{"id":249819,"date":"2025-07-07T17:00:10","date_gmt":"2025-07-07T17:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249819\/"},"modified":"2025-07-07T17:00:10","modified_gmt":"2025-07-07T17:00:10","slug":"in-der-kardiologie-eroeffnen-sich-ab-sofort-neue-wege-fuer-patienten-mit-herz-erkrankun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/249819\/","title":{"rendered":"In der Kardiologie er\u00f6ffnen sich ab sofort neue Wege f\u00fcr Patienten mit Herz-Erkrankun"},"content":{"rendered":"<p>CSWT: Neue Wege in der Behandlung chronischer Herzkrankheiten. Vor allem f\u00fcr Patienten mit Angina pectoris, koronarer Herzerkrankung, isch\u00e4mischer Herzinsuffizienz und pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) er\u00f6ffnen sich damit neue Behandlungsoptionen.<\/p>\n<p>Hachenburg &#8211; In der Kardiologie er\u00f6ffnen sich ab sofort neue Wege f\u00fcr Patienten mit Herz-Erkrankungen : Die Cardiac Shock Wave Therapy (CSWT) , auf Deutsch &#8222;kardiale Sto\u00dfwellentherapie&#8220;, bringt ein physikalisches Verfahren, das sich in der Medizin l\u00e4ngst bew\u00e4hrt hat, erstmals gezielt zum Einsatz am Herzen und den Gef\u00e4\u00dfen. Vor allem f\u00fcr Patienten mit Angina pectoris , koronarer Herzerkrankung , isch\u00e4mischer Herzinsuffizienz und pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) er\u00f6ffnen sich damit neue Behandlungsoptionen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich seit den 1980er Jahren in der Urologie zur Eliminierung von Nierensteinen entwickelt, sp\u00e4ter mit gro\u00dfem Erfolg in der Orthop\u00e4die und zuletzt auch in der Neurologie mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) eingesetzt, r\u00fccken Sto\u00dfwellen nun auch zunehmend in den Fokus der kardiologischen Forschung \u2013 und beginnen sich in Deutschland erstmals als erg\u00e4nzende Therapieoption bei chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu etablieren.<\/p>\n<p>Der Bedarf an innovativen Behandlungs-Optionen ist gro\u00df: Allein in Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen \u2013 oft begleitet von chronischem Schmerz, eingeschr\u00e4nkter Belastbarkeit und hohem Leidensdruck. Besonders h\u00e4ufig sind Angina pectoris, ein Engegef\u00fchl in der Brust, die koronare Herzerkrankung mit verengten Herzgef\u00e4\u00dfen, die isch\u00e4mische Herzinsuffizienz, bei der das Herz nicht mehr gen\u00fcgend Blut durch den K\u00f6rper pumpen kann, sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) \u2013 auch als &#8222;Schaufensterkrankheit&#8220; bekannt.<\/p>\n<p>Sanfte Impulse statt gro\u00dfer Eingriffe: Was die CSWT Patienten mit Herz-Erkrankungen bieten kann<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Patientengruppen k\u00f6nnte ab sofort die CSWT eine sanfte, ambulante und nicht-invasive Erg\u00e4nzung zur medikament\u00f6sen Behandlung darstellen. Klinische Studien aus Europa und Asien zeigen deutliche Hinweise auf verbesserte Durchblutung, geringere Beschwerden und eine h\u00f6here Belastbarkeit im Alltag. Anders als bei klassischen Verfahren, die auf pharmakologischen oder operativen Eingriffen basieren, setzt die CSWT auf reine physikalische Impulse \u2013 Sto\u00dfwellen mit niedriger Energie, die gezielt auf das Herz oder die betroffenen Gef\u00e4\u00dfe gerichtet werden.