{"id":253791,"date":"2025-07-09T05:06:11","date_gmt":"2025-07-09T05:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/253791\/"},"modified":"2025-07-09T05:06:11","modified_gmt":"2025-07-09T05:06:11","slug":"groesste-ausstellung-zum-88-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/253791\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6sste Ausstellung zum 88. Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p> <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Der K\u00fcnstler David Hockney 2016 bei der Pr\u00e4sentation des Buches \u00abSumo \u2013 A Bigger Book\u00bb.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4541\" height=\"3027\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/b4bd450c-26eb-499a-b99d-f769d66b6047.jpeg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Der K\u00fcnstler David Hockney 2016 bei der Pr\u00e4sentation des Buches \u00abSumo\u00a0\u2013\u00a0A Bigger Book\u00bb. <\/p>\n<p>Arne Dedert\u00a0\/ Keystone<\/p>\n<p class=\"headline__lead\">Der K\u00fcnstler David Hockney wird morgen 88 und blickt zur\u00fcck auf sieben Jahrzehnte k\u00fcnstlerisches Schaffen. Das wird ebenfalls gefeiert in seiner bisher gr\u00f6ssten Ausstellung.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivhugprk2\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">David Hockney ist ein K\u00fcnstler, mit dem man sich gern auf einen Tee verabreden w\u00fcrde. Man mag ihn, als K\u00fcnstler und als Menschen. So stellt man sich ihn zumindest vor. Seine Arbeiten vermitteln Vertrautes, Sehns\u00fcchte, Gef\u00fchle, universell G\u00fcltiges \u2013 ohne dass man Worte daf\u00fcr finden m\u00fcsste.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivkhnkf11\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">David Hockney feiert morgen seinen 88.\u00a0Geburtstag, und bis am 31.\u00a0August 2025 besteht die Gelegenheit, eine seiner bisher gr\u00f6ssten Ausstellungen unter dem Titel \u00abDavid Hockney 25 \u2013 Do Remember They Can\u2019t Cancel the Spring\u00bb zu besuchen. Die <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.fondationlouisvuitton.fr\/en\/events\/david-hockney-25\" rel=\"nofollow noopener\">Fondation Louis Vuitton<\/a> zeigt in Paris in elf S\u00e4len um die 400 Arbeiten. Im Fokus der Ausstellung stehen die vergangenen 25 Jahre, ikonische fr\u00fchere oder auch unbekanntere Arbeiten ab 1955 werden bei der Ausstellung nat\u00fcrlich nicht ausgeschlossen. David Hockney hat massgeblich an der Szenografie und der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt, ebenfalls involviert waren sein Studioleiter und Lebenspartner Jean-Pierre Gon\u00e7alves de Lima und sein Assistent Jonathan Wilkinson.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivkho5091\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Schaut man die Person David Hockney auf Portr\u00e4ts \u00fcber die Jahre an, zeigt sich ein heiteres Gem\u00fct, in britisch-unaufgeregte Extravaganz geh\u00fcllt. Die Musterungen und Farben seiner Kleider und Accessoires sind verspielt oder unpr\u00e4tenti\u00f6s. Ein \u00abGolden Boy\u00bb, wie ihn Andrew Marr in der BBC-Reportage <br \/><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SSedj951BIA\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abDavid Hockney: The Art of Seeing\u00bb<\/a> nannte, war er \u2013 wild, authentisch, engagiert.<\/p>\n<p>Hockney im Portr\u00e4tVersuche, David Hockney zu \u00abz\u00e4hmen\u00bb, schlugen fehl<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivhvcbc50\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Geboren wurde Hockney 1937 in Bradford (GB). Er studierte ab Ende der 1950er Jahre am Royal College of Art in London und konnte durchaus schon w\u00e4hrend seines Studiums als eine der ersten Schl\u00fcsselfiguren der britischen Pop-Art gesehen werden. Ihn als Pop-Art-K\u00fcnstler zu bezeichnen, w\u00e4re allerdings zu kurz gedacht \u2013 Hockney entwickelte seinen eigenen Stil immer weiter, er fand mitunter Inspiration in den Stilen von Henri Matisse oder Pablo Picasso und auch in neuen Technologien und Verfahren.