{"id":258958,"date":"2025-07-11T04:08:08","date_gmt":"2025-07-11T04:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258958\/"},"modified":"2025-07-11T04:08:08","modified_gmt":"2025-07-11T04:08:08","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-dem-hamburger-csd-springen-sponsoren-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/258958\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Dem Hamburger CSD springen Sponsoren ab"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">auf<br \/>\neiner Ungarn-Reise vor ein paar Jahren entdeckte ich in der<br \/>\nBudapester Wohnung eines Freundes ein Buch. Auf dem Cover: Hexen,<br \/>\nFeen, Einh\u00f6rner \u2013 ein M\u00e4rchenbuch. Aber kein gew\u00f6hnliches. Ich<br \/>\nbl\u00e4tterte darin und sah bunte Bilder von M\u00e4dchen, die gegen Drachen<br \/>\nk\u00e4mpften, von zwei Prinzen, die sich verliebt anschauten. Eine<br \/>\nGeschichte handelte von einem Reh, das lieber ein Hirsch w\u00e4re. Eine<br \/>\nandere davon, warum die H\u00e4nsel-und-Gretel-Hexe b\u00f6se wurde \u2013 und<br \/>\nvielleicht gar nicht so b\u00f6se ist.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nDieses<br \/>\nBuch ins Regal zu stellen, ist in Ungarn hochpolitisch. Weil es<br \/>\nklassische M\u00e4rchen mit Geschichten von Vielfalt verkn\u00fcpft, sehen<br \/>\nrechtsextreme Kr\u00e4fte darin &#8222;homosexuelle Propaganda&#8220;. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/viktor-orban\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Viktor<br \/>\nOrb\u00e1n<\/a> nahm es zum Anlass f\u00fcr ein Gesetz, das Kinder von queeren<br \/>\nThemen fernhalten soll. Deshalb darf das Buch in ungarischen<br \/>\nBuchl\u00e4den nicht offen ausliegen und in der N\u00e4he von Schulen gar<br \/>\nnicht erst verkauft werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nNeulich<br \/>\nsah ich das Buch in einer Hamburger Buchhandlung wieder. M\u00e4rchenland<br \/>\nf\u00fcr alle<br \/>\nhei\u00dft es auf Deutsch, es lag in der Kinderecke ganz oben auf dem<br \/>\nTisch. Und ich musste an die Bilder von der gro\u00dfen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/christopher-street-day\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pride-Parade<\/a> in<br \/>\nBudapest denken, die Ende Juni stattfand. Hunderttausende gingen<br \/>\ntrotz Demoverbots auf die Stra\u00dfe. Wie fragil Freiheit doch<br \/>\nsein<br \/>\nkann, und wie leicht wir sie f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nun<br \/>\nstartet in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> am 26. Juli die Pride Week, diese Woche wurde das<br \/>\nProgramm vorgestellt. Das Motto: &#8222;Wir sind hier, um zu bleiben.&#8220;<br \/>\nDie CSD-Demo am<br \/>\n2. August soll wieder durch St. Georg f\u00fchren, aus Platzgr\u00fcnden aber<br \/>\nnicht wie sonst durch die Lange Reihe, sondern \u00fcber den Steindamm.<br \/>\nDie Route ist umstritten, Teile der queeren Szene f\u00fcrchten<br \/>\nAnfeindungen von Islamisten, was Polizei und Schura zur\u00fcckweisen \u2013<br \/>\nes gebe keine konkrete Bedrohungslage. Sicher ist: Der Zeitgeist hat<br \/>\nsich ver\u00e4ndert. Queerfeindliche Gewalt nimmt vielerorts zu, und auch<br \/>\ndie &#8222;Allies&#8220;, die Verb\u00fcndeten, werden weniger. Dem Hamburger CSD<br \/>\nsind dieses Jahr mehrere Sponsoren abgesprungen, darunter vor allem<br \/>\nUS-Firmen. Klar, wenn Unternehmen ihre Logos bunt f\u00e4rben, ist das<br \/>\noft nur Marketing. Aber dass viele jetzt eher in Deckung gehen, ist<br \/>\nkein gutes Zeichen. <\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Rund<br \/>\n250.000<br \/>\nMenschen werden beim CSD erwartet. Nach den Debatten der letzten<br \/>\nWochen im Bund bin ich gespannt, wie viele Plakate mit<br \/>\n&#8222;Zirkuszelt&#8220;-Andeutungen zu sehen sein werden. \u00dcber dem Hamburger<br \/>\nRathaus weht ab dem 25. Juli jedenfalls<br \/>\nwieder die Regenbogen-Flagge. Warum auch nicht.  <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich<br \/>\nw\u00fcnsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihre<br \/>\nAnnika Lasarzik<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE IN HAMBURG WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\ndem Tod der NDR-Legende <strong>Carlo<br \/>\nvon Tiedemann<\/strong><br \/>\nhaben 800 Menschen, darunter Familienangeh\u00f6rige, Freunde und Fans,<br \/>\ngestern im Hamburger Michel Abschied genommen. &#8222;Er hatte diese<br \/>\nunkomplizierte Zugewandtheit, bei der jeder Mensch das Gef\u00fchl hatte,<br \/>\ner sei ganz pers\u00f6nlich von ihm gemeint&#8220;, sagte Bisch\u00f6fin Kirsten<br \/>\nFehrs in ihrer Trauerrede. &#8222;Eine Nahbarkeit, als s\u00e4\u00dfe er nicht im<br \/>\nStudio oder in der Schaubude, sondern mitten im eigenen Wohnzimmer.&#8220;<br \/>\nTiedemann war am 8. Juni im Alter von 81 Jahren gestorben. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\neinem Jahr Unterbrechung meldet sich das <strong>Harbour<br \/>\nFront Literaturfestival<\/strong><br \/>\nmit zwei neuen Preisen zur\u00fcck: Zur Er\u00f6ffnung am 20. September werde<br \/>\nder mit 20.000 Euro dotierte Felix-Jud-Preis an die nigerianische<br \/>\nAutorin Chimamanda Ngozi Adichie verliehen, sagte der neue<br \/>\nk\u00fcnstlerische Leiter, Joachim Lux, gestern bei der Vorstellung des<br \/>\nProgramms. Den Festivalabschluss bilde die Verleihung des neu<br \/>\naufgestellten Deb\u00fctpreises der jungen Literatur. Als G\u00e4ste werden<br \/>\nunter anderem <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/isabel-allende\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Isabel Allende<\/a>, Dan Brown und Ian McEwan erwartet,<br \/>\nau\u00dferdem Martin Suter, Caroline Wahl, Joachim Meyerhoff und Benjamin<br \/>\nvon Stuckrad-Barre, der gemeinsam mit Jan Delay einen Abend mit<br \/>\nLiedern und Texten von und \u00fcber Udo Lindenberg gestalten wird.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieses<br \/>\nWochenende ist <strong>Triathlon<br \/>\n<\/strong>in<br \/>\nHamburg, deswegen werden mehrere Stra\u00dfen in der Innenstadt gesperrt<br \/>\n\u2013 unter anderem die Lombardsbr\u00fccke, der Neue Jungfernstieg, der<br \/>\nJungfernstieg, der Ballindamm und der Harvestehuder Weg. Eine<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hamburg.triathlon.org\/information\/verkehrsinformation\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersicht mit allen Sperrzeiten finden Sie hier<\/a>.<br \/>\n8.500 Sportlerinnen und Sportler nehmen am Triathlon teil<br \/>\n\u2013 dazu<br \/>\n150 Profis, unter anderem Olympiasiegerin Lisa Tertsch, die am<br \/>\nSamstag als Gesamtf\u00fchrende der WM-Wertung an den Start geht. <\/p>\n<p>                        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0BMWE \/\u200b Dominik Butzmann<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine\u00a0<strong>Investition<br \/>\nvon 50 Millionen Euro soll Hamburgs Start-up-Szene st\u00e4rken.