{"id":259928,"date":"2025-07-11T13:04:11","date_gmt":"2025-07-11T13:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/259928\/"},"modified":"2025-07-11T13:04:11","modified_gmt":"2025-07-11T13:04:11","slug":"umstrittene-spd-kandidatin-vorwuerfe-gegen-brosius-gersdorf-plagiatsjaeger-sieht-drei-moeglichkeiten-wer-wo-abgeschrieben-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/259928\/","title":{"rendered":"Umstrittene SPD-Kandidatin: Vorw\u00fcrfe gegen Brosius-Gersdorf \u2013 Plagiatsj\u00e4ger sieht \u201edrei M\u00f6glichkeiten\u201c, wer wo abgeschrieben hat"},"content":{"rendered":"<p>Der Plagiatsj\u00e4ger Stefan Weber hat Vorw\u00fcrfe gegen die Juristen Frauke Brosius-Gersdorf und ihren Ehemann vorgebracht. Das hatte erheblichen Einfluss auf die heutige Abstimmung im Bundestag. Weber spricht von \u201edrei M\u00f6glichkeiten\u201c.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Zusammenhang mit Plagiatsvorw\u00fcrfen gegen die beiden Juristen Frauke Brosius-Gersdorf und ihren Ehemann Hubertus Gersdorf hat der Plagiatsj\u00e4ger Stefan Weber betont, dass die Textuntersuchung keine Auftragsarbeit gewesen sei: \u201eEs gab keinen Auftraggeber, wir machen politisch potenziell brisante Untersuchungen fast immer ehrenamtlich\u201c, erkl\u00e4rte Weber auf Anfrage von WELT AM SONNTAG. Ein Mitarbeiter habe ihn am vergangenen Mittwoch auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht.<\/p>\n<p>Es geht um die Habilitationsschrift von Hubertus Gersdorf vom 1998 und die Dissertation von Frauke Brosius-Gersdorf von 1997. Weber weist darauf hin, dass beide Arbeiten \u201efast zeitgleich 1997\u201c fertiggestellt worden seien und f\u00fchrt dazu entsprechende Angaben aus beiden Schriften heran. Damit gebe es, so Weber, \u201edrei M\u00f6glichkeiten\u201c: dass Gersdorf von Brosius-Gersdorf abgeschrieben habe oder umgekehrt. Oder beide h\u00e4tten zusammengearbeitet; dies h\u00e4tte dann im Vorwort ausgewiesen werden m\u00fcssen \u2013 was aber nicht der Fall sei. Eine entsprechende <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/SprachPhilo\/status\/1943593123596165320\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/SprachPhilo\/status\/1943593123596165320&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Erkl\u00e4rung teilte er auch auf X.<\/a><\/p>\n<p>Die Unionsfraktion hatte am Freitagmorgen<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256385642\/Bundestag-Liveticker-Union-und-SPD-sagen-Richterwahl-komplett-ab-Entsetzte-Gruene-stellen-Eignung-Spahns-infrage.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256385642\/Bundestag-Liveticker-Union-und-SPD-sagen-Richterwahl-komplett-ab-Entsetzte-Gruene-stellen-Eignung-Spahns-infrage.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> kurzfristig die Absetzung der Wahl der SPD-Kandidatin Brosius-Gersdorf gefordert <\/a>und dabei auf Plagiatsvorw\u00fcrfe verwiesen. Daraufhin entz\u00fcndete sich eine heftige Diskussion, weil die drei Kandidaten im Vorfeld vom Wahlausschuss mit entsprechend ausreichenden Stimmen des Gremiums \u2013 auch von der Union \u2013 vorgeschlagen worden waren. <\/p>\n<p>Der Bundestag sagte infolgedessen die f\u00fcr heute angesetzten Wahlen von drei Richtern f\u00fcr das Bundesverfassungsgericht ab. Das Plenum fasste einen entsprechenden Beschluss zur Vertagung mit den Stimmen von Linken, Gr\u00fcnen, SPD und Union. Die AfD stimmte dagegen.<\/p>\n<p>Weber wies darauf hin, dass die \u201eSicht der CDU\u201c in dieser Angelegenheit \u201efalsch\u201c sei. Er teilte mit, dass nur die \u201eF\u00e4lle 2 und 3\u201c  f\u00fcr Brosius-Gersdorf problematisch w\u00e4ren \u2013 also, dass sie von ihrem Ehemann abgeschrieben habe oder eine Zusammenarbeit nicht im Vorwort kenntlich gemacht worden sei.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktionschefin Katharina Dr\u00f6ge hatte der Union vorgeworfen, die Plagiatsvorw\u00fcrfe nur vorzuschieben. Hier werde versucht, \u201emit Halbwahrheiten, mit Falschbehauptungen eine angesehene Juristin zu diskreditieren\u201c, sagte sie. Es sei \u201esicher kein Zufall\u201c, dass die Vorw\u00fcrfe des umstrittenen \u201ePlagiatsj\u00e4gers\u201c Stefan Weber ausgerechnet jetzt vorgebracht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>lay mit AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Plagiatsj\u00e4ger Stefan Weber hat Vorw\u00fcrfe gegen die Juristen Frauke Brosius-Gersdorf und ihren Ehemann vorgebracht. 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