{"id":256155,"date":"2025-07-10T02:31:04","date_gmt":"2025-07-10T02:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/256155\/"},"modified":"2025-07-10T02:31:04","modified_gmt":"2025-07-10T02:31:04","slug":"berlin-brandenburg-anwaltsschreiben-landete-in-mehreren-stellen-der-verwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/256155\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Anwaltsschreiben landete in mehreren Stellen der Verwaltung"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Anwaltsschreiben landete in mehreren Stellen der Verwaltung<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.07.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Ein Anwalt wendet sich im Namen eines Lehrers an die Bildungsverwaltung. Aber wo landete das Schreiben dann? Ein Abgeordneter hat noch einmal nachgefragt.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Das umfangreiche Anwaltsschreiben im Auftrag des homosexuellen P\u00e4dagogen Oziel In\u00e1cio-Stech ist in der Bildungsverwaltung an mehreren Stellen gelesen worden. Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Gr\u00fcnen-Abgeordneten Louis Kr\u00fcger hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.\u00a0<\/p>\n<p>Der Anwalt hatte das Schreiben am 4. Dezember vergangenen Jahres verschickt, per Einschreiben und parallel per E-Mail. Bildungssenatorin Katharina G\u00fcnther\u2011W\u00fcnsch (CDU) hatte im Abgeordnetenhaus zun\u00e4chst falsche Angaben dazu gemacht, wann es ihr vorgelegen hatte. Sp\u00e4ter entschuldigte sie sich daf\u00fcr und begr\u00fcndete ihre Angaben mit einer &#8222;falschen Erinnerung&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Der Eingang des Einschreibens sei in der Poststelle nicht erfasst worden, hei\u00dft es in der Antwort der Bildungsverwaltung. Die Mail sei an ein Funktionspostfach des B\u00fcros der Bildungssenatorin weitergeleitet worden, aber nicht an ihr pers\u00f6nliches Postfach.\u00a0<\/p>\n<p>Das Schreiben ging auch an die Staatssekret\u00e4rin<\/p>\n<p>&#8222;Das Schreiben wurde der Senatorin zwischen dem 9. und dem<br \/>11. Dezember 2024 vorgelegt&#8220;, hei\u00dft es weiter. &#8222;Vom B\u00fcro der Senatorin wurde das Schreiben anschlie\u00dfend an die Staatssekret\u00e4rin f\u00fcr Bildung weitergeleitet.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Von dort aus sei es an die Leitung der f\u00fcr die Schulaufsicht zust\u00e4ndigen Abteilung I der Bildungsverwaltung gegangen, die es an die Leitung der Regionalen Schulaufsicht Mitte weitergab. Das Schreiben sei von der Senatorin, der Staatssekret\u00e4rin f\u00fcr Bildung sowie vom Leiter der Abteilung I gelesen worden.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Damit best\u00e4tigt sich der Verdacht, dass alle Ebenen der Verwaltung in diesen Fall einbezogen waren und offensichtlich alle sich dagegen entschieden haben, einzugreifen und auf die schwerwiegenden Vorw\u00fcrfe einzugehen&#8220;, sagte Kr\u00fcger, der schulpolitischer Sprecher der Gr\u00fcnen-Fraktion ist.\u00a0<\/p>\n<p>Gr\u00fcne kritisieren mangelnde Transparenz<\/p>\n<p>Nach wie vor werde nicht aufgekl\u00e4rt, auf welcher Grundlage diese Entscheidung getroffen worden sei. Kr\u00fcger kritisierte, die Bildungssenatorin komme ihrer Zusage nach umfassender Transparent nicht nach.\u00a0<\/p>\n<p>Der homosexuelle P\u00e4dagoge wurde nach eigenen Angaben von Sch\u00fclern aus muslimischen Familien monatelang beschimpft, beleidigt und gemobbt. Er beklagt au\u00dferdem Mobbing und falsche Vorw\u00fcrfe durch eine Kollegin und mangelnde Unterst\u00fctzung durch Schulleitung, Schulaufsicht und Bildungsverwaltung.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktion hatte nach den falschen Angaben der Senatorin einen Missbilligungsantrag im Abgeordnetenhaus gegen sie gestellt, daf\u00fcr aber bei der Sitzung am Donnerstag vor 14 Tagen keine Mehrheit bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Anwaltsschreiben landete in mehreren Stellen der Verwaltung 10.07.2025, 04:03 Uhr Ein Anwalt wendet sich im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":256156,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,78185,296,1956,1890,29,30,9783,17075],"class_list":["post-256155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","tag-anwaltsschreiben","tag-berlin","tag-berlin-und-brandenburg","tag-brandenburg","tag-deutschland","tag-germany","tag-stellen","tag-verwaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114826594509319554","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=256155"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256155\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/256156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=256155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=256155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=256155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}