{"id":258590,"date":"2025-07-11T00:49:15","date_gmt":"2025-07-11T00:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258590\/"},"modified":"2025-07-11T00:49:15","modified_gmt":"2025-07-11T00:49:15","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0145-eu-kuendigt-neues-finanzpaket-fuer-die-ukraine-in-hoehe-von-23-milliarden-euro-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258590\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:45 EU k\u00fcndigt neues Finanzpaket f\u00fcr die Ukraine in H\u00f6he von 2,3 Milliarden Euro an +++"},"content":{"rendered":"<p>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat ein neues Finanzpaket f\u00fcr die Ukraine in H\u00f6he von 2,3 Milliarden Euro angek\u00fcndigt. Mit dem Geld sollen Investitionen von mehr als zehn Milliarden Euro f\u00fcr &#8222;Wachstum, Erholung und Wiederaufbau&#8220; mobilisiert werden, wie von der Leyen bei der Wiederaufbaukonferenz f\u00fcr die Ukraine in Rom sagt. Die EU plane zudem einen 220 Millionen Euro schweren &#8222;Europ\u00e4ischen Flaggschifffonds&#8220;, um private Investitionen zu f\u00f6rdern. Das Paket von 2,3 Milliarden Euro umfasst Kreditgarantien in H\u00f6he von 1,8 Milliarden Euro und mehr als 500 Millionen Euro an Zusch\u00fcssen. Der Fonds soll Investitionen in Energie und Transport ankurbeln. Nach EU-Angaben sollen so bis zum n\u00e4chsten Jahr bis zu 500 Millionen Euro mobilisiert werden.<\/p>\n<p><b>+++ 00:47 Prorussische Hacker greifen Sachsen-Anhalts Landesportal an +++<\/b><br \/>In Sachsen-Anhalt waren mehrere Internetseiten von Ministerien am Vormittag kurzzeitig nicht aufrufbar. Grund sei ein anhaltender Cyberangriff auf das Landesportal, teilt ein Sprecher des Digitalministeriums auf Anfrage mit. Demnach ist das Landesportal Ziel eines sogenannten &#8222;DDoS-Angriffs&#8220; der prorussischen Hackergruppe &#8222;NoName057(16)&#8220;. Der Zugriff auf die Seiten ist mittlerweile wieder m\u00f6glich. Beim sogenannten DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) wird ein Server gezielt mit massenhaften Anfragen \u00fcberlastet, sodass er zeitweise nicht mehr erreichbar ist.<\/p>\n<p><b>+++ 23:55 Merz: Russland muss f\u00fcr Sch\u00e4den von 500 Milliarden Euro in Ukraine aufkommen +++<br \/><\/b>Russland muss nach Ansicht von Kanzler Friedrich Merz f\u00fcr die beim \u00dcberfall auf die Ukraine verursachten Sch\u00e4den aufkommen. &#8222;Wir gehen von rund 500 Milliarden Euro Sachsch\u00e4den aus&#8220;, sagt Merz am Rande der Wiederaufbaukonferenz in Rom. &#8222;Russland muss f\u00fcr diesen Schaden aufkommen. Bis dies geschehen ist, darf Russland und wird Russland auch keinen Zugang zu den eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten erhalten&#8220;, k\u00fcndigt Merz an. Das Staatsverm\u00f6gen in dreistelliger Milliardenh\u00f6he, das vor allem in der EU liegt, werde weiter eingefroren bleiben.<\/p>\n<p><b>+++ 22:50 Paris und London koordinieren Atom-Abschreckung +++<\/b><br \/>Frankreich und Gro\u00dfbritannien haben eine engere Zusammenarbeit bei Atomwaffen vereinbart. &#8222;Wir haben heute die &#8218;Northward&#8216;-Erkl\u00e4rung unterzeichnet und damit zum ersten Mal best\u00e4tigt, dass wir unsere unabh\u00e4ngige nukleare Abschreckung koordinieren&#8220;, sagt der britische Premierminister Keir Starmer an der Seite des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron. &#8222;Von heute an werden unsere Widersacher wissen, dass jede extreme Bedrohung dieses Kontinents eine Reaktion unserer beiden Nationen hervorrufen w\u00fcrde.&#8220; Man schlie\u00dfe &#8222;die Koordinierung der jeweiligen Abschreckung nicht aus&#8220;, sagt Macron. &#8222;Das ist eine Botschaft, die unsere Partner und Gegner h\u00f6ren m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:05 Selenskyj: Haben US-Zeitplan f\u00fcr Waffenlieferungen +++<\/b><br \/>Der Ukraine liegt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zufolge ein Zeitplan f\u00fcr die Wiederaufnahme von US-Waffenlieferungen vor. Zudem seien nun Einzelheiten bekannt, sagt Selenskyj nach Gespr\u00e4chen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Diese bezeichnet Selenskyj als konstruktiv. Er lobt zudem die Teilnahme von US-Vertretern an einem Treffen mit L\u00e4ndern, die die Ukraine unterst\u00fctzen. Die USA stellten nach eigenen Angaben zwischenzeitlich Munitionslieferungen an die Ukraine ein. Dies geschah zu einer Zeit, in der Russland seine Luftangriffe verst\u00e4rkte.<\/p>\n<p><b>+++ 21:34 Litauen meldet Luftraumverletzung durch aus Belarus kommende Drohne +++<\/b><br \/>In Litauen ist eine aus Belarus kommende Drohne abgest\u00fcrzt. Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene sagt im Rundfunksender LRT, die Gerbera-Drohne sei von Belarus aus kurzzeitig in den litauischen Luftraum eingedrungen. Drohnen dieses Typs werden auch von Russland, einem engen Verb\u00fcndeten von Belarus, genutzt. In Litauen hatte es bereits seit dem Morgen Berichte \u00fcber den Absturz eines Flugobjekts nahe der Grenze zu Belarus gegeben. Sakaliene sagt, die Armee des EU- und Nato-Landes habe das Objekt bemerkt, bevor es in den litauischen Luftraum eingedrungen sei. In Litauen stationierte Nato-Flugzeuge seien nicht angefordert worden. Die Drohne sei &#8222;sehr schnell abgest\u00fcrzt&#8220; und habe keine Bedrohung dargestellt, f\u00fcgt die Ministerin hinzu. Litauische Medien hatten zuvor berichtet, der litauische Regierungschef und der Parlamentspr\u00e4sident seien wegen der Drohne in einen Schutzraum gebracht worden.<\/p>\n<p><b>+++ 21:00 Selenskyj: Deutschland zahlt zwei Patriot-Flugabwehrsysteme, Norwegen eins +++<\/b><br \/>Deutschland ist nach Angaben des ukrainischen Wolodymyr Selenskyj bereit, Kiew den Kauf von zwei Flugabwehrkomplexen vom Typ Patriot zu finanzieren. &#8222;Deutschland ist bereit &#8211; wir haben eine Vereinbarung &#8211; zwei Systeme zu bezahlen&#8220;, sagt Selenskyj auf einer Pressekonferenz in Rom. Dort findet eine Wiederaufbaukonferenz f\u00fcr die Ukraine statt. Laut Selenskyj gibt es dar\u00fcber hinaus auch eine Zusage aus Norwegen f\u00fcr den Ankauf eines weiteren Patriot-Systems. Offen ist allerdings, von wo die Flugabwehreinheiten kommen sollen. Deutschland hatte den USA vorgeschlagen, dort Patriot-Systeme zu kaufen. Washington zeigte sich jedoch zur\u00fcckhaltend. Ein Patriot-System kostet \u00fcber eine Milliarde Dollar.<\/p>\n<p><b>+++ 20:34 Fischer: &#8222;Der Himmel \u00fcber Kiew ist v\u00f6llig l\u00f6chrig&#8220; &#8211; auch die Front soll br\u00f6ckeln +++<\/b><br \/>Russlands Luft-\u00dcberlegenheit in der Ukraine ist in den Augen von Politikwissenschaftler Klemens Fischer mittlerweile &#8222;nahezu ein Monopol&#8220;. Dagegen brauche Kiew dringend Abwehrwaffen des Westens. Auch an der Front am Boden gebe es &#8222;voranschreitende Perforation&#8220; und die Waage schlage zugunsten Russlands um:<\/p>\n<p><b>+++ 1<\/b><b>9:52 Ukraine-Krieg &#8222;hat ganz andere Wendung genommen&#8220; +++<br \/><\/b>Kiew meldet die schwersten russischen Angriffe seit Kriegsbeginn. In mehreren Wellen attackiert Moskau die ukrainische Hauptstadt mit zahlreichen Drohnen und Raketen. ntv-Reporter Jakob Pa\u00dflick berichtet aus einem zerst\u00f6rtes Mehrfamilienhaus und erz\u00e4hlt von bangen Stunden in Schutzr\u00e4umen:<\/p>\n<p><b>+++ 19:18 Ukraine und der Westen im Patriot-Drama &#8211; Hersteller versucht, die Produktion massiv zu erh\u00f6hen +++<\/b><br \/>Unter den Partnern der Ukraine herrscht weiter Uneinigkeit, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutschland-will-USA-Patriot-Systeme-fuer-Ukraine-abkaufen-article25893270.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">wer Patriot-Flugabwehrsysteme an die Ukraine abgeben sollte<\/a>. Die USA und Deutschland w\u00fcrden es gerne sehen, wenn der jeweils andere aktiv wird. Die USA verf\u00fcgen \u00fcber Dutzende Patriots, aber der Bestand an Flugabwehrraketen soll laut &#8222;Guardian&#8220; mittlerweile kritisch sein. Daf\u00fcr spricht auch, dass US-Pr\u00e4sident Trump derzeit wohl nur zehn St\u00fcck an die Ukraine geben will. Es gibt zwei Patriot-Raketentypen, die gut gegen ballistische Raketen geeignet sind: PAC-2 GEM-T und PAC-3 MSE. Letztere werden vom US-R\u00fcstungskonzern Lockeheed Martin hergestellt. Dieser teilt auf Anfrage von ntv.de mit, die Nachfrage sei sprunghaft angestiegen. Man sei dabei, die Produktionsrate zu erh\u00f6hen, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen und habe bereits in der Vergangenheit die Produktion immer wieder hochgefahren. &#8222;Wir haben die PAC-3 MSE-Produktionsraten kontinuierlich erh\u00f6ht, unter anderem von 300 auf mehr als 500 PAC-3 MSE pro Jahr innerhalb von drei Jahren&#8220;, teilt Sprecherin Allison Smith ntv.de mit. F\u00fcr 2025 sei eine 20-prozentige Steigerung geplant und bis 2027 eine &#8222;erhebliche Steigerung&#8220;. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden weitere Investitionen gepr\u00fcft, um die Produktionskapazit\u00e4t noch weiter zu erh\u00f6hen und die Lieferung von PAC-3 MSE an die US-Armee und internationale Partner zu beschleunigen.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25893661-1752166702000\/16-9\/750\/mfc-pac3-mse-5-1x1-1-.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Derzeit schie\u00dft Russland jede Nacht mehrere ballistische Raketen auf die Ukraine. Es braucht deswegen Abwehrraketen wie PAC-3 MSE. Doch die teuren Flugk\u00f6rper sind knapp und die Nachfrage hoch.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/mfc-pac3-mse-5-1x1-1-.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Derzeit schie\u00dft Russland jede Nacht mehrere ballistische Raketen auf die Ukraine. Es braucht deswegen Abwehrraketen wie PAC-3 MSE. Doch die teuren Flugk\u00f6rper sind knapp und die Nachfrage hoch.