<\/p>\n<p>Mechanotransduktion: Wie mechanische Impulse biologische Heilprozesse ausl\u00f6sen<\/p>\n<p>Die Wirkweise der kardialen Sto\u00dfwellentherapie (CSWT) beruht, wie auch bei den anderen Verfahren aus der Familie der Sto\u00dfwellen-Therapien, auf einem faszinierenden biologischen Prinzip: der sogenannten &#8222;Mechanotransduktion&#8220;. Dabei werden mechanische Reize \u2013 in diesem Fall also die Sto\u00dfwellen-Impulse \u2013 in biochemische Signale umgewandelt. Diese Signale regen k\u00f6rpereigene Prozesse an, insbesondere die Bildung neuer Blutgef\u00e4\u00dfe (Angiogenese) sowie entz\u00fcndungshemmende und geweberegenerierender Effekte. Zahlreiche pr\u00e4klinische Studien konnten bereits zeigen, dass diese Prozesse auch im Herzmuskel ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen \u2013 etwa nach einem Infarkt oder bei chronischer Minderdurchblutung.<\/p>\n<p>Dr. med. Christian Meyer: Der erste niedergelassene Facharzt arbeitet mit der CSWT-Therapie<\/p>\n<p>Dr. med. Christian Meyer ist Facharzt f\u00fcr Kardiologie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin, zudem ausgebildet in Sachkunde &#8222;Spezielle kardiovaskul\u00e4re Pr\u00e4vention&#8220; sowie zertifizierter Sto\u00dfwellen-Therapeut der DIGEST (Deutschsprachige internationale Gesellschaft f\u00fcr Extrakorporale Stosswellentherapie e.V.) \u2013 und der erste niedergelassene Facharzt in Deutschland, der die CSWT in seiner Praxis aktiv einsetzt. Seit 2019 betreut er Patienten in den Schlosspraxen Meyer in Hachenburg im Westerwald, Rheinland-Pfalz, wo er mit moderner Diagnostik und personalisierter Medizin neue Wege in der Herztherapie geht. Die Einf\u00fchrung der CSWT markiert f\u00fcr ihn einen logischen n\u00e4chsten Schritt: belastende Eingriffe verringern und die gut vertr\u00e4gliche kardiale Sto\u00dfwellentherapie mit langfristigem Nutzen f\u00fcr so viele Patienten wie m\u00f6glich verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sehen Patienten, bei denen andere Ma\u00dfnahmen an ihre Grenzen sto\u00dfen \u2013 sei es durch Komorbidit\u00e4ten, Alter oder wiederkehrende Symptome trotz optimaler Therapie. Die CSWT gibt uns nun die M\u00f6glichkeit, diesen Menschen etwas Neues anzubieten, das auf k\u00f6rpereigenen Mechanismen basiert&#8220;, sagt Dr. Meyer. Die Behandlung erfolgt ambulant, ist nahezu schmerzfrei und gut vertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Auch wenn sich die CSWT per se aktuell noch im klinischen Entwicklungsfeld bewegt und als Erg\u00e4nzung zur Standardtherapie zu verstehen ist, so w\u00e4chst die Zahl an Studien, die ihr Potenzial belegen. Besonders spannend: Die CSWT ist nicht nur auf kardiale Erkrankungen beschr\u00e4nkt. In ersten Versuchen mit Patienten mit pAVK \u2013 also Durchblutungsst\u00f6rungen der Beine \u2013 wurden ebenfalls Verbesserungen der Gehf\u00e4higkeit und eine Steigerung der Lebensqualit\u00e4t beobachtet.<\/p>\n<p>Biologische Prozesse gezielt anregen: Das therapeutische Prinzip der CSWT<\/p>\n<p>W\u00e4hrend invasive Eingriffe wie Stents oder Byp\u00e4sse weiterhin die Grundlage der kardiologischen Akutmedizin darstellen, er\u00f6ffnet die CSWT einen weniger belastenden, regenerativen Ansatz \u2013 f\u00fcr Patienten, bei denen klassische Optionen nicht mehr m\u00f6glich oder nicht mehr gew\u00fcnscht sind. Der Mechanismus der Selbstheilung wird hier nicht ersetzt, sondern angesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Sichtweise auf Sto\u00dfwellen hat sich in den letzten Jahren deutlich ver\u00e4ndert. Was fr\u00fcher rein mechanisch gedacht wurde, wird heute in seiner biologischen Dimension verstanden. Dabei geht es um die feine Reaktion des Gewebes auf physikalische Reize \u2013 eine Art medizinischer Dialog zwischen Technologie und K\u00f6rper. Gerade in der Kardiologie, wo so vieles auf Mikroebene geschieht, k\u00f6nnte sich diese Perspektive als entscheidend erweisen.