{"id":257016,"date":"2025-07-10T10:35:09","date_gmt":"2025-07-10T10:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/257016\/"},"modified":"2025-07-10T10:35:09","modified_gmt":"2025-07-10T10:35:09","slug":"hessen-frankfurter-olg-klagt-ueber-personalnot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/257016\/","title":{"rendered":"Hessen: Frankfurter OLG klagt \u00fcber Personalnot"},"content":{"rendered":"<p>                    Hessen<br \/>\n                Frankfurter OLG klagt \u00fcber Personalnot<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.07.2025, 12:17 Uhr<\/p>\n<p><strong>Wenig Bewerber, der Fachkr\u00e4ftemangel w\u00e4chst &#8211; auch in der hessischen Justiz bei nicht-richterlichen Berufen. Die Ausbildungszahlen sollen deshalb steigen.<\/strong><\/p>\n<p>Frankfurt\/Main (dpa\/lhe) &#8211; Das Oberlandesgericht Frankfurt k\u00e4mpft um Auszubildende und gegen die Personalnot. &#8222;Es ist ein ausgesprochen schwieriges Gesch\u00e4ft, die Leute durch die Ausbildung zu bringen und bei uns zu halten&#8220;, sagte die OLG-Vizepr\u00e4sidentin Ruth R\u00f6mer. &#8222;Junge Menschen haben heute vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten&#8220;, sagte R\u00f6mer.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Zusage f\u00fcr einen Auszubildendenplatz bedeute allerdings noch lange nicht, dass die Ausbildung auch abgeschlossen werde. R\u00f6mer erkl\u00e4rte, dass die Schwierigkeiten vor allem im &#8222;nicht-richterlichen Bereich&#8220; bestehen. Deshalb soll im laufenden Jahr die Zahl der Auszubildenden nochmals erh\u00f6ht werden. Nach 147 im Jahr 2024 soll es k\u00fcnftig 158 Pl\u00e4tze geben.\u00a0<\/p>\n<p>Zwar w\u00fcrden alle offenen Stellen mit Auszubildenden besetzt werden. &#8222;Auf dem Weg verlieren wir aber einige Auszubildende und auch Angestellte&#8220;, sagte R\u00f6mer. Im Schnitt seien es etwa 15 Prozent, die ihre Ausbildung abbrechen oder ihren Arbeitsplatz verlie\u00dfen. &#8222;F\u00fcr uns ist das sehr misslich, weil wir wieder von vorne anfangen m\u00fcssen&#8220;, sagte die Vizepr\u00e4sidentin.\u00a0<\/p>\n<p>Lage bei Richterstellen besser<\/p>\n<p>Bei Richterstellen sei die Lage mittlerweile besser &#8211; die personelle Situation sei im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben, sagte Pr\u00e4sident Alexander Seitz. Derzeit arbeiten den Angaben nach 162 Richterinnen und Richter am OLG. 2024 waren es mit 158 etwas weniger.<\/p>\n<p>Seitz und R\u00f6mer berichteten zudem \u00fcber eine starke Belastung der beiden Staatsschutzsenate am OLG. Im ersten Halbjahr 2025 wurden demnach bereits 55 Verhandlungstage durchgef\u00fchrt. Erst Ende Juni endete das bisher l\u00e4ngste Staatsschutzverfahren in Frankfurt. Der syrische Arzt Alaa M. wurde unter anderem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach knapp dreieinhalb Jahren mit 188 Verhandlungstagen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Prozess gegen mutma\u00dfliche &#8222;Reichsb\u00fcrger&#8220;<\/p>\n<p>Den zweiten Staatsschutzsenat besch\u00e4ftigt unter anderem weiterhin der gro\u00dfe Prozess gegen die mutma\u00dflichen &#8222;Reichsb\u00fcrger&#8220; um Heinrich XIII. Prinz Reu\u00df. Bisher wurden 77 Verhandlungstage durchgef\u00fchrt. Am Mittwoch wurden weitere Termine bis Sommer 2026 mitgeteilt.\u00a0<\/p>\n<p>Seit dem 1. Juli arbeiten zudem zwei Senate im neu errichteten sogenannten Commercial Court am OLG. &#8222;Das ist mal etwas Neues&#8220;, erkl\u00e4rte Seitz. Zust\u00e4ndig sind diese f\u00fcr Wirtschaftszivilverfahren mit einem Streitwert ab 500.000 Euro &#8211; hierzu z\u00e4hlten insbesondere Handelssachen und Streitigkeiten im Zusammenhang mit Unternehmensk\u00e4ufen, hie\u00df es. Die Verfahren k\u00f6nnen auf Wunsch der Parteien auch auf Englisch gef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hessen Frankfurter OLG klagt \u00fcber Personalnot 10.07.2025, 12:17 Uhr Wenig Bewerber, der Fachkr\u00e4ftemangel w\u00e4chst &#8211; auch in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":257017,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,33673,30,2052,24827,61126],"class_list":{"0":"post-257016","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-frankfurter","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-olg","15":"tag-personalnot"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114828497666702207","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257016\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/257017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}