{"id":254457,"date":"2025-07-09T11:04:09","date_gmt":"2025-07-09T11:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254457\/"},"modified":"2025-07-09T11:04:09","modified_gmt":"2025-07-09T11:04:09","slug":"ukraine-meldet-bislang-schwerste-russische-luftangriffe-dw-09-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254457\/","title":{"rendered":"Ukraine meldet bislang schwerste russische Luftangriffe \u2013 DW \u2013 09.07.2025"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> hat die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> nach Angaben aus Kyjiw mit den schwersten Luftangriffen seit Kriegsbeginn \u00fcberzogen. Die russische Armee habe mit 728 Drohnen und 13 Raketen vor allem den Westen des Landes attackiert, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Die meisten davon seien abgefangen worden. Einschl\u00e4ge gab es aber auch in anderen Teilen des Landes.<\/p>\n<p>Im s\u00fcdukrainischen Cherson h\u00e4tten zwei Menschen durch den Beschuss Verletzungen erlitten, im Umland der Hauptstadt Kyjiw sei ebenfalls eine Person verletzt worden. Der B\u00fcrgermeister der Stadt Luszk in der nordwestlichen Region Wolhynien erkl\u00e4rte, auf einem Firmengel\u00e4nde h\u00e4tten die Attacken Br\u00e4nde ausgel\u00f6st. Die Streitkr\u00e4fte im angrenzenden Polen erkl\u00e4rten, eigene Kampfjets seien aufgestiegen, um die Sicherheit des polnischen Luftraums zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73207409\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73207409_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ukraine Kyjiw | Zivilisten liegen oder sitzen auf Decken, Matratzen und St\u00fchlen auf den Fluren eines U-Bahnhofs\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>In der Hauptstadt Kyjiw suchen Zivilisten immer wieder Schutz in U-Bahnh\u00f6fenBild: Alina Smutko\/REUTERS<\/p>\n<p>Umgekehrt gab es ukrainische Luftangriffe auf Russland. Der Gouverneur der westlich gelegenen Stadt Kursk teilte auf Telegram mit, drei Menschen seien bei einem Angriff get\u00f6tet worden, darunter auch ein Mitglied der russischen Nationalgarde. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Die Angaben der Kriegsparteien lassen sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Selenskyj verlangt &#8222;schmerzhafte Sanktionen&#8220;<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> warf Moskau im Onlinedienst X vor, erneut alle Anstrengungen f\u00fcr eine Waffenruhe zunichtemachen zu wollen. Dies zeige, wie n\u00f6tig &#8222;schmerzhafte&#8220; Sanktionen insbesondere gegen das russische \u00d6lgesch\u00e4ft seien. &#8222;Jeder, der Frieden will, muss handeln&#8220;, hob Selenskyj hervor.\u00a0Zugleich erkl\u00e4rte er, sein Land werde die Kontakte zu den USA intensivieren.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73145756\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73145756_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ukraine 2025 | Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj spricht neben der Flagge der Ukraine in ein Mikrofon\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>&#8222;Kontakte mit den USA intensivieren&#8220;: Wolodymyr Selenskyj, Pr\u00e4sident der Ukraine (Archivbild)Bild: POU\/ROPI\/picture alliance<\/p>\n<p>Selenskyj traf unterdessen\u00a0zu einer\u00a0internationalen Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/rom\/t-18959607\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rom<\/a> ein. Wie das ukrainische Pr\u00e4sidialamt mitteilte, sind auch\u00a0Treffen mit Papst Leo XIV., dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/italien\/t-17287308\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">italienischen<\/a> Pr\u00e4sidenten Sergio Mattarella und dem Ukraine-Sondergesandten der USA, Keith Kellogg, geplant. An der Konferenz in der italienischen Hauptstadt nimmt auch Bundeskanzler <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/friedrich-merz\/t-46680536\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a>\u00a0teil.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums soll \u00fcber die Situation der Binnenvertriebenen in der Ukraine, den\u00a0kriegsbedingten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/fachkr\u00e4ftemangel-und-arbeitsmarkt\/t-72953905\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mangel an Fachkr\u00e4ften<\/a> sowie die Energieversorgung beraten werden. Auch die Frage nach dem Umgang mit eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten werde eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Trump: &#8222;Sehr unzufrieden mit Putin&#8220;<\/p>\n<p>Mit Blick auf einen vom US-Senat vorgeschlagenen Gesetzentwurf f\u00fcr weitere Sanktionen gegen Russland hatte US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> am Dienstag gesagt, er pr\u00fcfe dies sehr intensiv. Er sei &#8222;sehr unzufrieden&#8220; mit Kreml-Chef <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a>. Der erz\u00e4hle &#8222;eine Menge Mist&#8220;. Ein Telefongespr\u00e4ch der beiden Staatschefs in der vergangenen Woche hatte keine Fortschritte f\u00fcr eine Waffenruhe in der Ukraine gebracht.<\/p>\n<p>Nach einem Bericht des &#8222;Wall Street Journal&#8220; (WSJ) zieht Trump in Betracht, angesichts der russischen Attacken ein zus\u00e4tzliches Flugabwehrsystem vom Typ Patriot an Kyjiw zu liefern. Die Vereinigten Staaten h\u00e4tten bisher drei dieser Systeme bereitgestellt, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/selenskyj-drittes-deutsches-patriot-system-ist-angekommen\/a-69731009\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland drei weitere<\/a> und ein Konsortium europ\u00e4ischer L\u00e4nder eines, sagte ein ehemaliger Pentagon-Beamter dem WSJ. Allerdings seien wegen Wartungsarbeiten nicht alle zu gleicher Zeit einsatzbereit.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73182562\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73182562_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Washington D.C. 2025 | Donald Trump tr\u00e4gt eine wei\u00dfe M\u00fctze mit der Aufschrift &quot;USA&quot;\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>&#8222;Putin erz\u00e4hlt eine Menge Mist&#8220;: US-Pr\u00e4sident Donald Trump (Archivbild)Bild: Celal Gunes\/Anadolu\/picture alliance<\/p>\n<p>Das in den USA hergestellte Patriot-Flugabwehrraketen-System z\u00e4hlt zu den modernsten der Welt. Mit ihm werden feindliche Flugzeuge, ballistische Raketen und Marschflugk\u00f6rper bek\u00e4mpft. In der vergangenen Woche hatte es noch gehei\u00dfen,\u00a0die Regierung in Washington habe einige von Trumps Amtsvorg\u00e4nger Joe Biden zugesagte Waffenlieferungen &#8211; darunter auch Flugabwehrraketen &#8211; gestoppt.<\/p>\n<p>Russland f\u00fchrt seit mehr als drei Jahren einen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angriffskrieg gegen das Nachbarland<\/a>. Tausende Zivilisten wurden seither get\u00f6tet, die meisten von ihnen in der Ukraine. Am h\u00f6chsten sind die Verluste aufseiten der Streitkr\u00e4fte. Beide L\u00e4nder machen hierzu stark voneinander abweichende Angaben.<\/p>\n<p>jj\/pgr (dpa, afp, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hat die Ukraine nach Angaben aus Kyjiw mit den schwersten Luftangriffen seit Kriegsbeginn \u00fcberzogen. 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