{"id":251251,"date":"2025-07-08T06:13:10","date_gmt":"2025-07-08T06:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251251\/"},"modified":"2025-07-08T06:13:10","modified_gmt":"2025-07-08T06:13:10","slug":"viele-eltern-merken-zuerst-mein-kind-hat-einen-neuen-freundeskreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251251\/","title":{"rendered":"Viele Eltern merken zuerst: Mein Kind hat einen neuen Freundeskreis"},"content":{"rendered":"<p>\tInterview | Rechtsextreme Jugendgruppen<br \/>\n\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\t&#8222;Viele Eltern merken zuerst: Mein Kind hat einen neuen Freundeskreis&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1751955190_81_size=708x398.jpg\" alt=\"Rechtsextreme der Gruppe &quot;Deutsche Jugend Voran&quot; in Berlin, im Hintergrund ein Polizeiwagen. (Quelle: imago-images\/Jeremy Knowles)\" title=\"Rechtsextreme der Gruppe &quot;Deutsche Jugend Voran&quot; in Berlin, im Hintergrund ein Polizeiwagen. (Quelle: imago-images\/Jeremy Knowles)\" id=\"234172490\"\/>Bild: imago-images\/Jeremy Knowles<\/p>\n<p>In Berlin haben sich zahlreiche Jugendliche rechtsextremen Gruppen angeschlossen. Die Beratungsstelle Crossroads spricht mit ihnen &#8211; \u00fcber abwertende Menschenbilder und den Weg raus aus Gruppen wie &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220; oder &#8222;Jung und stark&#8220;.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_0\"\/><\/p>\n<p>Sie hetzen gegen queere Menschen und Andersdenkende \u2013 und treten inzwischen immer offener auf. <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/05\/berlin-verfassungsschutz-rechtsextremismus-online.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rechtsextremistische Gruppen<\/a> wie &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220; oder &#8222;Jung und stark&#8220; rekrutieren junge Menschen \u00fcber Tiktok und Instagram, verabreden sich in Berlin und Brandenburg zu St\u00f6raktionen auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Die Beratungsstelle Crossroads begleitet Jugendliche und Eltern, die mit rechtsextremer Radikalisierung konfrontiert sind. Eine ihrer Beraterinnen erkl\u00e4rt im Interview, warum sich junge Berliner:innen der extremen Rechten zuwenden \u2013 und was diese neuen Gruppen so gef\u00e4hrlich macht.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_200521361\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\tBeratungsstelle Crossroads<\/p>\n<p>Die<b> Beratungsstelle Crossroads <\/b>ist ein Projekt von &#8222;Violence Prevention Network&#8220; (VPN), einer NGO, die seit \u00fcber zwei Jahrzehnten in der Extremismuspr\u00e4vention sowie der Deradikalisierung und Distanzierungsbegleitung t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit bereits <b>radikalisierten Personen<\/b> oder solchen, die <b>ideologisch motivierte Straftaten<\/b> begangen haben. Crossroads bietet in Berlin professionelle Beratung und Begleitung f\u00fcr Jugendliche, Angeh\u00f6rige und Fachkr\u00e4fte, die sich mit Rechtsextremismus oder Radikalisierung konfrontiert sehen. Ziel ist es, gemeinsam <b>Wege aus der Szene zu finden<\/b> und <b>Perspektiven jenseits extremistischer Ideologien zu entwickeln<\/b> \u2013 etwa durch Gespr\u00e4che, Trainings oder Unterst\u00fctzung im Strafvollzug.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1613657012\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\trbb|24: Frau Becker*, Sie versuchen durch Gespr\u00e4chsangebote junge Menschen in Berlin aus der rechtsextremen Szene herauszul\u00f6sen. Was unterscheidet neue Gruppen wie &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220; von klassischen rechtsextremen Strukturen?<\/p>\n<p>Uns f\u00e4llt in der Beratung auf, dass die Personen sehr jung sind, manche sind erst 14 Jahre alt.