{"id":250619,"date":"2025-07-08T00:18:10","date_gmt":"2025-07-08T00:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250619\/"},"modified":"2025-07-08T00:18:10","modified_gmt":"2025-07-08T00:18:10","slug":"donald-trump-verlaengert-frist-fuer-eu-bis-1-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250619\/","title":{"rendered":"Donald Trump verl\u00e4ngert Frist f\u00fcr EU bis 1. August"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/donald-trump\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> verschiebt die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. Juli) angepeilten Z\u00f6lle auf den 1. August. Ein entsprechendes Dekret unterschrieb er am Montag. Importaufschl\u00e4ge sollten nun bis dahin zun\u00e4chst vom Tisch sein &#8211; allerdings sind noch viele Details offen, unter anderem, wie die EU und die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> k\u00fcnftig Handel miteinander betreiben wollen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn auch f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union w\u00e4re die Frist am Mittwoch abgelaufen. Schon l\u00e4nger verhandelt sie mit den Vereinigten Staaten im Zollstreit &#8211; der Ausgang ist offen. Was genau die neue Frist f\u00fcr die EU bedeutet, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>EU setzt auf Grundsatzvereinbarung mit den USA      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die EU setzte auf eine Grundsatzvereinbarung zum Zollstreit mit den USA. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ursula-von-der-leyen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ursula von der Leyen<\/a> habe am Sonntag mit US-Pr\u00e4sident Trump zum aktuellen Verhandlungsstand telefoniert, sagte ein Sprecher in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bruessel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00fcssel<\/a>. Man sei am \u201eAnfang der Schlussphase\u201c, hie\u00df es am Montagmittag. Zu Details des Gespr\u00e4chs wollte der Sprecher keine Angaben machen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Berlin sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius, es werde \u201eeine L\u00f6sung gesucht\u201c. \u201eDie Gespr\u00e4che sind noch nicht abgeschlossen\u201c, fuhr er fort. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sei \u201ein engster Abstimmung mit den europ\u00e4ischen Partnern, mit der Kommission\u201c.<\/p>\n<p>Erste Briefe mit neuen Forderungen von Trump sind raus      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses sollten zun\u00e4chst zw\u00f6lf Staaten Briefe mit neuen Zollbestimmungen erhalten, die auf Trumps Kurznachrichtendienst Truth Social ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden. Ihnen w\u00fcrden weitere folgen. Bislang sind 14 solcher Briefe ver\u00f6ffentlicht, darunter an zwei europ\u00e4isches L\u00e4nder, die nicht EU-Mitglied sind.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Offenbar sind die in den Briefen genannten Zolls\u00e4tze nicht das letzte Wort von Trump. In den nahezu gleichlautenden Briefen schreibt der US-Pr\u00e4sident, dass die h\u00f6heren Z\u00f6lle bei Zugest\u00e4ndnissen im Handelsstreit \u201evielleicht\u201c noch abgewendet werden k\u00f6nnten. Nach Angaben seiner Sprecherin Karoline Leavitt w\u00fcrden die Z\u00f6lle entweder am 1. August f\u00e4llig \u201eoder es werden Deals gemacht und diese L\u00e4nder verhandeln weiterhin mit den Vereinigten Staaten\u201c. Die einzelnen Ank\u00fcndigungen Trumps:<\/p>\n<p>New Yorker B\u00f6rse reagiert mit Verlusten auf Trumps Zoll-Ank\u00fcndigungen      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die angek\u00fcndigten US-Z\u00f6lle unter anderem gegen Japan und S\u00fcdkorea dr\u00fcckten die wichtigsten Indizes an der New Yorker Wall Street am Montag ins Minus. Der Dow Jones, der S&amp;P500 und der technologieorientierte Nasdaq gaben jeweils um bis zu 0,9 Prozent ab. Am Devisenmarkt legte der Dollar zu. Der Euro fiel im Gegenzug um 0,6 Prozent auf 1,1711 Dollar. Vor allem die in den USA notierten Aktien asiatischer Konzerne litten unter den Zollank\u00fcndigungen. Die Papiere von Toyota Motor und Honda Motor fielen um vier beziehungsweise 3,9 Prozent. Die US-Aktien von SK Telecom aus S\u00fcdkorea gaben um 7,7 Prozent nach.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDas kommt nicht v\u00f6llig \u00fcberraschend, und es bleibt noch bis zum 1. August Zeit, eine Einigung zu erzielen\u201c, sagte Michael O\u2019Rourke, Chef-Marktstratege bei JonesTrading, zu den Z\u00f6llen gegen Japan und S\u00fcdkorea. Dies seien eher Gewinnmitnahmen, als dass die Anleger wirklich besorgt w\u00e4ren. W\u00e4re der Markt wirklich ver\u00e4ngstigt, st\u00fcnden die Kurse deutlich tiefer. Der Analyst Steve Sosnick von der Onlineplattform Interactive Brokers sagte, die Verluste seien nicht noch gr\u00f6\u00dfer, weil viele B\u00f6rsenmakler Trumps neue Zollank\u00fcndigungen f\u00fcr Verhandlungstaktik hielten.<\/p>\n<p>Trump hatte im April angek\u00fcndigte Strafz\u00f6lle nach B\u00f6rseneinbr\u00fcchen zur\u00fcckgenommen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der US-Pr\u00e4sident hatte den Zollstreit mit zahlreichen Handelspartnern Anfang April entfacht. Trump k\u00fcndigte zun\u00e4chst hohe Importaufschl\u00e4ge f\u00fcr zahlreiche L\u00e4nder an, senkte diese nach heftigen Reaktionen an den Finanzm\u00e4rkten aber auf einen Basissatz von zehn Prozent ab. Zugleich verk\u00fcndete Trump eine 90-t\u00e4gige \u201ePause\u201c f\u00fcr Verhandlungen, die nun eigentlich auslaufen sollte.<\/p>\n<p>Kommen jetzt schnell viele Deals?      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">US-Finanzminister Scott Bessent sagte im Sender CNN, er erwarte infolge der Briefe schnell viele Deals. Er sprach zudem von ungef\u00e4hr 100 Briefen an kleine L\u00e4nder, mit denen die USA keinen gro\u00dfen Handel treiben. \u201eDie L\u00e4nder bekommen einen Brief, der besagt: Wenn wir keine Vereinbarung erreicht haben, fallt ihr auf das Niveau vom 2. April zur\u00fcck.\u201c An dem Tag hatte Trump sein weitreichendes Zollpaket angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump verschiebt die Frist der bislang f\u00fcr diesen Mittwoch (9. 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