{"id":25114,"date":"2025-04-12T04:02:17","date_gmt":"2025-04-12T04:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25114\/"},"modified":"2025-04-12T04:02:17","modified_gmt":"2025-04-12T04:02:17","slug":"man-investiert-eine-halbe-milliarde-euro-in-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25114\/","title":{"rendered":"MAN investiert eine halbe Milliarde Euro in N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Investition in Gro\u00dfserienfertigung der MAN-Batterien steigt von 100 auf rund 250 Mio. Euro \u2013 Wertsch\u00f6pfung wird vertieft<\/strong>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Zusammen mit Investition in Diesel-Motorenfertigung knapp eine halbe Milliarde Euro f\u00fcr Standort N\u00fcrnberg<\/strong>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Offizieller Start der Batterieproduktion im Beisein des Bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Dr. Markus S\u00f6der<\/strong>\u00a0<\/li>\n<li><strong>MAN sichert insgesamt rund 400 zukunftsf\u00e4hige Arbeitspl\u00e4tze am Standort N\u00fcrnberg im Bereich Batterie<\/strong>\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Am Produktionsstandort N\u00fcrnberg hat MAN Truck &amp; Bus heute im Beisein des Bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Dr. Markus S\u00f6der und des Staatsministers Hubert Aiwanger seine Batterieproduktion offiziell gestartet. Im Rahmen der Veranstaltung k\u00fcndigte der M\u00fcnchner Nutzfahrzeughersteller erstmals die n\u00e4chste Ausbaustufe seiner Batterieproduktion in N\u00fcrnberg an. Zus\u00e4tzlich zu den bereits investierten rund 100 Mio. Euro in die jetzt gestartete Produktionsanlage werden in den kommenden Jahren weitere rund 150 Mio. Euro in den weiteren Kompetenzaufbau im Bereich der Batterietechnologie sowie die Erh\u00f6hung der Wertsch\u00f6pfungstiefe flie\u00dfen. Konkret bedeutet das unter anderem, dass bei der n\u00e4chsten Batteriegeneration neben den Packs, die aus mehreren Modulen bestehen, auch die Module selbst, die mehrere Batteriezellen zusammenfassen, ebenfalls in N\u00fcrnberg produziert werden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Von den angek\u00fcndigten zus\u00e4tzlichen Investitionen in H\u00f6he von rund 150 Mio. Euro werden etwa 18 Mio. Euro gef\u00f6rdert. F\u00f6rdergeber sind dabei sowohl das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) als auch der Freistaat Bayern. Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert der Freistaat Bayern die Weiterentwicklung und Forschung zur Batterietechnologie am MAN-Standort N\u00fcrnberg mit rund 30 Mio. Euro. Diese Mittel werden zur Forschung unter anderem in den Bereichen Batteriemontage, Zellchemie und \u2011alterung sowie Batteriesicherheit eingesetzt. Insgesamt werden durch die Investitionen in N\u00fcrnberg rund 400 Arbeitspl\u00e4tze in einer Zukunftstechnologie gesichert und die Transformation des Standorts weiter vorangetrieben. Die in der Batterieproduktion t\u00e4tigen Mitarbeiter waren zuvor in den Bereichen Motorenmontage, Gie\u00dferei oder Logistik eingesetzt und konnten f\u00fcr sich dank Umschulungen ein neues, zukunftssicheres Arbeitsfeld erschlie\u00dfen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">\u201eHeute ist ein historischer Tag f\u00fcr MAN. Mit dem Start der Batterieproduktion bricht das Unternehmen, das den Dieselmotor erfunden hat, in eine neue \u00c4ra auf. Wir sind sehr stolz darauf, was wir hier in N\u00fcrnberg geschaffen haben und was weiter entstehen wird. Heute haben wir einen weiteren Meilenstein der Transformation hin zu klimafreundlichen Antrieben angek\u00fcndigt: MAN wird weitere 150 Mio. Euro in den Ausbau der Batterieproduktion f\u00fcr zuk\u00fcnftige Batteriegenerationen in N\u00fcrnberg investieren. Auch in der Weiterentwicklung modernster Dieseltechnologie haben wir zuletzt noch einmal nachgelegt. Damit summiert sich der Invest in N\u00fcrnberg auf eine halbe Milliarde Euro. Dies ist ein klares Bekenntnis f\u00fcr Bayern und den Innovationsstandort Deutschland\u201c, sagt MAN-Vorstandsvorsitzender Alexander Vlaskamp.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Ministerpr\u00e4sident Dr. Markus S\u00f6der betonte: \u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">\u201eElektromobilit\u00e4t made in Bavaria: Das ist ein Meilenstein f\u00fcr MAN und den Industriestandort Bayern! Mit modernster Standortpolitik und einer tollen Kooperation zwischen Management, Betriebsrat, Arbeitnehmern und Politik ist bei MAN die Transformation von einem ehemaligen Standort f\u00fcr reine Dieselmotoren zu einem hochmodernen Standort\u00a0der Batteriefertigung f\u00fcr Elektrotrucks gelungen. Das st\u00e4rkt den Standort, sichert und schafft Arbeitspl\u00e4tze sowie internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Bayern ist und bleibt Autoland \u2013 auch im Bereich der Nutzfahrzeuge. Nach einer Anfangsf\u00f6rderung von 30 Mio. Euro in 2022 f\u00fcr Forschung und Entwicklung unterst\u00fctzt der Freistaat die k\u00fcnftige Fertigung von Batteriemodulen mit knapp sechs Mio. Euro.