{"id":254081,"date":"2025-07-09T07:45:13","date_gmt":"2025-07-09T07:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254081\/"},"modified":"2025-07-09T07:45:13","modified_gmt":"2025-07-09T07:45:13","slug":"nirgendwo-frisst-die-miete-so-viel-vom-einkommen-wie-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254081\/","title":{"rendered":"Nirgendwo frisst die Miete so viel vom Einkommen wie in Berlin"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBYlx tspBYly\">Wer in Berlin wohnt, gibt im bundesweiten Vergleich mit durchschnittlich 27,1 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anteil des Haushaltseinkommens f\u00fcr die Miete aus. Das zeigt der Wohnatlas von Postbank und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), in dem f\u00fcr die 400 deutschen Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte die Miet- und Kaufkosten mit den regionalen Einkommen verglichen wurden. <\/p>\n<p>Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/cp-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspB8l0\"\/><\/p>\n<p class=\"tspB8m1\"> Der schnellste Berlin-\u00dcberblick von Montag bis Samstag. <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">\u00c4hnlich hoch im Verh\u00e4ltnis zum Einkommen sind die Nettokaltmieten nur in M\u00fcnchen (25,5 Prozent). Alle anderen un\u00adter\u00adsuch\u00adten Land\u00adkrei\u00adse und kreis\u00adfrei\u00aden St\u00e4d\u00adte lie\u00adgen un\u00adter der 25-Pro\u00adzent-Mar\u00adke. <\/p>\n<p> Im Durchschnitt sind Berliner Mieter:innen nah am Armutsrisiko <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Allgemein gilt die Faustregel, dass Mietkosten nicht mehr als 30 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen sollten. Andernfalls werde Wohnen zum Armutsrisiko, warnt etwa der Deutsche Mieterbund.  <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Zum Vergleich: 31\u00a0Pro\u00adzent der deut\u00adschen Haus\u00adhal\u00adte ben\u00f6tigen weniger als 13 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens f\u00fcr die Nettokaltmiete ei\u00adner 70-Qua\u00addrat\u00adme\u00adter-Woh\u00adnung. Als hochpreisig werten die Forscher:innen St\u00e4dte und Kreise, in denen mehr als 17,5 Prozent des Einkommens f\u00fcr die Miete anfallen. <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Dabei hat die Mietbelastung in Berlin zuletzt st\u00e4rker zugenommen als in anderen kostspieligen Metropolen, wie die Daten des Wohnatlas zeigen. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2024, 2023 haben Berliner Mieter:innen demnach im Schnitt noch 25,9 Prozent ihres Haushaltseinkommens f\u00fcr die Miete ausgegeben \u2013 also 1,2 Prozentpunkte weniger. <\/p>\n<p> In M\u00fcnchen, Freiburg und Frankfurt hat die Mietbelastung weniger stark zugenommen <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">In M\u00fcnchen liegt das Plus gegen\u00fcber dem Jahr 2023 den Daten zufolge dagegen nur bei 0,3 Prozentpunkten, in Freiburg bei 0,5 (2024: 24,8 Prozent des Einkommens), in Frankfurt am Main bei 0,7 (2024: 23,3 Prozent des Einkommens). <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Weniger als zehn Prozent des Haushaltseinkommens zahlen Mieter nur im einem Landkreis: Greiz in Th\u00fcringen (9,9 Prozent). Generell ist die Belastung bundesweit leicht gestiegen: Mieter:innen mussten demnach im Mittel 14,1\u00a0Pro\u00adzent des Haus\u00adhalts\u00adein\u00adkom\u00admens f\u00fcr die Net\u00adto\u00adkalt\u00admie\u00adte auf\u00adwen\u00adden \u2013 nach 13,9\u00a0Pro\u00adzent 2023.<\/p>\n<p> Wohnatlas <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Grund\u00adla\u00adge der Be\u00adrech\u00adnung waren die <strong>re\u00adgio\u00adna\u00adlen Miet- und Kauf\u00adprei\u00adse <\/strong>im Jah\u00adr 2024 f\u00fcr ei\u00adne 70-Qua\u00addrat\u00adme\u00adter-Woh\u00adnung im Be\u00adstand so\u00adwie das durch\u00adschnitt\u00adli\u00adche re\u00adgio\u00adnal ver\u00adf\u00fcg\u00adba\u00adre Haus\u00adhalts\u00adnet\u00adto\u00adein\u00adkom\u00admen. <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">F\u00fcr den Im\u00admo\u00adbi\u00adli\u00adenkauf hat das HW\u00adWI ein <strong>Dar\u00adle\u00adhen in H\u00f6\u00adhe von 80 Pro\u00adzent<\/strong> des Kauf\u00adprei\u00adses in\u00adklu\u00adsi\u00adve Grund\u00ader\u00adwerb\u00adsteu\u00ader und zwei Pro\u00adzent No\u00adtar\u00adge\u00adb\u00fch\u00adren zu ei\u00adnem Z<strong>ins\u00adsatz von 3,5 Pro\u00adzent <\/strong>und ei\u00adner an\u00adf\u00e4ng\u00adli\u00adchen Til\u00adgung von 2,5 Pro\u00adzent an\u00adge\u00adnom\u00admen. Ne\u00adben\u00adkos\u00adten f\u00fcr Mak\u00adler oder Sa\u00adnie\u00adrung wurden nicht be\u00adr\u00fcck\u00adsich\u00adtigt.