{"id":258043,"date":"2025-07-10T19:47:12","date_gmt":"2025-07-10T19:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258043\/"},"modified":"2025-07-10T19:47:12","modified_gmt":"2025-07-10T19:47:12","slug":"oetker-geht-essen-tim-raue-ganz-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258043\/","title":{"rendered":"Oetker geht essen: Tim Raue ganz oben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Fernsehturm ist ein echter Leuchtturm der Hauptstadt &#8211; kulinarisch aber war das Restaurant bisher oft ein Tiefpunkt. Nun hat sich Deutschlands ber\u00fchmtester Fernsehkoch der H\u00f6hengastronomie angenommen: Tim Raue hat vor wenigen Wochen das &#8222;Sphere&#8220; er\u00f6ffnet und unser Kolumnist hat abgeschmeckt.<\/strong><\/p>\n<p>Wie sagt es doch der Kritiker im Film &#8222;Ratatouille&#8220; so treffend? Einen Verriss zu schreiben ist ein wunderbares Vergn\u00fcgen, weil er unterhaltsam zu verfassen und am\u00fcsant zu lesen ist. Und ich gebe es zu: Ich war w\u00e4hrend der Vorrecherche und w\u00e4hrend der knapp 40-sek\u00fcndigen Liftfahrt hinauf auf den Fernsehturm beinahe \u00fcberzeugt davon (und innerlich schon darauf vorbereitet), dass ich einen herrlichen Verriss schreiben w\u00fcrde. Daf\u00fcr hatte ich einige Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Erstens: Ich war fr\u00fcher einige Male auf dem Fernsehturm essen. Einmal mussten wir vorab wieder gehen, weil mein Sohn vom Eis rasende Bauchschmerzen bekam. Ich hatte zwar keine Lebensmittelvergiftung, aber durchaus schwer zu bei\u00dfen an diesen K\u00f6stlichkeiten auf Touristenfallen-Niveau, was aber auch daran lag, dass die K\u00fcche dort oben auf 250 Metern eben keine richtige K\u00fcche ist. Frittieren ist aus Brandschutzgr\u00fcnden verboten, richtiges Braten auch, alles schmeckte also eher halbgar, wie mittelm\u00e4\u00dfiges Convenience-Essen. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber war ich aber nur m\u00e4\u00dfig erstaunt: W\u00e4hrend die Franzosen auf dem Eiffelturm im &#8222;Jules Verne&#8220; zwei Sterne kochen und den Hummer in 125 Metern H\u00f6he mit Vanille verzieren, brachten wir es in Berlin nur zu labberigen Burgern mit S\u00fc\u00dfkartoffelpommes. Nun ja, jedes Land bekommt die Turmspeisung, die es verdient, dachte ich.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Speisekarte-2-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein ikonisches Geb\u00e4ude braucht ein ikonisches Restaurant.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Speisekarte-2-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein ikonisches Geb\u00e4ude braucht ein ikonisches Restaurant.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Nils Hasenau)<\/p>\n<p>Zweitens: Aller Anfang ist schwer. Gleich nach der Er\u00f6ffnung von Tim Raues neuem &#8222;Sphere&#8220; auf dem Fernsehturm Anfang Juni hagelte es negative Rezensionen: Weil die Klos nicht fertig waren, das Kassensystem ausfiel, die G\u00e4ste anderthalb Stunden auf ihr Essen warteten. Und es fehlte Personal. Letzteres Problem haben derzeit wohl alle deutschen Restaurants. Die ersten Probleme waren hausgemacht &#8211; der Laden musste eben er\u00f6ffnen, alles andere w\u00e4re zu teuer gewesen.<\/p>\n<p>Salz<\/p>\n<p>Drittens: Die Preise sind gesalzen. Erstmal zahlen die G\u00e4ste fast 30 Euro, um \u00fcberhaupt einen Tisch reservieren zu d\u00fcrfen, dann geht&#8217;s f\u00fcr 90 Minuten \u00e0 table. Dort beginnen die Vorspeisen bei 14 Euro, die Hauptgerichte bei 28 Euro, 0,7 Liter Tafelwasser kosten 8,60 Euro. Das ist in krisenhaften Zeiten kein Pappenstiel, der Fernsehturm ist aber nun mal auch eine Sehensw\u00fcrdigkeit (und ich m\u00f6chte hinzuf\u00fcgen: F\u00fcnf G\u00e4nge im &#8222;Jules Verne&#8220; kosten auch 300 Euro).<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Tim-Raue-2-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Zwischen Krabbensalat und Klopsen - auf jeden Fall \u00fcber den Wolken: Tim Raue.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Tim-Raue-2-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Zwischen Krabbensalat und Klopsen &#8211; auf jeden Fall \u00fcber den Wolken: Tim Raue.