{"id":254601,"date":"2025-07-09T12:24:11","date_gmt":"2025-07-09T12:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254601\/"},"modified":"2025-07-09T12:24:11","modified_gmt":"2025-07-09T12:24:11","slug":"japanischer-verlag-kodansha-gewinnt-urheberrechtsstreit-in-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/254601\/","title":{"rendered":"Japanischer Verlag Kodansha gewinnt Urheberrechtsstreit in Russland"},"content":{"rendered":"<p>Der japanische Verlag Kodansha hat in Russland ein Urteil gegen ein Unternehmen erwirkt, das ohne Genehmigung Manga-Inhalte, darunter auch \u201eAttack on Titan\u201c, auf einer kostenpflichtigen Veranstaltung verwendet hatte.<\/p>\n<p>Ein Gericht in Sankt Petersburg sprach dem Verlag am 24. Juni eine Entsch\u00e4digung in H\u00f6he von 3,75 Millionen Rubel (rund 690.000 Yen bzw. ca. 4.000 Euro) zu.<\/p>\n<p>Gericht erkannte 15 Werke als Urheberrechtsverst\u00f6\u00dfe<\/p>\n<p>Die betroffene Veranstaltung fand zwischen April und Oktober 2023 in Sankt Petersburg statt. Dabei wurden Szenen aus insgesamt 18 Manga-Werken, darunter mehrere Seiten aus \u201eAttack on Titan\u201c, als Wandpaneele \u00f6ffentlich ausgestellt. Kodansha reichte im Juli 2024 Klage beim Schiedsgericht der Region Leningrad ein. Bei 15 der 18 Werke erkannte das Gericht eine Urheberrechtsverletzung.<\/p>\n<p>Kodansha kommentierte das Urteil als \u201ebedeutenden Schritt im internationalen Schutz geistigen Eigentums\u201c. Es zeigt deutlich, dass vors\u00e4tzliche Verst\u00f6\u00dfe und kommerzielle Nutzung ohne Lizenz nicht hingenommen werden.<\/p>\n<p>Der japanische Verlag betont seit Jahren, verst\u00e4rkt gegen unlizenzierte Nutzung seiner Werke im Ausland vorzugehen. Gerade in L\u00e4ndern mit schw\u00e4cherer Durchsetzung von Urheberrechten setzt Kodansha zunehmend auf juristische Mittel, um die Rechte seiner K\u00fcnstler zu sch\u00fctzen. Der Fall in Russland ist Teil dieser breiteren Strategie.<\/p>\n<p>Positives Signal zum Urheberschutz aus Russland<\/p>\n<p>Das Urteil wird international aufmerksam verfolgt. Russland galt lange als schwieriges Umfeld f\u00fcr ausl\u00e4ndische Rechteinhaber, insbesondere seit Beginn der politischen Isolation. Dass ein japanischer Verlag dort erfolgreich klagen konnte, werten Beobachter als positives Signal.<\/p>\n<p>Mit weltweit millionenfach verkauften B\u00e4nden und internationalem Erfolg der Anime-Adaption geh\u00f6rt Attack on Titan zu den popul\u00e4rsten Manga-Titeln \u00fcberhaupt. Die Serie wird h\u00e4ufig auch ohne Lizenz bei Ausstellungen oder Fan-Veranstaltungen genutzt, ein Problem, das Kodansha verst\u00e4rkt rechtlich verfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der japanische Verlag Kodansha hat in Russland ein Urteil gegen ein Unternehmen erwirkt, das ohne Genehmigung Manga-Inhalte, darunter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":254602,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-254601","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114823264557644988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254601"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254601\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/254602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}