{"id":256325,"date":"2025-07-10T04:05:17","date_gmt":"2025-07-10T04:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/256325\/"},"modified":"2025-07-10T04:05:17","modified_gmt":"2025-07-10T04:05:17","slug":"bob-vylan-mehrere-deutschland-konzerte-von-israel-hassern-abgesagt-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/256325\/","title":{"rendered":"Bob Vylan: Mehrere Deutschland-Konzerte von Israel-Hassern abgesagt | News"},"content":{"rendered":"<p><b>Deutsche Veranstalter und Konzert-Locations setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus! Nach dem Skandal-Auftritt des britischen Punk-Rap-Duos Bob Vylan beim Glastonbury Festival sind nach BILD-Informationen mindestens vier der geplanten Konzerte der Band in Deutschland abgesagt. Bob Vylan sollten die New Yorker Band Gogol Bordello als Support begleiten.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Bislang fallen die Shows in K\u00f6ln (13.9.), Hamburg (16.9.), Leipzig (20.9.) und Frankfurt (26.9.) aus. Auch die Konzerte in Cottbus (18.9.), Berlin (19.9.), M\u00fcnchen (25.9.) und Stuttgart (27.9.) d\u00fcrften nun noch gecancelt werden.<\/p>\n<p>Bereits direkt nach dem Anti-<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/israel\/thema-israel-alle-infos-80028948.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a>-Skandal hatte die K\u00f6lner Live Music Hall reagiert. Gegen\u00fcber dem \u201eK\u00f6lner Stadtanzeiger\u201c teilte die Veranstaltungshalle mit: \u201eZusammen mit dem \u00f6rtlichen Veranstalter Prime Entertainment haben wir uns dazu entschieden, den K\u00fcnstler Bob Vylan nicht hier in der Live Music Hall auftreten zu lassen. Wir m\u00f6chten so jemandem nicht unsere B\u00fchne bieten.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Leipziger Felsenkeller reagierte sofort auf den Eklat. Betreiber J\u00f6rg Folta sagte gegen\u00fcber BILD: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich wird Bob Vylan nicht im Felsenkeller auftreten. Der Auftritt wurde bereits in der vergangenen Woche abgesagt. F\u00fcr den Felsenkeller gilt nach wie vor: We stand with Israel!\u201c<\/p>\n<p>Der Frankfurter Club Batschkapp best\u00e4tigte die Absage gegen\u00fcber BILD ebenfalls telefonisch und erkl\u00e4rte, mehr gebe es zu der Angelegenheit auch nicht zu sagen. Die Konzertagentur FKP Scorpio, die die Herbst-Tour f\u00fcr Gogol Bordello durchf\u00fchrt, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber BILD, die Entscheidung f\u00fcr die jeweiligen Support-Acts liege \u201egrunds\u00e4tzlich bei den jeweiligen Bands\u201c.<\/p>\n<p>Volker Beck: \u201eSie haben hier nichts verloren\u201c<\/p>\n<p>Volker Beck, der Pr\u00e4sident der deutsch-israelischen Gesellschaft, hatte ein Auftrittsverbot f\u00fcr die Hass-Musiker in Deutschland gefordert. Er erkl\u00e4rte gegen\u00fcber BILD: \u201eSolche Leute st\u00f6ren die Sicherheit und die Ordnung in unserem Land, sie haben hier nichts verloren.\u201c Die politische Tr\u00e4gheit kann er nicht nachvollziehen: \u201eHier in Deutschland pr\u00fcft man doch immer alles rechtlich \u2013 ok, aber ich verstehe nicht, warum man nicht gleich in der Innenbeh\u00f6rde sagt: ,Wir gehen da ran, wir wollen das nicht, wir werden alle rechtlich zul\u00e4ssigen Hebel in Bewegung setzen!\u2018\u201c<\/p>\n<p>Problematisch, so Beck, seien auch gewisse Strafbarkeitsl\u00fccken: \u201eDer Straftatbestand Volksverhetzung setzt voraus, dass man gegen Teile der hiesigen Bev\u00f6lkerung hetzt. Auch die versteckte Vernichtungsdrohung des Musikers gegen Israel \u2013 w\u00e4re die IDF tot, dann w\u00fcrde es auch Israel nicht mehr geben \u2013 w\u00e4re hier straflos. Diese L\u00fccken m\u00fcssen wir dringend schlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Am Mittwoch schloss sich der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, den Absageforderungen an. Er erkl\u00e4rte gegen\u00fcber den Funke-Medien: \u201eIch finde es absto\u00dfend und unw\u00fcrdig, die B\u00fchne eines Musikfestivals gezielt und \u00f6ffentlich f\u00fcr Hass und Hetze zu missbrauchen und zum Tod von Menschen aufzurufen. Konzertveranstalter sollten ein derart menschenverachtendes Verhalten nicht unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>S\u00e4nger skandierte Anti-Israel-Parolen<\/p>\n<p>Hintergrund der Absagen sind die \u00c4u\u00dferungen von S\u00e4nger Bobby Vylan am 28. Juni. Vor Tausenden Fans hatte er beim <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/glastonbury-festival-bbc-uebertraegt-israel-hass-von-bob-vylan-live-68623ab969afbf7d84ed1b28\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Glastonbury Festival<\/a> israelischen Soldaten den Tod gew\u00fcnscht (\u201eDeath, death to the IDF\u201c) und das Publikum zum Mitgr\u00f6len animiert.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Der Sender BBC hatte den Auftritt in einem Live-Stream \u00fcbertragen und die \u00dcbertragung nicht abgebrochen. Erst am Montag nach dem Festival entschuldigte sich die BBC nach \u00f6ffentlichen Druck. Ein Sprecher erkl\u00e4rte, die \u00c4u\u00dferungen seien \u201ezutiefst beleidigend\u201c gewesen. Er r\u00e4umte ein, dass man es vers\u00e4umt habe, den Stream umgehend abzubrechen. Musikchefin Lorna Clarke trat im Zuge des Skandals zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Auch aus der britischen Politik hatte es harsche Kritik gegeben. Das <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/nach-todes-aufruf-usa-verweigern-israelhass-musikern-die-einreise-6862e41254352c1fc4b3248b\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">amerikanische Au\u00dfenministerium entzog den Musikern ihre Visa<\/a>, damit sie nicht mehr in die USA einreisen k\u00f6nnen. In Amerika geplante Tourauftritte wurden gestrichen. US-Vize-Au\u00dfenminister Christopher Landau erkl\u00e4rte: \u201eAusl\u00e4nder, die Gewalt und Hass verherrlichen, sind in unserem Land nicht willkommen.\u201c<\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutsche Veranstalter und Konzert-Locations setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus! 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