{"id":250920,"date":"2025-07-08T03:05:13","date_gmt":"2025-07-08T03:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250920\/"},"modified":"2025-07-08T03:05:13","modified_gmt":"2025-07-08T03:05:13","slug":"thyssenkrupp-steel-nimmt-800-millionen-euro-anlage-in-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/250920\/","title":{"rendered":"Thyssenkrupp Steel nimmt 800-Millionen-Euro-Anlage in Betrieb"},"content":{"rendered":"<p class=\"absatz\">Die Entscheidung f\u00fcr den Bau neuer Produktionsanlagen fiel bei Thyssenkrupp schon vor einigen Jahren. Die neue Technik soll noch bessere Qualit\u00e4t erm\u00f6glichen \u2013 und so den Stahlstandort Duisburg sichern.<\/p>\n<p class=\"absatz\">Etwa 800 Millionen Euro teure Stahlwerkstechnik hat Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Stahlhersteller <a href=\"https:\/\/www.thyssenkrupp-steel.com\/de\/unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Thyssenkrupp Steel<\/a> am 4. Juli 2025 in Duisburg offiziell in Betrieb genommen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem eine sogenannte Stranggie\u00dfanlage, die fl\u00fcssigen Stahl in feste Bl\u00f6cke, sogenannte Brammen, verwandelt. Auch ein neues Warmbandwerk geh\u00f6rt zu den Anlagen. Darin werden die hei\u00dfen Brammen zu d\u00fcnneren Blechen gewalzt.<\/p>\n<p class=\"absatz\">Die Anlagen ersetzen eine \u00fcber 20 Jahre alte Gie\u00dfwalzanlage. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Laut Thyssenkrupp sorgen die neuen Maschinen f\u00fcr Qualit\u00e4tssteigerungen sowie eine bessere Auslastung der vorgeschalteten Stahlerzeugung. Produziert werden k\u00f6nnten jetzt festere und d\u00fcnnere Premiumst\u00e4hle, zum Beispiel f\u00fcr E-Mobilit\u00e4t und Energiewende, so das Unternehmen.<\/p>\n<p>Stahl-Chef Grimm: Anlage soll Wettbewerbsposition verbessern<\/p>\n<p class=\"absatz\">\u201eTrotz eines sehr herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds k\u00f6nnen wir rund 800 Millionen Euro investieren, um damit unsere Position im Wettbewerb weiter zu verbessern\u201c, sagte Steel-Chef Dennis Grimm laut einer Mitteilung. Er sprach von einem starken Signal f\u00fcr den Stahl und den Standort Duisburg.<\/p>\n<p class=\"absatz\">\u201eDie Investition zeigt unternehmerische Verantwortung f\u00fcr den Standort und tr\u00e4gt zur Steigerung von Qualit\u00e4t, Effizienz und Flexibilit\u00e4t bei\u201c, betonte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Gr\u00fcne). Sie st\u00e4rke die industrielle Wertsch\u00f6pfung in Bereichen wie Fahrzeugbau und Energieversorgung. \u201eDamit bleibt NRW ein wettbewerbsf\u00e4higer Industriestandort\u201c, so Neubaur.<\/p>\n<p>Betriebsrat sieht Bekenntnis zum Standort<\/p>\n<p class=\"absatz\">\u201eDieses Gro\u00dfprojekt, im Fr\u00fchjahr 2020 tarifvertraglich festgelegt, ist ein klares Bekenntnis zum gr\u00f6\u00dften Stahlstandort Europas hier in Duisburg\u201c, erkl\u00e4rte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Stahlsparte, Tekin Nasikkol. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sende es das Signal: \u201eWir schaffen Zukunft, mit moderner Technik, qualifizierten Besch\u00e4ftigten und hochwertigen Produkten.\u201c Investitionen von heute sorgten f\u00fcr sichere Arbeitspl\u00e4tze von morgen. \u201eDas war vor f\u00fcnf Jahren genauso richtig wie heute\u201c, so Nasikkol weiter.<\/p>\n<p class=\"absatz\">Die Thyssenkrupp-Stahlsparte steht unter gro\u00dfem Druck. Ein tiefgreifender Kapazit\u00e4tsabbau ist geplant. 5000 Stellen von derzeit gut 26.000 sollen gestrichen, weitere 6000 ausgegliedert werden. (bec)<\/p>\n<p class=\"absatz\">Quelle: dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Entscheidung f\u00fcr den Bau neuer Produktionsanlagen fiel bei Thyssenkrupp schon vor einigen Jahren. 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