{"id":255337,"date":"2025-07-09T18:56:17","date_gmt":"2025-07-09T18:56:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/255337\/"},"modified":"2025-07-09T18:56:17","modified_gmt":"2025-07-09T18:56:17","slug":"zahl-der-professorinnen-ist-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/255337\/","title":{"rendered":"Zahl der Professorinnen ist gestiegen\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stuttgart\/Mannheim.<\/strong> Wie steht es mit dem <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Frauenanteil\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Frauenanteil\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Frauenanteil<\/a> bei den verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen an Hochschulen in Deutschland? Dar\u00fcber gibt alle zwei Jahre das \u201eCEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten\u201c Auskunft. Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung des GESIS-Leibniz-Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften in Mannheim erstellt es seit \u00fcber 20 Jahren. Dabei werden viele Kriterien ber\u00fccksichtigt und keine absoluten Ranglisten aufgestellt, sondern nur Ranggruppen benannt.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg ist nun ins obere Mittelfeld aufgestiegen<\/p>\n<p>Im aktuellen Vergleich der Bundesl\u00e4nder liegt demnach Berlin bei der Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern an Hochschulen erneut vorne, Bremen ist nun gleichauf. Auf die beiden Stadtstaaten folgt mit Hamburg ein dritter.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg z\u00e4hlt zusammen mit Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz \u2013 also kurioserweise allen benachbarten Bundesl\u00e4ndern \u2013 zur n\u00e4chsten Ranggruppe; damit ist Baden-W\u00fcrttemberg seit 2021 aufgestiegen, vom unteren ins obere Mittelfeld. Sie alle k\u00f6nnen allerdings vor allem in puncto Professuren nicht mit den bereits zuvor genannten und weiter vorne platzierten Bundesl\u00e4ndern mithalten.<\/p>\n<p>Als vorletztes Bundesland eingruppiert ist laut <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Hochschulranking\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Hochschulranking\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hochschulranking<\/a> Mecklenburg-Vorpommern, Schlusslicht ist das Saarland \u2013 das aber immerhin auch noch der zehnten von theoretisch insgesamt zw\u00f6lf Ranggruppen angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Unter den baden-w\u00fcrttembergischen Universit\u00e4ten steht Stuttgart besonders gut da. \u201eIn drei von sechs Kategorien z\u00e4hlt sie zur Spitzengruppe\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Universit\u00e4t selbst. \u201eSowohl bei den Postdocs, also promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifikationsphase zur Professur, als auch bei den Professuren selbst erreicht die Universit\u00e4t Stuttgart Top-Platzierungen. Auch in der Kategorie zur Entwicklung der Geschlechterverh\u00e4ltnisse auf der Professur-Ebene innerhalb von f\u00fcnf Jahren schneidet sie hervorragend ab.\u201c<\/p>\n<p>Auch die zweite Universit\u00e4t in der Landeshauptstadt schneidet gut ab. \u201eInsgesamt platziert sich die Universit\u00e4t Hohenheim bei vier von sechs Indikatoren in der Spitzengruppe, in zwei weiteren im Mittelfeld\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Uni. Vergleichbar erfolgreich sind im S\u00fcdwesten die Universit\u00e4ten Konstanz mit ebenfalls vier Top-Gruppen-Platzierungen und zwei im Mittelfeld und T\u00fcbingen (f\u00fcnfmal Top-Gruppe, einmal Entwicklungsbedarf).<\/p>\n<p>Unter den Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften sind insgesamt 19 Einrichtungen in der h\u00f6chsten Ranggruppe: Dazu z\u00e4hlt die Evangelische Hochschule Ludwigsburg.<\/p>\n<p>Besonders Traditionsuniversit\u00e4ten im Land haben Nachholbedarf<\/p>\n<p>Was allein die Professuren betrifft, wird im Ranking die P\u00e4dagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) in der Topgruppe als Nummer drei bundesweit aufgef\u00fchrt. Mehr als die H\u00e4lfte der Professuren (55 Prozent) haben Frauen inne. \u201eIn unserem <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Gleichstellung\" data-mce-selected=\"inline-boundary\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/?s=Gleichstellung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gleichstellung<\/a> splan f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2021 hatten wir das Ziel, 45 bis 50 Prozent unserer Professuren mit Frauen zu besetzen. Jetzt liegen wir deutlich dar\u00fcber\u201c, kommentierte PHKA-Rektor Klaus Peter Rippe das Abschneiden.<\/p>\n<p>In diesem Punkt konstatiert das Ranking hingegen Entwicklungsbedarf f\u00fcr die traditionsreichen Universit\u00e4ten T\u00fcbingen, Freiburg und Heidelberg sowie auch f\u00fcr Mannheim, Ulm und Friedrichshafen.<\/p>\n<p>Das aktuelle Ranking beruht auf Daten der amtlichen Hochschulstatistik aus dem Jahr 2023. Ausgewertet wurden daf\u00fcr die Daten von 307 Hochschulen. Als das Ranking 2003 erstmals erschien, lag der Professorinnenanteil bei elf Prozent; mittlerweile liegt er bei 29 Prozent. <strong>(crim)<\/strong><\/p>\n<p>                        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2500\" height=\"1457\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/buw-27-2025-4sp-phka_vorlesung_an_der_phka.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61036\"  \/><br \/>\n                        Vorlesung an der P\u00e4dagogischen Hochschule Karlsruhe. Dort gibt es mehr Professorinnen als Professoren, anderswo im S\u00fcdwesten dagegen besteht Nachholbedarf. Foto: PH Karlsruhe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart\/Mannheim. Wie steht es mit dem Frauenanteil bei den verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen an Hochschulen in Deutschland? 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