{"id":249679,"date":"2025-07-07T15:44:11","date_gmt":"2025-07-07T15:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249679\/"},"modified":"2025-07-07T15:44:11","modified_gmt":"2025-07-07T15:44:11","slug":"zahl-der-drogentoten-weiter-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249679\/","title":{"rendered":"Zahl der Drogentoten weiter auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 07.07.2025 16:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Konsum illegaler Drogen hat im vergangenen Jahr 2.137 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Der neue Bundesdrogenbeauftragte warnt: Der Markt f\u00fcr Drogen werde immer un\u00fcbersichtlicher, die Substanzen immer gef\u00e4hrlicher.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zahl der Drogentoten in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr sind 2.137 Menschen in direkter Folge des Konsum illegaler Drogen gestorben. Das sind 90 F\u00e4lle weniger als im Vorjahr, wie der neue Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders besorgniserregend sei ein Anstieg der Todesf\u00e4lle bei jungen Konsumierenden unter 30 Jahren um 14 Prozent.\u00a0&#8222;Wir m\u00fcssen schneller, systematischer und konsequenter reagieren auf neue, immer gef\u00e4hrlichere Drogen&#8220;, sagte Streeck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie von ihm vorgestellte Statistik bezieht sich &#8211; ebenso wie die Vergleichsstatistiken der Vorjahre &#8211; auf Menschen, die illegale Drogen wie zum Beispiel Kokain konsumiert haben. Die Folgen des Konsums legaler Drogen wie Alkohol oder Tabak werden darin nicht erfasst.<\/p>\n<p>    T\u00f6dliche Kombination mehrerer Drogen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den meisten F\u00e4llen war es laut der Statistik eine Kombination mehrerer Rauschgifte, die zum Tod f\u00fchrte &#8211; oft eine Mischung aus Kokain\/Crack, Heroin und Cannabis. Die Zahl der gefundenen Substanzen bei den Gestorbenen sei so hoch wie nie zuvor, so der Bericht des Bundesdrogenbeauftragten weiter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen sprunghaften Anstieg gab es demnach bei den Todesf\u00e4llen in Zusammenhang mit synthetischen Opioiden. Streeck vermutet einen Zusammenhang mit dem Opiumverbot der in Afghanistan herrschenden Taliban. Opioide aus dem Labor ersetzen demnach die Drogen, die fr\u00fcher aus afghanischen Mohnfeldern gewonnen wurden.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Als Virologe wurde Hendrik Streeck in der Corona-Pandemie bekannt, nun ist er der neue Bundesdrogenbeauftragte.\n                    <\/p>\n<p>    &#8222;Eine quasi pandemische Dynamik&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir erleben eine quasi pandemische Dynamik&#8220;, sagte Streeck. &#8222;Einzelne Ausbr\u00fcche, neue Substanzen, schnelle Verbreitung, l\u00fcckenhafte Datenlage &#8211; und ein System, das zu tr\u00e4ge ist, um rechtzeitig zu reagieren.&#8220; Streeck warnte: &#8222;Wenn wir nicht aufpassen, versch\u00e4rft sich diese Entwicklung in wenigen Jahren zu einer Krise mit massiven gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nStreeck forderte ein fl\u00e4chendeckendes Monitoring- und Warnsystem, um die kursierenden Substanzen auf dem Markt schnell zu erfassen sowie \u00e4rztliches und sozialdienstliches Personal bestm\u00f6glich darauf vorzubereiten. Nicht nur die Verf\u00fcgbarkeit der Drogen m\u00fcsse einged\u00e4mmt werden, es brauche auch ein professionelles, niedrigschwelliges Hilfssystem und mehr Pr\u00e4ventionsangebote.<\/p>\n<p>    Streeck f\u00fcr Drogenkonsumr\u00e4ume<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs war das erste Mal, dass Streeck als Bundesdrogenbeauftragter diese Statistik vorstellte. In der Corona-Pandemie war er als Virologe bundesweit bekannt geworden. So geh\u00f6rte er zum Expertenrat der Bundesregierung. Nun sitzt er auch f\u00fcr die CDU im Bundestag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nStreeck \u00e4u\u00dferte sich positiv \u00fcber Drogenkonsumr\u00e4ume, wie sie von Experten gefordert werden, weil diese Leben retten k\u00f6nnten. Diese sehe er komplett unideologisch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei solchen Drogenkonsumr\u00e4umen handelt es sich um <a href=\"https:\/\/www.euda.europa.eu\/publications\/mini-guides\/health-and-social-responses-drug-consumption-rooms_de\" title=\"EUDA: European Union Drugs Agency\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Gesundheitseinrichtungen<\/a>, in denen Abh\u00e4ngige unter sicheren und hygienischen Bedingungen konsumieren k\u00f6nnen &#8211; oftmals unter Aufsicht von medizinisch geschultem Personal. Illegale Drogen werden geduldet, ohne dass die Betroffenen Angst vor Verhaftung oder anderen rechtlichen Konsequenzen haben m\u00fcssen. Ziel des Konzepts ist es unter anderem, \u00dcberdosierungen zu verhindern und Drogenabh\u00e4ngige f\u00fcr weitere Hilfsangebote \u00fcberhaupt erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.07.2025 16:50 Uhr Der Konsum illegaler Drogen hat im vergangenen Jahr 2.137 Menschen in Deutschland das Leben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":249680,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,433,24295,30,13,14,15,12,51141,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-249679","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-drogen","10":"tag-drogentote","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-streeck","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114812725797003696","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=249679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/249679\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/249680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=249679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=249679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=249679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}