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Lockheed Martin)<\/p>\n<p><b>+++ 18:36 Massive ukrainische Verteidigungslinien 20 Kilometer hinter der Front im Aufbau? +++<\/b><br \/>Der Analyst Clement Molin schreibt auf der Plattform X, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte w\u00fcrden 20 Kilometer von der Frontlinie entfernt zwei massive Verteidigungslinien aufbauen. Er verweist dabei auf Satellitenbilder. Es gebe tausende kleine Stellungen und schwer zu durchdringende Hindernisse. Die zweite Linie sei in Vorbereitung. Laut Molin setzen die Ukrainer auf eine Strategie aus Stacheldraht, drei Panzerabwehrgr\u00e4ben mit Stacheldraht, eine Reihe von Drachenz\u00e4hnen und Stacheldraht sowie kleinen Sch\u00fctzengr\u00e4ben und getarnten Bunkern. Auf einem Bild auf dem Account des Analysten verlaufen die Linien von Charkiw im Norden der Ukraine bis in den rund 300 Kilometer entfernten Raum Pokrowsk beziehungsweise das angrenzende Dnipropretrowsk. Dort hatte sich der dem ukrainischen Milit\u00e4r nahestehende Kanal Deepstate bereits letzten Monat umgesehen und <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Maechtige-Verteidigungsanlagen-sollen-Russen-maximale-Verluste-zufuegen-article25835891.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">vom Aufbau von gro\u00dfen Verteidigungsanlagen berichtet<\/a>.<\/p>\n<p><b>+++ 18:05 Bekommt die Ukraine beschlagnahmtes russisches Geld? +++<\/b><br \/>Quasi seit den ersten Sanktionen, die der Westen gegen Russland verh\u00e4ngt, entsteht eine Diskussion \u00fcber die Verwendung von gepf\u00e4ndetem russischen Verm\u00f6gen zum Wiederaufbau der Ukraine. Politologe Gerhard Mangott erkl\u00e4rt, warum das bisher nicht nur von juristischen H\u00fcrden verhindert wird:<\/p>\n<p><b>+++ 17:32 USA: Staaten sollen bestellte Patriot-Flugabwehrsysteme in die Ukraine schicken +++<\/b><br \/>US-Au\u00dfenminister Rubio er\u00f6ffnet neue Wege, wie Patriot-Systeme in die Ukraine gelangen k\u00f6nnten, und zwar \u00fcber &#8222;L\u00e4nder, die Patriot-Systeme bestellt haben, die kurz davor stehen, Lieferungen mit diesen zu erhalten&#8220;. Es w\u00e4re toll, wenn sich eines dieser L\u00e4nder bereiterkl\u00e4ren w\u00fcrde, die Lieferung stattdessen an die Ukraine zu schicken, sagt Rubio. Um welche L\u00e4nder es dabei konkret geht, teilt er nicht mit. Kanzler Friedrich Merz hatte am Donnerstag angek\u00fcndigt, Patriot-Systeme von den USA kaufen zu wollen, um sie der Ukraine zu \u00fcbergeben. Die USA h\u00e4tten jedoch gerne, dass andere L\u00e4nder Patriot-Systeme abgeben (siehe Eintrag von 14:57 Uhr).<\/p>\n<p><b>+++ 17:06 Selenskyj \u00e4u\u00dfert sich nach Treffen mit &#8222;Friedrich&#8220; in Rom +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilt auf X einen Beitrag zu seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Rom. &#8222;Ich habe Deutschland f\u00fcr seine milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung gedankt, vor allem f\u00fcr die Flugabwehrsysteme, die die Ukrainer jeden Tag vor Angriffen sch\u00fctzen&#8220;, schreibt Selenskyj. Er habe &#8222;Friedrich&#8220; \u00fcber die j\u00fcngsten russischen Angriffe informiert und \u00fcber Abfangdrohnen gesprochen, die bereits Dutzende von Shaheds bei einem einzigen Angriff abschie\u00dfen w\u00fcrden. &#8222;Ich bin dankbar f\u00fcr die Bereitschaft, in die Aufstockung unserer Drohnenproduktion zu investieren.&#8220; Deutschland sei genau das Land, das das Gewicht und die Autorit\u00e4t habe, der Ukraine den Weg in die EU zu ebnen, schreibt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 16:42 Wiederaufbau: Ukraine ben\u00f6tigt eine Billion Dollar +++<\/b><br \/>Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Sch\u00e4tzungen aus Kiew umgerechnet mehr als 850 Milliarden Euro \u00fcber einen Zeitraum von 14 Jahren kosten. &#8222;Unsere Konzeption sieht die Schaffung von zwei Fonds in H\u00f6he von einer Billion US-Dollar vor&#8220;, sagt Ministerpr\u00e4sident Denys Schmyhal, der per Video zu einer Wiederaufbaukonferenz in Rom zugeschaltet ist. Der erste von Kiew verwaltete &#8222;Ukraine-Fonds&#8220; solle \u00fcber beschlagnahmte russische Verm\u00f6genswerte im Ausland in H\u00f6he von umgerechnet mehr als 460 Milliarden Euro finanziert werden. Ein zweiter Fonds mit einem Volumen von umgerechnet fast 400 Milliarden Euro soll demnach \u00fcber private Investitionen zustande kommen. Schmyhal fordert die Verb\u00fcndeten zudem auf, weitere Finanzmittel aufzuwenden, um das ukrainische Haushaltsdefizit auch in den Jahren 2026 und 2027 zu decken. &#8222;Unter Friedensbedingungen und ohne Waffenherstellung kostet der Unterhalt der ukrainischen Armee 50 Milliarden Euro im Jahr. Wir z\u00e4hlen darauf, dass die H\u00e4lfte von der EU kommt&#8220;, unterstreicht der Regierungschef.