\u00a0<\/strong>Das<br \/>\nwurde gestern in Berlin von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche<br \/>\n(CDU) bekannt gegeben, die auf unserem Pressefoto zu sehen ist. Von<br \/>\ndieser Summe kommen 10 Millionen Euro aus Bundesmitteln, 40 Millionen<br \/>\nschie\u00dfen Hamburger Stiftungen und Unternehmen bei, etwa die Joachim<br \/>\nHerz Stiftung und die Michael Otto Stiftung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit<br \/>\ndem Geld wird eine neue Organisation namens <a href=\"https:\/\/www.impossible-founders.com\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Impossible<br \/>\nFounders&#8220;\u00a0<\/a>ihre Arbeit beginnen, die ausgew\u00e4hlte Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder in<br \/>\nallen Phasen der Unternehmensentwicklung f\u00f6rdert. Dieses Angebot<br \/>\nrichtet sich an sogenannte Deep-Tech-Start-ups. Das bedeutet: Nicht<br \/>\nan App-Entwickler oder Onlineshops, sondern an Unternehmen, die<br \/>\nbeispielsweise neue Materialien oder klimafreundliche Technik<br \/>\nentwickeln. Nach Einsch\u00e4tzung des B\u00fcndnisses hinter &#8222;Impossible<br \/>\nFounders&#8220; scheitern solche Start-ups in Deutschland oft daran, dass<br \/>\nes hier im Vergleich zu den USA und anderen L\u00e4ndern nicht genug<br \/>\nRisikokapital gebe, um Produkte und Prototypen zu entwickeln.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am<br \/>\n1. Oktober soll &#8222;Impossible Founders&#8220; starten, die Leitung<br \/>\n\u00fcbernimmt Arik Willner, bisher Chief Technology Officer beim Desy in<br \/>\nBahrenfeld.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Oskar<br \/>\nPiegsa\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 Die<br \/>\nHamburger <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> hat in einem Gewerbepark in Heimfeld knapp <strong>600<br \/>\nKilogramm illegale Pyrotechnik<\/strong><br \/>\nsichergestellt, darunter mehrere Kartons mit sogenannten Kugelbomben<br \/>\n\u2013 zwei M\u00e4nner im Alter von 24 und 25 Jahren wurden daraufhin<br \/>\nfestgenommen \u2022<br \/>\nDer <strong>Alte<br \/>\nElbtunnel<\/strong><br \/>\nist heute ab 15 Uhr wieder f\u00fcr Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger<br \/>\nfreigegeben, wegen Sanierungsarbeiten an der Westr\u00f6hre war der<br \/>\nTunnel f\u00fcnf Tage lang gesperrt\n<\/p>\n<p>                        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0[M]: Imago<\/p>\n<p>        Das Netz der Lady B        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor dem Hamburger<br \/>\nLandgericht beginnt der Prozess gegen die Steakhaus-Erbin Christina<br \/>\nBlock. Was als schillernder Sorgerechtsstreit begann, hat sich zum<br \/>\ninternationalen Kriminalfall ausgewachsen. Lesen Sie hier einen<br \/>\nAuszug aus dem Artikel von Kriminalreporterin Anne Kunze.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">An<br \/>\neinem wolkenverhangenen Tag Mitte Juni 2025 stapfen Astrid Have und<br \/>\nStephan Hensel einen steilen Waldhang hinauf. Wir befinden uns an der<br \/>\ndeutsch-d\u00e4nischen Grenze kurz hinter Flensburg. In einem<br \/>\nStrafprozess vor dem Landgericht Hamburg werden vom 11. Juli an<br \/>\nGeschehnisse verhandelt, die in diesem Wald stattgefunden haben. Auf<br \/>\nder Anklagebank sitzt allen voran \u2013 angeklagt wegen Entf\u00fchrung<br \/>\nihrer beiden Kinder \u2013 Stephan Hensels geschiedene Frau, die<br \/>\nHamburger Steakhaus-Erbin Christina Block. Sie wird beschuldigt, die<br \/>\nbeiden damals 10- und 13-j\u00e4hrigen gemeinsamen Kinder dem Vater<br \/>\nentrissen, sie gequ\u00e4lt und roh misshandelt zu haben. Eine<br \/>\nisraelische &#8222;Sicherheitsfirma&#8220; soll in ihrem Auftrag die<br \/>\nVerschleppung durchgef\u00fchrt haben, deren Mitarbeiter wurden nach<br \/>\neigenen Angaben zum Teil beim israelischen Milit\u00e4r und Geheimdienst<br \/>\nausgebildet. Christina Block bestreitet die Vorw\u00fcrfe.