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivkmrlpc1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Er malte an der Hochschule, was er wollte, was ihm wichtig war \u2013 umging stoisch Normen, Traditionen und Restriktionen. \u00abWe Two Boys Together Clinging\u00bb aus dem Jahr 1961, entstanden noch zu Studienzeiten, ist eine solche Arbeit. Hockney weigerte sich, sich anzupassen, und war einer der ersten K\u00fcnstler, die Homosexualit\u00e4t im puritanisch-konservativen Grossbritannien der 1960er Jahre in ihren Arbeiten offen thematisierten. Versuche des Royal College of Art, ihn zu \u00abz\u00e4hmen\u00bb, schlugen fehl. 1962 erhielt er sein Diplom. Nach seinem Studium arbeitete er als Lehrbeauftragter an Universit\u00e4ten in Deutschland, Grossbritannien, den USA und Deutschland. Parallel dazu verfolgte er seine k\u00fcnstlerische Praxis.<\/p>\n<p>Wolkenloser Himmel, zwei Palmen, ein Poolhaus<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivi7gdg90\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">1964 zog Hockney nach Los Angeles \u2013 und hier, im Spiel zwischen Sonne und Schatten, enormen Lichtstimmungen und blendender Helligkeit, entstand eine Serie, die sich erstmals in das kulturelle Ged\u00e4chtnis vieler Menschen graben sollte. Er malte Swimmingpools in Los Angeles \u2013 in intensiv leuchtenden Acrylfarben. Alles, was man dereinst und auch noch heute mit Kalifornien in Verbindung bringt, l\u00e4sst sich in diesem Extrakt aus (ersehntem) Lebensgef\u00fchl und Wohlstandsbezeugung ablesen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivl4oqj71\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Wolkenloser Himmel, zwei Palmen, ein Poolhaus, mit dem manch einer oder eine schon zufrieden w\u00e4re, und die Freiheit, in einen Pool zu springen, wenn der K\u00f6rper nach Erfrischung d\u00fcrstet: Hockney braucht nur die Andeutung eines Menschen \u2013 ihm reicht das explosionsartige Aufbrechen der Wasseroberfl\u00e4che durch einen Sprung ins Wasser. Trotz anziehender sehnsuchtsgetriebener Kalifornien-Symbolik, man f\u00fchlt hinter der perfekten Kulisse auch Leere, den Schein der Oberfl\u00e4che, die Unerreichbarkeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ikonisch und auch Inspiration f\u00fcr den gleichnamigen Film von Luca Guadagnino aus dem Jahr 2015: David Hockney, \u00abA Bigger Splash\u00bb, 1967.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3631\" height=\"3600\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Ikonisch und auch Inspiration f\u00fcr den gleichnamigen Film von Luca Guadagnino aus dem Jahr 2015: David Hockney, \u00abA Bigger Splash\u00bb, 1967. <\/p>\n<p>\u00a9 David Hockney \/<br \/>Tate, UK<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivi8fa5l0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Was Hockneys Bilder so einpr\u00e4gsam macht, sind die Bildaufteilungen, die Perspektiven und die Lebendigkeit der Farben, egal, ob es sich dabei um nat\u00fcrliche oder zivile Landschaften, Objekte oder Portr\u00e4ts handelt. Die Farben sind entweder plakativ klischiert (wie die Poolbilder), lebendig \u00fcberzeichnet (seine Stillleben und Landschaftsbilder) oder subtil provozierend (seine Portr\u00e4ts).<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivl4tp0n1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Perspektiven und Winkel sind immer auch den Betrachter involvierend. \u00abKomm ins Bild!