{"id":250455,"date":"2025-07-07T22:46:10","date_gmt":"2025-07-07T22:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250455\/"},"modified":"2025-07-07T22:46:10","modified_gmt":"2025-07-07T22:46:10","slug":"trump-verschiebt-frist-fuer-zoelle-auf-1-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250455\/","title":{"rendered":"Trump verschiebt Frist f\u00fcr Z\u00f6lle auf 1. August"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. Juli) angepeilten Z\u00f6lle auf den 1. August verschoben. Er unterzeichnete am Montagnachmittag (Ortszeit) ein entsprechendes Dekret. Ausgenommen ist dabei China &#8211; mit dem Land gibt es eine separate Vereinbarung. Importaufschl\u00e4ge f\u00fcr andere L\u00e4nder sind bis August zun\u00e4chst vom Tisch &#8211; allerdings sind noch viele Details offen, unter anderem, wie die EU und die USA k\u00fcnftig Handel miteinander betreiben wollen.<\/p>\n<p>Denn auch f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union w\u00e4re die Frist am Mittwoch abgelaufen. Schon l\u00e4nger verhandelt sie mit den Vereinigten Staaten im Zollstreit &#8211; der Ausgang ist offen. Was genau die neue Frist f\u00fcr die EU bedeutet, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Erste Briefe mit neuen Z\u00f6llen sind raus<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump verschickte am Montag eine Reihe von Briefen mit neuen Zollbestimmungen an mehrere L\u00e4nder, darunter Japan, S\u00fcdkorea, S\u00fcdafrika und Malaysia. Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, sagte, wechselseitige Z\u00f6lle oder die in den Schreiben aufgef\u00fchrten neuen Z\u00f6lle w\u00fcrden in Kraft treten &#8211; \u00aboder es werden Vereinbarungen getroffen\u00bb. Diese L\u00e4nder werden demnach weiterhin mit den Vereinigten Staaten verhandeln. Man habe viele positive Entwicklungen gesehen.<\/p>\n<p>Die EU setzte auf eine Grundsatzvereinbarung im Zollstreit mit den USA. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen habe am Sonntag mit US-Pr\u00e4sident Trump telefoniert und sich \u00fcber den aktuellen Verhandlungsstand ausgetauscht, sagte ein Sprecher in Br\u00fcssel. Man sei am \u00abAnfang der Schlussphase\u00bb, hie\u00df es am Montagmittag. Zu Details des Gespr\u00e4chs wollte der Sprecher keine Angaben machen.<\/p>\n<p>Kommen jetzt schnell viele Deals?<\/p>\n<p>Im April hatte Trump einen Basiszoll von zehn Prozent auf fast alle Importe aus der EU eingef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich gelten Sonderz\u00f6lle auf bestimmte Produkte, etwa auf Stahl- und Aluminium- sowie Autoimporte. Mit seiner Zollpolitik will Trump erreichen, dass mehr in den USA produziert wird.\u00a0<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent sagte im Sender CNN, er erwarte infolge der Briefe schnell viele Deals. Er sprach zudem von ungef\u00e4hr 100 Briefen an kleine L\u00e4nder, mit denen die USA keinen gro\u00dfen Handel treiben. \u00abDie L\u00e4nder bekommen einen Brief, der besagt: Wenn wir keine Vereinbarung erreicht haben, fallt ihr auf das Niveau vom 2. April zur\u00fcck.\u00bb An dem Tag hatte Trump sein weitreichendes Zollpaket angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. 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