{"id":25197,"date":"2025-04-12T04:48:09","date_gmt":"2025-04-12T04:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25197\/"},"modified":"2025-04-12T04:48:09","modified_gmt":"2025-04-12T04:48:09","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2129-ministerpraesident-weil-will-nicht-ueber-russisches-gas-diskutieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25197\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 21:29 Ministerpr\u00e4sident Weil will nicht \u00fcber russisches Gas diskutieren +++"},"content":{"rendered":"<p>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil h\u00e4lt eine Debatte \u00fcber eine m\u00f6gliche k\u00fcnftige R\u00fcckkehr zu Gasimporten aus Russland f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig. &#8222;Einstweilen habe ich \u00fcberhaupt nicht den leisesten Anlass, dar\u00fcber auch nur zu diskutieren&#8220;, sagt der SPD-Politiker im TV-Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Weil verweist darauf, dass in der Ukraine durch den russischen Angriff weiter ein Krieg tobe. Deshalb sei diese Form von Sanktionen gegen\u00fcber Russland zwingend notwendig, sagt der SPD-Politiker mit Blick auf den m\u00f6glichen Einkauf fossiler Energien aus Russland. &#8222;Man kann es nicht dulden, dass wir zur\u00fcckfallen, wieder in ein Zeitalter des Imperialismus, wo der vermeintlich gr\u00f6\u00dfere, St\u00e4rkere mal eben die Grenzen verschiebt zu seinen Gunsten. Da geht es um sehr viel und da muss Deutschland und auch Europa klar sein.&#8220;<\/p>\n<p><b>++ 20:57 Ryanair bereitet R\u00fcckkehr in die Ukraine vor +++<br \/><\/b>Die irische Fluggesellschaft Ryanair arbeitet bereits an einer R\u00fcckkehr in die Ukraine. &#8222;Sobald es einen Frieden gibt in der Ukraine und der Luftraum wieder offen ist, werden wir die ersten sein&#8220;, sagt Ryanair-Chef Michael O&#8217;Leary der Wirtschaftswoche. Dabei wolle der Billigairline schnell und im gro\u00dfen Stil einsteigen. &#8222;Wir werden binnen vier bis sechs Wochen da sein, und zwar auf unsere Art&#8220;, sagt O&#8217;Leary und erg\u00e4nzt: &#8222;Das hei\u00dft 45 Fl\u00fcge und f\u00fcnf Millionen Passagiere am ersten Tag und kurz darauf 50 Routen nach Kiew und 25 Routen nach Lwiw von Hauptst\u00e4dten in ganz Europa.&#8220; Auch weitere Flugh\u00e4fen wie Odessa schaue sich das Unternehmen an. Die Nachfrage sei vorhanden.<\/p>\n<p><b>+++ 20:12 Kiews Verteidigungsminister: Russland zeigt keinen Willen zum Frieden +++<br \/><\/b>Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov sagt bei einem Treffen der sogenannten Ramstein-Gruppe in Br\u00fcssel, er habe die anderen Minister dar\u00fcber informiert, dass &#8222;Russland seine Produktion hochf\u00e4hrt &#8230; und keine Anzeichen daf\u00fcr zeigt, dass es bereit ist, Frieden zu haben&#8220;. Das berichtet der &#8222;Guardian&#8220;. Er dankte demnach den verb\u00fcndeten L\u00e4ndern f\u00fcr ihre anhaltende Hilfe und betonte, dass insbesondere mehr Luftverteidigungssysteme dringend ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius k\u00fcndigte unter anderem die kurzfristige Lieferung von Flugabwehrraketensystemen vom Typ Iris-T sowie von Kampfpanzern, Artilleriesystemen und Aufkl\u00e4rungsdrohnen an. Ein weiteres Flugabwehrsystem vom Typ Patriot k\u00f6nne Deutschland derzeit nicht liefern.<\/p>\n<p><b>+++ 19:25 Gouverneur versichert: Keine russischen Truppen in Region Sumy +++<br \/><\/b>Derzeit sind keine russischen Truppen innerhalb der Grenzen der ukrainischen Region Sumy im Einsatz. Das soll der Gouverneur der Region, Wolodymyr Artjuch, in einer landesweiten Fernsehsendung gesagt haben, berichtet das Portal New Voice of Ukraine. &#8222;Zum heutigen Zeitpunkt befinden sich keine feindlichen Einheiten oder Truppen auf dem Gebiet der Region Sumy. Die Verteidigung unserer Grenze wird in Richtung Sumy und Kursk fortgesetzt&#8220;, wird Artiukh zitiert. Seinen Angaben zufolge verf\u00fcge das Gebiet Sumy \u00fcber starke Verteidigungslinien und verst\u00e4rke diese fortlaufend. Zuletzt hatte es Berichte \u00fcber russische Milit\u00e4roperationen in der Grenzregion gegeben.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 18:42 Selenskyj: &#8222;Mehrere hundert&#8220; Chinesen k\u00e4mpfen f\u00fcr Russland +++<br \/><\/b>Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj k\u00e4mpfen &#8222;mehrere hundert&#8220; Chinesen in der Ukraine f\u00fcr Russland. &#8222;Wir haben Informationen, dass mindestens mehrere hundert chinesische Staatsangeh\u00f6rige als Teil der russischen Besatzungskr\u00e4fte k\u00e4mpfen&#8220;, sagt Selenskyj per Videoschalte bei einem Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe in Br\u00fcssel. &#8222;Das bedeutet, dass Russland eindeutig versucht, diesen Krieg zu verl\u00e4ngern &#8211; sogar unter Einsatz chinesischer Leben.