{"id":25355,"date":"2025-04-12T06:15:11","date_gmt":"2025-04-12T06:15:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25355\/"},"modified":"2025-04-12T06:15:11","modified_gmt":"2025-04-12T06:15:11","slug":"fachveranstaltung-in-duesseldorf-gruene-offensive-fuer-den-artenschutz-in-nrw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25355\/","title":{"rendered":"Fachveranstaltung in D\u00fcsseldorf: Gr\u00fcne Offensive f\u00fcr den Artenschutz in NRW"},"content":{"rendered":"<p><strong>D\u00fcsseldorf \/ Kreis Warendorf (mw). <\/strong>Rund die H\u00e4lfte der 43.000 Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen ist vom Aussterben bedroht. Mit einer Fachveranstaltung am 8. April 2025 widmete sich der Fachbereich Umwelt der Gr\u00fcnen Fraktion im Landtag NRW dem Artenschutz und der Frage, wie man den fortschreitenden Verlust von Biodiversit\u00e4t stoppen kann. Erfolge sind bereits bei der Scha\ufb00ung neuer Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Wildkatze oder Schwarzstorch zu verzeichnen. Und auch beim Moorschutz geht es in NRW gemeinsam mit den Landnutzenden voran. Gleichzeitig wurde weiterer Handlungsbedarf im Kampf gegen die zweite gro\u00dfe \u00f6kologische Krise unserer Zeit deutlich.<\/p>\n<p>Rund 120 Aktive und Interessierte aus Naturschutz- und Landnutzungsverb\u00e4nden, NGOs, Wissenschaft und der Gr\u00fcnen Partei waren der Einladung in den Landtag nach D\u00fcsseldorf gefolgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mein-wadersloh.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image001.jpg?ssl=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"708\" height=\"472\" data-attachment-id=\"96387\" data-permalink=\"https:\/\/www.mein-wadersloh.de\/2025\/04\/11\/fachveranstaltung-in-duesseldorf-gruene-offensive-fuer-den-artenschutz-in-nrw\/image001-4\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mein-wadersloh.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image001.jpg?fit=1386%2C924&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1386,924\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"image001\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mein-wadersloh.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image001.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mein-wadersloh.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image001.jpg?fit=708%2C472&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/image001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-96387\"  \/><\/a>v.l. Verena Sch\u00e4ffer MdL, Christina Osei MdL, Antje Grothus MdL, Astrid Vogelheim MdL, Norwich R\u00fc\u00dfe MdL, Minister Oliver Krischer, Gregor Kaiser MdL, Norika Creuzmann MdL, Jan-Niclas Gesenhues MdB, Wibke Brems MdL, Volkhard Wille MdL, Birgit Beckers, Jan Leifert, Hedwig Tarner MdL (v.l.n.r.) | Foto: \u00a9 Simon van de Loo<\/p>\n<p>In seiner Keynote-Speech betonte Jan-Niclas Gesenhues, MdB und Parl. Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz: \u201eUmwelt- und Naturschutz stehen weltweit massiv unter Druck. Auch die schwarz-rote Koalition plant einen Frontalangriff auf Natur und Klima. Gerade deswegen m\u00fcssen wir jetzt raus aus der Nische und rein in die Offensive. Dazu geh\u00f6rt eine knallharte \u00f6kologische Opposition \u2013 aus der Politik und aus der Zivilgesellschaft. Wir m\u00fcssen unsere Natur sch\u00fctzen und heilen. Das schaffen wir nur mit einer offensiven Umwelt- und Naturschutzpolitik.