{"id":250111,"date":"2025-07-07T19:36:10","date_gmt":"2025-07-07T19:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250111\/"},"modified":"2025-07-07T19:36:10","modified_gmt":"2025-07-07T19:36:10","slug":"katja-lewina-liest-im-kfz-ueber-tod-und-endlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250111\/","title":{"rendered":"Katja Lewina liest im KFZ\u00a0\u00fcber Tod und Endlichkeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Marburg. Alle wollen jung sein \u2013 Altern wird nicht gesch\u00e4tzt. Dieser \u201eJugendkult\u201c besteht in der heutigen Gesellschaft. Menschen haben Angst vor dem Tod, setzen sich aber kaum mit ihm auseinander. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass Endlichkeit und Tod aus der Gesellschaft gedr\u00e4ngt werden\u201c, sagt Katja Lewina.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Autorin hat dar\u00fcber ein Buch geschrieben: \u201eWas ist schon f\u00fcr immer?\u201c Am Dienstag, 8. Juli, liest sie daraus im KFZ in Marburg. Traurig ist ihre Lesung aber nicht, obwohl es um den Tod geht. Sie behandelt die Themen Endlichkeit, Loslassen und Tod auf eine \u201eleichte, humorvolle und zug\u00e4ngliche\u201c Art, findet sie.<\/p>\n<p>Krankheit hat Endlichkeit bewusst gemacht<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Lewina hat eine Herzerkrankung und lebt mit dem Gef\u00fchl, dass das Leben jederzeit vorbei sein k\u00f6nnte. Fr\u00fcher hat sie sich vital, jung und quasi unsterblich gef\u00fchlt, berichtet die Autorin der OP. Seit ihrer Diagnose ist sie sich der Endlichkeit des Lebens mehr bewusst.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eVor allem junge Menschen leben so, als ob sie die Ewigkeit vor sich h\u00e4tten\u201c, sagte Lewina, \u201eaber auch \u00c4ltere.\u201c Sie findet, dass Leben ein Loslassen ist. Irgendwann werden alle sterben, daher sei es gut, sich zu \u00fcberlegen, wie man seine Lebenszeit verbringen m\u00f6chte. So lebt sie bewusster und reflektierter.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie andere Menschen hatte auch Lewina lange das Gef\u00fchl: \u201eSterben passiert nur anderen.\u201c Vor allem wenn Menschen jung sind, bekommen sie schnell das Gef\u00fchl, sie h\u00e4tten \u201eewig Zeit\u201c. Gerade wenn sie keine Erkrankung haben, gibt es wenig Ber\u00fchrungspunkte mit dem Tod.<\/p>\n<p>Tod wird in Gesellschaft verdr\u00e4ngt<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u00c4ltere Menschen leben in Altenheimen oder sterben in Hospizen \u2013 der Rest der Gesellschaft muss sich dann wenig mit dem Altern und Sterben besch\u00e4ftigen. J\u00fcngere bekommen oft nur wenige Sterbef\u00e4lle mit, sagte Lewina. Wenn sie, oft schon im Erwachsenenalter, die eigenen Eltern oder Gro\u00dfeltern verlieren, ist das oft der erste Ber\u00fchrungspunkt mit dem Tod.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\"><strong>Lesen Sie auch<\/strong><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dass sich an dieser Einstellung in der Gesellschaft etwas \u00e4ndert, denkt Lewina nicht. Menschen k\u00f6nnen sich aber selbst mit dem Sterben besch\u00e4ftigen und damit auch mit der Frage: \u201eWie will ich eigentlich leben?\u201c Das k\u00f6nne zu mehr Lebensqualit\u00e4t und einem besseren Leben f\u00fchren. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Beginn der Lesung im KFZ ist um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">OP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marburg. Alle wollen jung sein \u2013 Altern wird nicht gesch\u00e4tzt. Dieser \u201eJugendkult\u201c besteht in der heutigen Gesellschaft. 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