&#8220; Selenskyj hatte am Dienstag angegeben, seine Armee habe zwei chinesische Soldaten gefangen genommen, die in der Region Donezk auf der Seite der russischen Armee gek\u00e4mpft h\u00e4tten. Am folgenden Tag erkl\u00e4rte der ukrainische Pr\u00e4sident, Kiew habe Informationen \u00fcber 155 Chinesen, die f\u00fcr Russland im Einsatz seien. <\/p>\n<p><b>+++ 17:59 Ukraine bittet um neue Patriot-Systeme +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ruft seine Verb\u00fcndeten zur Lieferung weiterer Flugabwehrsysteme auf. Die Ukraine ben\u00f6tige zehn weitere Patriot-Raketensysteme zur Verteidigung des Luftraums, erkl\u00e4rt er in einer Online-Botschaft. Die j\u00fcngsten russischen Angriffe zeigten, dass Russland nicht bereit sei, realistische Friedensinitiativen zu akzeptieren oder gar umzusetzen. Die Ukraine steht im Osten des Landes unter starkem Druck und sieht sich heftigen russischen Luftangriffen ausgesetzt.<\/p>\n<p><b>+++ 17:18 Witkoff sch\u00fcttelt Putin die Hand +++<br \/><\/b>Im Ringen um eine Waffenruhe in der Ukraine hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff erneut den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin getroffen. Der Kreml ver\u00f6ffentlicht auf Telegram ein Video, das zeigt, wie Putin und Witkoff sich die Hand geben. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte im Vorfeld des Treffens gesagt, bei dem Gespr\u00e4ch in St. Petersburg werde es unter anderem um &#8222;verschiedene Aspekte einer Regelung&#8220; der Ukraine-Frage gehen. Ein diplomatischer &#8222;Durchbruch&#8220; werde nicht erwartet.<\/p>\n<p><b>+++ 16:54 Putin will 87 Milliarden Euro in Flotte stecken +++<br \/><\/b>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin k\u00fcndigt Milliardeninvestitionen f\u00fcr die Aufr\u00fcstung der Kriegsflotte seines Landes an. &#8222;Im n\u00e4chsten Jahrzehnt sind 8,4 Billionen Rubel (umgerechnet derzeit etwa 87 Milliarden Euro) f\u00fcr den Bau neuer Boote und Schiffe der Kriegsflotte vorgesehen&#8220;, sagte Putin russischen Nachrichtenagenturen zufolge auf einer Sitzung zur Entwicklung der Kriegsflotte in St. Petersburg.<\/p>\n<p><b>+++ 16:31 Witkoff trifft Putin, Trump macht Druck +++<br \/><\/b>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist nach Russland gereist und soll den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin treffen. Witkoff sei gelandet, best\u00e4tigte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auch ein Treffen mit Putin best\u00e4tigte er sp\u00e4ter am Nachmittag. Eine Zeitbegrenzung gebe es nicht. &#8222;Eine Stunde, zwei, drei, vier, wenn n\u00f6tig. So viel Zeit wie Pr\u00e4sident Putin braucht&#8220;, sagte er zur m\u00f6glichen L\u00e4nge des Gespr\u00e4chs. Der Dialog \u00fcber eine Friedensregelung in der Ukraine werde fortgesetzt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump setzte Moskau nach der Ankunft Witkoffs noch einmal unter Druck. Er schrieb auf der Plattform Truth Social: &#8222;Russland muss sich bewegen. Zu viele Menschen sterben, Tausende pro Woche, in einem schrecklichen und sinnlosen Krieg.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 16:13 Briten schn\u00fcren neues Paket f\u00fcr Ukraine +++<br \/><\/b>Der britische Verteidigungsminister John Healey k\u00fcndigt ein Hilfspaket in H\u00f6he von umgerechnet 407 Millionen Euro an. Das Paket umfasse Radarsysteme, Panzerabwehrminen und zahlreiche neue Drohnen, sagte er beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Br\u00fcssel. Healey sprach von milit\u00e4rischen Hilfszusagen in H\u00f6he von insgesamt 21 Milliarden Euro von den Mitgliedern der Ukraine-Kontaktgruppe in diesem Jahr. Ein Gro\u00dfteil der Zusagen war allerdings bereits bekannt oder wurden bereits angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><b>+++ 15:55 Pistorius sieht neue Epoche +++<br \/><\/b>Nach der Einigung von SPD und Union auf einen Koalitionsvertrag spricht Verteidigungsminister Boris Pistorius von einer massiven St\u00e4rkung der Bundeswehr. &#8222;Wir stehen am Beginn einer neuen Epoche, und wir werden uns in den kommenden Jahren bew\u00e4hren m\u00fcssen&#8220;, mahnt er. &#8222;Es h\u00e4ngt davon ab, ob es uns gelingt, abschreckungs- und verteidigungsf\u00e4hig zu werden &#8211; und das geschlossen und in entsprechend kurzer Zeit.&#8220; Dazu werde man viel Geld in die Hand nehmen. Aber auch ein neuer Wehrdienst werde die Truppe st\u00e4rken. Er selbst w\u00fcrde gern weiter Verteidigungsminister bleiben, sagt Pistorius. Im &#8222;Spiegel&#8220; erg\u00e4nzt er, es spreche auch einiges daf\u00fcr, dass dies so komme. Formal will die SPD ihre Minister aber erst nach dem Mitgliederentscheid \u00fcber den Koalitionsvertrag Ende April bekannt geben.<\/p>\n<p><b>+++ 15:11 Ukrainischer Botschafter lobt deutsche Waffen \u00fcberschw\u00e4nglich +++ <br \/><\/b>Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, lobt die Qualit\u00e4t der an sein Land gelieferten deutschen Waffen. &#8222;Die deutschen Waffen geh\u00f6ren zu den besten, die wir haben&#8220;, sagt Makeiev dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Diese seien &#8222;den russischen Waffen weit \u00fcberlegen&#8220;. Makeiev \u00e4u\u00dfert sich vor dem <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukraine-Krieg-Probleme-mit-Waffen-aus-Deutschland-article25696610.