{"id":253388,"date":"2025-07-09T01:25:08","date_gmt":"2025-07-09T01:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/253388\/"},"modified":"2025-07-09T01:25:08","modified_gmt":"2025-07-09T01:25:08","slug":"ausstellung-zu-man-stahlhaeusern-in-augsburg-a%c2%b3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/253388\/","title":{"rendered":"Ausstellung zu MAN-Stahlh\u00e4usern in Augsburg \u00bb A\u00b3"},"content":{"rendered":"<p><strong>Studierende pr\u00e4sentieren ihre Projektergebnisse vom 10. bis 27. Juli in der \u201eStube\u201c der Barf\u00fc\u00dferkirche<\/strong><\/p>\n<p>Die vier MAN-Stahlh\u00e4user in Augsburg halten einen Dornr\u00f6schen-Schlaf. Sie stehen am Rande des MAN-Firmengrundst\u00fccks und z\u00e4hlen zu einer Kleinstserie, die das Unternehmen zwischen 1948 und 1953 produziert hatte. Studierende der Architektur und der Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Hochschule Augsburg (THA) und der Universit\u00e4t Stuttgart erkundeten diese H\u00e4user und pr\u00e4sentieren ihre Ergebnisse vom 10. bis 27. Juli in einer Ausstellung in der \u201eStube\u201c der Barf\u00fc\u00dferkirche. Die Ausstellung wird am Donnertag, 10. Juli, um 17 Uhr er\u00f6ffnet. Sie kann bis zum Sonntag, 27. Juli, jeweils freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr besucht werden.<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201enieMANden juckt\u2019s \u2013 uns schon\u201c bringt die Pr\u00e4sentation die Stahlh\u00e4user in die Mitte der historischen Altstadt und so in das Zentrum der Stadtgesellschaft. Die studentische Ausstellung wurde betreut von Bernhard Irmler, Professor f\u00fcr Bauen im Bestand und Baugeschichte, der THA, Stefan Schumacher, Lehrbeauftrager an der THA, Reinhold Bauer, Professor f\u00fcr Wirkungsgeschichte der Technik an der Universit\u00e4t Stuttgart und Thomas Schuetz, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universit\u00e4t Stuttgart.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ging aus einer Kooperation von Bernhard Irmler und dem Deutschen Forschungsgemeinschaften gef\u00f6rderten Projekt \u201eErfolgreich scheitern. Zur Bedeutung von Spin-offs f\u00fcr das Bauwesen am Ende der Hochmoderne\u201c (BUW, DBM und Universit\u00e4t Stuttgart) hervor. Das Projekt ist Teil des Schwerpunktprogramms (SPP) 2255 \u201eKulturerbe Konstruktion \u2013 Grundlage einer ingenieurwissenschaftliche fundierten und vernetzen Denkmalpflege f\u00fcr das bauliche Ende der Hochmoderne\u201c, das die DFG seit 2021 f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>In einem Workshop am 26. und 27. Juni am Ausstellungsort und an der THA wurden die erarbeiteten Inhalte diskutiert und f\u00fcr die Ausstellung finalisiert. Als Gastkritikerinnen und Gastkritiker begleiteten Dipl.-Ing. Anja Runkel (TU M\u00fcnchen), Christina Selbach (Bergische Universit\u00e4t Wuppertal) und Torsten Meyer (Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum f\u00fcr Georessourcen) dieses Format.<\/p>\n<p>Es verfolgt das Ziel, die bislang von der Denkmalpflege \u00fcbersehene Konstruktion als Wertkategorie in die Diskussion einzuspeisen. Professor Irmler erkl\u00e4rt: \u201eDie MAN-H\u00e4user m\u00f6gen aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden, wie bereits Zeitgenossen beklagten, vielleicht wenig \u00fcberzeugen, baukonstruktiv waren sie aber in ihrer Zeit up to date. Wie viele andere Projekte von Stahlfirmen, die in Krisenzeiten nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg versuchten, Stahlfertigh\u00e4user am Markt zu platzieren, scheitere auch MAN mit diesen Vorhaben. Dieser \u00f6konomische Flop der 1950er-Jahre sollte aber nicht ihren heutigen kulturellen Wert \u00fcberdecken.