{"id":25173,"date":"2025-04-12T04:35:26","date_gmt":"2025-04-12T04:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25173\/"},"modified":"2025-04-12T04:35:26","modified_gmt":"2025-04-12T04:35:26","slug":"hockenheimer-schueler-erliegen-dem-zauber-gedruckter-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25173\/","title":{"rendered":"Hockenheimer Sch\u00fcler erliegen dem Zauber gedruckter B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p class=\"ar-p\"><strong>Hockenheim.<\/strong> Erste Stunde, kurz nach 8 Uhr. Aber die Sch\u00fcler der 6b an der Theodor-Heuss-Realschule sind nicht im Klassenzimmer. Sie stehen vor der Bibliothek \u2013 erneut \u2013 nachdem sie im vorigen Schuljahr bereits Bibliotheksp\u00e4sse bekommen hatten.<\/p>\n<p>AdUnit Mobile_Pos2<\/p>\n<p>AdUnit Content_1<\/p>\n<p class=\"ar-p\">Deutschlehrerin Dr. Anke Schubert bezieht das \u00f6ffentliche Bildungshaus in den Mauern der Zehntscheune aktiv in den Unterricht mit ein: Die Sch\u00fcler sollten B\u00fccher f\u00fcr eine bevorstehende Buchvorstellung ausw\u00e4hlen und ausleihen. Au\u00dferdem geh\u00f6rt die Bibliothek als wertvolle Institution zu einer Stadt und grunds\u00e4tzlich in eine Gesellschaft dazu.<\/p>\n<p class=\"ar-p\">\u201e Aber wieso? Wir haben doch das Internet und googeln uns alle Informationen zusammen, die wir brauchen. Unseren Kindern kaufen wir die B\u00fccher, und obendrein spielen die Kids sowieso am liebsten am Computer\u201c, stellt der dbv, der deutsche Bibliotheksverband, die Frage. Auch in der 6b haben nahezu alle Kinder ihre Smartphones. Trotzdem \u00fcbt die Bibliothek so einen Zauber aus. Und so st\u00f6bern die Sch\u00fcler durch die Regale und setzen sich in die gem\u00fctlichen Sitzecken, um selbst zu lesen oder sich \u00fcber ihre Buchauswahl auszutauschen \u2013 leise versteht sich.<\/p>\n<p>Vor allen anderen zwischen den Regalen unterwegs<\/p>\n<p class=\"ar-p\">\u201eAlte und Junge, Professorinnen und Verk\u00e4uferinnen, Vielverdiener und Hartz-IV-Empf\u00e4nger, Muslime und Christen: Wer in die Bibliothek geht, kann sich als Teil einer Gesellschaft f\u00fchlen. Bibliotheken demokratisieren den Zugang zum Wissen. Sie sind ein Grundpfeiler einer freiheitlichen, integrativen, aufgekl\u00e4rten Gesellschaft\u201c, schreibt der dbv. Die \u00f6ffentlichen B\u00fcchereien stellten ihr Wissen, ihren Internetzugang und ihre Medienkompetenz jedem zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die 6b gab es sogar ein besonderes Privileg: Die Bibliothek \u00f6ffnete exklusiv f\u00fcr die Klasse bereits zwei Stunden fr\u00fcher.<\/p>\n<p class=\"ar-p\">Auch Deutschlehrerin Anke Schubert findet: \u201eEs geh\u00f6rt zum Erziehungsauftrag der Schule, diese wichtige Einrichtung mit den Kindern nicht nur kennenzulernen, sondern auch zu nutzen \u2013 gerade f\u00fcr den Unterricht erm\u00f6glicht die Bibliothek als Entdeckungs-, Lern- und Leseraum besondere M\u00f6glichkeiten, die das Klassenzimmer so nicht bieten kann.\u201c Die Kinder zumindest nutzten ihre Zeit. Besonders beliebt waren B\u00fccher aus den Reihen \u201eDie drei Fragezeichen\u201c und \u201eGregs Tagebuch\u201c, aber auch Fantasieromane wie \u201eTwilight\u201c und \u201eWaidling \u2013 Flucht in den Dunkelwald\u201c, \u201eLotta Leben\u201c und \u201eKira Kolumna\u201c.<\/p>\n<p class=\"ar-p\">Ziel der Exkursion war es, die Lesefreude zu f\u00f6rdern und den Sch\u00fclern Zugang zu kostenlosem Lesematerial zu verschaffen. Der Besuch der B\u00fccherei soll dazu beitragen, den Lesewillen zu st\u00e4rken und auf die Bedeutung von B\u00fcchereien als Bildungs- und wohltuende Schm\u00f6kerorte aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p class=\"ar-p\">Und vielleicht haben ja bereits einige Sch\u00fcler mit der Bibliothek ihre eigene Lern- und Lesehaltung gest\u00e4rkt, denn (wie es der dbv formuiert): \u201eDorthin gehen Leute, die neugierig sind und die ihre Chancen nutzen wollen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hockenheim. Erste Stunde, kurz nach 8 Uhr. 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