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Hintergrund aktueller Berichte<\/a>, wonach es bei den an die Ukraine gelieferten deutschen Waffen Probleme im Einsatz und Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel gebe. &#8222;Auf keinen Fall sind diese Waffen unbrauchbar&#8220;, betont der Botschafter. Sie h\u00e4tten sich vielmehr &#8222;sehr gut bew\u00e4hrt&#8220;. Allerdings erg\u00e4ben sich unter Kriegsbedingungen nat\u00fcrlich auch Hinweise darauf, &#8222;woran es hakt und was an einer Waffe ge\u00e4ndert werden sollte&#8220;, so Makeiev weiter. Daraus k\u00f6nne die R\u00fcstungsindustrie Schl\u00fcsse ziehen f\u00fcr die Produktion, aber auch die Streitkr\u00e4fte f\u00fcr ihre Taktik. &#8222;Die deutschen Waffensysteme sind ja nie in echten Kriegsbedingungen getestet worden. Man konnte also nicht wissen, wie eine Panzerhaubitze reagiert, wenn sie t\u00e4glich Hunderte Granaten abschie\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 14:44 Lawrow kritisiert Baerbock und andere Politikerinnen &#8211; Lob f\u00fcr Trumps Administration +++<\/b><br \/>Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow kritisiert Europas Politik vor dem Hintergrund einer Ann\u00e4herung zwischen dem Kreml und der neuen US-Regierung scharf. Politikerinnen wie die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen zeigten, wie &#8222;tief die EU gefallen und degradiert&#8220; sei, sagt Lawrow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Die exemplarisch genannten Politikerinnen w\u00fcrden nicht an ihre W\u00e4hler denken. Sie stellten den Wunsch, Russland zu bestrafen, \u00fcber das Wohl der eigenen B\u00fcrger, meint Lawrow bei einem Au\u00dfenministertreffen der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten im kasachischen Almaty. Die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump dagegen kommt besser weg. Die Kontakte mit der US-Seite h\u00e4tten gezeigt, dass ein prinzipielles Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeit eines Dialogs bestehe &#8211; bei Beibehaltung der nationalen Interessen beider Seiten.<\/p>\n<p><b>+++ 14:17 Estland beschlagnahmt russischen Schattenflotten-Tanker +++<\/b><br \/>Die estnische Marine beschlagnahmt in den fr\u00fchen Morgenstunden einen Tanker der russischen Schattenflotte. Die Ma\u00dfnahme stehe aber in keiner Verbindung mit den wiederholten Sch\u00e4den an kritischer Infrastruktur in der Ostsee, teilt der estnische Marinekommandeur Ivo V\u00e4rk laut der \u00f6ffentlichen-rechtlichen Rundfunkanstalt ERR mit. Grund f\u00fcr die Beschlagnahmung sei, dass dem Schiff der f\u00fcr die Fahrt notwendige Flaggenstaat fehle. Damit sei eine Fahrt auf offener See nicht zul\u00e4ssig, teilen die estnischen Beh\u00f6rden mit. &#8222;Der Zweck der Beschlagnahmung ist die \u00dcberpr\u00fcfung der Dokumente und des rechtlichen Status des Schiffes&#8220;, so V\u00e4rk.<\/p>\n<p><b>+++ 13:41 Russland erhofft sich von USA Ende der Sanktionen gegen Aeroflot +++<\/b><br \/>Russland bittet die USA, die Sanktionen gegen seine staatliche Fluggesellschaft Aeroflot aufzuheben. Dies sagt der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow laut der staatlichen Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1942159\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Tass<\/a>. Lawrow zufolge kam der Vorschlag erstmals vor \u00fcber einem Monat bei Gespr\u00e4chen in Riad zur Sprache und wurde bei dem letzten Treffen in Istanbul am Donnerstag wiederholt. &#8222;Die Amerikaner haben ihn aufgegriffen, bisher haben wir aber noch keine Gegenleistung gesehen&#8220;, sagt er. &#8222;Aber wir werden daran arbeiten, denn dies ist eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t.&#8220; Noch habe Washington aber nicht geantwortet.<\/p>\n<p><b>+++ 13:10 So stark beschoss Russland die Ukraine im vergangenen Monat +++<\/b><br \/>Russland hat ukrainischen Angaben zufolge 70 Raketen, 2200 Shahed-Drohnen und 6000 gelenkte Bomben auf die Ukraine abgefeuert, seit sich Kiew und Washington am 11. M\u00e4rz auf einen vor\u00fcbergehenden Waffenstillstand geeinigt haben. Diese Zahl gibt Au\u00dfenminister Andrij Sybiha auf X bekannt. &#8222;Das waren die russischen Antworten auf Friedensvorschl\u00e4ge. Das ist typisch f\u00fcr Russland: L\u00fcgen, Manipulation und fortgesetzter Terror.