen Befragung im April berichteten. Auch wenn das Niveau weiterhin ged\u00e4mpft ist, stieg der Optimismus-Index von -14% auf -11% im letzten Quartal.<\/p>\n<p>Britische Unternehmensumfragen deuten insgesamt auf ein schwaches Wirtschaftswachstum hin &#8211; ein Problem f\u00fcr Finanzministerin Rachel Reeves, die laut Markterwartungen im n\u00e4chsten Haushalt voraussichtlich erneut die Steuern erh\u00f6hen wird.<\/p>\n<p>Deloitte befragte zwischen dem 16. und 29. Juni insgesamt 66 CFOs und F\u00fchrungskr\u00e4fte, darunter 37 b\u00f6rsennotierte Unternehmen mit einer gemeinsamen Marktkapitalisierung von 386 Milliarden Pfund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Attraktivit\u00e4t der Vereinigten Staaten als Investitionsziel ist in den Augen britischer Wirtschaftsentscheider deutlich gesunken. 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