\u00bb, scheinen sie zu rufen. Schaut man sich untenstehendes Portr\u00e4t an, wirkt es, als w\u00e4re man auf Besuch bei Christopher Isherwood und Don Bachardy und als s\u00e4sse man den beiden gegen\u00fcber. In Anbetracht der Kriminalisierung und Tabuisierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen ein wunderbar subversiver Akt, alle friedlich an einen Tisch zu bringen, um Raum f\u00fcr Austausch zu schaffen. Der britische Dichter Isherwood und der dreissig Jahre j\u00fcngere K\u00fcnstler Bachardy waren ab den 1950er Jahren bis zum Tod von Isherwood im Jahr 1986 ein Paar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Portr\u00e4t eines Paares: \u00abDavid Hockney, Christopher Isherwood and Don Bachardy\u00bb, 1968. Das Paar, bestehend aus dem britischen Autor Isherwood und dem amerikanischen K\u00fcnstler Bachardy, war eines der ersten, die in den 1950er Jahren ihre Homosexualit\u00e4t offen in Hollywood auslebten.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3554\" height=\"2469\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Portr\u00e4t eines Paares: \u00abDavid Hockney, Christopher Isherwood and Don Bachardy\u00bb, 1968. Das Paar, bestehend aus dem britischen Autor Isherwood und dem amerikanischen K\u00fcnstler Bachardy, war eines der ersten, die in den 1950er Jahren ihre Homosexualit\u00e4t offen in Hollywood auslebten. <\/p>\n<p>\u00a9 David Hockney \/ Foto: Fabrice Gibert<\/p>\n<p>  Spiel mit den k\u00fcnstlerischen Medien<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivigf53k0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ende der 1970er Jahre arbeitete Hockney vermehrt im Medium Fotografie, sehr h\u00e4ufig mit <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.thedavidhockneyfoundation.org\/chronology\/1982\" rel=\"nofollow noopener\">Polaroids<\/a>. Zum Teil setzte er bis zu hundert Polaroids zu einem Gesamtwerk zusammen. 35-mm-Farbfilme, Kopierer, Faxger\u00e4te erweiterten das Spektrum seiner fotografischen Arbeiten. Diese Phase kommt in der Ausstellung nicht vor. Kopierer oder auch Faxger\u00e4te nutzte er aber auch weiter, als er Mitte der 1970er Jahre wieder zur Malerei zur\u00fcckkehrte, zum Teil kombinierte er Fotografie und Malerei in seiner k\u00fcnstlerischen Praxis oder nutzte die Fotografien als Skizzen oder Vorlagen f\u00fcr seine malerische Praxis.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivij42v70\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Eindr\u00fccklich, aber weniger bekannt sind Hockneys B\u00fchnenbilder, in der Fondation Louis Vuitton in Saal 10 zu sehen. Um die zehn B\u00fchnenbilder kreierte er f\u00fcr Opern wie <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7YAjhuIYjh8\" rel=\"nofollow noopener\">\u00abFrau ohne Schatten\u00bb<\/a> von Richard Strauss, \u00abTristan und Isolde\u00bb von Richard Wagner oder \u00abTurandot\u00bb der Puccini-Br\u00fcder.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivijr9gh0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">In den vergangenen Jahren \u2013 Hockney lebt heute wieder in London, der Normandie und Yorkshire \u2013 arbeitete der K\u00fcnstler vermehrt mit dem iPad. Da er gesundheitlich ein wenig eingeschr\u00e4nkt ist, ist dies ein pragmatischer Entscheid, gleichzeitig aber auch Ausdruck einer Faszination f\u00fcr Technologien. Denn er kann heute, im Rollstuhl sitzend, nicht mehr so spontan mit der Staffelei \u00aben plein air\u00bb, unter freiem Himmel, zeichnen, wie er es fr\u00fcher tat. Ein iPad ist da einfacher zu handhaben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Pragmatisch gemalt auf dem iPad, gedruckt auf Papier: David Hockney, \u00ab27th March 2020\u00bb, No. 1.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3564\" height=\"2490\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Pragmatisch gemalt auf dem iPad, gedruckt auf Papier: David Hockney, \u00ab27th March 2020\u00bb, No. 1. <\/p>\n<p>\u00a9 David Hockney<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivikvf4k0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Interessant an Hockney ist, dass es ihm nicht um das grosse Ganze geht, dem man sich aus sicherer Distanz n\u00e4hern kann. In Hockneys Werken geht es um die pers\u00f6nlichen \u00aballt\u00e4glichen\u00bb Lebenswelten: seine Freunde, seine Mutter und seine Bekannten, die er oft wiederholend portr\u00e4tiert; die Landschaften, die ihn umgeben, und die H\u00e4user, in denen er oder seine Freunde wohnen. Er macht all dies gross, stilisiert oder l\u00e4dt die Objekte, beispielsweise Sessel oder B\u00e4ume, symbolisch auf und macht damit seine Arbeiten f\u00fcr den Betrachter intuitiv zug\u00e4nglich, fassbar, ohne das Mystische \u00abtotzumalen\u00bb.