&#8220; Ukrainische Beamte stimmten bei ihren Gespr\u00e4chen in Dschidda einem US-Vorschlag f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen 30-t\u00e4gigen Waffenstillstand zu, sofern sich Russland an die Bedingungen halte. Moskau lehnte die Vereinbarung ab, es verlangte die vollst\u00e4ndige Einstellung der ausl\u00e4ndischen Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 12:38 Wegen Arbeit f\u00fcr Nawalny-Stiftung: Russische Staatsanwaltschaft fordert lange Haft f\u00fcr Journalisten +++<\/b><br \/>Die russische Staatsanwaltschaft beantragt vor dem Moskauer Bezirksgericht lange Haftststrafen f\u00fcr vier Journalisten. Wie das oppositionelle russische Portal<a href=\"https:\/\/zona.media\/news\/2025\/04\/10\/journalists\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\"> &#8222;Mediazona&#8220;<\/a> berichtet, wird ihnen die Beteiligung an den Aktivit\u00e4ten einer &#8222;extremistischen Gruppe&#8220; vorgeworfen. Damit meinen die russischen Beh\u00f6rden das Engagement f\u00fcr die Antikorruptionsstiftung, die der im Straflager gestorbene Oppositionelle Alexej Nawalny gegr\u00fcndetet hatte. Bei den Journalisten handelt es sich um Antonina Favorskaja, Sergej Karelin, Konstantin Gabov und Artem Krieger, sie sollen laut der Staatswanwaltschaft 5 Jahre und 11 Monaten Haft in einer Strafkolonie abb\u00fc\u00dfen. Trotz Repressionen kamen laut dem Bericht zu jeder Sitzung des Gerichts Dutzende Unterst\u00fctzer, um die Angeklagten auf dem Gang zu begr\u00fc\u00dfen. Die Journalisten waren im Fr\u00fchjahr und Sommer 2024 festgenommen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 12:07 Kiew: Russland verh\u00f6kert massenweise gestohlene ukrainische Kulturg\u00fcter +++<br \/><\/b>Russen verkaufen ukrainischen Angaben zufolge massenweise aus den besetzten Gebieten gestohlene Artefakte auf dem Schwarzmarkt. &#8222;1,7 Millionen Objekte unseres kulturellen Erbes wurden in den besetzten Gebieten gestohlen: von arch\u00e4ologischen Funden bis hin zu Museumssammlungen, die sich die Russische F\u00f6deration unter Verletzung aller m\u00f6glichen Normen des internationalen Rechts angeeignet hat&#8220;, sagt Mykola Tochytskyj, Minister f\u00fcr Kultur und strategische Kommunikation, der staatlichen Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-culture\/3980694-vid-arheologicnih-znahidok-do-muzejnih-kolekcij-tocickij-rozpoviv-skilki-cinnostej-vkrali-rosiani-na-tot.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a>. &#8222;Und wenn die Russen fr\u00fcher, als sie unseren Namen und unsere Geschichte stahlen, die Exponate in die Eremitage oder in die Moskauer Museen brachten, so verkaufen sie sie jetzt erfolgreich auf dem Schwarzmarkt&#8220;, so Tochytskyj. Ihm zufolge sind russische Beamte in den Diebstahl wertvoller Artefakte verwickelt.<\/p>\n<p><b>+++ 11:42 Europa will in diesem Jahr mehr Milit\u00e4rhilfen liefern als noch 2024 +++<\/b><br \/>Europ\u00e4ische L\u00e4nder stellen nach Angaben der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas in diesem Jahr mehr Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine in Aussicht als 2024. Insgesamt seien es in diesem Jahr mehr als 23 Milliarden Euro, teilt die ehemalige estnische Ministerpr\u00e4sidentin mit.<\/p>\n<p><b>+++ 11:15 Gespr\u00e4che mit den USA &#8211; &#8222;Ging nicht um den Ukraine-Krieg&#8220; +++<\/b><br \/>In Istanbul treffen sich Vertreter der USA und Russlands zu Gespr\u00e4chen. Verschiedene Themen stehen auf der Agenda &#8211; nur nicht der Krieg in der Ukraine. &#8222;Es ging buchst\u00e4blich um die Frage: &#8218;Wer putzt eigentlich in der amerikanischen Botschaft in Moskau den Dreck weg?'&#8220;, berichtet ntv-Reporter Rainer Munz.<\/p>\n<p><b>+++ 10:53 Bericht \u00fcber anf\u00e4llige deutsche Waffen &#8211; Pistorius wundert sich +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich angesichts von Medienberichten \u00fcber Probleme mit deutschen Waffen in der Ukraine \u00fcberrascht. &#8222;Die Berichte habe ich mit Erstaunen zur Kenntnis genommen&#8220;, sagt Pistorius am Rande des Treffens der Verteidigungsminister der Ukraine-Kontaktgruppe. Er sei in &#8222;regelm\u00e4\u00dfigem Austausch mit unseren ukrainischen Partnern und Meldungen wie diese oder Beschwerden \u00fcber unser Material sind mir nicht bekannt geworden&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. NDR, WDR und &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; hatten \u00fcber ein internes Bundeswehrpapier berichtet, demzufolge die ukrainische Armee gro\u00dfe Probleme mit deutschem Kriegsger\u00e4t habe (siehe Eintrag um 08:16).<\/p>\n<p><b>+++ 10:33 US-Au\u00dfenministerium: Nichts anderes kann diskutiert werden, wenn nicht das T\u00f6ten endet +++<\/b><br \/>Laut dem US-Au\u00dfenministerium ist ein Waffenstillstand, der den &#8222;Fleischwolf&#8220; in der Ukraine stoppen w\u00fcrde, die wichtigste Voraussetzung f\u00fcr k\u00fcnftige Gespr\u00e4che \u00fcber den Krieg zwischen Russland und der Ukraine. &#8222;Es ist eine Dynamik, die nicht milit\u00e4risch gel\u00f6st werden kann. Solange das Schie\u00dfen und T\u00f6ten nicht aufh\u00f6rt, kann \u00fcber nichts anderes diskutiert werden&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=56iOof8AidY\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">sagt<\/a> die Sprecherin des US-Au\u00dfenministeriums, Tammy Bruce. Moskau lehnte einen von Kiew und Washington am 11. M\u00e4rz vereinbarten 30-t\u00e4gigen Waffenstillstand ab und verletzte laut der Ukraine wiederholt die am 25. M\u00e4rz vereinbarte Pause f\u00fcr Angriffe auf die Energieinfrastruktur.