{"id":25863,"date":"2025-04-12T11:04:33","date_gmt":"2025-04-12T11:04:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25863\/"},"modified":"2025-04-12T11:04:33","modified_gmt":"2025-04-12T11:04:33","slug":"duisburger-schulen-schliessungen-gab-es-eine-bedrohnungslage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/25863\/","title":{"rendered":"Duisburger Schulen Schlie\u00dfungen: Gab es eine Bedrohnungslage"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon wieder sind an einer Duisburger Schule am Donnerstagmorgen Einsatzkr\u00e4fte der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> zu sehen \u2013 und keine Sch\u00fcler. Die Polizisten sind zum Max-Planck-Gymnasium gekommen, um Pr\u00e4senz zu zeigen, nachdem ein rechtsradikales Drohschreiben in der Schule eingegangen ist. Von einer ernsthaften Gefahr ist nach Informationen unserer Redaktion aber nicht ausgegangen worden. Offiziell teilt die Polizei mit, dass die Beamten zum Gymnasium gekommen seien, um ein m\u00f6gliches Restrisiko zu minimieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bereits am Montag sind Schulen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Duisburg<\/a> nach zwei rechtsradikalen Drohmails geschlossen geblieben. Wie am Donnerstag bekannt wurde, gab es zudem am Montag eine dritte Mail an die Schule, in der es aber keine Drohung mehr gab. F\u00fcr rund 18.000 Sch\u00fcler fand kein Pr\u00e4senzunterricht statt. In den Schreiben, die an eine Duisburger Gesamtschule geschickt worden waren, hatten bislang unbekannte Personen Straftaten an diesen Schulen angek\u00fcndigt. Die Polizei hatte die Ernsthaftigkeit der Androhung in diesen F\u00e4llen allerdings in Zweifel gezogen. \u201eWir haben vielmehr Sorge vor Trittbrettfahrern\u201c, hie\u00df es aus Sicherheitskreisen. Ob es sich am Donnerstag um einen Trittbrettfahrer oder den oder die gleichen Verfasser wie bei den vorherigen Mails gehandelt hat, ist bislang nicht bekannt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDrohungen an Schulen \u2013 gerade auch als E-Mail \u2013 kommen grunds\u00e4tzlich nicht selten vor. Sie sollen dazu beitragen, dass Panik ausgel\u00f6st wird. In den meisten F\u00e4llen passiert nichts\u201c, sagte NRW-Innenminister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/herbert-reul\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Herbert Reul<\/a> (CDU) am Donnerstag im Innenausschuss des NRW-Landtages. \u201eAber wir m\u00fcssen uns diese Drohungen immer ernsthaft anschauen. Denn es k\u00f6nnte eine dabei sein, die wirklich gef\u00e4hrlich ist. F\u00fcr jeden, der eine solche Entscheidung treffen muss, ist es extrem schwer. Erst recht, wenn die Entscheidung schnell getroffen werden muss\u201c, sagte Reul.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Landesinnenminister erkl\u00e4rte auch, wie es zu der Entscheidung, die Duisburger Schulen zu schlie\u00dfen, gekommen ist. Demnach erhielt die Gesamtschule Duisburg-Mitte am Freitag, den 4. April, eine anonyme Mail mit fremdenfeindlichen \u00c4u\u00dferungen und Drohungen gegen die Sch\u00fcler. Konkret wurde darin eine Tat f\u00fcr Montag, den 7. April, angek\u00fcndigt. Polizei Duisburg und der Staatsschutz seien darauf unverz\u00fcglich informiert worden. \u201eDie Schulleiterin hatte schon zu diesem Zeitpunkt f\u00fcr ihre Schule eine Entscheidung getroffen. Sie hatte entschieden: Unterricht findet am Montag nicht statt\u201c, erkl\u00e4rte Reul. Am Samstag, 5. April, ging an derselben Schule eine zweite Mail ein mit \u00e4hnlichen Inhalt, aber mit ausgeweiteter Drohung f\u00fcr 13 Schulen. Die Schulleitung habe dann die Bezirksregierung kontaktiert. Die zust\u00e4ndige Regionaldezernentin habe sich dann mit der Polizei beraten. Die polizeiliche Pr\u00fcfung habe dann ergeben, dass eine Gef\u00e4hrdung eher unwahrscheinlich sei. \u201eHei\u00dft: Vermutlich passiert nichts\u201c, sagte Reul.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Montagmorgen sei dann eine dritte Mail eingegangen. \u201eDarin wurde Bezug genommen auf die beiden ersten Mails. Es war aber keine Drohmail mehr. Vielmehr hat der Verfasser vorgegeben, die ersten Mails nur verfasst zu haben, um Aufmerksamkeit zu bekommen\u201c, sagte Reul. Die dritte Mail sei eine Art Manifest f\u00fcr bessere Schulbildung gewesen. \u201eAm Ende haben alle Beteiligten nach dem Motto gehandelt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste\u201c, so der Landesinnenminister.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Der Staatsschutz ermittelt jetzt wegen \u00f6ffentlicher Aufforderung zu Straftaten, St\u00f6rung des \u00f6ffentlichen Friedens und Bedrohung. \u201eDas sind keine Streiche mehr. Das wird ernst\u201c, sagte Reul, der sich auch um m\u00f6gliche Trittbrettfahrer sorgt. \u201eWir m\u00fcssen aufpassen, dass sich keine Spiralen in Gang setzen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon wieder sind an einer Duisburger Schule am Donnerstagmorgen Einsatzkr\u00e4fte der Polizei zu sehen \u2013 und keine Sch\u00fcler.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25864,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[9499,3364,29,3715,7465,30,1209],"class_list":{"0":"post-25863","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-bedrohungslage","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duisburg","12":"tag-duisburger","13":"tag-germany","14":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114324666020036466","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25863"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25863\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}