{"id":25276,"date":"2025-04-12T05:30:09","date_gmt":"2025-04-12T05:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25276\/"},"modified":"2025-04-12T05:30:09","modified_gmt":"2025-04-12T05:30:09","slug":"berlin-alte-betrugsmasche-wieder-aufgetaucht-lass-dich-nicht-drauf-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25276\/","title":{"rendered":"Berlin: Alte Betrugsmasche wieder aufgetaucht &#8211; lass dich nicht drauf ein"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Betrugsmaschen, die sind so alt wie die Menschheit selbst. Das H\u00fctchenspiel etwa, das l\u00e4ngst auch als Synonym f\u00fcr Betrug verwendet wird \u2013 und dennoch besonders in St\u00e4dten mit viel Tourismus noch immer zum Tagesgesch\u00e4ft geh\u00f6rt. <\/p>\n<p>Auch in Berlin finden sich an vielen Ecken noch immer H\u00fctchenspieler. Doch das ist l\u00e4ngst nicht die einzige Betrugsmasche, die an belebten Orten grassiert. Eine andere, die vor mehr als zehn Jahren erstmals im gro\u00dfen Stil in Berlin und anderen St\u00e4dten verbreitet war, scheint nun zur\u00fcckgekehrt zu sein. <\/p>\n<p>Berlin: Alte Betrugsmasche ist zur\u00fcck<\/p>\n<p>Dass Betr\u00fcgerinnen und Betr\u00fcger gerne an belebten Orten unterwegs sind, wo sie auf viele Touristen treffen ist kein Geheimnis. Denn Touristen sind oftmals entspannter, nicht so auf der Hut, wollen ihren Urlaub genie\u00dfen, sich einfach treiben lassen \u2013 und genau dann schlagen die Betr\u00fcger zu. <\/p>\n<p>Am Donnerstagnachmittag (10. April) mal wieder mit einer Methode, die vor rund 10 Jahren Hochkonjunktur hatte, zuletzt aber kaum noch gesehen wurde. Auf der Prachtstra\u00dfe Unter den Linden im Bezirk <a href=\"https:\/\/www.berlin-live.de\/themen\/mitte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin-Mitte<\/a> und im n\u00f6rdlichen Teil der Friedrichstra\u00dfe waren gegen 16 Uhr mehrere Frauen unterwegs mit vermeintlichen Unterschriftensammlungen. Darauf abgebildet waren das Piktogramm einer Person im Rollstuhl und eines, das auf Geh\u00f6rlosigkeit hinweisen soll. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAqBwgKMPvo0QswuoTpAw?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"512\" height=\"512\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/google-news-icon.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-215600 size-full\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Darunter ist eine Tabelle mit Spalten f\u00fcr Namen, Postleitzahl, Stadt \u2013 und eine f\u00fcr Spenden. Denn was zun\u00e4chst nach Unterschriftensammlung aussieht, entpuppt sich schnell als vermeintliche Spendensammlung. Doch dahinter steckt nicht wirklich eine Spendensammlung, sondern eine fiese Masche!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.berlin-live.de\/freizeit\/erlebnisse\/berlin-politiker-anne-hufnagl-fotografie-geld-id416562.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">+++ Berlinerin macht \u201egeile Bilder gegen Geld\u201c \u2013 und die Politiker lieben sie +++<\/a><\/p>\n<p>Schon seit einigen Jahren warnt die Polizei Berlin daher im Netz vor dieser Art des Betrugs. Denn Passanten werden in der Regel gestenreich und mit Nachdruck von einer einzelnen Person zur Unterschrift aufgefordert \u2013 und anschlie\u00dfend zu einer Spende. Wenn die Personen sich dann abwenden, werden sie in der Regel so lange von teilweise sogar mehreren Mitgliedern der Gruppe bedr\u00e4ngt, bis ihnen die Flucht gelingt \u2013 oder sie doch etwas spenden. <\/p>\n<p>Es geht nicht wirklich um Spenden<\/p>\n<p>Wie die <a href=\"https:\/\/www.berlin-live.de\/themen\/polizei\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berliner Polizei<\/a> zudem warnt, k\u00f6nnen die vermeintlichen Spendenlisten auch zu einem anderen Zweck dienen. N\u00e4mlich, um Taschen und Geldb\u00f6rsen abzudecken und unbeobachtet zu stehlen. <\/p>\n<p>Die Frauen, die am Donnerstag in Berlin-Mitte unterwegs waren, gingen \u00fcbrigens weniger konsistent vor als \u00e4hnliche Gruppen in der Vergangenheit. Den \u201eSpendenzettel\u201c hatten sie nicht auf einem Klemmbrett, sondern einfach auf Pappe aufgeklebt. Trotz des Geh\u00f6rlosen-Symbols unterhielten sich die Frauen teils lautstark miteinander und fielen dabei st\u00e4rker aus der Rolle als ihre Vorg\u00e4ngerinnen und Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Mehr News aus Berlin: <\/p>\n<p>Passanten, die auf die vermeintlichen Spendensammel-Gruppen treffen r\u00e4t die Polizei \u00fcbrigens, sich gar nicht erst auf ein Gespr\u00e4ch mit ihnen einzulassen, sondern lieber weiterzugehen. Sollte es doch zu einer Interaktion kommen, sollten Passanten auf ihre Wertsachen achten und sich nicht in die Listen eintragen. <\/p>\n<p>Mit dieser Masche erweisen die Betr\u00fcger-Gruppen tats\u00e4chlichen Spendensammlern oder einzelnen Bed\u00fcrftigen einen B\u00e4rendienst. Denn das Misstrauen von Passanten steigt durch Maschen wie diese verst\u00e4ndlicherweise an. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt Betrugsmaschen, die sind so alt wie die Menschheit selbst. 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