<\/p>\n<p><b>+++ 10:04 Trumps Sondergesandter soll in Russland heute wieder Putin treffen +++<br \/><\/b>Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist einem Medienbericht zufolge nach Moskau gereist und soll voraussichtlich den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin treffen. Das berichtet die US-Nachrichtenseite <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2025\/04\/11\/russia-witkoff-putin-meeting-ukraine-trump\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Axios&#8220;<\/a>. Das Treffen k\u00f6nne demnach schon heute stattfinden. Die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete mit Verweis auf das Tracking-Portal Flightradar, dass Witkoff in St. Petersburg gelandet sei. Sollte bis Ende des Monats keine Feuerpause erreicht sein, k\u00f6nnte US-Pr\u00e4sident Donald Trump zus\u00e4tzliche Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngen, berichtet Axios mit Verweis auf eine anonyme Quelle. Nach seinem letzten Besuch in Russland hatte sich Witkoff begeistert von Putin gezeigt. Dieser sei kein &#8222;B\u00f6sewicht&#8220;, sondern vielmehr ein &#8222;gro\u00dfartiger&#8220; Anf\u00fchrer, der den Krieg in der Ukraine beenden wolle, so Witkoff. &#8222;Ich mochte ihn. Ich fand, er war ehrlich zu mir.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 09:40 Kiew hofft auf britische Soldaten in der Ukraine +++<\/b><br \/>Bekommt die Ukraine bald weitere Milit\u00e4rhilfen? Dar\u00fcber ber\u00e4t die Ukraine-Kontaktgruppe in Br\u00fcssel. Besonders in einem Punkt sind die Hoffnungen in Kiew gro\u00df, berichtet ntv-Reporterin Nadja Kriewald. Au\u00dferdem stellt sich f\u00fcr die Ukraine die Frage: Wie viele Chinesen k\u00e4mpfen Seite an Seite mit den Russen?<\/p>\n<p><b>+++ 09:14 Iris-T, Drohnen, Munition: Deutschland verspricht Kiew weiteres Waffenpaket +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius k\u00fcndigt ein weiteres Paket an Waffenlieferungen f\u00fcr die Ukraine an. Deutschland werde noch in diesem Jahr unter anderem vier weitere Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T an Kiew liefern, sagt Pistorius am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Ukraine-Kontaktgruppe. Das Paket umfasst nach Angaben aus dem Ministerium zudem 15 Kampfpanzer vom Typ Leopard 1, Aufkl\u00e4rungsdrohnen und zus\u00e4tzlichen 100.000 Schuss Artilleriemunition. Pistorius stellte zudem weitere Iris-T-Systeme f\u00fcr die Folgejahre in Aussicht sowie die Lieferung von 1100 zus\u00e4tzlichen Boden\u00fcberwachungsradaren. Das Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im Ramsteinformat findet in Br\u00fcssel erstmals unter gemeinsamer deutsch-britischer F\u00fchrung statt.<\/p>\n<p><b>+++ 08:45 Milit\u00e4rexperte Masala: &#8222;Russland f\u00fchrt zwei Kriege&#8220; +++<\/b><br \/>Seit mehr als drei Jahren tobt in der Ukraine der russische Angriffskrieg. Schon sehr viel l\u00e4nger aber f\u00fchrt Moskau noch einen weiteren Krieg, erkl\u00e4rt Milit\u00e4rexperte Carlo Masala bei ntv: gegen die westliche Ordnung. Diese zu verteidigen, sei nicht nur eine Frage des aktiven K\u00e4mpfens mit der Waffe an einer Front.<\/p>\n<p><b>+++ 08:16 Nur &#8222;eingeschr\u00e4nkt kriegstauglich&#8220; &#8211; Waffen aus Deutschland sollen Probleme in der Ukraine haben +++<\/b><br \/>In einem Protokoll eines Vortrags des stellvertretenden Milit\u00e4rattach\u00e9s der Deutschen Botschaft in Kiew ist von gr\u00f6\u00dferen Problemen mit Waffensystemen aus der Bundesrepublik die Rede. Der WDR, NDR und &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; zitieren aus dem Bundeswehr-Papier, das nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmt sein soll. Demnach geht es um die Panzerhaubitze 2000, das Flugabwehrsystem IRIS-T und Kampfpanzer. Der Leopard 1A5<b> <\/b>beispielsweise soll zwar zuverl\u00e4ssig sein, er werde aber &#8222;aufgrund zu schwacher Panzerung oft nur als Behelfsartillerie eingesetzt&#8220;, hei\u00dft es. &#8222;Uneingeschr\u00e4nkt kriegstauglich ist kaum ein deutsches Gro\u00dfger\u00e4t&#8220;, soll der Milit\u00e4rattach\u00e9 laut Protokoll gesagt haben. <\/p>\n<p><b>+++ 07:45 Trumps &#8222;geistlicher Berater&#8220; \u00e4ndert Meinung: &#8222;Unterst\u00fctzung der Ukraine steht f\u00fcr USA an erster Stelle&#8220; +++<br \/><\/b>Der &#8222;geistliche Berater&#8220; von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat seine Meinung zum Ukraine-Krieg nach einem Besuch dort fundamental ge\u00e4ndert. Als Trump letzten Monat die Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine aussetzte, unterst\u00fctzte Burns noch diese Entscheidung \u2013 