\u201c<\/p>\n<p><strong>Studierende pr\u00e4sentieren ihre Projektergebnisse vom 10. bis 27. Juli in der \u201eStube\u201c der Barf\u00fc\u00dferkirche<\/strong><\/p>\n<p>Die vier MAN-Stahlh\u00e4user in Augsburg halten einen Dornr\u00f6schen-Schlaf. Sie stehen am Rande des MAN-Firmengrundst\u00fccks und z\u00e4hlen zu einer Kleinstserie, die das Unternehmen zwischen 1948 und 1953 produziert hatte. Studierende der Architektur und der Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Hochschule Augsburg (THA) und der Universit\u00e4t Stuttgart erkundeten diese H\u00e4user und pr\u00e4sentieren ihre Ergebnisse vom 10. bis 27. Juli in einer Ausstellung in der \u201eStube\u201c der Barf\u00fc\u00dferkirche. Die Ausstellung wird am Donnertag, 10. Juli, um 17 Uhr er\u00f6ffnet. Sie kann bis zum Sonntag, 27. Juli, jeweils freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr besucht werden.<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201enieMANden juckt\u2019s \u2013 uns schon\u201c bringt die Pr\u00e4sentation die Stahlh\u00e4user in die Mitte der historischen Altstadt und so in das Zentrum der Stadtgesellschaft. Die studentische Ausstellung wurde betreut von Bernhard Irmler, Professor f\u00fcr Bauen im Bestand und Baugeschichte, der THA, Stefan Schumacher, Lehrbeauftrager an der THA, Reinhold Bauer, Professor f\u00fcr Wirkungsgeschichte der Technik an der Universit\u00e4t Stuttgart und Thomas Schuetz, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universit\u00e4t Stuttgart.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ging aus einer Kooperation von Bernhard Irmler und dem Deutschen Forschungsgemeinschaften gef\u00f6rderten Projekt \u201eErfolgreich scheitern. Zur Bedeutung von Spin-offs f\u00fcr das Bauwesen am Ende der Hochmoderne\u201c (BUW, DBM und Universit\u00e4t Stuttgart) hervor. Das Projekt ist Teil des Schwerpunktprogramms (SPP) 2255 \u201eKulturerbe Konstruktion \u2013 Grundlage einer ingenieurwissenschaftliche fundierten und vernetzen Denkmalpflege f\u00fcr das bauliche Ende der Hochmoderne\u201c, das die DFG seit 2021 f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>In einem Workshop am 26. und 27. Juni am Ausstellungsort und an der THA wurden die erarbeiteten Inhalte diskutiert und f\u00fcr die Ausstellung finalisiert. Als Gastkritikerinnen und Gastkritiker begleiteten Dipl.-Ing. Anja Runkel (TU M\u00fcnchen), Christina Selbach (Bergische Universit\u00e4t Wuppertal) und Torsten Meyer (Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum f\u00fcr Georessourcen) dieses Format.<\/p>\n<p>Es verfolgt das Ziel, die bislang von der Denkmalpflege \u00fcbersehene Konstruktion als Wertkategorie in die Diskussion einzuspeisen. Professor Irmler erkl\u00e4rt: \u201eDie MAN-H\u00e4user m\u00f6gen aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden, wie bereits Zeitgenossen beklagten, vielleicht wenig \u00fcberzeugen, baukonstruktiv waren sie aber in ihrer Zeit up to date. Wie viele andere Projekte von Stahlfirmen, die in Krisenzeiten nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg versuchten, Stahlfertigh\u00e4user am Markt zu platzieren, scheitere auch MAN mit diesen Vorhaben. Dieser \u00f6konomische Flop der 1950er-Jahre sollte aber nicht ihren heutigen kulturellen Wert \u00fcberdecken.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Studierende pr\u00e4sentieren ihre Projektergebnisse vom 10. bis 27. 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