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivl592571\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ob abstrakt, naturalistisch, symbolistisch, kubistisch oder expressionistisch \u2013 Hockneys Stil \u00e4ndert sich immer wieder, doch seine Motive bleiben. Er h\u00e4ngt dem, was ihn umgibt, beinah trotzig an \u2013 respektiert und bewundert es, ergr\u00fcndet und legt frei und zeigt: Alles entwickelt sich immer weiter, allem liegt ein Zyklus inne. \u00abDavid Hockney 25 \u2013 Do Remember They Can\u2019t Cancel the Spring\u00bb \u2013 der Ausstellungstitel erscheint in diesem Kontext wie eine Quintessenz, ein Mantra, das man Hockney gern abnimmt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"David Hockney, \u00abAfter Blake: Less Is Known than People Think\u00bb, 2024.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1742\" height=\"2600\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    David Hockney, \u00abAfter Blake: Less Is Known than People Think\u00bb, 2024. <\/p>\n<p>\u00a9 David Hockney \/ Bild: Jonathan Wilkinson<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1ivilrf5m0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Im letzten Raum, in Saal 11, werden die j\u00fcngsten Arbeiten Hockneys ausgestellt. Darunter das obige Bild sowie das neuste Selbstportr\u00e4t des K\u00fcnstlers. \u00abAfter Blake: Less Is Known than People Think\u00bb liesse sich als Botschaft lesen \u2013 oder als Aufforderung? \u00abEs ist weniger bekannt, als die Menschen denken\u00bb und \u00abEs ist das Jetzt, das ewig ist\u00bb. So wie man den Fr\u00fchling nicht absagen kann, kann man auch nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft leben. Im Jetzt kommt alles zusammen: die Stile, das Szenografische, das eigene Selbstbild, die Erkenntnis, der Weg. Hockney agiert immer im Jetzt. Er lebt damit etwas wunderbar Hoffnungsvolles vor, etwas, das sich nach Treue zum Leben anh\u00f6rt. Ganz einfach. Ohne Drama, ohne Zynismus, beobachtend. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zum Geburtstag, David Hockney!<\/p>\n<p>Ausstellung \u00abDavid Hockney 25 \u2013 Do Remember They Can\u2019t Cancel the Spring\u00bb <\/p>\n<p>Die Ausstellung l\u00e4uft\u00a0bis zum 31.\u2005August in der Fondation Louis Vuitton. Alle Infos zur Fondation Louis Vuitton und zur Ausstellung finden sich <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.fondationlouisvuitton.fr\/fr\/evenements\/david-hockney-25\" rel=\"nofollow noopener\">hier<\/a>. (Foto: Ausstellungsansicht\u00a0Saal 4 mit Portr\u00e4ts und Blumen \/ Fondation Louis Vuitton, Paris. \u00a9 David Hockney \u00a9 Fondation Louis Vuitton \/ Marc Domage)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"5677\" height=\"3335\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\"\/> Mehr zeigen  Newsletter <\/p>\n<p>Die besten Artikel aus \u00abNZZ Bellevue\u00bb, einmal pro Woche von der Redaktion f\u00fcr Sie zusammengestellt.<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/abo.nzz.ch\/benutzerkonto\/newsletter\/nzz-bellevue?KAVZ=0793-0030-01-010\" class=\"button button--black newsletter__button\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n      Kostenlos abonnieren<br \/>\n    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der K\u00fcnstler David Hockney 2016 bei der Pr\u00e4sentation des Buches \u00abSumo\u00a0\u2013\u00a0A Bigger Book\u00bb. 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