{"id":249104,"date":"2025-07-07T10:22:09","date_gmt":"2025-07-07T10:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249104\/"},"modified":"2025-07-07T10:22:09","modified_gmt":"2025-07-07T10:22:09","slug":"tesla-chef-will-partei-gruenden-elon-musk-sagt-trump-mit-amerika-partei-den-kampf-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249104\/","title":{"rendered":"Tesla-Chef will Partei gr\u00fcnden: Elon Musk sagt Trump mit \u201eAmerika-Partei\u201c den Kampf an"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Washington afp | Im Wahlkampf war er noch der gr\u00f6\u00dfte Geldgeber f\u00fcr <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwerpunkt-USA-unter-Trump\/!t5079612\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> \u2013 nun sagt <a href=\"https:\/\/taz.de\/Elon-Musk\/!t5204700\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk<\/a> mit der Gr\u00fcndung einer eigenen Partei dem US-Pr\u00e4sidenten endg\u00fcltig den Kampf an. \u201eHeute wird die Amerika-Partei gebildet, um Euch Eure Freiheit zur\u00fcckzugeben\u201c, schrieb Musk am Samstag in seinem Onlinedienst X. Der reichste Mann der Welt sich in den vergangenen Wochen einen heftigen Streit mit Trump um ein vom Pr\u00e4sidenten durch den Kongress gedr\u00fccktes Steuergesetz geliefert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">\u201eWenn es darum geht, unser Land mit Verschwendung und Korruption in den Bankrott zu treiben, leben wir in einem Ein-Parteien-System, nicht in einer Demokratie\u201c, schrieb der Multimilliard\u00e4r auf X weiter. Dieses System wolle er mit der Gr\u00fcndung der Amerika-Partei herausfordern.<\/p>\n<p>      Musk sieht sich durch Umfrage best\u00e4tigt<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Die US-Politik wird seit dem 19. Jahrhundert von zwei Parteien dominiert: Trumps Republikanern und den Demokraten. In einer am US-Unabh\u00e4ngigkeitstag am Freitag gestarteten Umfrage auf X hatte Musk die Nutzer des Onlinedienstes gefragt, ob sie \u201eUnabh\u00e4ngigkeit von dem Zwei-Parteien-System (manche w\u00fcrden Einheitsparteiensystem sagen) wollen\u201c. 1,2 Millionen Nutzer nahmen an der Umfrage teil. Von diesen h\u00e4tten 65 Prozent f\u00fcr eine neue politische Partei in den USA gestimmt, schrieb Musk am Samstag.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">\u201eMit einem Faktor von zwei zu eins wollt Ihr eine neue politische Partei \u2013 und Ihr sollt sie haben!\u201c, erkl\u00e4rte Musk. Der Chef des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX teilte zugleich ein Meme mit einer zweik\u00f6pfigen Schlange und schrieb dazu \u201eBeendet das Ein-Parteien-System\u201c.<\/p>\n<p>      Konkurrenz f\u00fcr Republikaner<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Es ist unklar, welche politischen Auswirkungen der Schritt haben wird. Musks Partei k\u00f6nnte theoretisch die Republikaner bei den Zwischenwahlen zum Kongress im kommenden Jahr und auch bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen zwei Jahre sp\u00e4ter wichtige Stimmen kosten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Der Tech-Milliard\u00e4r hatte bereits am Freitag, als Trump sein Steuergesetz feierlich unterschrieb, einen m\u00f6glichen Schlachtplan ver\u00f6ffentlicht. Demnach will er einige Sitze im Repr\u00e4sentantenhaus und Senat erobern und so zur entscheidenden Stimme bei wichtigen Gesetzesvorhaben werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">\u201eEine M\u00f6glichkeit, dies umzusetzen, w\u00e4re, sich gezielt auf zwei oder drei Senatssitze und acht bis zehn Wahlkreise zu konzentrieren\u201c, schrieb Musk auf X. Alle 435 Sitze im US-Repr\u00e4sentantenhaus werden alle zwei Jahre neu vergeben. Zudem wird alle zwei Jahre etwa ein Drittel der 100 Senatsmitglieder, die eine Amtszeit von sechs Jahren haben, gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>      Kein k\u00fcnftiger Pr\u00e4sident<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">Musk selber darf nicht f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt kandidieren, da er in S\u00fcdafrika geboren ist. Die US-Verfassung schreibt vor, dass nur auf dem US-Staatsgebiet geborene Menschen Pr\u00e4sidenten werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"12\">Der Tech-Milliard\u00e4r hatte Trump im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr mit der Summe von sch\u00e4tzungsweise bis zu 280 Millionen Dollar (rund 238 Millionen Euro) unterst\u00fctzt und ihm nach dessen Amtsantritt im Januar mehrere Monate als Berater f\u00fcr den B\u00fcrokratieabbau gedient.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"13\">Ende Mai hatte Musk seine T\u00e4tigkeit bei der Regierungsabteilung f\u00fcr staatliche Effizienz (Doge) dann aber beendet. Im Streit um Trumps Steuergesetz \u201eBig Beautiful Bill\u201c \u00fcberwarf er sich mit dem Pr\u00e4sidenten, beide \u00fcberzogen sich anschlie\u00dfend mit gegenseitigen Drohungen und Kritik.<\/p>\n<p>      Streit mit Trump<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"15\">Nach einer Zeit relativer Ruhe war der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Streit-zwischen-Trump-und-Musk\/!6092570\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Streit zwischen Musk und Trump Ende Juni<\/a> wieder mit voller Wucht entbrannt. Musk wandte sich vehement gegen Trumps Steuergesetz, griff republikanische Unterst\u00fctzer des Vorhabens heftig an und drohte mit der Gr\u00fcndung seiner eigenen Partei. Trump wiederum deutete an, er k\u00f6nne den aus S\u00fcdafrika stammenden Unternehmer abschieben lassen und staatliche F\u00f6rdergelder f\u00fcr dessen Unternehmen stoppen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"16\">Musk warnte, dass das Gesetz der US-Wirtschaft massiv schaden und Millionen von Jobs vernichten w\u00fcrde. Am Freitag setzte Trump das Steuergesetz jedoch schlie\u00dflich mit seiner Unterschrift in Kraft, nachdem es zuvor von beiden Kammern des Kongresses verabschiedet worden war.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"17\">Mit dem Gesetzespaket werden Steuererleichterungen aus Trumps erster Amtszeit im Umfang von 4,5 Billionen Dollar (rund 3,8 Billionen Euro) verl\u00e4ngert. Zudem werden Steuern auf Trinkgelder und \u00dcberstunden gestrichen und zus\u00e4tzliche Milliardensummen f\u00fcr die Verteidigung sowie den Grenzschutz freigegeben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"18\">Zur Gegenfinanzierung sind neue Schulden sowie Einschnitte bei der Gesundheitsversicherung f\u00fcr einkommensschwache B\u00fcrger vorgesehen. Vor allem wegen der erwarteten US-Rekordschulden gab es auch in den Reihen von Trumps Republikanern Widerstand gegen das Gesetz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington afp | Im Wahlkampf war er noch der gr\u00f6\u00dfte Geldgeber f\u00fcr Donald Trump \u2013 nun sagt Tech-Milliard\u00e4r&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":249105,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-249104","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114811459601930491","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=249104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249104\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/249105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=249104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=249104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=249104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}