{"id":257194,"date":"2025-07-10T12:10:19","date_gmt":"2025-07-10T12:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/257194\/"},"modified":"2025-07-10T12:10:19","modified_gmt":"2025-07-10T12:10:19","slug":"millerntor-gallery-xenia-beliayeva-verbindet-kunst-und-clubkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/257194\/","title":{"rendered":"Millerntor Gallery: Xenia Beliayeva verbindet Kunst und Clubkultur"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/beliayeva-102.webp\" alt=\"K\u00fcnstlerin Xenia Beliayeva h\u00e4ngt eines ihrer farbintensiven Bilder an eine Wand. Sie tr\u00e4gt eine bunte, abstrakt gemusterte Bluse in Lila-, T\u00fcrkis- und Pinkt\u00f6nen.\" title=\"K\u00fcnstlerin Xenia Beliayeva h\u00e4ngt eines ihrer farbintensiven Bilder an eine Wand. Sie tr\u00e4gt eine bunte, abstrakt gemusterte Bluse in Lila-, T\u00fcrkis- und Pinkt\u00f6nen. | Xenia Beliayeva\/Michael Prange\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Millerntor Gallery: Xenia Beliayeva verbindet Kunst und Clubkultur (4 Min)<\/p>\n<p>\n            Stand: 10.07.2025 08:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Ab heute startet die 13. Ausgabe der Millerntor Gallery im Stadion des FC St. Pauli. Mit sieben Arbeiten ist dort auch die Hamburger K\u00fcnstlerin und Musikerin Xenia Beliayeva zu sehen.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/mathias-heller,mheller100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mathias Heller<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\nEs gibt nicht viele K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in diesem Jahr bei der <a href=\"https:\/\/www.millerntorgallery.org\/\" title=\"Link zur Millerntor Gallery\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Millerntor Gallery<\/a>, die den Mix aus Musik, Kunst und Malerei so in sich vereinen wie Xenia Beliayeva. 1980 geboren, f\u00e4ngt sie als 14-J\u00e4hrige bewusst an, Musik zu konsumieren. Zu Hause l\u00e4uft nicht nur ein Musikstil. &#8222;Es gab eine gro\u00dfe Bandbreite. Der neue Mann meiner Mutter hat sehr viel Jazz geh\u00f6rt, sie eher so Schnulzen wie Sade&#8220;, erz\u00e4hlt die K\u00fcnstlerin. Die Nachbarn unter ihnen h\u00e4tten viel deutschen Schlager geh\u00f6rt. &#8222;Das alles hat mich nicht unbedingt gepr\u00e4gt, aber durchaus motiviert.&#8220;<\/p>\n<p>    Liebe zu Electro, Trip Hop und Techno<\/p>\n<p class=\"\">\nNach der Schule h\u00e4ngt Beliayeva mit Freuden ab, h\u00f6rt Hip-Hop, entfernt sich sp\u00e4ter aber auch wieder davon, da ihr die Texte zu roh sind. Sie entdeckt aber immer mehr die Liebe zu Electro, dem Trip Hop und Techno. Fr\u00fch jobbt sie bereits nach der Schule in einem Schallplatten- und CD-Verleih und hat also rund um die Uhr Kontakt zu allem Neuen, was die Szene so zu bieten hat.<\/p>\n<p class=\"\">\nMit 17 hat sie ihren ersten Gig als DJ in einem K\u00f6lner Club. Es wird ihre gro\u00dfe Leidenschaft. Bei VIVA startet sie in K\u00f6ln eine Ausbildung als Kauffrau f\u00fcr visuelle Medien und macht diese nach dem Umzug nach Hamburg weiter.<\/p>\n<p>    Xenia Beliayevas Stil: &#8222;Abstrakt, expressionistisch, ein bisschen figurativ&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">\nSeit ein paar Jahren t\u00fcftelt Beliayeva nun nicht mehr ausschlie\u00dflich mit Sounds und Kl\u00e4ngen, sondern mischt Farben, achtet auf Texturen und Verl\u00e4ufe. Ihren Stil beschreibt sie so: &#8222;Abstrakt, expressionistisch, ein bisschen figurativ, aber nicht sehr.&#8220; Die Bilder kommen meist im Hochformat daher: 80 Zentimeter mal 1,20 Meter &#8211; das ist Standard, im Gegensatz zum Inhalt ihrer Werke.<\/p>\n<p class=\"\">\n&#8222;Ich finde es sch\u00f6n, wenn ein Bild offen bleibt und jeder etwas anderes darin sieht&#8220;, so die K\u00fcnstlerin. Besonders mag sie den Moment, wenn ein Bild fertig ist: &#8222;Ich zeige es drei vertrauten Menschen &#8211; und jeder erkennt etwas ganz anderes. Manches habe ich selbst noch gar nicht gesehen.