{"id":250125,"date":"2025-07-07T19:44:11","date_gmt":"2025-07-07T19:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250125\/"},"modified":"2025-07-07T19:44:11","modified_gmt":"2025-07-07T19:44:11","slug":"millionen-quadratmeter-ungenutzt-in-grossstaedten-stehen-immer-mehr-bueros-leer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250125\/","title":{"rendered":"Millionen Quadratmeter ungenutzt: In Gro\u00dfst\u00e4dten stehen immer mehr B\u00fcros leer"},"content":{"rendered":"<p>                    Millionen Quadratmeter ungenutzt<br \/>\n                In Gro\u00dfst\u00e4dten stehen immer mehr B\u00fcros leer <\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.07.2025, 19:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend Wohnraum in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten knapp ist, schie\u00dfen neue B\u00fcros aus dem Boden &#8211; doch viele bleiben leer. Die Leerstandsquote erreicht den h\u00f6chsten Stand seit \u00fcber zehn Jahren und liegt deutlich \u00fcber dem als &#8222;gesund&#8220; geltenden Niveau.<\/strong><\/p>\n<p>In deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten ist der Anteil leerstehender B\u00fcrofl\u00e4chen nach Einsch\u00e4tzung des Gro\u00dfmaklers JLL so hoch wie seit \u00fcber zehn Jahren nicht. Neben dem Trend zum Homeoffice mache sich die Konjunkturflaute bemerkbar und die Unsicherheit um US-Z\u00f6lle. Das lasse Unternehmen bei Investitionen und Neueinstellungen z\u00f6gern, schreibt der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle. <\/p>\n<p>Das kurzfristig verf\u00fcgbare Angebot an B\u00fcrofl\u00e4chen in den sieben Metropolen Berlin, Hamburg, M\u00fcnchen, Frankfurt, D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln und Stuttgart summierte sich im zweiten Quartal auf mehr als 7,6 Millionen Quadratmeter, so JLL. Das entspreche einer Leerstandsquote von 7,7 Prozent. &#8222;Diese erreicht damit den h\u00f6chsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt und liegt mittlerweile deutlich \u00fcber einer f\u00fcr die M\u00e4rkte &#8218;gesunden&#8216; Leerstandsquote von etwa f\u00fcnf Prozent.&#8220; Zum Vergleich: Vor der Corona-Pandemie lag die Quote in den Metropolen bei 3,0 Prozent, noch h\u00f6her als zuletzt war der Wert 2013 mit 8,0 Prozent. <\/p>\n<p>Zwar wurden im ersten Halbjahr 2025 mehr B\u00fcrofl\u00e4chen vermietet. Mit knapp 1,4 Millionen Quadratmetern sei der Fl\u00e4chenumsatz um neun Prozent zum Vorjahreszeitraum gestiegen und es zeichneten sich gro\u00dfe Abschl\u00fcsse ab. Allerdings sei der Enthusiasmus des Jahresbeginns etwas verflogen, sagte Miguel Rodriguez Thielen, Head of Office Leasing bei JLL Deutschland. Teils w\u00fcrden Abschl\u00fcsse verschoben und Firmen verl\u00e4ngerten h\u00e4ufiger Vertr\u00e4ge als neue Fl\u00e4chen zu mieten.<\/p>\n<p>Berlin Schlusslicht <\/p>\n<p>Im Vergleich der Metropolen stieg der Fl\u00e4chenumsatz am st\u00e4rksten in Frankfurt mit plus 86 Prozent. Das lag allerdings an Gro\u00dfabschl\u00fcssen in der Finanzbranche, darunter Commerzbank und ING. In Berlin sank der Fl\u00e4chenumsatz dagegen um gut 19 Prozent.<\/p>\n<p>Gestiegene Zinsen und das Ende des Immobilienbooms haben die B\u00fcrom\u00e4rkte hart getroffen. W\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Wohnungen und H\u00e4user wieder deutlich steigen, erholen sich B\u00fcroimmobilien nur langsam. Mit dem Trend zum Homeoffice verkleinern viele Firmen Fl\u00e4chen und sto\u00dfen alte Geb\u00e4ude ab. Zugleich kommen laufend neu gebaute B\u00fcros auf den Markt. Am Markt gilt dar\u00fcber hinaus das Prinzip &#8222;kleiner, aber feiner&#8220;: W\u00e4hrend Unternehmen hohe Mieten f\u00fcr moderne Fl\u00e4chen in Bestlagen zahlen, stehen alte B\u00fcrogeb\u00e4ude oft leer, besonders in Randlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Millionen Quadratmeter ungenutzt In Gro\u00dfst\u00e4dten stehen immer mehr B\u00fcros leer 07.07.2025, 19:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":250126,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[296,175,9369,170,169,29,30,5331,76912,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-250125","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-berlin","9":"tag-business","10":"tag-commerzbank","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-immobilien","16":"tag-ing","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114813669402332472","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250125\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/250126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}