{"id":258822,"date":"2025-07-11T02:55:13","date_gmt":"2025-07-11T02:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258822\/"},"modified":"2025-07-11T02:55:13","modified_gmt":"2025-07-11T02:55:13","slug":"fotograf-boris-schoeppner-zeigt-die-hauptwache-aus-verschiedenen-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258822\/","title":{"rendered":"Fotograf Boris Sch\u00f6ppner zeigt die Hauptwache aus verschiedenen Perspektiven"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 10.07.2025, 09:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fnp.de\/autor\/katja-sturm-74rl2ag6w.html\" title=\"Zur Autorenseite von Katja Sturm\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" sturm=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katja Sturm<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/38903901-fotoausstellung-hauptwache-6fe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Fotoausstellung Hauptwache\"\/>Der Fotograf Boris Sch\u00f6ppner bereitet seine Fotoausstellung \u201eHauptsache Hauptwache\u201c im Nebbienschen Gartenhaus vor. \u00a9\u00a0Bernd Kammerer\/Bernd Kammerer<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Fotograf Boris Sch\u00f6ppner zeigt den Ort mitten in Frankfurt aus unterschiedlichsten Perspektiven \u2013 heute um 19 Uhr beginnt die Vernissage im Nebbienschen Gartenhaus.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Hauptwache war f\u00fcr ihn stets der Ausgangspunkt, wann auch immer Boris Sch\u00f6ppner etwas in der City unternahm. Ob er sich mit Freunden traf oder einfach nur eine seiner vielen Reisen durch die eigene Stadt antrat. \u201eDie  Hauptwache ist f\u00fcr mich einer der urbansten Pl\u00e4tze Frankfurts, ohne wirklich ein Platz zu sein\u201c, sagt der 57-J\u00e4hrige. Die Faszination, die er mit dem Ort verbindet, hat er mit seiner Kamera schon oft in Bildern eingefangen. Eine Auswahl davon ist ab heute, wenn um 19 Uhr die Vernissage ansteht, im Nebbienschen Gartenhaus  zu sehen. Dem Frankfurter K\u00fcnstlerclub, dem der klassizistische Pavillon f\u00fcr Veranstaltungen zur Verf\u00fcgung steht, geh\u00f6rt Sch\u00f6ppner seit knapp zwei Jahren an. Nun hat er sich erstmals und erfolgreich f\u00fcr eine der 16 Einzel-Expositionen beworben, die f\u00fcr das 70. Jahr des Vereins ausgeschrieben waren. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eHauptsache Hauptwache\u201c, so der Titel, zeigt den zentralen Ort mit seinen verschiedenen Ebenen aus unterschiedlichen Perspektiven. \u201eSo, wie ich ihn pers\u00f6nlich wahrnehme\u201c, erkl\u00e4rt Sch\u00f6ppner. Weniger k\u00fcnstlerisch als atmosph\u00e4risch. Ein Radfahrer, der scheinbar in hohem Tempo das Geb\u00e4ude passiert, dem der Ort seinen Namen verdankt. Details, an denen tagt\u00e4glich zahlreiche Menschen vorbeieilen, ohne sie wirklich zu sehen. Und viele Einzelportr\u00e4ts von Leuten, die Sch\u00f6ppner inmitten der Menge aufgefallen waren. Die meisten Bilder seien schwarz-wei\u00df, weil sich der  Blick dann eher auf sie konzentriere und sie sich \u201eleichter kombinieren lassen\u201c. Manchmal jedoch muss Farbe her, um  Kontraste zu schaffen. So wie bei dem Motiv der roten Schuhe neben einem B\u00fcrgersteig mit gelbem Streifen. \u201eBei digitaler Fotografie kann man das spontan entscheiden\u201c, sagt Sch\u00f6ppner. Fr\u00fcher w\u00e4re der Wechsel deutlich schwieriger gewesen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Mehr als 45 Fotos hat der geb\u00fcrtige Nordhesse, der in Frankfurt aufgewachsen ist und lebt, zusammengetragen. Einige hatte er schon gemacht, bevor er auf die Idee mit der Ausstellung kam; andere entstanden bei den Besuchen vor Ort, die er seit Ende des Jahres regelm\u00e4\u00dfig vornahm. \u201eIch habe viel dar\u00fcber nachgedacht\u201c, was er habe zeigen wollen. Eine \u201eSozialreportage\u201c sollte nicht entstehen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Mit f\u00fcnf Jahren bereits bekam Sch\u00f6ppner seine erste Kamera. Beim Jobben nach dem Abitur verdiente er sich das Geld f\u00fcr eine Nikon und ein eigenes Fotolabor. Er besuchte Workshops bei bekannten Meistern dieser Sparte, hospitierte bei der sp\u00e4ter ermordeten Journalistin Anja Niedringhaus in Sarajewo und \u00fcberlegte, ob er Kriegsfotograf werden sollte. Heute sei er froh, dass er diese Leidenschaft nur als Ausgleich pflege. In beruflicher Hinsicht f\u00fchlt sich der Journalist als f\u00fcr Kronberg verantwortlicher Lokalredakteur bei der Taunus Zeitung seit einem Vierteljahrhundert bestens aufgehoben. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">W\u00e4hrend seiner Zeit als Taxifahrer hatte er sich f\u00fcr diesen Weg entschieden. Ein Fahrgast habe ihn damals um Rat wegen seiner akuten Knieschmerzen gefragt. Er m\u00fcsse ihm doch helfen k\u00f6nnen, wenn er die Universit\u00e4t besuche, so die Meinung des Mannes. Als Student der Politikwissenschaften und Sozialpsychologie war Sch\u00f6ppner f\u00fcr medizinische Themen nicht ausreichend qualifiziert. Aber er habe durch diese Episode einen Bedarf erkannt, den B\u00fcrgerinnnen und B\u00fcrgern \u201eZusammenh\u00e4nge behutsam und verst\u00e4ndlich zu erkl\u00e4ren\u201c. Herumgekommen ist er trotz dieser Verankerung im Nahegelegenen sehr viel, schrieb ein Buch \u00fcber den Widerstand w\u00e4hrend der Pinochet-Diktatur in Chile, stellte schon in den 1990ern Eindr\u00fccke aus Nordirland aus und hat als Kenner der Punk- und Hardrockszene bereits zwei Foto-B\u00fccher mit einem Schwerpunkt auf Musik ver\u00f6ffentlicht.  \u201eEin drittes Buch ist in der Mache\u201c, sagt Sch\u00f6ppner. Es sei \u201evon d\u00fcsterer Stimmung\u201c gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zu fotografieren bedeute f\u00fcr ihn, sich mit der Welt auseinanderzusetzen.  Einmal habe ihn in einer Kneipe eine Frau gefragt, nach was er suche. Gefunden hat er es offenbar noch nicht. Sonst w\u00e4re er, der immer eine Kamera mit sich tr\u00e4gt, nicht so ruhelos. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 10.07.2025, 09:00 Uhr Von: Katja Sturm DruckenTeilen Der Fotograf Boris Sch\u00f6ppner bereitet seine Fotoausstellung \u201eHauptsache&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":258823,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-258822","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114832351225309312","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/258823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}