{"id":254395,"date":"2025-07-09T10:31:11","date_gmt":"2025-07-09T10:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254395\/"},"modified":"2025-07-09T10:31:11","modified_gmt":"2025-07-09T10:31:11","slug":"neuer-standort-fuer-trostfrauen-statue-in-berlin-mitte-gefunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254395\/","title":{"rendered":"Neuer Standort f\u00fcr &#8222;Trostfrauen&#8220;-Statue in Berlin-Mitte gefunden"},"content":{"rendered":"<p>Der Streit im Berliner Bezirk Mitte um den Standort der sogenannten Friedensstatue zur Erinnerung an Opfer sexueller Gewalt im Zweiten Weltkrieg in Japan ist beigelegt. Eine Mietergenossenschaft stelle kostenfrei eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung, auf welche die Statue umziehen k\u00f6nne, teilte das Bezirksamt Mitte am Dienstag mit. Die \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Fl\u00e4che in der Unionstra\u00dfe sei 100 Meter vom derzeitigen Standort entfernt.<\/p>\n<p>Die Bronzefigur im Stadtteil Moabit erinnert an die sogenannten &#8222;Trostfrauen&#8220; und ist einer Statue nachgebildet, die in der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt Seoul vor der japanischen Botschaft steht. Nach Sch\u00e4tzungen von Historikern missbrauchten japanische Soldaten w\u00e4hrend des Weltkriegs rund 200.000 junge Frauen, zumeist Koreanerinnen, als Sexsklavinnen. Diese Frauen wurden von den Japanern besch\u00f6nigend &#8222;Trostfrauen&#8220; genannt.<\/p>\n<p>Die Aufstellung der Statue durch einen Verband <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2024\/12\/berlin-trostfrauenstatue-korea-verband-zweiter-weltkrieg-steglitz-zehlendorf.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">wurde 2020 zun\u00e4chst befristet vom Bezirk genehmigt<\/a>. Nach zweimaliger Verl\u00e4ngerung beantragte der Verband im August 2024 die <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2024\/09\/berlin-moabit-trostfrauen-bvv-bezirk-beschluss-erhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">dauerhafte Genehmigung der Statue<\/a>. Der Bezirk lehnte das ab und forderte den Verband auf, die Skulptur bis zum 31. Oktober 2024 zu entfernen. Dagegen reichte dieser einen Eilantrag ein, woraufhin das Verwaltungsgericht im April 2025 eine <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/beitrag\/2024\/09\/trostfrauen-berlin-moabit-denkmal-suedkorea-china-japan-.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Duldung bis zum 28. September 2025<\/a> anordnete.<\/p>\n<p>Die vom Bezirk behauptete Praxis, aus Gr\u00fcnden der Gleichbehandlung Kunst im Stadtraum f\u00fcr maximal zwei Jahre zu genehmigen, wenn zuvor keine Ausschreibung erfolge, sei bisher &#8222;nicht einheitlich und willk\u00fcrfrei&#8220; betrieben worden, hie\u00df es vom Gericht. Als Reaktion auf das Urteil wurde nun die Zweijahresregel festgeschrieben, wie es am Dienstag vom Bezirksamt hie\u00df.<\/p>\n<p>Sendung: Fritz, 08.07.2025, 16:30 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Streit im Berliner Bezirk Mitte um den Standort der sogenannten Friedensstatue zur Erinnerung an Opfer sexueller Gewalt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":254396,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-254395","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114822819554644422","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254395"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254395\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/254396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}