{"id":252002,"date":"2025-07-08T13:01:11","date_gmt":"2025-07-08T13:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/252002\/"},"modified":"2025-07-08T13:01:11","modified_gmt":"2025-07-08T13:01:11","slug":"rtl-ntv-trendbarometer-nur-38-prozent-sind-mit-der-arbeit-der-bundesregierung-zufrieden-noch-weniger-mit-kanzler-friedrich-merz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/252002\/","title":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer: Nur 38 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, noch weniger mit Kanzler Friedrich Merz"},"content":{"rendered":"<p>                    RTL\/ntv-Trendbarometer<br \/>\n                Nach Stromsteuer-Debakel sacken Schwarz-Rot und Merz ab<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.07.2025, 14:01 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Nach seinem Amtsantritt legte Kanzler Merz allm\u00e4hlich an Popularit\u00e4t zu. Doch diese Entwicklung ist pass\u00e9: Die Zufriedenheit mit ihm und der Bundesregierung ist gering, Union und SPD lassen im RTL\/ntv-Trendbarometer Federn. Liegt&#8217;s an der Stromsteuer?<\/strong><\/p>\n<p>Etwa zwei Monate nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung sind laut RTL\/ntv-Trendbarometer nur 38 Prozent der Bundesb\u00fcrger mit deren Arbeit zufrieden. 58 Prozent sind demnach mit Schwarz-Rot unzufrieden. Vor allem Anh\u00e4nger von CDU und CSU sehen die Regierungsarbeit positiv (76 zu 21 Prozent). Anh\u00e4nger des Koalitionspartners SPD dagegen sind wesentlich kritischer eingestellt: 53 Prozent \u00e4u\u00dfern sich zufrieden, 41 Prozent sagen das Gegenteil.<\/p>\n<p>Bei Gr\u00fcnen (37 zu 63 Prozent), Linken (20 zu 78), vor allem aber bei der AfD (9 zu 88) \u00fcberwiegt die Unzufriedenheit mit dem Kabinett von Friedrich Merz. Im Osten des Landes (63) ist sie noch etwas gr\u00f6\u00dfer als im Westen (57).<\/p>\n<\/p>\n<p>Die mehrheitlich negative Einsch\u00e4tzung der Regierungsarbeit wirkt sich auch auf die Parteipr\u00e4ferenzen aus: Schwarz-Rot l\u00e4sst Federn. Union und SPD verlieren jeweils einen Punkt auf 27 beziehungsweise 13 Prozent. Zusammen kommen sie damit auf gerade mal 40 Prozent. Die Gr\u00fcnen verbessern sich um einen Punkt auf 12 Prozent, das BSW von 3 auf 4 Prozent. Unver\u00e4ndert sind AfD (24), Linke (11) und FDP (3) sowie die sonstigen Parteien mit 6 Prozent.<\/p>\n<\/p>\n<p>Merz gibt sieben Punkte ab<\/p>\n<p>Kanzler Merz f\u00e4llt ebenfalls in der Gunst der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler, und zwar deutlich: W\u00e4hrend die Zufriedenheit mit ihm in den Wochen nach Amtsantritt stetig auf bis zu 42 Prozent gestiegen war, f\u00e4llt sie nun innerhalb einer Woche um sieben Punkte auf 35 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung Ende Mai. 59 Prozent sind mit der Arbeit des Regierungschefs unzufrieden, ein Plus von acht Punkten und ein neuer H\u00f6chstwert. Mehrheitlich unzufrieden mit Merz sind auch die Anh\u00e4nger aller Bundestagsparteien, abgesehen von CDU und CSU.<\/p>\n<p>Negativ f\u00e4llt auch die Meinung der Bundesb\u00fcrger zur bisherigen Arbeit von Bundesarbeitsministerin und der neuen SPD-Vorsitzenden B\u00e4rbel Bas aus. 26 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden, 41 Prozent sind es nicht. 33 Prozent sind bei der Frage noch unentschlossen. Bei Anh\u00e4nger von SPD (47 Prozent) und Gr\u00fcnen (41) \u00fcberwiegt dabei die Zufriedenheit. Besonders unzufrieden zeigen sich W\u00e4hler von Linken (55) und AfD (63).<\/p>\n<\/p>\n<p>Doch warum ist Schwarz-Rot derzeit so unbeliebt? Nur 33 Prozent haben alles in allem den Eindruck, dass sich die neue Bundesregierung seit ihrem Amtsantritt in ausreichendem Ma\u00dfe um die wichtigsten Probleme im Land k\u00fcmmert. Fast doppelt so viele Menschen &#8211; 65 Prozent &#8211; sagen, dies sei nicht der Fall.