<\/p>\n<p>Forschung in Bewegung: Klinische Studien weltweit zur CSWT<\/p>\n<p>In Europa, Asien und Nordamerika wurden in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche klinische Studien zur Anwendung der CSWT bei verschiedenen Indikationen durchgef\u00fchrt und auch aktuell wird intensiv geforscht. Dabei stehen vor allem chronisch unterversorgte Regionen des Herzmuskels im Fokus \u2013 Areale, die durch bislang bestehende Therapien nicht mehr ausreichend durchblutet werden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse der CSWT-Studien zeigen, dass die Kombination aus niedrigenergetischer Stimulation und endogener Reparaturf\u00e4higkeit zu realen Verbesserungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>CSWT-Studie an der Universit\u00e4t Innsbruck: Ergebnisse \u00fcbertreffen alle Erwartungen<\/p>\n<p>Beispielhaft ist hier eine Studie der Universit\u00e4t Innsbruck , \u00d6sterreich, aus dem Jahr 2024, die sich mit Patienten, die trotz medikament\u00f6ser Therapie weiterhin unter Angina pectoris oder Herzschw\u00e4che litten, besch\u00e4ftigte. Die randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie f\u00fchrte zu deutlich verbesserten Belastungskapazit\u00e4ten, gesteigerter Lebensqualit\u00e4t und besserer Herzdurchblutung. Die Ethik-Kommission zog sogar w\u00e4hrend der Studie die Notbremse \u2013 nicht etwa, weil die Therapie scheiterte, sondern weil das erwartete Ausma\u00df an Wirksamkeit so massiv erkennbar war und es daher unverantwortlich erschien, Patienten im Placebo-Arm l\u00e4nger unbehandelt mit der CSWT zu lassen! Ein seltenes Signal, das deutlich macht: Hier wartet eine neue Behandlungsoption, die das therapeutische Spektrum in der Kardiologie ma\u00dfgeblich erweitern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&#8222;Wir wecken den Herzmuskel regelrecht wie aus einem Winterschlaf wieder auf, indem dank der Sto\u00dfwelle neue Blutgef\u00e4\u00dfe einwachsen. Damit gewinnen wir tats\u00e4chlich relevante Areale des Herzmuskels zur\u00fcck&#8220;, res\u00fcmiert Studienleiter Prov.-Doz. Dr. med. Johannes Holfeld.<\/p>\n<p>Sanfte Optionen f\u00fcr stabile Verl\u00e4ufe: Sto\u00dfwellen als Teil eines integrativen Behandlungskonzepts<\/p>\n<p>Die Sto\u00dfwellen sind damit nicht als Konkurrenz zur klassischen Kardiologie zu verstehen, sondern als m\u00f6gliche Erweiterung \u2013 pr\u00e4zise, schonend und potenziell nachhaltig. Der Blick richtet sich dabei nicht auf spektakul\u00e4re Interventionen, sondern auf eine langfristige Stabilisierung.<\/p>\n<p>Die Cardiac Shock Wave Therapy (CSWT) steht heute dort, wo andere Sto\u00dfwellen-Therapien vor Jahren standen \u2013 am \u00dcbergang von der Forschung in die klinische Breite. Dass dies kein Selbstl\u00e4ufer ist, zeigt die Geschichte vieler Innovationen. Doch es zeigt sich auch: Der Weg der Sto\u00dfwellen in die Medizin war nie ein lauter. Er war und ist ein Weg der fundierten Neugier, der geduldigen Forschung \u2013 und des Vertrauens in die Biologie des K\u00f6rpers selbst.<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber die Anwendung der CSWT bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und \u00fcber die Arbeit von Dr. Christian Meyer in den Schlosspraxen Meyer in Hachenburg erfahren Sie hier ( https:\/\/www.schlosspraxen-meyer.de\/kardiale-stosswellentherapie-hachenburg ).<\/p>\n<p>(Ende)<\/p>\n<p>Aussender: Schlosspraxen Meyer Hachenburg Ansprechpartner: Dr. med. Christian G. Meyer Tel.: +49 (0)2662 94 66 246 E-Mail: katja.schmidt@nianika.com Website: www.schlosspraxen-meyer.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"CSWT: Neue Wege in der Behandlung chronischer Herzkrankheiten. 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