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Nils Hasenau)<\/p>\n<p>Viertens: Ich mag keine Fernsehk\u00f6che. Mich st\u00f6rt es, wenn Chefs immer mehr Restaurants er\u00f6ffnen und w\u00e4hrenddessen aber auch noch allabendlich \u00fcber die Bildschirme flimmern. Kochen findet in der K\u00fcche statt &#8211; und ich kann nach sehr vielen Hundert Restaurantbesuchen beinahe repr\u00e4sentativ sagen: K\u00f6che, deren Haupteinsatzort das eigene Restaurant ist, kochen besser.<\/p>\n<p>Panorama<\/p>\n<p>Aus diesen vier Gr\u00fcnden war ich mir also beinahe sicher, dass es hier im &#8222;Sphere&#8220; nicht schmecken kann. Aber: Der Verriss f\u00e4llt aus. Dieser Abend war n\u00e4mlich richtig gut. Nicht in dem Sinne, dass ich kulinarisch aus allen Wolken gefallen w\u00e4re. Aber das kann hier oben auch nicht die Erwartung sein. Stattdessen war es sehr solide, an manchen Stellen sogar mehr als das &#8211; vor allem aber war es rasend freundlich, schnell und hatte Wohlf\u00fchlcharakter &#8211; tolles Panorama inklusive.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gaste-im-Fernsehturm-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Room with a 365-Grad-View ...\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gaste-im-Fernsehturm-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Room with a 365-Grad-View &#8230;<\/p>\n<p>Vorab: Die Anfangsprobleme sind abgestellt. Die Crew sucht gerade h\u00e4nderingend mehr Personal, bis dahin werden manche Tische nicht vergeben, um K\u00fcche und Service nicht zu \u00fcberfordern. Das sp\u00fcrt man, weil die Kellner Zeit haben, weil sie freundlich sind, Wein nachschenken, z\u00fcgig servieren und das Tempo und die W\u00fcnsche der G\u00e4ste erfragen und erf\u00fcllen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Auch das Ambiente stimmt: Die alten Tischleuchten stehen noch, die Seite mit den Restauranttischen genau an den Fenstern dreht sich um den Innenteil der Kugel, sodass die Bar, der h\u00fcbsche Weink\u00fchlschrank und auch die Kellner immer wieder an den G\u00e4sten vorbeischweben.<\/p>\n<p>Oma<\/p>\n<p>Doch kommen wir zum Wichtigsten: Wie schmeckt es dort oben, w\u00e4hrend sich die silbern gl\u00e4nzende Kugel in einer halben Stunde einmal rund um die Hauptstadt dreht? Die Antwort ist klar: Es schmeckt nach Berlin &#8211; was ja eigentlich beim kulinarischen Niveau der Stadt eher eine Drohung w\u00e4re, hier aber funktioniert es. Weil Tim Raue die Karte seiner Lebensgeschichte nach kuratiert hat, immer wieder kommen die Verweise auf seine Gro\u00dfmutter, Oma Gerda, die der Fernsehkoch offenkundig wahnsinnig geliebt und von der er viel gelernt hat. Dass man Eisbein nicht labberig dahin kocht, sondern erst mariniert und dann knusprig ausb\u00e4ckt etwa, so h\u00e4lt er es heute auch im &#8222;Sphere&#8220;.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Sphere-KaDeWe-Garnelencocktail-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Garnelencocktail \u00e0 la Oma Gerda - immer wieder lecker.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Sphere-KaDeWe-Garnelencocktail-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Garnelencocktail \u00e0 la Oma Gerda &#8211; immer wieder lecker.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Nils Hasenau)<\/p>\n<p>Beginnen wir mit den Vorspeisen: Es gibt Soljanka, die ostdeutsche Ursuppe, den Garnelencocktail, den der kleine Tim einmal im Jahr im KaDeWe essen durfte und ein wirklich sehr gutes Vitello Tonnato auf Berlinerisch: Der Kalbsbraten ist hauchd\u00fcnn, aber sehr aromatisch, die Temperatur stimmt, er ist nicht zu kalt und kann deshalb sein Aroma sehr gut entfalten. Daneben liegen Scheiben von s\u00e4uerlichem Topinambur und kleine Kapern, das Petersilien\u00f6l ist w\u00fcrzig, nur die Forellensauce ist etwas zu sparsam aufgetragen und kann deshalb keinen rechten Wumms entfalten. Ansonsten ist das aber ein \u00fcberraschend guter Start.<\/p>\n<p>Broiler<\/p>\n<p>Die Hauptspeisen sind sehr gute Wirtshausqualit\u00e4t: Das Schweineschnitzel ist weit entfernt von den miesen Convenience-Produkten, die andernorts serviert werden. Es ist gut paniert und buttrig ausgebacken, dazu gibt es ein S\u00fc\u00dfkartoffelp\u00fcree, das eigentlich egal ist, aber daf\u00fcr ein leicht scharfes, herrlich w\u00fcrziges Letscho und ein gro\u00dfes St\u00fcck Kopfsalat in einer wunderbar s\u00e4uerlichen gr\u00fcnen So\u00dfe. Diese Art, immer wieder spannende Akkorde zu setzen, beherrscht Tim Raue fabelhaft.