{"id":251579,"date":"2025-07-08T09:12:12","date_gmt":"2025-07-08T09:12:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251579\/"},"modified":"2025-07-08T09:12:12","modified_gmt":"2025-07-08T09:12:12","slug":"landesamt-fuer-verbraucherschutz-informiert-ueber-blauzungenkrankheit-serotyp-3-in-sachsen-anhalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/251579\/","title":{"rendered":"Landesamt f\u00fcr Verbraucherschutz informiert \u00fcber Blauzungenkrankheit Serotyp 3 in Sachsen-Anhalt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/schaf4-678x381.jpg\" alt=\"Schaf\" title=\"schaf4\"\/><br \/>\n\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p>Halle. LAV. Am 07. August 2024 wurde in Sachsen-Anhalt erstmals das \u201cBluetongue Disease Virus\u201d, Serotyp 3 (BTV-3) bei einem Jungbullen aus dem Harz best\u00e4tigt. Das Virus ist der Erreger der Blauzungenkrankheit, welche sich seit Herbst 2023 von den Niederlanden nach Osten ausbreitet. In der<br \/>M\u00fcckensaison 2024 stieg die Zahl infizierter Tiere rasant an. Das Virus wurde bis Ende 2024 in allen Bundesl\u00e4ndern nachgewiesen. Neben BTV-3 k\u00f6nnen auch neue Serotypen nach Deutschland gelangen, die bisher hier nicht nachgewiesen wurden.<\/p>\n<p>Tierhalter m\u00fcssen jeden Verdacht auf Blauzungenkrankheit dem zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4ramt melden. Die Beh\u00f6rden k\u00f6nnen Auflagen erteilen, wie zum Beispiel Tiertransporte aus betroffenen Gebieten einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>\u00dcbertragung\u00a0<\/p>\n<p>Der Erreger geh\u00f6rt zur Familie Orbivirus mit 24 Serotypen. Jeder Serotyp besitzt eigene Oberfl\u00e4chenproteine und eigene antigenetische Eigenschaften. Labortests gelingen schon wenige Tage nach der Infektion und k\u00f6nnen bei Rindern auch noch 220 Tage und bei Schafen etwa 100 Tage nach einer Infektion positiv ausfallen.<\/p>\n<p>Das Blauzungenvirus wird \u00fcber Gnitzen (Bartm\u00fccken) der Gattung Culicoides \u00fcbertragen. Infizierte Gnitzen bleiben lebenslang \u00dcbertr\u00e4ger. Neben Rindern und Schafen sind auch Ziegen und Cameliden empf\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Fleisch und Milch von infizierten Tieren sind f\u00fcr den Menschen unbedenklich. Menschen k\u00f6nnen sich nicht infizieren.<\/p>\n<p>Symptome bei betroffenen Tieren<\/p>\n<p>Die Erkrankung verursacht bei den Tieren Fieber, sinkende Milchleistung und geschwollene Schleimh\u00e4ute bis hin zu Schleimhautl\u00e4sionen. Schafe leiden oft schwer und es kann zu hohen Verlusten kommen. Rinder<br \/>entwickeln meist mildere Symptome. Ziegen und Cameliden zeigen kaum klinische Anzeichen. Das Virus kann zudem intrauterine Missbildungen und den Tod des Fetus verursachen.<\/p>\n<p>Schutz<\/p>\n<p>Empf\u00e4ngliche Tiere sind am besten durch eine Impfung zu sch\u00fctzen. BTV-3 Impfstoffe, die einen guten Schutz vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen bieten, sind f\u00fcr Rinder und Schafe zugelassen. Die Tierseuchenkasse Sachsen-Anhalt gew\u00e4hrt f\u00fcr die Impfung noch bis zum 31.08.2025 eine Beihilfe.<\/p>\n<p>Weitere Informationen im Tierseucheninformationssystem des Friedrich-Loeffler-Instituts unter <a href=\"https:\/\/tsis.fli.de\/cadenza\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/tsis.fli.de\/cadenza<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle. LAV. Am 07. 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