&#8220; Mit fig\u00fcrlichen Darstellungen fiele dies schnell weg. &#8222;Wenn man zum Beispiel ein Portr\u00e4t malt, dann ist das eben ein Gesicht &#8211; und bleibt auch ein Gesicht. Die Betrachtungsdauer ist meistens eher kurz, weil das Gehirn das schnell abspeichert. Ich mache das hin und wieder, aber es ist nicht das, was mir wirklich Spa\u00df macht.&#8220;<\/p>\n<p>    Gro\u00dfe Ausstellung in M\u00fcnster &#8211; und jetzt in der Millerntor Gallery<\/p>\n<p class=\"\">\nSpa\u00df macht ihr die Arbeit als K\u00fcnstlerin &#8211; und das jeden Tag aufs Neue. &#8222;Ich stehe morgens auf und habe wirklich das Bed\u00fcrfnis, den Pinsel in die Hand zu nehmen&#8220;, erz\u00e4hlt Beliayeva. &#8222;Oder ich will etwas schreiben. Manchmal spukt schon eine Melodie oder ein einzelner Satz in meinem Kopf herum, der dann ein ganzes Konstrukt nach sich zieht.&#8220; Was sie zus\u00e4tzlich inspiriert: ihr Umfeld. &#8222;Ich habe viele k\u00fcnstlerische Freunde, und das ist wahnsinnig bereichernd.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">\nDerzeit l\u00e4uft eine gro\u00dfe Ausstellung von Xenia Beliayeva in M\u00fcnster &#8211; und nun folgt der Auftritt bei der Millerntor Gallery. Sieben Arbeiten zeigt sie im Stadion, mit Motiven von Daft Punk bis zu einem abstrakten Grammophon. Au\u00dferdem plant sie eine Performance zu ihren Bildern &#8211; mit dem T\u00e4nzer Viktor Braun, der auch bei Deichkind auf der B\u00fchne steht. &#8222;Mal sehen, wie das Publikum reagiert: Ob sich ein Kreis bildet, ob die Leute zur Seite gehen, oder vielleicht denken, da torkelt jemand betrunken durch den Gang. Genau das macht es spannend!&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/screenshot-12512.webp\" alt=\"Draufsicht: Eine K\u00fcnstlerin arbeitet an einem Bild, das teils gemalt und teils gesprayt ist.\" title=\"Draufsicht: Eine K\u00fcnstlerin arbeitet an einem Bild, das teils gemalt und teils gesprayt ist. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Neben Werken von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern aus der ganzen Welt wartet das Festival auch mit Musik und Vortr\u00e4gen auf.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/guelsahstapel-102.webp\" alt=\"Eine Frau mit dunklen Haaren und roten, langen Ohrringen l\u00e4chelt in die Kamera\" title=\"Eine Frau mit dunklen Haaren und roten, langen Ohrringen l\u00e4chelt in die Kamera | Anton Bohlin\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>G\u00fcl\u015fah Stapel gr\u00fcndet aktuell das transkulturelle Museum TAM in Berlin. Es soll die deutsch-t\u00fcrkische Migrationsgeschichte neu beleuchten.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/affordableartfair518.webp\" alt=\"Bilder und Skulpturen bei der Affordable Art Fair 2024\" title=\"Bilder und Skulpturen bei der Affordable Art Fair 2024 | NDR.de, Mathias Heller\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Halle A3 der Hamburger Messehallen hat sich bis Sonntag in einen Hotspot f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst verwandelt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/jeannineplatz120.webp\" alt=\"Jeannine Platz in ihrem Atelier\" title=\"Jeannine Platz in ihrem Atelier | NDR.de, Christina Grob\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Hamburger Malerin Jeannine Platz ist f\u00fcr ihre Malerei \u00fcber die Grenzen Hamburgs bekannt. Sogar ihre Handschrift ist bei Nobelmarken gefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Millerntor Gallery: Xenia Beliayeva verbindet Kunst und Clubkultur (4 Min) Stand: 10.07.2025 08:07 Uhr Ab heute startet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":257195,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,66908,30,2075,1794,23451,1703,215,78451],"class_list":{"0":"post-257194","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-gallery","12":"tag-germany","13":"tag-kunst","14":"tag-kunst-und-design","15":"tag-millerntor","16":"tag-pop","17":"tag-unterhaltung","18":"tag-xenia-beliayeva"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114828871729467936","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257194\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/257195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}