{"id":252141,"date":"2025-07-08T14:15:16","date_gmt":"2025-07-08T14:15:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/252141\/"},"modified":"2025-07-08T14:15:16","modified_gmt":"2025-07-08T14:15:16","slug":"berlin-brandenburg-senatorin-pflege-in-berlin-ist-eine-enorme-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/252141\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Senatorin: Pflege in Berlin ist eine enorme Herausforderung"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Senatorin: Pflege in Berlin ist eine enorme Herausforderung<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.07.2025, 14:18 Uhr<\/p>\n<p><strong>Genaue Prognosen sind schwierig. Aber die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen in Berlin steigt. Die Gesundheitssenatorin setzt auf Pr\u00e4vention und warnt davor, an dieser Stelle zu sparen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Die Zahl der pflegebed\u00fcrftigen Menschen in Berlin steigt nach Einsch\u00e4tzung der Gesundheitsverwaltung weiter. Zentrale Herausforderungen sind der Mangel an Fachpersonal und steigende Pflegekosten. &#8222;Was wir sehen, sind massiv steigende Zahlen von Menschen, die pflegebed\u00fcrftig sind. Seit 2013 hat sich in Berlin die Zahl fast verdoppelt auf mehr als 210. 000 Menschen&#8220;, sagte Gesundheitssenatorin Ina Czyborra nach der j\u00fcngsten Senatssitzung.<\/p>\n<p>Dort hatte die SPD-Politikerin den &#8222;Landespflegeplan 2025&#8220; vorgestellt. &#8222;Wir sehen, dass 87 Prozent der Pflegebed\u00fcrftigen zu Hause versorgt werden&#8220;, sagte Czyborra &#8211; in der Regel von Angeh\u00f6rigen, nur zum Teil unter Zuhilfenahme von ambulanten Diensten. In jedem zehnten Berliner Haushalt w\u00fcrden Menschen gepflegt. &#8222;Das sind 2,2 Millionen Haushalte in Berlin.&#8220; Und klar ist: Es werden nicht weniger. &#8222;Wir haben enorme Herausforderungen&#8220;, betonte Czyborra.\u00a0<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung der pflegenden Angeh\u00f6rigen sei daher essenziell, hei\u00dft es im Landespflegeplan. Ein wichtiger Aspekt ist auch, Pflegebed\u00fcrftigkeit zu verhindern durch geeignete Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen, etwa durch Hausbesuche f\u00fcr Menschen ab 70, bei denen \u00fcber Unterst\u00fctzungsangebote informiert wird.\u00a0<\/p>\n<p>Wohnungen sicher machen und St\u00fcrze vermeiden<\/p>\n<p>Das Ziel m\u00fcsse sein zu erreichen, dass Menschen l\u00e4nger und sicher selbstbestimmt zu Hause leben k\u00f6nnten, sagte die Senatorin. Drei Dutzend Pflegest\u00fctzpunkte in Berlin sollen unter anderem mit Beratung dabei helfen. Dabei kann es zum Beispiel um die Frage gehen, wie sich Wohnungen sicherer machen und St\u00fcrze vermeiden lassen.\u00a0<\/p>\n<p>Der &#8222;Landespflegeplan&#8220; nennt au\u00dferdem die F\u00f6rderung gemeinschaftlicher Wohnformen, etwa Pflege-WGs. Auch mit Hilfe der neuen Stelle einer Pflegebeauftragten soll die Pflege verbessert werden.\u00a0<\/p>\n<p>Geplant sind auch der Ausbau von Kurzzeitpflegepl\u00e4tzen und die Erleichterung der Anerkennung ausl\u00e4ndischer Pflegeabschl\u00fcsse. Mit einem neuen Gesetz soll die Pflegeplanung und Steuerung auf Landesebene gest\u00e4rkt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Senatorin warnt vor Nichtstun<\/p>\n<p>Prognosen f\u00fcr die Zahl der k\u00fcnftigen Pflegebed\u00fcrftigen in Berlin seien schwierig, sagte Czyborra. &#8222;Das h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab.&#8220; Entscheidend daf\u00fcr sei nicht zuletzt, wie gut die Pr\u00e4ventionsangebote seien &#8211; gerade mit Blick auf die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge. Dabei gebe es viele Stellschrauben. &#8222;Die gilt es zu identifizieren.&#8220;<\/p>\n<p>Sicher sei aber: &#8222;Wenn wir nichts tun, dann werden wir ein Riesenproblem haben&#8220;, warnte die Senatorin. Und mit Blick auf die kommenden Haushaltsberatungen sagte sie: &#8222;Das Land Berlin ist gut beraten, an dieser Stelle nicht zu sparen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Senatorin: Pflege in Berlin ist eine enorme Herausforderung 08.07.2025, 14:18 Uhr Genaue Prognosen sind schwierig.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":252142,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1890,29,30,11975,9221,18378],"class_list":{"0":"post-252141","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-herausforderung","13":"tag-pflege","14":"tag-senatorin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114818038143509115","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=252141"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/252141\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/252142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=252141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=252141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=252141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}