{"id":260558,"date":"2025-07-11T18:37:10","date_gmt":"2025-07-11T18:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260558\/"},"modified":"2025-07-11T18:37:10","modified_gmt":"2025-07-11T18:37:10","slug":"niedersachsen-bremen-wieder-ein-femizid-freunde-erinnern-an-getoetete-26-jaehrige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260558\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Wieder ein Femizid? Freunde erinnern an get\u00f6tete 26-J\u00e4hrige"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Wieder ein Femizid? Freunde erinnern an get\u00f6tete 26-J\u00e4hrige<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.07.2025, 18:42 Uhr<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 100 Menschen kommen im Gedenken an die get\u00f6tete Rahma aus Algerien zusammen. Als Tatverd\u00e4chtiger in U-Haft sitzt ein Nachbar der jungen Frau, die eine Ausbildung in Deutschland machen wollte.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Sie lebte nur zwei Jahre in Deutschland und wurde mutma\u00dflich von einem Nachbarn erstochen: Mehr als 100 Menschen haben in Hannover bei einer Kundgebung gegen Femizide um die 26-j\u00e4hrige Rahma aus Algerien getrauert. Die junge Frau arbeitete in einem Krankenhaus und wollte eine Ausbildung zur Krankenpflegerin machen. Am 4. Juli alarmierten Nachbarn aus dem Mehrfamilienhaus in Arnum bei Hannover die Polizei, als sie Hilfeschreie aus dem Treppenhaus h\u00f6rten.<\/p>\n<p>Die Rettungskr\u00e4fte konnten nur noch den Tod der 26-J\u00e4hrigen feststellen. In Untersuchungshaft sitzt ein 31 Jahre alter Deutscher, der in demselben Haus wie Rahma wohnte. Die Hintergr\u00fcnde seien noch unklar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover. Wie die &#8222;Hannoversche Allgemeine Zeitung&#8220; berichtete, soll der Verd\u00e4chtige laut Anwohnern schon fr\u00fcher mehrfach versucht haben, in die Wohnung von Rahma einzudringen.<\/p>\n<p>Gegen den 31-J\u00e4hrigen wird wegen eines T\u00f6tungsdelikts ermittelt. Die Frau sei durch mehrere Stiche in den Oberk\u00f6rper get\u00f6tet worden, sagte der Staatsanwalt. &#8222;Ein Stich ging ins Herz.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Kollegen sammeln Spenden f\u00fcr Eltern der Get\u00f6teten<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Arbeitgebers der 26-J\u00e4hrigen teilte mit: &#8222;Die Nachricht vom \u00fcberraschenden Tod einer Kollegin aus dem KRH Klinikum Siloah hat uns alle, vor allem aber die direkten Kolleginnen und Kollegen, zutiefst best\u00fcrzt. Unsere Anteilnahme gilt der Familie und den Angeh\u00f6rigen.&#8220; Als Zeichen der Solidarit\u00e4t und Verbundenheit h\u00e4tten die Kolleginnen und Kollegen Spenden gesammelt, die den Eltern \u00fcbergeben werden.\u00a0<\/p>\n<p>Die Kundgebung in der Innenstadt organisierte das Netzwerk gegen Femizide Hannover. Als Femizide werden Gewaltverbrechen bezeichnet, bei denen Frauen aufgrund ihres Geschlechts get\u00f6tet werden. Fast t\u00e4glich wird in Deutschland eine Frau umgebracht. Laut Bundesinnenministerium werden knapp 69 Prozent dieser Taten der h\u00e4uslichen Gewalt zugeordnet &#8211; die T\u00e4ter sind also in der Regel Partner oder Ex-Partner.<\/p>\n<p>Im Fall der erstochenen 26-J\u00e4hrigen wird im Internet \u00fcber ein m\u00f6gliches rassistisches oder islamfeindliches Motiv diskutiert. Ein Foto zeigt die junge Frau l\u00e4chelnd mit Krankenhauskittel und Kopftuch. Vor der Kundgebung hatte es ein Gebet in einer Moschee gegeben, an dem laut &#8222;HAZ&#8220; auch der algerische Botschafter in Berlin teilnahm. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der tatverd\u00e4chtige Deutsche nicht vorbestraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Wieder ein Femizid? 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