nun fordert er, Kiew mehr Panzer, Kampfjets und Luftabwehrmittel zu schicken. &#8222;Ich glaube jetzt, dass die Unterst\u00fctzung der Ukraine f\u00fcr Amerika an erster Stelle steht&#8220;, sagt Pastor Mark Burns dem <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/supporting-ukraine-is-america-first-trumps-spiritual-advisor-pastor-mark-burns\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a>. Sein Sinneswandel kommt nach einer Reise in die Ukraine. Hier besuchte er unter anderem die Stadt Krywyj Rih, in der bei einem russischen Angriffe 18 Menschen get\u00f6tet wurden. &#8222;Die Welt muss diese Brutalit\u00e4t verurteilen und sich mit der Ukraine gegen diesen Terror stellen&#8220;, schreibt er danach bei X. Seinen neuen Blick auf den Krieg erkl\u00e4rt Burns so: &#8222;Nat\u00fcrlich hat sich meine Meinung durch den Aufenthalt vor Ort in der Ukraine erheblich ge\u00e4ndert.&#8220; Den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nennt Burns nun &#8222;das reine B\u00f6se&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trumps-geistlicher-Berater-kommt-wie-verwandelt-aus-Ukraine-zurueck-article25697017.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 07:18 Pistorius: &#8222;Killswitch&#8220; bei F-35 gibt es nicht +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius k\u00fcndigt an, dass Deutschland R\u00fcstungsg\u00fcter &#8222;nat\u00fcrlich auch weiterhin auf dem amerikanischen Markt einkaufen&#8220; werde. Kritik an der Beschaffung des Kampfjets F-35 wegen der Drohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump etwa gegen Gr\u00f6nland weist er zur\u00fcck.<b> &#8222;<\/b>Ich kenne kein Land, das von seinen Vertr\u00e4gen zur\u00fcckgetreten ist bei der F-35, und ich halte das auch f\u00fcr richtig&#8220;, sagt er dem &#8222;Spiegel&#8220;. Die F-35 sei ein multinationales Projekt. &#8222;Niemand kann bestreiten, dass es bei solchen Vertr\u00e4gen auch Unw\u00e4gbarkeiten gibt. Aber die Alternative, daraus jetzt auszusteigen, w\u00e4re mit Milliardenkosten verbunden, warnt Pistorius. &#8222;Zugleich haben wir kein anderes Flugzeug f\u00fcr die nukleare Teilhabe in der Nato.&#8220; Die Sorge, dass die USA im Ernstfall die Jets aus der Ferne stilllegen k\u00f6nnten, teilt Pistorius nicht. &#8222;Unsere Experten sagen mir, dass es diesen Killswitch nicht gibt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 07:57 Briten k\u00fcndigen Millionen-Hilfe an +++<\/b><br \/>Die Ukraine wird neue milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung im Wert von 450 Millionen Pfund, umgerechnet 520 Millionen Euro, erhalten. Dies teilt das britische Verteidigungsministerium mit. &#8222;Wir k\u00f6nnen den Frieden nicht gef\u00e4hrden, indem wir den Krieg vergessen, und deshalb wird das heutige gro\u00dfe Paket die Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kampf der Ukraine an vorderster Front verst\u00e4rken&#8220;, zitiert das Ministerium in seiner Mitteilung den britischen Verteidigungsminister John Healey. Healey leitet im Moment zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius eine Sitzung der Kontaktgruppe f\u00fcr Verteidigungsfragen in der Ukraine in Br\u00fcssel. Wie das britische Verteidigungsministerium mitteilt, wird Gro\u00dfbritannien in diesem Jahr 350 Millionen Pfund, etwa 400 Millionen Euro, aus seinem 4,5-Milliarden-Pfund-Paket f\u00fcr die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine bereitstellen. Die Mittel werden f\u00fcr die Reparatur und Wartung von Fahrzeugen und Ausr\u00fcstung sowie f\u00fcr Radarsysteme, Panzerabwehrminen und Hunderttausende Drohnen verwendet.<\/p>\n<p><b>+++ 06:35 Pistorius will neuen Wehrdienst noch in diesem Jahr +++<\/b><br \/>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius will den neuen Wehrdienst noch dieses Jahr starten, wenn er sein Amt auch in der neuen Regierung weiterf\u00fchrt. &#8222;Das entsprechende Gesetz ist weitgehend vorbereitet, es k\u00f6nnte noch dieses Jahr in Kraft treten&#8220;, sagt Pistorius dem &#8222;Spiegel&#8220;. Sein Haus k\u00f6nne &#8222;z\u00fcgig einen Entwurf vorlegen&#8220;. Pistorius will sich beim Wehrdienst am Modell orientieren, das in Schweden gilt. M\u00e4nner ab 18 Jahren m\u00fcssten demnach einen Fragebogen ausf\u00fcllen. &#8222;Das gew\u00e4hrleistet die Wehrerfassung. Dann spricht die Bundeswehr die f\u00fcr sie geeigneten Personen an, ob sie einen Grundwehrdienst ableisten wollen&#8220;, so Pistorius. Die m\u00f6glichen Koalitionspartner von CDU, CSU und SPD hatten sich darauf geeinigt, dass der Wehrdienst &#8222;zun\u00e4chst&#8220; freiwillig sein soll.<\/p>\n<p><b>+++ 06:10 Wieder Angriffe und Zerst\u00f6rung &#8211; Selenskyj: Russland &#8222;ignoriert Diplomatie&#8220; +++<\/b><br \/>Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine werden nach Angaben aus Kiew zwei Menschen get\u00f6tet und mehr als zwei Dutzend verletzt. Ein russischer Raketenangriff in der zentralen Stadt Dnipro habe auch einen Menschen das Leben gekostet, erkl\u00e4rt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Laut dem Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lysak, werden bei dem Angriff zudem acht Menschen verletzt. Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohngeb\u00e4ude in der westukrainischen Stadt Schytomyr wird nach Angaben des Gouverneurs der Region, Witali Bunetschko, ein Mensch get\u00f6tet. Unter den f\u00fcnf Verletzten sei auch ein Kind. In anderen St\u00e4dten in der Ukraine gibt es ebenfalls Verletzte durch russische Angriffe. Laut Selenskyj zeigt dies, dass Russland &#8222;Diplomatie ignoriert&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 05:42 EU und Ukraine vereinbaren Verl\u00e4ngerung von visafreien Transporten per Lkw +++<\/b><br \/>Der G\u00fctertransport zwischen der Ukraine und der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber die Stra\u00dfe bleibt bis zum Jahresende visafrei m\u00f6glich, erkl\u00e4rt der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal. Unternehmer brauchen weiterhin keine Sondergenehmigungen. &#8222;Die ukrainischen Stra\u00dfenexporte in die EU stiegen um 42 Prozent und die Stra\u00dfenimporte in die Ukraine um 37 Prozent&#8220;, sagt Schmyhal auf Telegram.<\/p>\n<p><b>+++ 04:47 Kanada \u00fcbergibt 40.000 Raketentriebwerke an Ukraine +++<\/b><br \/>Die kanadische Milit\u00e4r-Ausbildungsmission Unifier gibt der Ukraine 40.000 Triebwerke f\u00fcr CVR-7-Raketen. &#8222;Dank unserer logistischen Unterst\u00fctzung sind die Streitkr\u00e4fte der Ukraine besser f\u00fcr die Verteidigung ihres Landes ger\u00fcstet&#8220;, teilen die Soldaten auf X mit. Bei CVR-7-Raketen handelt es sich um ausgemusterte Raketen aus den 1980er Jahren. Sie wurden in den fr\u00fchen 2000ern au\u00dfer Dienst gestellt und sollten entsorgt werden. Die Ukraine stellte mit Kriegsbeginn jedoch einen Antrag, die verbliebenen Luft-Boden-Raketen zur Ersatzteilgewinnung zu erhalten. Kanada schickte zuvor bereits 2000 Antriebe sowie 1300 Sprengk\u00f6pfe, berichtet &#8222;Ukrinform&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 03:46 US-Botschafterin in der Ukraine tritt zur\u00fcck +++<\/b><br \/>Die US-Botschafterin in der Ukraine, Bridget Brink, r\u00e4umt ihren Posten. &#8222;Botschafterin Brink wird zur\u00fccktreten. Sie war dort drei Jahre lang Botschafterin &#8211; das ist eine lange Zeit in einem Kriegsgebiet&#8220;, teilt das Au\u00dfenministerium mit. Brink wurde von Joe Biden nominiert. Sie war seit Mai 2022 Botschafterin in Kiew und verl\u00e4sst Insidern zufolge das Amt auf eigenen Wunsch. Ihr Weggang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Trump-Regierung versucht, ein Abkommen zwischen der Ukraine und Russland auszuhandeln, um den Krieg zu beenden.<\/p>\n<p><b>+++ 02:47 Moskau: Weiteres Dorf in Sumy &#8222;befreit&#8220; +++<\/b><br \/>Moskau meldet die Einnahme eines weiteren Dorfes in der Region Sumy im Nordosten der Ukraine. Russische Soldaten h\u00e4tten das Dorf Schurawka &#8222;befreit&#8220;, erkl\u00e4rt die Armee. Der ukrainische Generalstabschef Oleksandr Syrskyj hatte in dieser Woche vor einer russischen Offensive in der Region Sumy und der Nachbarregion Charkiw gewarnt.<\/p>\n<p><b>+++ 01:42 F\u00fcr f\u00fcnf Jahre: London erw\u00e4gt Truppen-Stationierung in der Ukraine +++<\/b><br \/>Gro\u00dfbritannien erw\u00e4gt einem Medienbericht zufolge die Entsendung von Truppen in die Ukraine f\u00fcr f\u00fcnf Jahre. Wie der &#8222;Telegraph&#8220; unter Berufung auf Insider schreibt, ist dies eine von mehreren Optionen, die auf dem Tisch liegen. Eine Truppe unter europ\u00e4ischer F\u00fchrung k\u00f6nne Russland davon abhalten, seine Vereinbarungen zu verletzen, und den Ukrainern eine dringend ben\u00f6tigte Atempause verschaffen, so der Bericht weiter. <\/p>\n<p><b>+++ 01:05 Harry trifft ukrainische Veteranen in Lwiw +++<br \/><\/b>Der derzeit in Europa weilende Prinz Harry reist \u00fcberraschend in die Ukraine. In Lwiw trifft sich der j\u00fcngere Sohn von K\u00f6nig Charles mit Kriegsopfern, wie unter anderem die britische &#8222;Daily Mail&#8220; berichtet. So besucht der 40-J\u00e4hrige das Superhumans Center, eine orthop\u00e4dische Klinik in der N\u00e4he von Lwiw, die verwundete Milit\u00e4rangeh\u00f6rige und Zivilisten behandelt. Das Zentrum bietet kostenlose Prothesen, rekonstruktive Chirurgie und psychologische Hilfe an. Auch mit der ukrainischen Ministerin Natalia Kalmykova, die f\u00fcr Veteranenangelegenheiten zust\u00e4ndig ist, kommt der Herzog von Sussex w\u00e4hrend seines Besuchs zusammen.Der Prinz, selbst ein Armee-Veteran, arbeitet schon seit vielen Jahren mit verwundeten Veteranen.