{"id":250416,"date":"2025-07-07T22:26:09","date_gmt":"2025-07-07T22:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250416\/"},"modified":"2025-07-07T22:26:09","modified_gmt":"2025-07-07T22:26:09","slug":"buergermeister-trickst-orban-aus-budapester-polizei-ueberrascht-mit-milde-nach-verbotener-pride","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250416\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgermeister trickst Orban aus: Budapester Polizei \u00fcberrascht mit Milde nach verbotener Pride"},"content":{"rendered":"<p>                    B\u00fcrgermeister trickst Orban aus<br \/>\n                Budapester Polizei \u00fcberrascht mit Milde nach verbotener Pride<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.07.2025, 23:07 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der rechtspopulistische ungarische Premier Viktor Orban verbietet die LGBTQ-Parade in Budapest. Doch ein cleverer Schachzug von B\u00fcrgermeister Gergely Karacsony macht die Veranstaltung m\u00f6glich &#8211; und bewahrt die Teilnehmer vor Verfolgung. Karacsony selbst droht nun allerdings eine Haftstrafe.<\/strong><\/p>\n<p>Die Budapester Polizei leitet keine Ermittlungen gegen die Teilnehmer der Pride-Parade in Ungarns Hauptstadt vom 28. Juni ein. Das teilte das zust\u00e4ndige Polizeipr\u00e4sidium \u00fcberraschend mit.<\/p>\n<p>Oppositionspolitiker hatten bef\u00fcrchtet, dass massenhaft Bu\u00dfgelder verh\u00e4ngt werden, weil die Versammlung auf Betreiben der Regierung offiziell verboten war. Pride-Paraden treten weltweit f\u00fcr die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, Trans- und queeren Menschen (LGBTQ) ein.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung, dass auf Ermittlungen verzichtet wird, teilte die Polizei mit, die Organisatoren h\u00e4tten die B\u00fcrger hinsichtlich der Rechtslage verunsichert. Darunter war auch B\u00fcrgermeister Gergely Karacsony. Der links-gr\u00fcn-liberale Politiker hatte die Pride zu einer offiziellen Feier der Stadt Budapest erkl\u00e4rt, um das Verbot zu umgehen. Nach ungarischem Recht fallen kommunale und staatliche Feiern nicht unter das Versammlungsgesetz.<\/p>\n<p>Seit vier Tagen laufen gegen Karacsony polizeiliche Ermittlungen. Laut Gesetz droht den Veranstaltern bis zu ein Jahr Haft.<\/p>\n<p>Der rechtspopulistische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban hatte im Zuge einer homophoben Kampagne Gesetze und die Verfassung ge\u00e4ndert und auf dieser Grundlage ein polizeiliches Verbot der Veranstaltung erwirkt. Die Teilnahme an verbotenen Veranstaltungen gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit Bu\u00dfgeldern von bis zu 500 Euro bestraft werden. Zur Identifizierung einzelner Teilnehmer war der Polizei im Vorfeld erlaubt worden, Gesichtserkennungs-Software einzusetzen.<\/p>\n<p>Trotz des Verbots waren so viele Menschen wie noch nie bei der diesj\u00e4hrigen Budapester Pride-Parade: Die Veranstalter sprachen von mehr als 200.000 Teilnehmern. Dies bewerten Beobachter als D\u00e4mpfer f\u00fcr den machtbewussten Regierungschef Orban. Er selbst \u00e4u\u00dferte sich danach &#8222;\u00fcberrascht&#8220;, dass das Thema Pride trotz des Verbots immer noch nicht vom Tisch sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"B\u00fcrgermeister trickst Orban aus Budapester Polizei \u00fcberrascht mit Milde nach verbotener Pride 07.07.2025, 23:07 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":250417,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[8012,13,29888,14,15,16,12,10,8,9,11,501,500,103,104],"class_list":{"0":"post-250416","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-budapest","9":"tag-headlines","10":"tag-lgbtiq","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-politik","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-ungarn","20":"tag-viktor-orban","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114814306500912537","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/250417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}