<\/p>\n<p><b>+++ 16:05 US-Au\u00dfenminister Rubio: Russland pr\u00e4sentiert &#8222;neue Ideen&#8220; +++<\/b><br \/>In den Bem\u00fchungen der USA um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat Russland nach Angaben von US-Au\u00dfenminister Marco Rubio neue Ideen pr\u00e4sentiert. Auf die Frage einer Journalistin, ob es sich um Ideen handle, die die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bislang noch nicht geh\u00f6rt habe, antwortet Rubio nach kurzem Abw\u00e4gen: &#8222;Ich denke, es ist ein neuer und ein anderer Ansatz.&#8220; Er w\u00fcrde es nicht als etwas bezeichnen, das einen Frieden garantiere, sagt Rubio nach seinem Gespr\u00e4ch mit dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Es sei aber ein Konzept, das er Trump noch heute \u00fcbermitteln werde. <\/p>\n<p><b>+++ 15:22 Kreml wird es nicht gefallen: Frankreich l\u00e4sst nach 15 Jahren Pause wieder Scalp produzieren +++<\/b><br \/>Frankreichs Verteidigungsminister S\u00e9bastien Lecornu k\u00fcndigt an, dass das Land wieder Scalp-Marschflugk\u00f6rper produzieren l\u00e4sst. &#8222;15 Jahre nach unserer letzten Bestellung&#8220;, schreibt Lecornu auf X anl\u00e4sslich eines Besuchs in einem Werk des R\u00fcstungskonzerns MBDA in Stevenage in Gro\u00dfbritannien, wo einige der Raketen hergestellt werden. Scalp ist das Pendant zum Storm-Shadow-Marschflugk\u00f6rper. Auch die Ukraine setzt die Waffen ein, es soll aber deutlich zu wenige von ihnen geben. Scalp und Storm Shadow waren lange Gegenstand von Debatten, als es darum ging, ob man Kiew auch Angriffe mit Waffen mit h\u00f6herer Reichweite gestatten sollte. Aus dem Kreml kamen regelm\u00e4\u00dfig scharfe T\u00f6ne, doch letztlich gaben Frankreich und Gro\u00dfbritannien ihre Erlaubnis. Deutschland hingegen verweigert den Einsatz seines Taurus-Marschflugk\u00f6rpers bis heute. Scalp und Storm Shadow k\u00f6nnen eine Reichweite von 250 Kilometern oder auch mehr erlangen. Laut Lecornu h\u00e4tten die Marschflugk\u00f6rper ihre Wirksamkeit in modernen Gefechten mit hoher Intensit\u00e4t und in entscheidenden Situationen unter Beweis gestellt.<\/p>\n<p><b>+++ 14:57 Merz will den USA Patriot-Systeme f\u00fcr die Ukraine abkaufen +++<\/b><br \/>Deutschland bietet der US-Regierung an, ihr Patriot-Luftabwehrsysteme f\u00fcr die Ukraine abzukaufen. &#8222;Ich stehe dazu im Austausch mit der amerikanischen Regierung und Pr\u00e4sident Trump&#8220;, sagt Kanzler Friedrich Merz am Rande der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Rom. &#8222;Wir stehen bereit, auch zus\u00e4tzliche Patriot-Systeme aus den USA zu erwerben und sie der Ukraine zur Verf\u00fcgung zu stellen&#8220;, f\u00fcgt er hinzu. Er habe dar\u00fcber mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump vergangenen Donnerstag gesprochen und ihn gebeten, diese Systeme zu liefern. &#8222;Die Amerikaner brauchen sie zum Teil auch selbst. Sie haben aber auch sehr viele&#8220;, sagt er zu den Patriot-Systemen, die vor allem f\u00fcr die Abwehr von Raketen wichtig sind. Laut einem Bericht von Axios vom Dienstag soll Trump jedoch auch die Idee im Sinn haben, dass Deutschland eines seiner Patriot-Systeme abgibt und die USA und Partner dies finanzieren: <\/p>\n<p><b>+++ 14:37 UNO: H\u00f6chststand an get\u00f6teten und verletzten Zivilisten in der Ukraine im Juni +++<\/b><br \/>Die Zahl der get\u00f6teten und verletzten Zivilisten in der Ukraine hat nach Angaben der UNO im vergangenen Juni ihren H\u00f6chststand seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor drei Jahren erreicht. Mindestens 232 Zivilisten seien in jenem Monat get\u00f6tet und 1343 weitere verletzt worden, erkl\u00e4rt die UN-Menschenrechtsbeobachtermission in der Ukraine. &#8222;Zivilisten in der Ukraine erleben ein Ausma\u00df an Leid, das wir in mehr drei Jahren noch nicht gesehen haben&#8220;, sagt die Leiterin der UN-Mission, Danielle Bell.<\/p>\n<p><b>+++ 14:08 Merz an Trump: &#8222;Bleiben Sie bei uns!&#8220; +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine bei der Wiederaufbaukonferenz in Rom weitere Hilfe im Abwehrkampf gegen Russland zugesichert. &#8222;Unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr Ihr Land ist unersch\u00fctterlich&#8220;, versprach er dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. An US-Pr\u00e4sident Donald Trump appellierte Merz, Europa nicht im Stich zu lassen. &#8222;Bleiben Sie bei uns und bleiben Sie bei den Europ\u00e4ern. Wir stehen auf derselben Seite. Und wir suchen nach einer stabilen politischen Ordnung in dieser Welt&#8220;, sagte er. Das Wei\u00dfe Haus hatte zuletzt eine Waffenlieferung f\u00fcr die Ukraine, die schon in Polen war, zur\u00fcckbeordert.