\u201c\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Der Start der Batterieproduktion ist bereits die zweite neue Produktionslinie, die in diesem Jahr in N\u00fcrnberg er\u00f6ffnet wurde. Auch die Produktion der neuesten Generation von MAN-Dieselmotoren, die im neuen Antriebsstrang D30 PowerLion zum Einsatz kommt, ist eine Investition in die Zukunft und sichert viele Arbeitspl\u00e4tze am Standort. Rund 250 Mio. Euro hat MAN daf\u00fcr aufgewendet. Aktuell geht MAN davon aus, dass im Jahr 2030 knapp die H\u00e4lfte der Lkw in Europa und etwa 90 Prozent der Stadtbusse mit Zero-Emission-Antrieb ausgeliefert werden sollen. Der hocheffiziente, verbrauchsreduzierte Motor D30 wird also noch bis weit in die 2030er-Jahre ben\u00f6tigt werden. Weitere Motorenplattformen und -baureihen werden dar\u00fcber hinaus im externen Motorengesch\u00e4ft von MAN langfristig zur Verf\u00fcgung stehen. \u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\"><strong>MAN eTruck-Produktion startet im Juni<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Am MAN-Standort N\u00fcrnberg werden Batteriepacks in drei sogenannten Formfaktoren hergestellt. Ein flacher Formfaktor kommt im MAN Lion\u2019s City E zum Einsatz, dem batterie-elektrischen Stadtbus. Zwei weitere Formate finden Anwendung in den eTrucks MAN eTGL, MAN eTGS und MAN eTGX mit Gesamtgewichten von 12 bis 50 Tonnen. Der Start der Serienproduktion der MAN eTrucks eTGS und eTGX in M\u00fcnchen ist f\u00fcr Juni dieses Jahres geplant.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">In der aktuellen Ausbaustufe k\u00f6nnen 50.000 Batteriepacks pro Jahr in N\u00fcrnberg produziert werden. Das neue Geb\u00e4ude M50 ist allerdings darauf ausgelegt, dass 100.000 Einheiten pro Jahr hergestellt werden k\u00f6nnen. Das Hochskalieren der Batterieproduktion erfolgt in Abh\u00e4ngigkeit der Nachfrage nach batterie-elektrischen Fahrzeugen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">MAN setzt in seinen Batterien auf eine NMC-Zellchemie (\u201eNickel-Mangan-Cobalt\u201c), die speziell an den Betrieb von Nutzfahrzeugen angepasst wurde. Das Batteriemanagementsystem (BMS) \u00fcberwacht im Betrieb kontinuierlich den Zustand der Zellen. Kommt es beispielsweise zu einem unvorhergesehenen Ereignis, sorgt es durch interne Ma\u00dfnahmen f\u00fcr einen sicheren Zustand. Bei einem Unfall trennt das BMS die Batterie sofort vom Rest des Fahrzeugs (Hochvolt-Notabschaltung). Au\u00dferdem h\u00e4lt es die Batteriezellen mithilfe eines intelligenten Heiz- und K\u00fchlsystems immer in einem optimalen Temperaturbereich.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Ein technologisches Highlight in der jetzt startenden Gro\u00dfserienfertigung der Batteriepacks ist die modulare Produktion. Das hei\u00dft, MAN arbeitet mit einem System ohne Band und Takt, das mit unterschiedlichen Produktvarianten umgehen und einfach an neue Varianten angepasst werden kann. Die entkoppelten Stationen k\u00f6nnen unabh\u00e4ngig voneinander betrieben und umgebaut werden, die Batteriepacks flie\u00dfen abh\u00e4ngig vom individuellen Bedarf und Zustand durchs Produktionssystem. Erm\u00f6glicht wird das durch ein hohes Ma\u00df an Digitalisierung und Automatisierung im Produktionsfluss und in der Materialbereitstellung, die vollst\u00e4ndig automatisiert mit intelligent vernetzten fahrerlosen Transportsystemen (FTS) erfolgt. Somit wird sowohl die notwendige Flexibilit\u00e4t und Wandelbarkeit als auch die wirtschaftliche Herstellung unterschiedlicher Batteriepacks gew\u00e4hrleistet. \u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\"><strong>100-prozentige Endkontrolle\u00a0<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left:0px;text-align:justify;\">Qualit\u00e4t und Sicherheit genie\u00dfen bei der Produktion von MAN seit jeher oberste Priorit\u00e4t. Das gilt auch f\u00fcr neue Batterieproduktion. Jedes Batteriepack durchl\u00e4uft am Ende der Produktion einen \u201eEnd of Line\u201c-Test. Im Fokus stehen dabei verschiedene Softwaretests, elektrische Tests wie Laden\/Entladen, \u00dcberpr\u00fcfen der vom Lieferanten \u00fcbermittelten Daten der Batteriezellen und -module sowie ein Leckagetest. Schlie\u00dflich m\u00fcssen die kompakten Stromspeicher Wind und Wetter genauso aushalten wie auch einen Dampfstrahler. Daf\u00fcr durchl\u00e4uft jede Batterie 23 Pr\u00fcfprogramme und es werden ca. 400 Pr\u00fcfparameter aufgenommen. F\u00fcr jede Batterie wird das individuell dokumentiert. Der Produktionsprozess kann so auch nach 15 Jahren noch nachverfolgt werden.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Investition in Gro\u00dfserienfertigung der MAN-Batterien steigt von 100 auf rund 250 Mio. 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