\u201c<\/p>\n<p>Werbung<\/p>\n<p><a data-bid=\"1\" data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.mein-wadersloh.de\/linkout\/90289\" rel=\"noopener\" class=\"notrack\" target=\"_blank\" aria-label=\"Konert360\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Konert360.jpg\" alt=\"\"   width=\"300\" height=\"250\" style=\"display: inline-block; max-width: 100%; height: auto;\"\/><\/a><\/p>\n<p>Oliver Krischer, Minister f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW, verdeutlichte in der Podiumsdiskussion: \u201eMoore sind nicht nur wichtig f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr den Klima- und den Hochwasserschutz. Um Moore auch in NRW gro\u00dffl\u00e4chig gemeinsam mit der Landwirtschaft erhalten und wiederherstellen zu k\u00f6nnen, brauchen wir die Mittel des Bundes aus dem Aktionsprogramm ,Nat\u00fcrlicher Klimaschutz\u2018.\u00a0 Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie daf\u00fcr die Zusagen der Vorg\u00e4ngerregierung einh\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p>Aus Landnutzungssicht sind h\u00f6here F\u00f6rders\u00e4tze f\u00fcr den \u00d6ko-Landbau sowie angemessene Erzeugerpreise notwendig, um beim Biodiversit\u00e4tsschutz in der Fl\u00e4che weiter voranzukommen, so der Landwirtschaftsexperte Jan Leifert. Birgit Beckers vom Dachverband der Biologischen Stationen NRW sieht vor allem in der europ\u00e4ischen Wiederherstellungsverordnung eine Chance f\u00fcr den Biodiversit\u00e4tsschutz. Die Umsetzung m\u00fcsse mit vereinfachten Genehmigungsprozessen f\u00fcr Naturschutzma\u00dfnahmen und einer angemessenen Finanzierung einhergehen, betonte Beckers.<\/p>\n<p>Hedwig Tarner, MdL \u201eUnsere Veranstaltung hat gezeigt, welch gro\u00dfes Interesse quer durch die Gesellschaft am Artenschutz besteht. Der Biodiversit\u00e4tsverlust betrifft uns alle, noch haben wir die Chance, ihn einzud\u00e4mmen. Dies ist letztendlich ein Gemeinschaftswerk und eine Generationenaufgabe, die vielf\u00e4ltige Anstrengungen erfordert. Das wollen wir nicht nur weiterhin in NRW vorantreiben, sondern wir erwarten auch von der neuen Bundesregierung, dass sie sich dieser Aufgabe mit der notwendigen Ernsthaftigkeit widmet und dass sie nicht die erreichten Erfolge aus rein politischem Kalk\u00fcl wieder zunichtemacht. Wir gehen mit Aufbruchstimmung und vielen guten Anregungen aus dieser Veranstaltung heraus und werden die Ergebnisse in unsere weitere politische Arbeit einflie\u00dfen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund: Starke Gef\u00e4hrdung des Artenreichtums<\/p>\n<p>Die Auswertung der aktuellen Roten Listen durch das LANUV ergibt eine nach wie vor starke Gef\u00e4hrdung des Artenreichtums in NRW. Demnach gelten rund 44,4 Prozent der untersuchten Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen als gef\u00e4hrdet. Um den Natur- und Artenschutz entsprechend zu st\u00e4rken, setzt die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung auf viele unterschiedliche Ma\u00dfnahmen. Das umfasst u.a. die Pflege und den Erhalt von Schutzgebieten, die Renaturierung und Wiedervern\u00e4ssung von Mooren sowie die St\u00e4rkung der Biologischen Stationen \u00fcberall im Land. Speziell zum Schutz seltener und gef\u00e4hrdeter Vogelarten hat das Land ein weiteres Vogelschutzgebiet ausgewiesen (Diemel- und Hoppecketal mit angrenzenden W\u00e4ldern) und zwei weitere Vogelschutzgebiete deutlich erweitert (Nationalpark Eifel sowie Schwalm-Nette-Platte). Der Naturschutz-Etat des Landes wurde von ca. 37,7 Millionen Euro im Jahr 2022 auf ca. 51,8 Millionen Euro in 2025 erh\u00f6ht.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\">Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisb\u00fcro Hedwig Tarner MdL, Fraktion B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN im Landtag NRW <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf \/ Kreis Warendorf (mw). 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