<\/p>\n<p><b>+++ 13:31 Konferenz in Rom &#8211; Ukraine hofft auf Zusagen f\u00fcr Patriot-Systeme +++<\/b><br \/>Im Rahmen der Wiederaufbaukonferenz f\u00fcr die Ukraine in Rom soll am Nachmittag in einer Videoschalte der sogenannten &#8222;Koalition der Willigen&#8220; \u00fcber die St\u00e4rkung der ukrainischen Luftverteidigung beraten werden. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat angek\u00fcndigt, den Wunsch der Ukraine nach einem zus\u00e4tzlichen Flugabwehrsystem vom Typ Patriot pr\u00fcfen zu wollen. Im Gespr\u00e4ch ist aber auch, dass Deutschland den USA zwei Patriot-Systeme abkauft und in die Ukraine liefert. <\/p>\n<p><b>+++ 13:10 KfW und Partner wollen eine Milliarde Euro f\u00fcr Wiederaufbau mobilisieren +++<\/b><br \/>Die staatliche deutsche F\u00f6rderbank KfW startet gemeinsam mit europ\u00e4ischen Partnern einen neuen Fonds f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine. Dieser soll rund eine Milliarde Euro an privatem Kapital mobilisieren, wie die Bank auf der Wiederaufbaukonferenz in Rom mitteilt. Damit sollen Gesamtinvestitionen von bis zu sieben Milliarden Euro in strategischen Bereichen wie der Energieinfrastruktur angesto\u00dfen werden. <\/p>\n<p><b>+++ 12:43 Reisner: Luftangriff von gestern zeigt Munitionsmangel der ukrainischen Fliegerabwehr +++<\/b><br \/>Stand jetzt sind bei dem Luftangriff der Russen auf die Ukraine gestern Nacht 12 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 55 Verletzte z\u00e4hlen die ukrainischen Beh\u00f6rden zudem. &#8222;Bei diesem Angriff gelang es gem\u00e4\u00df ukrainischen Angaben nur, 178 von 417 einfliegenden Drohnen, Marschflugk\u00f6rpern und Raketen abzuschie\u00dfen. Eine wesentliche Verringerung zu den gemeldeten Abschusserfolgen der letzten Woche und ein Zeichen, dass die Verf\u00fcgbarkeit an Fliegerabwehrmitteln sich immer mehr verringert.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 12:16 EU-Kommission verd\u00e4chtigt Dolmetscherin der Spionage f\u00fcr Kreml +++<\/b><br \/>Die EU-Kommission hat einer franz\u00f6sisch-ukrainischen Dolmetscherin die Akkreditierung entzogen, weil sie verd\u00e4chtigt wird, heimlich Treffen mit Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj aufgezeichnet zu haben. Das berichtet die franz\u00f6sische Zeitung &#8222;Le Monde&#8220;. Demnach steht die Frau im Verdacht, f\u00fcr den Kreml spioniert zu haben. Sie war bei eienm Treffen f\u00fchrender Vertreter der EU mit Selenskyj im Dezember hinter verschlossenen T\u00fcren dabei. Damals hatte die EU der Ukraine weitere Unterst\u00fctzung versprochen. <\/p>\n<p><b>+++ 11:42 Partisanen melden Sabotage an Logistik-Knotenpunkt in Russland +++<\/b><br \/>Die Partisanengruppe &#8222;Atesh&#8220; erkl\u00e4rt heute auf Telegram, sie habe Sabotageakte an Eisenbahnstrecken in der russischen Stadt Wolgograd und auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim ver\u00fcbt. Nach eigenen Angaben haben die Partisanen eine Relaiszentrale au\u00dfer Betrieb gesetzt, die die Kommunikation und Steuerung zwischen den Z\u00fcgen im Eisenbahnknotenpunkt des Lokdepots in Wolgograd gew\u00e4hrleistet. Der Knotenpunkt dient demnach als wichtige Verkehrsader f\u00fcr den Transport von Ausr\u00fcstung, Treibstoff, Personal und Waffen zu den russischen Streitkr\u00e4ften an der s\u00fcdlichen und \u00f6stlichen Front der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 10:59 Reisner: Russen produzieren immer schneller immer t\u00f6dlichere Drohnen +++<\/b><br \/>Seit etwa drei Wochen bricht die Intensit\u00e4t russischer Angriffe auf ukrainische St\u00e4dte immer neue Rekorde. Nach dem bisher st\u00e4rksten Angriff seit Beginn der Vollinvasion in der Nacht zu Mittwoch wurde die Hauptstadt Kiew auch in der vergangenen Nacht von einer massiven Angriffswelle \u00fcberzogen. Der \u00f6sterreichische Milit\u00e4rexperte Markus Reisner sieht die zunehmende Intensit\u00e4t der Attacken als Folge der Skalierung russischer Drohnenproduktion. &#8222;Anfang 2024 hat Russland etwa 300 Geran-2-Drohnen pro Monat produziert&#8220;, sagte Oberst Reisner ntv.de. &#8222;Heute schaffen die Russen 300 St\u00fcck in drei Tagen.&#8220; Auch die Sprengkraft habe sich deutlich gesteigert. &#8222;Bis vor kurzem f\u00fchrte eine Geran 2 Drohne bis zu 50 Kilogramm Sprengstoff mit sich. Mittlerweile ist die Sprengleistung ist die Sprengleistung auf 100 Kilogramm verdoppelt.&#8220; Reisner rechnet damit, dass die Russen ihre Angriffe auf zivile Ziele weiter steigern werden. <\/p>\n<p><b>+++ 10:33 Russen d\u00fcrfen bei Schwimm-WM unter neutraler Flagge starten +++<\/b><br \/>Dreieinhalb Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dr\u00e4ngen die russischen Schwimmerinnen und Schimmer zur\u00fcck auf die gro\u00dfe B\u00fchne. Bei der WM in Singapur werden erstmals in gro\u00dfer Zahl russische Athletinnen und Athleten unter neutraler Flagge an den Start gehen. Der Deutsche Schwimmverband respektiert die neue Linie des Veranstalters Word Aquatics offiziell, macht aber Kritik sehr deutlich. Er finde es &#8222;pers\u00f6nlich schlimm, dass man so Russland de facto einen Auftritt erm\u00f6glicht, w\u00e4hrend der Angriffskrieg unvermindert weitergeht&#8220;, sagte Leistungssport-Vorstand Christian Hansmann vor dem WM-Start morgen. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25892102-1752137274000\/16-9\/750\/490844273.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Umstrittene Entscheidung: Bei der Schwimm-WM ab morgen in Singapur werden auch russische Athleten antreten k\u00f6nnen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/490844273.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Umstrittene Entscheidung: Bei der Schwimm-WM ab morgen in Singapur werden auch russische Athleten antreten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance \/ Matrix Images)<\/p>\n<p><b>+++ 09:58 In einer Nacht: Putin setzt 400 Drohnen und 18 Raketen gegen St\u00e4dte ein +++<\/b><br \/>Russland hat die Ukraine in der gestrigen Nacht mit rund 400 Drohnen und 18 Raketen angegriffen. &#8222;Das ist eindeutig eine Eskalation des Terrors seitens Russlands&#8220;, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj im Internet. &#8222;Sanktionen m\u00fcssen schneller verh\u00e4ngt werden und der Druck auf Russland muss so stark sein, dass es die Folgen seines Terrors wirklich zu sp\u00fcren bekommt&#8220;, forderte er. Bereits in der Nacht zu Mittwoch hat Russland die Ukraine nach Angaben der Luftwaffe mit den massivsten Angriffen nach Kriegsbeginn \u00fcberzogen. Mit 728 Drohnen und 13 Raketen wurde demnach insbesondere der Westen des Landes attackiert. <\/p>\n<p><b>+++ 09:27 Russische Kinschal fordert Flugabwehr der Ukrainer heraus +++<\/b><br \/>Wenn Russland die Ukraine mit Kinschal-Raketen angreift, fordert das deren Fliegerabwehr besonders heraus. Die Kinschal z\u00e4hlt zu den modernsten Waffen im russischen Arsenal. Doch die ukrainische Armee zeigt: Die Waffe ist nicht unbesiegbar.<\/p>\n<p><b>+++ 08:55 Neun Tote durch Luftangriffe in Donezk +++<\/b><br \/>Nicht nur die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde in der vergangenen Nacht von Russland massiv unter Beschuss genommen. Auch aus der Region Donezk werden hohe Opferzahlen unter Zivilisten gemeldet. Neun Tote und zehn Verletzte beklagt die Milit\u00e4rverwaltung der Oblast infolge russischer Luftangriffe. In der Oblast Dnipropetrowsk wurden zwei Menschen verletzt, in Cherson sechs seit gestern Abend. <\/p>\n<p><b>+++ 08:34 Ukraine: 920 russische Verluste seit gestern +++<\/b><br \/>Laut ukrainischem Generalstab hat die russische Seite in den vergangenen 24 Stunden 920 Streitkr\u00e4fte verloren. Damit k\u00e4me die russische Armee auf 1.030.580 tote und verwundete Soldaten seit Beginn der Vollinvasion im Februar 2022. Zudem z\u00e4hlen die Ukrainer seit gestern 81 zerst\u00f6rte russische Fahrzeuge, elf Panzer, 38 Artilleriesysteme, sechs Marschflugk\u00f6rper und drei Mehrfachraketenwerfer. <\/p>\n<p><b>+++ 07:50 Kanzler Merz reist zur Wiederaufbaukonferenz nach Rom +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz reist heute zur Ukraine-Wiederaufbaukonferenz nach Rom. Das Treffen wird in diesem Jahr gemeinsam von Italien und der Ukraine ausgerichtet, nachdem es im vergangenen Jahr in Berlin stattgefunden hatte. Ziel ist eine breite internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Wiederaufbau des kriegsgesch\u00e4digten Landes. Zur Er\u00f6ffnung der Konferenz in Rom will Merz eine Rede halten. Rund um die Konferenz wird es nach Angaben aus Regierungskreisen au\u00dferdem die Gelegenheit f\u00fcr bilaterale Gespr\u00e4che geben. In Rom sind unter anderen der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Keith Kellogg sowie EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen dabei.<\/p>\n<p><b>+++ 06:48 Zahl der Opfer in Kiew steigt &#8211; Zwei Tote, 13 verletzt +++<\/b><br \/>Bei dem n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind mindestens zwei Menschen get\u00f6tet und 13 weitere verletzt worden. Diese Zahlen geben die st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden inzwischen an. In der Stadt st\u00fcnden Wohn- und B\u00fcrogeb\u00e4ude sowie Lagerhallen in Flammen, schreibt der Leiter der \u00f6rtlichen Milit\u00e4rverwaltung auf Telegram. Das gesamte Ausma\u00df des Angriffs ist noch nicht bekannt. <\/p>\n<p><b>+++ 06:23 Ukraine-Krieg treibt deutsche Drohnen-Industrie an +++ <br \/><\/b>Milit\u00e4rische Konflikte wie der Ukraine-Krieg treiben die deutsche Drohnen-Industrie nach Einsch\u00e4tzung des Industrieverbands BDLI stark an. &#8222;Deutsche Hersteller unbemannter Flugsysteme erleben bei milit\u00e4rischer Aufkl\u00e4rung und kriegerischen Auseinandersetzungen derzeit eine rasante Nachfrage&#8220;, erkl\u00e4rt die BDLI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Marie-Christine von Hahn. Die Innovationszyklen seien geradezu schwindelerregend hoch. &#8222;Was gestern noch ein Garagen-Startup war, geht morgen schon in Serienproduktion.