<\/p>\n<p>Gruppierungen wie &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220; und &#8222;Jung und stark&#8220; sind in Berlin vor ein bis zwei Jahren entstanden. Bisher scheinen sie sehr lose organisiert zu sein, weniger straff wie klassische Kaderparteien, wie &#8222;Der III. Weg&#8220; oder &#8222;Die Heimat&#8220;. Auch das scheint sie f\u00fcr manche Jugendliche attraktiv zu machen. Diese Gruppen sind au\u00dferdem klar aktionsorientiert \u2013 sie treten auf Veranstaltungen auf, provozieren, machen Stress und tragen ihre Zugeh\u00f6rigkeit teilweise sehr offen nach au\u00dfen, manchmal risikofreudig, fast naiv.<\/p>\n<p>Es ist eine Generation, die in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Krisen aufgewachsen ist \u2013 Pandemie, Kriege, soziale Umbr\u00fcche. Gleichzeitig entwickelt sich ihr politisches Bewusstsein derzeit in einer Gesellschaft, in der rechtsextreme Diskurse immer pr\u00e4senter werden, insbesondere in den sozialen Medien. Dort agieren rechtsextreme Akteure sehr zielgerichtet und geschickt.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tIn Berlin sind diese Gruppen zuletzt immer wieder in Erscheinung getreten &#8211; durch rassistische und queer-feindliche Aktionen und militantes Auftreten. Wie finden Betroffene zur Beratungsstelle Crossroads?<\/p>\n<p>H\u00e4ufig beginnt es damit, dass Eltern feststellen: Mein Kind hat pl\u00f6tzlich einen neuen Freundeskreis. Vor allem in den vergangenen Monaten haben sich viele Eltern bei uns gemeldet, die verzweifelt beobachten, wie ihr Kind sich einer rechtsextremen Gruppe anschlie\u00dft. Dabei handelte es sich meistens um &#8222;Deutsche Jugend Voran&#8220; oder &#8222;Jung und stark&#8220;. In Familien f\u00fchrt das oft zu Konflikten. Jugendliche schlie\u00dfen sich Neonazi-Gruppen an, die Eltern auch zurecht als gef\u00e4hrlich empfinden \u2013 auch f\u00fcr die Zukunft ihres Kindes.<\/p>\n<p>Viele Eltern oder auch Geschwister, die bef\u00fcrchten, dass jemand aus ihrer Familie sich der Berliner Neonazi-Szene zuwendet, verstehen sich selbst als demokratisch, menschenrechtsorientiert oder sogar links. Ausgerechnet dort finden Jugendliche manchmal pl\u00f6tzlich Anschluss an diese rechtsextremen Gruppen.<\/p>\n<p>Andererseits werden junge Menschen oft durch die Pr\u00e4ventionsabteilung des Landeskriminalamtes an uns vermittelt. Die Polizei beobachtet die einschl\u00e4gigen Gruppierungen und spricht Personen an, bei denen Sie die Sorge hat, dass die sich auf einem problematischen Weg befinden. Wir gehen auch in Berliner Gef\u00e4ngnisse zu denen, die straff\u00e4llig geworden sind und bieten Gespr\u00e4che an. Manchmal wenden sich auch Lehrkr\u00e4fte, Sozialarbeiter oder Fu\u00dfballtrainer an uns. Dass sich Jugendliche direkt bei uns melden, kommt auch vor, allerdings ist das eher selten.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1235871992\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1935347392\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tDie Jugendgruppen scheinen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf besonders pr\u00e4sent zu sein. Was halten Sie von der Annahme, dass es sich um die Kinder von Neonazis handelt, die in den Neunzigern schon in Berlin unterwegs waren?<\/p>\n<p>Das halte ich f\u00fcr eine gewagte These. Wir wissen zwar, dass es solche Beispiele gibt, ich w\u00fcrde daraus aber keinen allgemeinen Trend ableiten. Generell ist es so, dass wir durch die Beratung nur einen Ausschnitt des rechtsextremen Geschehens in Berlin kennen. Dort zeigt sich zumindest, dass Radikalisierung alle m\u00f6glichen Familien betrifft.<\/p>\n<p>Man muss allerdings sagen, dass Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf zu den Bezirken geh\u00f6ren, die in unserer Arbeit relativ oft auftauchen. Dort scheint es Bewegungen zu geben, <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2025\/06\/rechtsextremismus-berlin-lichtenberg-deutsche-jugend-voran-dritter-weg.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die gezielt auf Jugendliche zugehen<\/a>. Allerdings spielt sich Radikalisierung auch in anderen Bezirken ab, in Tempelhof-Sch\u00f6neberg, in Spandau oder in Mitte.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_569986709\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tGibt es konkrete Ausl\u00f6ser daf\u00fcr, dass Teenager in die Berliner Neonazi-Szene abdriften?