<\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Auch beim Wohnungskauf bleibt Berlin teuer. 43,3 Prozent des gesch\u00e4tzten mittleren verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommens (2024: 48.257 Euro) gehen hier durchschnittlich f\u00fcr die Kreditfinanzierung drauf. Noch etwas mehr im Metropolenvergleich ist es nur in M\u00fcnchen (43,6 Prozent von 71.534 Euro). <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">W\u00e4hrend besonders in l\u00e4ndlichen Regionen in Ostdeutschland Kaufen langfristig g\u00fcnstiger ist als Mieten, gilt laut Wohnatlas das Gegenteil f\u00fcr Berlin: Der Kauf ei\u00adner Ei\u00adgen\u00adtums\u00adwoh\u00adnung be\u00adlas\u00adtet das Haus\u00adhalts\u00adein\u00adkom\u00admen im Schnitt demnach um 16,1 Prozentpunkte mehr als die Mie\u00adte.<\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Auch in Potsdam ist der Wohnungskauf nicht g\u00fcnstig: Hier fallen f\u00fcr Kredite rund 35 Prozent des Einkommens an \u2013 im Bundesschnitt sind es lediglich 18,3 Prozent des durchschnittlich verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommens. <\/p>\n<p> Mehr zu den hohen Berliner Mietpreisen: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/neuer-bericht-uber-mieten-in-berlin-nur-jede-vierte-angebotene-wohnung-ist-was-fur-normalverdiener-13544830.html?icid=topic-list_13989209___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCPon\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuer Bericht \u00fcber Mieten in Berlin Nur jede vierte angebotene Wohnung ist was f\u00fcr Normalverdiener <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/hohe-wohnkosten-in-berlin-spd-will-mieten-per-vergesellschaftungsgesetz-deckeln-13962701.html?icid=topic-list_13989209___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCPon\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hohe Wohnkosten in Berlin SPD will Mieten per Vergesellschaftungsgesetz deckeln <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/sanktionen-fur-berlins-vermieter-das-wohnungsdilemma-des-kai-wegner-13620223.html?icid=topic-list_13989209___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCPon\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sanktionen f\u00fcr Berlins Vermieter? Das Wohnungsdilemma des Kai Wegner <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">G\u00fcnstiges Wohnen auf dem Land, teure Metropolen: Der Wohnatlas offenbart das riesige Gef\u00e4lle am Immobilienmarkt. Gemessen an den regionalen Einkommen z\u00e4hlen aber auch mittelgro\u00dfe St\u00e4dte wie L\u00fcbeck, Rostock und Regensburg zu den kostspieligsten Wohnorten. <\/p>\n<p class=\"tspBYlx\">Hier sind es noch \u00fcber 30 Prozent f\u00fcr den Kauf und rund ein F\u00fcnftel, das f\u00fcr die Miete ausgegeben werden muss \u2013 wegen relativ niedriger Einkommen. (mit dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer in Berlin wohnt, gibt im bundesweiten Vergleich mit durchschnittlich 27,1 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anteil des Haushaltseinkommens f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":254082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[65631,296,29,30,5336,14366,18888,1463],"class_list":{"0":"post-254081","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-baufinanzierung","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-immobilienpreise","13":"tag-lebenshaltungskosten","14":"tag-mieten-in-berlin","15":"tag-wohnen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114822166896164795","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/254082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}