<\/p>\n<p><b>+++ 00:42 Kiew wirft Moskau Erschie\u00dfung von Kriegsgefangenen vor +++<\/b><br \/>Die Ukraine wirft dem russischen Milit\u00e4r die Erschie\u00dfung von vier weiteren ukrainischen Soldaten nach ihrer Gefangennahme vor. Ein von einer Drohne aufgenommenes Video dokumentiere dieses Kriegsverbrechen, schreibt der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez bei Telegram. Auf den Bildern ist zu sehen, wie Soldaten mit erhobenen H\u00e4nden aus einem zerst\u00f6rten Haus kommen und sich auf Befehl ihrer Gegner ins Gras legen. Anschlie\u00dfend schie\u00dfen diese auf die am Boden Liegenden &#8211; erst in den R\u00fccken und dann in den Kopf. &#8222;Nach vorl\u00e4ufigen Informationen geschah dies am 13. M\u00e4rz in der N\u00e4he des Dorfes Pjatychatky&#8220;, schreibt Lubinez. Er werde den Fall dem Internationalen Roten Kreuz und den Vereinten Nationen \u00fcbermitteln, damit sie die Straftat erfassen. Solche Hinrichtungen seien kein Einzelfall, sondern systematische Politik der Russischen F\u00f6deration, die auf h\u00f6chster Ebene gef\u00f6rdert werde. Unabh\u00e4ngige Experten haben das Video als authentisch eingestuft.<\/p>\n<p><b>+++ 23:40 Selenskyj fordert mehr Druck gegen Russland nach Raketenbeschuss +++<\/b><br \/>Wolodymyr Selenskyj wirft Russland nach einem Raketenangriff auf die Millionenstadt Dnipro fehlenden Friedenswillen vor. Der ukrainische Pr\u00e4sident fordert, den internationalen Druck auf Moskau zu erh\u00f6hen. &#8222;Es ist eine Taktik des Drucks n\u00f6tig &#8211; Druck auf Russland, damit Terror und Krieg enden&#8220;, sagt Selenskyj. Bei dem Angriff am Abend wurde nach seinen Angaben mindestens ein Mensch get\u00f6tet. F\u00fcnf weitere Personen wurden demnach verletzt. Selenskyj berichtet zudem von weiteren Angriffen auf die Hauptstadt Kiew und Nikopol im Tagesverlauf. Bei der Attacke auf das am Dnipro nahe der Front gelegene Nikopol seien zw\u00f6lf Personen, darunter ein Kind, verletzt worden. &#8222;Russland ignoriert offensichtlich die Diplomatie und nutzt seine Kontakte mit der Welt nur dazu, um f\u00fcr sich Vorteile herauszuholen, nicht f\u00fcr eine Beendigung des Kriegs&#8220;, sagt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 22:10 Milit\u00e4rexperten: SPD ist Sicherheitsrisiko f\u00fcr Deutschland +++<\/b><br \/>Wladimir Putin wird Europa und die Nato zeitnah testen, davon sind Historiker S\u00f6nke Neitzel und Politologe Carlo Masala \u00fcberzeugt. Auch das Wo und das Wie ist f\u00fcr die beiden Milit\u00e4rexperten bereits gekl\u00e4rt: Russische Soldaten k\u00f6nnten problemlos in die estnische Grenzstadt Narwa einmarschieren und sie besetzen. Und dann? Wie reagiert Deutschland? Europa? Die Nato? Wie \u00fcberzeugt man Portugal, f\u00fcr eine kleine estnische Stadt in den Krieg zu ziehen? <\/p>\n<p>Die Stimmung im neuesten &#8222;ntv Salon&#8220; ist gedr\u00fcckt, das Thema umso wichtiger: Wie wahrscheinlich ist ein Angriff von Russland auf einen Nato-Staat? W\u00e4re Deutschland darauf vorbereitet? Masala und Neitzel sind skeptisch. &#8222;Wir haben die Bundeswehr zum bewaffneten THW gemacht&#8220;, sagen sie \u00fcber die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Sie hinterfragen auch, ob die Regierungsparteien den Ernst der Lage verstanden haben: &#8222;Als ich gesehen habe, dass die SPD im Koalitionsvertrag einen freiwilligen Wehrdienst durchgesetzt hat, musste ich mich erst einmal \u00e4rztlich versorgen lassen&#8220;, sagt Neitzel. Die Milit\u00e4rexperten bezeichnen die Sozialdemokraten in der Folge als &#8222;Sicherheitsrisiko f\u00fcr Deutschland&#8220;. <\/p>\n<p>Podcast anh\u00f6ren<\/p>\n<p>Komplettes Gespr\u00e4ch ansehen<\/p>\n<p><b>+++ 21:45 Schmyhal: &#8222;Europa ist aufgewacht&#8220; und will wohl zwei Millionen Granaten bezahlen +++<\/b><br \/>Ukraine-Premier Denys Schmyhal berichtet nahezu euphorisch \u00fcber das Ergebnis des Assoziationsrates der Europ\u00e4ischen Union und der Ukraine. &#8222;Europa ist aufgewacht und setzt \u00e4u\u00dferst aktiv Programme zur Entwicklung der Verteidigungsindustrie und Innovationen im Sicherheitssektor um&#8220;, sagt Schmyhal. &#8222;Die Ukraine nimmt in dieser Zusammenarbeit bereits einen w\u00fcrdigen Platz ein. Sie beteiligt sich auch an Gro\u00dfprojekten wie der Europ\u00e4ischen Verteidigungsstrategie.&#8220; Bei den heutigen Verhandlungen wurde zudem der &#8222;dringenden Notwendigkeit der Finanzierung von zwei Millionen Artilleriegeschossen gro\u00dfe Aufmerksamkeit geschenkt&#8220;, so der Premierminister. Es seien bereits Vereinbarungen getroffen worden, &#8222;um dieses Projekt dringend und unverz\u00fcglich umzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-45-Schmyhal-Europa-ist-aufgewacht-und-will-wohl-zwei-Millionen-Granaten-bezahlen--article25696362.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil h\u00e4lt eine Debatte \u00fcber eine m\u00f6gliche k\u00fcnftige R\u00fcckkehr zu Gasimporten aus Russland f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-25197","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114323187534860950","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25197\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}