<\/p>\n<p>In vielen F\u00e4llen steht am Anfang eine Krise, eine Phase der Orientierungslosigkeit, fehlender Anschluss an Gruppen Gleichaltriger. Eltern erz\u00e4hlen dann, dass ihr Kind auf der Suche war, sich allein gef\u00fchlt hat.<\/p>\n<p>In vielen Bereichen erleben Teenager sehr enge Vorgaben, durch Schule, Eltern, gesellschaftliche Normen. Zugleich entsteht in diesem Alter ein Streben nach Autonomie. Viele Jugendliche f\u00fchlen sich in dieser Zeit verunsichert \u2013 und pl\u00f6tzlich sind da neue Freunde und Gruppierungen, die Zugeh\u00f6rigkeit und Anerkennung versprechen.<\/p>\n<p>Manchmal k\u00f6nnen die Ausl\u00f6ser auch Konflikte innerhalb der Familie sein, Leistungsdruck, das Ringen mit Sch\u00f6nheitsidealen, Geschlechterrollen oder der Frage: Wie will ich leben? Gerade in solchen Momenten sind Angebote von extremistischen Gruppen, die einfache Antworten und klare Zugeh\u00f6rigkeit versprechen, besonders verlockend.<\/p>\n<p>Dann l\u00e4sst sich beobachten, dass junge Menschen oft \u00fcber Tiktok zum ersten Mal mit rechtsextremen Inhalten in Ber\u00fchrung kommen \u2013 \u00fcber Videos, Memes, Musik. Von dort aus f\u00fchrt der Weg oft weiter in Chatgruppen mit anderen Jugendlichen aus dem eigenen Bezirk.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_513226598\"\/><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"manualteasershortteaser\">Am Anfang sprechen wir nicht \u00fcber Ideologie, sondern \u00fcber Pers\u00f6nliches.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Beraterin bei Crossroads<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_2061891384\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tSind diese jungen Rechtsextremen \u00fcberhaupt gespr\u00e4chsbereit?<\/p>\n<p>Meistens ja, weil wir erst einmal versuchen zu verstehen, wie es den Jugendlichen geht. Ausgangspunkt sind meistens Konflikte, die sich in der Familie oder im sozialen Umfeld abspielen. Zum Beispiel wenn Eltern bestimmte Regeln aufstellen oder moralische Forderungen stellen, die ihr Kind ablehnt oder ignoriert.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist es wichtig, beide Seiten ernst zu nehmen. Die Eltern haben \u00c4ngste und wollen ihr Kind sch\u00fctzen. Die Jugendlichen hingegen f\u00fchlen sich oft missverstanden, erleben die elterlichen Grenzen als Bevormundung.<\/p>\n<p>Wir gestalten das Gespr\u00e4ch transparent. Die Jugendlichen wissen meist, warum sie bei uns sind. Wir sprechen das offen an, fragen: Wie geht es dir damit, dass dich deine Eltern hergebracht haben? Was besch\u00e4ftigt dich? Am Anfang sprechen wir nicht \u00fcber Ideologie, sondern \u00fcber Pers\u00f6nliches. Wie wird die Welt wahrgenommen \u2013 als bedrohlich oder lebenswert? Wir schaffen einen Raum, in dem Zweifel Platz haben. Das ist oft der erste Schritt.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_2006788681\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tWie gelingt es Ihnen konkret, Jugendliche mit rechtsextremen Freundeskreisen und rassistischen Weltanschauungen zum Nachdenken zu bewegen?<\/p>\n<p>Wir arbeiten in der Beratung immer zu zweit im Tandem. Ein erstes Treffen dient dazu, Vertrauen aufzubauen und die Situation einzusch\u00e4tzen. Der Beratungsprozess ist meistens l\u00e4ngerfristig angelegt und umfasst idealerweise mindestens zehn Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Viele Jugendliche sind tats\u00e4chlich motiviert, etwas in der Gesellschaft zu ver\u00e4ndern. Sie sehen sich als Gerechtigkeitsk\u00e4mpfer oder Menschen, die Verantwortung \u00fcbernehmen wollen. Das nehmen wir ernst und bef\u00fcrworten das Ziel auch grunds\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Und dann schauen wir, wo es m\u00f6glicherweise Probleme und Widerspr\u00fcche gibt \u2013 zum Beispiel zwischen dem Wunsch, die Welt zu verbessern und einer rechtsextremen Ideologie, die auf Abwertung von Menschen aufbaut und Gewalt als legitimes Mittel ansieht. Wie wirkt sich die Gruppenzugeh\u00f6rigkeit dort aus? Was macht ihnen Freude, und wo haben sie Schwierigkeiten?