{"id":258580,"date":"2025-07-11T00:44:28","date_gmt":"2025-07-11T00:44:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258580\/"},"modified":"2025-07-11T00:44:28","modified_gmt":"2025-07-11T00:44:28","slug":"neues-forschungsprojekt-soll-planung-der-15-minuten-stadt-erleichtern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258580\/","title":{"rendered":"Neues Forschungsprojekt soll Planung der 15-Minuten-Stadt erleichtern"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee hinter der 15-Minuten-Stadt: Alle Menschen sollen in ihrer direkten Umgebung Zugang zu wichtigen Einrichtungen wie Superm\u00e4rkten, Apotheken, Kindertagesst\u00e4tten oder Freizeitangeboten haben, ohne auf das Auto angewiesen zu sein. Das soll das Leben in der Stadt lebenswerter machen, CO\u2082-Emissionen senken und Wege verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Doch mit mehr Nahversorgung im Viertel steigt auch die Anzahl der Lieferungen, sei es f\u00fcr Gesch\u00e4fte oder direkt zu den Haushalten. Bisher ist wenig dar\u00fcber bekannt, wie stark diese sogenannte G\u00fcterverkehrsnachfrage in solchen 15-Minuten-Quartieren zunimmt, wie sie sich zusammensetzt und wie man damit stadt- und verkehrsplanerisch umgehen kann. Genau hier setzt das Forschungsprojekt POTUS unter Leitung des Lehr- und Forschungsgebiets G\u00fcterverkehrsplanung und Transportlogistik an der Bergischen Universit\u00e4t an.<\/p>\n<p><strong>Ziele des Projekts sind:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Herausfinden, wie stark und wo der G\u00fcteverkehr in 15-Minuten-St\u00e4dten steigt,<\/li>\n<li>erkennen, welche Charakteristika eines Quartiers \u2013 z.\u00a0B. viele junge Menschen \u2013 besonders relevant f\u00fcr die G\u00fcterverkehrsnachfrage sind,<\/li>\n<li>konkrete Empfehlungen entwickeln, wie St\u00e4dte diesen G\u00fcterverkehr besser steuern und nachhaltig gestalten k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Erhebung von Daten zum innerst\u00e4dtischen G\u00fcterverkehr, denn diese fehlen bisher h\u00e4ufig. Projektmitarbeiter Marian Schlott konkretisiert: \u201eEs bestehen erhebliche Datenl\u00fccken hinsichtlich realer Nutzungsmuster des innerst\u00e4dtischen G\u00fcterverkehrs in St\u00e4dten, die die zielgerichtete Auswahl, Wirkungsprognose und Evaluierung von verkehrsplanerischen Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen.\u201c Bei der Erarbeitung von Konzepten m\u00fcssen immer wieder aufwendige Erhebungen durchgef\u00fchrt werden, um ein zuverl\u00e4ssiges Bild der Problemlagen und der Beeinflussbarkeit der G\u00fcterverkehre (Ver- und Entsorgung) zu erhalten. Offizielle Verkehrsstatistiken und punktuelle Erhebungen reichen dabei oft nicht aus.<\/p>\n<p>Eine zentrale Frage, der das Projekt nachgeht, ist daher auch, wie sich innerhalb Europas Daten \u00fcbertragen lassen und wie einheitliche (europ\u00e4ische) Standards auss\u00e4hen, um Daten zum urbanen G\u00fcterverkehr zu erheben. K\u00f6nnten zum Beispiel etwa Daten aus Frankreich, die dort turnusm\u00e4\u00dfig erhoben werden, auch f\u00fcr Fragestellungen in deutschen St\u00e4dten genutzt werden?<\/p>\n<p>Das Projekt wird mit rund 1,4 Millionen Euro im Rahmen des europ\u00e4ischen <strong>\u201eDriving Urban Transitions (DUT)\u201c<\/strong>-Programms gef\u00f6rdert, finanziert aus EU-Mitteln und nationalen Forschungsbudgets des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF). Zum Forschungsteam geh\u00f6ren Partner wie die TU Wien (\u00d6sterreich), die Chalmers University of Technology (Schweden), die Universit\u00e0 Roma Tre (Italien), das franz\u00f6sische ENTPE (An-Institut der Universit\u00e4t Lyon) sowie weitere Institutionen aus Wissenschaft und Praxis. Auch St\u00e4dte wie D\u00fcsseldorf und Wiesbaden unterst\u00fctzen das Vorhaben. Die Bergische Universit\u00e4t bringt ihre Expertise ein, Methoden aus der Stadt- und Verkehrsplanung f\u00fcr die Steuerung logistischer Prozesse in St\u00e4dten zu nutzen und diese datengest\u00fctzt zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Idee hinter der 15-Minuten-Stadt: Alle Menschen sollen in ihrer direkten Umgebung Zugang zu wichtigen Einrichtungen wie Superm\u00e4rkten,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":258581,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[11620,11621,3364,29,21924,597,30,2766,1209,176,21923,4938,5162,4418],"class_list":{"0":"post-258580","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-studieren","9":"tag-uni","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-einschreiben","13":"tag-forschung","14":"tag-germany","15":"tag-hochschule","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-nrw","18":"tag-studiengang","19":"tag-studium","20":"tag-universitaet","21":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114831835986850580","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258580"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258580\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/258581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}