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Maskierte<br \/>\n\u00fcberfielen laut Ermittlungsergebnissen Stephan Hensel und seine<br \/>\nKinder in der Nacht zum Neujahrstag 2024, als sie das Feuerwerk am<br \/>\nHafen der d\u00e4nischen Stadt Grasten unweit der deutschen Grenze<br \/>\nbetrachteten. Den Vater schlugen sie zu Boden, die Kinder warfen sie<br \/>\nin den Fu\u00dfraum eines Mietautos und jagten zur Grenze \u2013 in jenes<br \/>\nWaldst\u00fcck, das Hensel mit seiner zweiten Ehefrau Astrid gerade<br \/>\ndurchschreitet. Die D\u00e4nin Have ist den beiden Kindern ihres Mannes,<br \/>\nKlara und Theodor, in den vergangenen Jahren zur Mutter geworden, sie<br \/>\nsprechen von ihr als mor:<br \/>\nMama. Ihre leibliche Mutter nennen die Kinder seit einiger Zeit nur<br \/>\nnoch Christina.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Astrid<br \/>\nHave sch\u00fcttelt sich, als sie eineinhalb Jahre sp\u00e4ter durch den Wald<br \/>\ngeht, ihre Stimme zittert, als sie den Schuppen passiert, hinter dem<br \/>\ndamals Klaras Ohrringe gefunden wurden. &#8222;Die Entf\u00fchrer kamen von da<br \/>\noben&#8220;, sagt sie und deutet den steilen Hang hinauf. Hensel \u00f6ffnet<br \/>\ndie T\u00fcr des Wildschweinzauns, der Deutschland von D\u00e4nemark trennt,<br \/>\nsie quietscht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie<br \/>\nsich der Fall nach neueren Erkenntnissen weiter entfaltet,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/29\/christina-block-entfuehrung-kinder-sorgerecht-prozess?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie<br \/>\nweiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.<br \/>\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;Unter<br \/>\ndem Schutz der Anonymit\u00e4t sagen einzelne Beamte in Hamburg: Die App<br \/>\nsei bei der Bundespolizei nicht sehr beliebt gewesen.&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\ndie Hilferuf-App SafeNow hat die Bahn viel Geld investiert. Ob sie<br \/>\nauch den entsprechenden Nutzen hatte, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-07\/hilferuf-app-safe-now-hamburg-hauptbahnhof-ende?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">versucht<br \/>\nZEIT:Hamburg-Autor Tom Kroll in diesem Artikel nachzuvollziehen<\/a>.<br \/>\n<\/p>\n<p>        MAHLZEIT \u2013 Die Gastrokritik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Man<br \/>\nliegt nicht falsch, wenn man das<strong><br \/>\nIl Cantuccio <\/strong>als<br \/>\nokay, aber sehr teuer abtut (gerade die Getr\u00e4nke gehen ziemlich ins<br \/>\nGeld). Ein bisschen mehr braucht es aber schon, um diesem Wohnzimmer<br \/>\nder Eppendorfer Prominenz gerecht<br \/>\nzu werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Besonders<br \/>\nist das Lokal<br \/>\nschon:<br \/>\ngro\u00df, aber so gut aufgeteilt, dass jeder ein passendes Pl\u00e4tzchen<br \/>\nfindet \u2013 auf der Terrasse, drinnen am Fenster, an der Bar oder,<br \/>\nbesonders beliebt, auf den Stufen vor der Eingangst\u00fcr. Der Service<br \/>\nist es gewohnt, dass G\u00e4ste auf das Hamburger Wetter reagieren und<br \/>\nspontan ihren Tisch wechseln.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nK\u00fcche hat Anspruch (Penne Bolo gibt\u2019s nur f\u00fcr Kinder), bleibt<br \/>\naber nah am Vertrauten: ein Thunfisch-Carpaccio, belegt mit Garnelen,<br \/>\nKirschtomaten und Avocado \u2013 optisch beinahe eine Pizza.<br \/>\nRinderfiletspitzen rare<br \/>\nmit geschmortem Apfel, Kartoffelbrei und reichlich Sommertr\u00fcffel.<br \/>\nEine exakt gegrillte und filetierte Dorade mit Puttanesca bianca<br \/>\n(also viele Oliven und Kapern, aber keine Tomaten). Die W\u00fcrzung<br \/>\nwirkt oft etwas verhalten, was bei den guten saisonalen Produkten<br \/>\naber nicht weiter schadet. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und<br \/>\ndann ist da eben Strato Cotugno, der als K\u00fcchenchef firmiert, aber<br \/>\nvor allem ein sehr pr\u00e4senter Gastgeber ist. Irgendwie scheint er<br \/>\njeden hier schon ewig zu kennen \u2013 die Servicemannschaft ohnehin,<br \/>\naber auch seine Kunden. Schon beim zweiten Besuch f\u00fchlt man sich zum<br \/>\nStammgast bef\u00f6rdert. Wer so etwas mag (und 10 Euro f\u00fcr eine Flasche<br \/>\nWasser \u00fcbrig hat), ist im Il Cantuccio gut aufgehoben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Michael<br \/>\nAllmaier\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"http:\/\/il-cantuccio.de\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Il<br \/>\nCantuccio<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eppendorfer<br \/>\nLandstra\u00dfe 36 \u00b7<br \/>\nTel. 69691495\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In<br \/>\nder Katharinenkirche ist gerade die Kunstinstallation Gaia<br \/>\nzu erleben. Am kommenden Dienstag findet dort das &#8222;Flexible<br \/>\nSchm\u00f8kern&#8220; statt: Man trifft sich und liest in selbst mitgebrachten<br \/>\nB\u00fcchern. Es gibt auch einen B\u00fcchertisch, dieses Mal mit Lekt\u00fcre<br \/>\nzum Thema &#8222;Innehalten, Selfcare und Achtsamkeit&#8220;. Mit einer<br \/>\nEinf\u00fchrung zu der Kunstinstallation im Kirchenraum beginnt diese 11.<br \/>\nVeranstaltung der Reihe, anschlie\u00dfend wird eine Stunde gelesen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Flexibles<br \/>\nSchm\u00f8kern&#8220;, 15.7., 18.30 Uhr; Hauptkirche St. Katharinen,<br \/>\nKatharinenkirchhof 1; Anmeldung ist m\u00f6glich unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-07\/mailto:moin@flexiblesschmoekern.de\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">moin@flexiblesschmoekern.de<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Die K\u00f6hlbrandbr\u00fccke bei Nacht            \u00a9\u00a0Vera Lettau<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Neulich<br \/>\nim Supermarkt. Der Strichcode am Basilikumt\u00f6pfchen will sich partout<br \/>\nnicht einscannen lassen. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen packt<br \/>\ndie Mitarbeiterin an der Kasse das widerspenstige Teil mit zwei<br \/>\nH\u00e4nden und sagt energisch: &#8222;Ergib dich, wenn du mitwillst!&#8220; Jetzt<br \/>\nklappt es.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Margit Tabel-Gerster\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier kostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, auf einer Ungarn-Reise vor ein paar Jahren entdeckte ich in der Budapester Wohnung eines&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":258959,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[59373,78851,27753,78852,29,2016,30,692,78853,54546,40548,78850,37979,500],"class_list":{"0":"post-258958","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-carlo-von-tiedemann","9":"tag-chimamanda-ngozi-adichie","10":"tag-christina-block","11":"tag-dan-brown","12":"tag-deutschland","13":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","14":"tag-germany","15":"tag-hamburg","16":"tag-ian-mcewan","17":"tag-isabel-allende","18":"tag-joachim-lux","19":"tag-kirsten-fehrs","20":"tag-martin-suter","21":"tag-viktor-orban"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114832638120430923","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258958"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258958\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/258959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}