<\/p>\n<p>Auffallend ist, dass 76 Prozent der Menschen im Osten des Landes eine entsprechende Frage mit Nein beantworten. Im Westen sind es 63 Prozent. Zudem haben nur Unionsanh\u00e4nger mehrheitlich (67 Prozent) den Eindruck, dass die Bundesregierung die wichtigsten Probleme angeht. Bei W\u00e4hlern aller anderen Bundestagsparteien sagt dies nur eine Minderheit, auch bei der SPD (40 Prozent).<\/p>\n<p>Stromsteuer-Entscheid st\u00f6\u00dft auf Unverst\u00e4ndnis<\/p>\n<p>Auf wenig Verst\u00e4ndnis st\u00f6\u00dft auch die viel kritisierte Absage der Bundesregierung an eine Senkung der Stromsteuer f\u00fcr alle Verbraucherinnen und Verbraucher. Nur 34 Prozent verstehen die Entscheidung, 65 Prozent verstehen sie nicht. Bei Menschen mit einem Haushaltseinkommen unter 2500 Euro ist das Verst\u00e4ndnis mit 26 Prozent merklich geringer als bei Haushalten, die 4000 Euro und mehr zur Verf\u00fcgung haben &#8211; dort sind es 38 Prozent. Auch bei dieser Frage zeigen nur Anh\u00e4nger der Union mehrheitlich Verst\u00e4ndnis (53 Prozent), beim Koalitionspartner SPD sind es nur 40 Prozent.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Union sackt auch bei der Frage der politischen Kompetenz ab: 24 Prozent sind der Meinung, dass CDU und CSU mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden &#8211; das sind vier Punkte weniger als in der Vorwoche. Unver\u00e4ndert ist dieser Wert bei SPD (6 Prozent) und AfD (11 Prozent). Gr\u00fcne und Linke legen in dieser Frage jeweils einen Punkt zu auf 6 beziehungsweise 5 Prozent. 46 Prozent &#8211; das sind zwei Punkte Zuwachs &#8211; sprechen keiner Partei politische Kompetenz zu.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftserwartungen der Bundesb\u00fcrger bleiben weiterhin deutlich im negativen Bereich: Nur 22 Prozent (Vorwoche: 24 Prozent) gehen derzeit von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage aus, 51 Prozent (50) von einer Verschlechterung. Wie in der Vorwoche erwarten 24 Prozent keine Ver\u00e4nderung der \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Daten des RTL\/ntv-Trendbarometers zu Parteipr\u00e4ferenzen, politischer Kompetenz, Wirtschaftserwartungen und Zufriedenheit mit Kanzler Merz wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 1. bis 7. Juli erhoben. Datenbasis: 2503 Befragte, statistische Fehlertoleranz: plus\/minus 2,5 Prozentpunkte. Die Daten zur Arbeit der Bundesregierung wurden am 4. und 7. Juli erhoben. Datenbasis: 1002 Befragte, statistische Fehlertoleranz: plus\/minus 3 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu Forsa <a href=\"https:\/\/forsa.de\/methoden\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/media.rtl.com\/news\/allemarken\/umfragen\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer Nach Stromsteuer-Debakel sacken Schwarz-Rot und Merz ab 08.07.2025, 14:01 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":252003,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[29,214,30,182,9347,16,77272,14188,471,1780,77273,215],"class_list":{"0":"post-252002","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-merz","12":"tag-nach","13":"tag-politik","14":"tag-rtlntv-trendbarometer","15":"tag-schwarz-rot","16":"tag-serien","17":"tag-series","18":"tag-stromsteuer-debakel","19":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114817747284332643","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=252002"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252002\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/252003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=252002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=252002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=252002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}