&#8220; Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) vertritt nach eigenen Angaben rund 260 Mitgliedsunternehmen mit zusammen rund 46 Milliarden Euro Jahresumsatz und 115.000 Besch\u00e4ftigten. <\/p>\n<p><b>+++ 05:42 US-Republikaner forcieren Sanktionspaket gegen Russland +++<\/b><br \/>Republikanische Spitzenpolitiker im US-Kongress sind bereit, einen Gesetzentwurf voranzutreiben, der h\u00e4rtere Sanktionen gegen Russland und K\u00e4ufer russischer fossiler Brennstoffe vorsieht, erkl\u00e4ren der Sprecher des Repr\u00e4sentantenhauses Mike Johnson und der Mehrheitsf\u00fchrer im Senat John Thune. &#8222;Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat einen Unwillen gezeigt, vern\u00fcnftig zu sein und ernsthaft \u00fcber die Vermittlung eines Friedens zu sprechen, und ich denke, wir m\u00fcssen ihm eine Botschaft senden &#8211; das ist meine Ansicht&#8220;, sagt Johnson laut &#8222;Politico&#8220; gegen\u00fcber Reportern. Das \u00fcberparteiliche Gesetz, das am 1. April vom republikanischen Senator Lindsey Graham und dem demokratischen Senator Richard Blumenthal eingebracht wurde, zielt darauf ab, einen Zoll von 500 Prozent auf Importe aus L\u00e4ndern zu erheben, die weiterhin russisches \u00d6l und Rohstoffe kaufen.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25872313-1751389216000\/16-9\/750\/cc2836b508c0c6533256fed423e0d641.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der \u00d6ltanker Eventin - ein Schiff der russischen Schattenflotte, das trotz der Sanktionen gegen Moskau \u00d6l ausliefert\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/cc2836b508c0c6533256fed423e0d641.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der \u00d6ltanker Eventin &#8211; ein Schiff der russischen Schattenflotte, das trotz der Sanktionen gegen Moskau \u00d6l ausliefert<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: dpa)<\/p>\n<p><b>+++ 04:47 Raketengruppe im Anflug auf Kiew &#8211; elf Verletzte +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind ukrainischen Angaben zufolge mindestens elf Menschen verletzt worden. &#8222;Der Angriff auf Kiew dauert weiter an. Drohnen des Feindes n\u00e4hern sich weiterhin der Stadt&#8220;, schreibt B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko am Morgen auf Telegram. F\u00fcnf Menschen seien in Kiew verletzt worden, vier von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, erkl\u00e4rte Klitschko unter Berufung auf Mediziner. Laut dem Leiter der Milit\u00e4rverwaltung von Kiew, Tymur Tkaschenko, ist die Zahl der Verletzten auf elf gestiegen. Die Milit\u00e4rverwaltung von Kiew warnt vor einer &#8222;Gefahr durch den Einsatz ballistischer Waffen durch den Feind&#8220; und ruft alle Einwohner auf, sich unverz\u00fcglich in die n\u00e4chstgelegenen Schutzr\u00e4ume zu begeben. Die Luftwaffe erkl\u00e4rt, dass sich &#8222;eine Gruppe Raketen&#8220; der Hauptstadt vom Osten her n\u00e4here.<\/p>\n<p><b>+++ 03:45 US-Beamter: Rubio trifft Lawrow +++<\/b><br \/>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio wird am heutigen Donnerstag am Rande des Asean-Gipfels in Malaysia mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammentreffen. Die beiden Chefdiplomaten werden sich am Abend (Ortszeit) in einem Konferenzzentrum in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur treffen, wie ein hochrangiger US-Beamter mitteilt. Das Treffen erfolgt einen Tag nach dem gr\u00f6\u00dften russischen Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew seit Beginn des Krieges. Am Montag hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndet, wieder mehr Waffen in die Ukraine zu liefern und zudem scharfe Kritik am russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ge\u00fcbt. <\/p>\n<p><b>+++ 02:54 Neue Wellen russischer Luftangriffe auf Kiew +++<\/b><br \/>Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der zweiten Nacht in Folge mit Drohnen und Raketen angegriffen. Im Zentrum der Dreimillionenstadt war heftiges Flugabwehrfeuer zu h\u00f6ren. Bei einer Angriffswelle mit ballistischen Raketen ersch\u00fctterten gut ein Dutzend Explosionen von mutma\u00dflichen Flugabwehrraketen die Stadt. Die ukrainische Luftwaffe hatte vor dem Anflug der Raketen und Dutzenden Kampfdrohnen gewarnt. Beh\u00f6rdenangaben nach l\u00f6sten herabst\u00fcrzende Drohnentr\u00fcmmer in mehreren Stadtteilen Br\u00e4nde aus. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. In mehr als der H\u00e4lfte des Landes war Luftalarm ausgel\u00f6st worden.