<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1337965275\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tVon welchen Erfahrungen berichten Ihnen Jugendliche in solchen Gruppen?<\/p>\n<p>In diesen Gruppen kommt es zu vielen Konflikten \u2013 einmal mit Au\u00dfenstehenden, mit Polizei, Lehrern, Demonstranten beziehungsweise Gegendemonstranten. Solche Erlebnisse wirken belastend, stiften in der Gruppe aber oft auch Zusammenhalt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig herrschen gerade in rechtsextremen Jugendgruppen intern oft starke Hierarchien, Machtstrukturen und Regeln. Mobbing oder Sexismus sind keine Seltenheit. Gerade f\u00fcr junge Frauen ist das ein h\u00e4ufiger Grund, sich wieder zu distanzieren. Aber auch f\u00fcr m\u00e4nnliche Jugendliche erf\u00fcllt sich deshalb nicht immer der Wunsch nach Zugeh\u00f6rigkeit und Anerkennung.<\/p>\n<p>In einigen F\u00e4llen geben rechtsextreme Gruppierungen allerdings erstmal Halt: Mitglieder f\u00fchlen sich zugeh\u00f6rig, erleben Gemeinschaft, nehmen aktiv an Aktionen teil, auch wenn diese oft mit Alkoholkonsum einhergehen und strafbar sind. Diese Mischung aus Anziehung und Ambivalenz ist typisch. Und f\u00fcr uns ist dieses Spannungsfeld ein m\u00f6glicher Ansatz, um abwertende Menschenbilder zu hinterfragen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1007654293\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1973502970\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tAber manche sind in ihrer Szene vollkommen gefestigt. Was dann?<\/p>\n<p>Ja, das ist eine gro\u00dfe Herausforderung. Wenn jemand keinerlei Zweifel hat und sich in seiner Rolle wohlf\u00fchlt, erreichen wir diese Person in der Regel nicht. Es braucht immer einen inneren Leidensdruck \u2013 etwas, das motiviert, sich \u00fcberhaupt auf einen Beratungsprozess einzulassen. Dieser Druck kann ganz unterschiedlich aussehen: Konflikte zu Hause, Schwierigkeiten in der Schule, das Gef\u00fchl, auf der Stelle zu treten.<\/p>\n<p>In den Strafvollzugsanstalten k\u00f6nnen sich zum Beispiel Chancen f\u00fcr eine Neuorientierung ergeben, weil diese neue Einengung, die Vorgaben als pers\u00f6nliche Krise erlebt werden. In dieser Phase sind manche Personen bereit, mit uns zu sprechen, auch wenn Sie bereits straff\u00e4llig geworden sind. Manche sagen dann, dass sie sich von den rechtsextremen Gruppen distanzieren wollen, manche behalten aber dabei trotzdem noch Teile ihrer rechten Weltbilder. Das werten wir als einen Teilerfolg, auch wenn man sich aus demokratischer Sicht noch mehr w\u00fcnschen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Einen schnellen Ausweg gibt es in der Regel nicht. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht \u2013 und den die Jugendlichen selbst mitgehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1229011364\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tVielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Das Interview f\u00fchrte Roberto Jurkschat.<\/p>\n<p>*Die Interviewte m\u00f6chte aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht mit Namen genannt werden. Ihre Identit\u00e4t ist der Redaktion bekannt.<\/p>\n<p><a class=\"ico ico_arrow_wide_up\" title=\"An den Anfang\" href=\"#top\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Interview | Rechtsextreme Jugendgruppen &#8211; &#8222;Viele Eltern merken zuerst: Mein Kind hat einen neuen Freundeskreis&#8220; Bild: imago-images\/Jeremy Knowles&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":251252,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-251251","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114816143128137474","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=251251"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251251\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/251252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=251251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=251251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=251251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}