{"id":249631,"date":"2025-07-07T15:18:15","date_gmt":"2025-07-07T15:18:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249631\/"},"modified":"2025-07-07T15:18:15","modified_gmt":"2025-07-07T15:18:15","slug":"frankfurt-main-mehr-geld-fuer-gruender-rekord-bei-milliarden-start-ups-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249631\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | Mehr Geld f\u00fcr Gr\u00fcnder: Rekord bei Milliarden-Start-ups"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Deutsche Start-ups kommen wieder leichter an Geld &#8211; eine Rekordzahl steigt sogar zur Milliardenfirma auf. Im zweiten Quartal sammelten hiesige Wachstumsfirmen 2,4 Milliarden Euro frisches Wagniskapital ein &#8211; 45 Prozent mehr als im Vorquartal, zeigen neue Zahlen der F\u00f6rderbank KfW. Die Investitionen lagen damit im ersten Halbjahr bei vier Milliarden Euro und stiegen das dritte Halbjahr in Folge.\u00a0<\/p>\n<p>Gerade angesichts des Zollstreits mit den USA sei der Anstieg erfreulich, sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Insbesondere die B\u00f6rsenturbulenzen im Fr\u00fchjahr h\u00e4tten das Investitionsumfeld belastet.<\/p>\n<p>Mehr Finanzierungsrunden, mehr \u00abEinh\u00f6rner\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Das frische Geld f\u00fchrte zu einem Rekord bei der Zahl der Start-ups, die von Investoren mit mindestens einer Milliarde Dollar bewertet werden (\u00abEinh\u00f6rner\u00bb): Sie stieg laut KfW um zwei auf 32. Zu den wertvollsten deutschen Start-ups z\u00e4hlen der Fernbusbetreiber Flix, der Neobroker Trade Republic, die R\u00fcstungsfirma Helsing und die Smartphone-Bank N26.<\/p>\n<p>Den KfW-Zahlen zufolge gab es allein im zweiten Quartal 208 Finanzierungsrunden von Start-ups in Deutschland, davon 98 mit einem Volumen von 1 Million Euro und mehr. Mit Wagniskapital beteiligen sich Investoren an Start-ups in der Hoffnung, dass diese sich durchsetzen.\u00a0<\/p>\n<p>Amerikanische Geldgeber sind zur\u00fcck<\/p>\n<p>F\u00fcr deutsche Start-ups sind die frischen Gelder hochwillkommen. Nach dem Ende des Corona-Booms hielten sich Investoren wegen gestiegener Zinsen und Konjunktursorgen zur\u00fcck. Viele Start-ups strichen aus Geldnot Jobs. Nun helfen der Branche unter anderem die gesunkenen Leitzinsen.\u00a0<\/p>\n<p>Zudem seien ausl\u00e4ndische Geldgeber, gerade aus den USA, wieder aktiver und h\u00e4tten f\u00fcr gro\u00dfe Finanzierungsrunden gesorgt, schrieb die KfW. Generell sei das Interesse ausl\u00e4ndischer Investoren an deutschen Start-ups gro\u00df: Zwischen 2020 und 2024 h\u00e4tten sie etwa 37 Milliarden Euro in die Wachstumsfirmen investiert.\u00a0<\/p>\n<p>Das spreche einerseits f\u00fcr die Qualit\u00e4t deutscher Start-ups, sagt Steffen Viete, KfW-Experte f\u00fcr Wagniskapital. Andererseits sei die hiesige Gr\u00fcnderbranche stark vom Ausland abh\u00e4ngig. \u00abDie F\u00f6rderung des deutschen Markts f\u00fcr Wagniskapital bleibt eine wichtige wirtschaftspolitische Aufgabe.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Deutsche Start-ups kommen wieder leichter an Geld &#8211; eine Rekordzahl steigt sogar zur Milliardenfirma auf.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":249632,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,1721,2050,2051,30,2052,36354,173],"class_list":{"0":"post-249631","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-finanzen","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-start-ups","15":"tag-unternehmen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114812623518682192","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=249631"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249631\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/249632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=249631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=249631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=249631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}