{"id":251322,"date":"2025-07-08T06:54:09","date_gmt":"2025-07-08T06:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251322\/"},"modified":"2025-07-08T06:54:09","modified_gmt":"2025-07-08T06:54:09","slug":"deutsche-exporte-leiden-unter-zoll-ungewissheit-auf-us-markt-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251322\/","title":{"rendered":"Deutsche Exporte leiden unter Zoll-Ungewissheit auf US-Markt | Geld"},"content":{"rendered":"<p> An dieser Stelle findest du den Text-to-Speech Player<\/p>\n<p> Um den TTS Player darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> externen Inhalt aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  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Schon im April lag das Minus bei 1,6 Prozent.<\/p>\n<p><b>Zwar blieben die USA auch im Mai der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte. Doch mit nur 12,1 Milliarden Euro schrumpften die Lieferungen um 7,7 Prozent im Vergleich zum April \u2013 das ist der niedrigste Wert seit M\u00e4rz 2022.<\/b><\/p>\n<p>\u00d6konom Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank sieht die Gr\u00fcnde in einem Sondereffekt: Wegen drohender Strafz\u00f6lle h\u00e4tten viele US-Kunden ihre Bestellungen bereits im Februar und M\u00e4rz vorgezogen. Jetzt falle diese Nachfrage weg. Und es k\u00f6nnte noch dicker kommen.<\/p>\n<p>Trump macht Druck<\/p>\n<p><b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00fcndigte am Montag neue Zollaufschl\u00e4ge von 25 Prozent auf Waren aus Japan und S\u00fcdkorea an \u2013 ab dem 1. August. Die EU sei bislang nicht betroffen, best\u00e4tigten Insider aus Br\u00fcssel gegen\u00fcber Reuters. Doch die Unsicherheit bleibt.<\/b><\/p>\n<p>Auch im Handel mit China sieht es d\u00fcster aus. Die Ausfuhren in die Volksrepublik fielen im Mai um 2,8 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Der Grund: China stellt mittlerweile viele Produkte selbst her \u2013 was fr\u00fcher aus Deutschland kam, wird heute vor Ort produziert.<\/p>\n<p>Ganz anders das Vereinigte K\u00f6nigreich: Die Exporte nach Gro\u00dfbritannien schnellten um satte 15,1 Prozent nach oben \u2013 auf 7,2 Milliarden Euro. In die EU-Staaten dagegen gingen die Ausfuhren um 2,2 Prozent auf 71,3 Milliarden Euro zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Importe ebenfalls im Sinkflug<\/p>\n<p>Nicht nur der Export schw\u00e4chelt. Auch die Importe nach Deutschland sanken kr\u00e4ftig \u2013 um 3,8 Prozent auf 111,1 Milliarden Euro. Die Prognose lag nur bei minus 0,9 Prozent. \u00d6konom de la Rubia warnt: \u201eDer starke R\u00fcckgang der Importe k\u00f6nnte als Schw\u00e4che der Binnenkonjunktur ausgelegt werden.\u201c Aber: Monatliche Zahlen schwanken stark \u2013 Panik sei nicht angebracht.<\/p>\n<p>Stimmung in der Industrie sinkt<\/p>\n<p><b>Bastian Hepperle von der Privatbank Hauck Aufh\u00e4user Lampe fasst die Lage zusammen: \u201eDer deutschen Wirtschaft bl\u00e4st weiterhin eine kr\u00e4ftige Brise von der au\u00dfenwirtschaftlichen Seite entgegen.\u201c Hoffnung? Fehlanzeige. \u201eRasche Besserung ist nicht in Sicht.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Auch die Stimmung in der Exportindustrie hat sich im Juli weiter eingetr\u00fcbt. Laut Ifo-Institut sanken die Exporterwartungen von minus 1,3 auf minus 1,7 Punkte. Ifo-Experte Klaus Wohlrabe sagt: \u201eDer Exportwirtschaft fehlt es gegenw\u00e4rtig an Dynamik.\u201c Zeichen f\u00fcr eine baldige Wende? Fehlanzeige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An dieser Stelle findest du den Text-to-Speech Player Um den TTS Player darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. externen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":251323,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,3957,1737,1738,158,6803,1736,13,10268,14,15,12,874,45,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-251322","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-aussenhandel","11":"tag-breaking-news","12":"tag-desk-delta","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-export","15":"tag-fb-instantarticles","16":"tag-headlines","17":"tag-konjunktur","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-statistisches-bundesamt","22":"tag-texttospeech","23":"tag-united-states","24":"tag-united-states-of-america","25":"tag-us","26":"tag-usa","27":"tag-vereinigte-staaten","28":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114816304483688740","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251322","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=251322"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251322\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/251323"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=251322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=251322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=251322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}