{"id":250127,"date":"2025-07-07T19:45:17","date_gmt":"2025-07-07T19:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250127\/"},"modified":"2025-07-07T19:45:17","modified_gmt":"2025-07-07T19:45:17","slug":"praesidenten-erlass-trump-verlaengert-frist-im-zollstreit-bis-zum-1-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250127\/","title":{"rendered":"Pr\u00e4sidenten-Erlass: Trump verl\u00e4ngert Frist im Zollstreit bis zum 1. August"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. Juli) angepeilten Z\u00f6lle auf den 1. August verschieben. Er werde noch an diesem Montag ein entsprechendes Dekret unterschreiben, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt. Importaufschl\u00e4ge sollten nun bis dahin zun\u00e4chst vom Tisch sein \u2013 allerdings sind noch viele Details offen, unter anderem, wie die EU und die USA k\u00fcnftig Handel miteinander betreiben wollen.<\/p>\n<p>Denn auch f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union w\u00e4re die Frist am Mittwoch abgelaufen. Schon l\u00e4nger verhandelt sie mit den Vereinigten Staaten im Zollstreit \u2013 der Ausgang ist offen. Was genau die neue Frist f\u00fcr die EU bedeutet, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Trump verschickte am Montag die ersten von mehreren angek\u00fcndigten Briefen an L\u00e4nder mit neuen Zollbestimmungen, darunter sind Japan, S\u00fcdkorea, S\u00fcdafrika und Malaysia. Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses sagte, wechselseitige Z\u00f6lle oder die in den Schreiben aufgef\u00fchrten neuen Z\u00f6lle werden in Kraft treten \u2013 \u201eoder es werden Vereinbarungen getroffen\u201c. Diese L\u00e4nder werden demnach weiterhin mit den Vereinigten Staaten verhandeln. Man habe viele positive Entwicklungen in die richtige Richtung gesehen.<\/p>\n<p><b>Diese Z\u00f6lle sollen f\u00fcr Importe in die USA gelten:<\/b><\/p>\n<p>Japan: 25 Prozent<br \/>\nS\u00fcdkorea: 25 Prozent<br \/>\nMalaysia: 25 Prozent<br \/>\nKasachstan: 25 Prozent<br \/>\nS\u00fcdafrika: 30 Prozent<br \/>\nLaos: 40 Prozent<br \/>\nMyanmar: 40 Prozent<\/p>\n<p>Die EU setzte auf eine Grundsatzvereinbarung zum Zollstreit mit den USA. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen habe am Sonntag mit US-Pr\u00e4sident Trump zum aktuellen Verhandlungsstand telefoniert, sagte ein Sprecher in Br\u00fcssel. Man sei am \u201eAnfang der Schlussphase\u201c, hie\u00df es am Montagmittag. Zu Details des Gespr\u00e4chs wollte der Sprecher keine Angaben machen.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir keine Vereinbarung erreicht haben, fallt ihr auf das Niveau vom 2. April zur\u00fcck\u201c<\/p>\n<p>Im April hatte Trump einen Basiszoll in H\u00f6he von zehn Prozent auf fast alle Importe aus der EU eingef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich gelten Sonderz\u00f6lle auf bestimmte Produkte, etwa auf Stahl- und Aluminium- sowie Autoimporte. Mit seiner Zollpolitik will Trump erreichen, dass mehr in den USA produziert wird. <\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent sagte im Sender CNN, er erwarte infolge der Briefe schnell viele Deals. Er sprach zudem von ungef\u00e4hr 100 Briefen an kleine L\u00e4nder, mit denen die USA keinen gro\u00dfen Handel treiben. \u201eDie L\u00e4nder bekommen einen Brief, der besagt: Wenn wir keine Vereinbarung erreicht haben, fallt ihr auf das Niveau vom 2. April zur\u00fcck.\u201c An dem Tag hatte Trump sein weitreichendes Zollpaket angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. 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