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Broiler-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein Broiler, wie er sein soll!\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Broiler-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein Broiler, wie er sein soll!<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Nils Hasenau)<\/p>\n<p>Das gelingt auch beim Broiler, dem halben Brath\u00e4hnchen. Ein halbes Huhn f\u00fcr 28 Euro? Da wird mancher knickerige Berliner genervt die Augen verdrehen. Aber auch hier stimmt die Qualit\u00e4t. Es ist wirklich ein gutes Huhn, au\u00dfen knusprig, innen saftig. Und es liegt auf einer sehr pikanten und fein abgeschmeckten Paprikasauce, die dem Huhn, das mit Zitronenzeste eingerieben wurde, wahrlich guttut. Genau wie der s\u00e4uerliche Karottensalat, der noch eine weitere Ebene er\u00f6ffnet. Der Geschmack ist eben doch mehr als ein Brathuhn vom Kiosk, ein gutes Gericht.<\/p>\n<p>Klopse<\/p>\n<p>Einzig bei den K\u00f6nigsberger Klopsen, Tim Raues Signature-Gericht, tue ich mich schwer: Ja, er hat sie damals beim Staatsbankett f\u00fcr Merkel und Obama gekocht, ja, sie stehen auf jedem seiner Men\u00fcs &#8211; und ja, sie sind wie eine Hommage an die bewegte Geschichte Berlins. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Sphere-Klopse-Nils-Hasenau.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Die Klopse haben noch Luft nach oben, findet Oetker.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Sphere-Klopse-Nils-Hasenau.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Die Klopse haben noch Luft nach oben, findet Oetker.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Nils Hasenau)<\/p>\n<p>Aber irgendwie schmecken diese Klopse nicht, wie sie sollen. Die Kapern sind schon in der Kalbsmasse, das Fleisch ist dunkler als gew\u00f6hnlich, irgendwie zerfallen sie auf der Gabel und schmecken doch teilweise zu hart, es ist eine merkw\u00fcrdige Mischung. Zudem irritieren mich die vielen Br\u00f6sel obenauf, die einen unangenehmen Crunch bilden, nein, diese Klopse sind nicht mein Fall.<\/p>\n<p>Zum Nachtisch gibt es Klassiker: Ein Bananensplit-Eis, das mit zwei d\u00fcnnen Scheiben Banane noch etwas Luft nach oben h\u00e4tte, eine sehr gute Rote Gr\u00fctze mit rosa Pfeffer und ein Spaghetti-Eis, das im sch\u00f6nen Retro-Fertigbecher daherkommt und geschmacklich eine echte Wucht ist.<\/p>\n<p>Nein, f\u00fcr diese Neuer\u00f6ffnung braucht sich Berlin wirklich nicht zu sch\u00e4men. Endlich schmeckt der Turm so, wie Berlin \u00f6fter schmecken sollte: grundsolide und mit Lust, mal wieder herzukommen.<\/p>\n<p>F\u00fcrs &#8222;Sphere&#8220; brauchen G\u00e4ste ein Ticket mit Zeitfenster, es kostet 28,50 Euro und gilt f\u00fcr 90 Minuten. Speisen und Getr\u00e4nke sind darin noch nicht enthalten. Ge\u00f6ffnet ist von 9 Uhr an, letzte Buchung immer um 20.30 Uhr, Reservierungen hier: <a href=\"https:\/\/tv-turm.de\/sphere-tim-raue\/tickets\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tv-turm.de\/sphere-tim-raue\/tickets<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Fernsehturm ist ein echter Leuchtturm der Hauptstadt &#8211; kulinarisch aber war das Restaurant bisher oft ein Tiefpunkt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":258044,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[296,3364,29,3688,30,984,2771,702,5013,1209],"class_list":{"0":"post-258043","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-berlin","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-essen","12":"tag-germany","13":"tag-international","14":"tag-kulturhauptstadt","15":"tag-lebensmittel","16":"tag-lifestyle","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114830668433403903","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258043"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258043\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/258044"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}