<\/p>\n<p><b>+++ 01:42 London und Paris vereinbaren Zusammenarbeit bei atomarer Abschreckung +++<\/b><br \/>Gro\u00dfbritannien und Frankreich wollen eine Erkl\u00e4rung unterzeichnen, die eine Koordinierung der atomaren Abschreckung beider L\u00e4nder erm\u00f6glicht, um gemeinsam auf jede &#8222;extreme Bedrohung Europas&#8220; zu reagieren. Mit dem Abkommen werde zum ersten Mal best\u00e4tigt, &#8222;dass die Abschreckungsmittel beider L\u00e4nder unter nationaler Kontrolle unabh\u00e4ngig sind, aber koordiniert werden k\u00f6nnen&#8220;, teilen das britische Verteidigungsministerium und die franz\u00f6sische Pr\u00e4sidentschaft in der Nacht in einer Erkl\u00e4rung mit. Das Abkommen soll am heutigen Donnerstag bei einem Treffen zwischen Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer in London unterzeichnet werden.<\/p>\n<p><b>+++ 00:32 Merz: &#8222;Der Weg zu einem gerechten Frieden f\u00fchrt \u00fcber St\u00e4rke&#8220; +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz verweist zum 70. Jahrestag des deutschen Beitritts zur Nato auf die erhebliche Steigerung der Verteidigungsausgaben. &#8222;Wir werden mit diesen Mitteln in den n\u00e4chsten Jahren alles daran setzen, die Bundeswehr zur st\u00e4rksten konventionellen Armee der Europ\u00e4ischen Union zu machen, wie es einem Land unserer Gr\u00f6\u00dfe und Wirtschaftskraft angemessen ist und wie es unsere Alliierten zu Recht von uns erwarten&#8220;, sagt Merz bei einem Festakt in Berlin. Deutschland werde in den n\u00e4chsten Jahren bei der Aufgabe, den europ\u00e4ischen Pfeiler der Nato zu st\u00e4rken, vorangehen. Dies gelte auch f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine, die die gemeinsame Freiheit mit verteidige. Merz sagt: &#8222;Der Weg zu einem gerechten Frieden f\u00fchrt \u00fcber St\u00e4rke, nicht \u00fcber Schw\u00e4che oder gar Kapitulation vor der Aggression.&#8220; <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25891424-1752122278000\/16-9\/750\/535275944.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte kam gestern zum Festakt nach Berlin.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/535275944.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte kam gestern zum Festakt nach Berlin.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance\/dpa)<\/p>\n<p><b>+++ 22:51 Trump macht Ukraine Hoffnung auf Lieferung von Patriot-System +++<\/b><br \/>Die USA werden nach Angaben von Pr\u00e4sident Donald Trump den Wunsch der Ukraine nach einem zus\u00e4tzlichen Flugabwehrsystem vom Typ Patriot pr\u00fcfen. Das &#8222;Wall Street Journal&#8220; (WSJ) berichtet, dass Trump erw\u00e4ge, dem Land angesichts der massiven russischen Angriffe ein weiteres solches Waffensystem zu schicken. Auf die Frage, ob er das best\u00e4tigen k\u00f6nnte, sagt Trump vor Journalisten \u00fcber die Ukraine: &#8222;Sie w\u00fcrden es gerne haben. Sie haben darum gebeten.&#8220; Solche Waffensysteme seien sehr selten, weil viele in die Ukraine geschickt worden seien. Er wisse, dass die Ukraine um ein weiteres Patriot-System gebeten habe, sagt Trump. &#8222;Wir werden es uns ansehen m\u00fcssen.&#8220; Es sei ein sehr, sehr teures System.<\/p>\n<p><b>+++ 21:48 Im russischen TV wird \u00fcber Atomschl\u00e4ge gegen Berlin und Einmarsch russischer Truppen fabuliert +++<\/b><br \/>Im russischen Staatsfernsehen wird &#8211; wie auch schon in den vergangenen Jahren &#8211; \u00fcber Atomschl\u00e4ge gegen Deutschland fabuliert. Dar\u00fcber nachdenken tut wenig \u00fcberraschend Wladimir Solowjow, der 2013 noch zusammen mit dem damaligen Moderator und Schauspieler <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Zwei-Szenen-die-Geschichte-schreiben-article23931595.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj im russischen TV feierte<\/a>, sich sp\u00e4ter aber zu Putins Ober-Propagandist entwickelte. Solowjow f\u00e4llt immer wieder mit v\u00f6llig verrohten Bemerkungen auf. Russische Soldaten w\u00fcrden wieder in Berlin einmarschieren, sagt er k\u00fcrzlich in einer Gespr\u00e4chsrunde im Fernsehen &#8211; aber erst, wenn sich die Strahlungswerte wieder auf einem normalen Niveau befinden w\u00fcrden. Dann werde man in Berlin eine Garnison errichten und die Stadt nie wieder verlassen. Bundeskanzler Merz wird von Solowjow &#8222;Nazi-Abschaum&#8220; genannt. <\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-50-Russische-Kulturministerin-lobt-Zusammenarbeit-mit-Nordkorea--article25866505.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-48-Im-russischen-TV-wird-ueber-Atomschlaege-gegen-Berlin-und-Einmarsch-russischer-Truppen-fabuliert--article25891336.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat ein neues Finanzpaket f\u00fcr die Ukraine in H\u00f6he von 2,3 Milliarden Euro&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-258590","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114831855907228291","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258590\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}