{"id":260824,"date":"2025-07-11T21:02:11","date_gmt":"2025-07-11T21:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260824\/"},"modified":"2025-07-11T21:02:11","modified_gmt":"2025-07-11T21:02:11","slug":"frankreich-tuerkei-und-eu-wenn-ki-hitler-lobt-ermittlungen-gegen-musks-x-und-grok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260824\/","title":{"rendered":"Frankreich, T\u00fcrkei und EU: Wenn KI Hitler lobt \u2013 Ermittlungen gegen Musks X und Grok"},"content":{"rendered":"<p>Publiziert11. Juli 2025, 21:01<\/p>\n<p>Frankreich, T\u00fcrkei und EU: Wenn KI Hitler lobt \u2013 Ermittlungen gegen Musks X und Grok<\/p>\n<p>Musks Plattform X wird politische Einflussnahme vorgeworfen. Nun beginnen in Frankreich Ermittlungen diesbez\u00fcglich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Simon Misteli\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4fda3e1a-d167-4109-ae2a-2ca5c1744154.avif\" class=\"sc-b1f21c84-1 juVSAe\"\/><\/p>\n<p>Die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden nehmen Ermittlungen wegen des Verdachts der politischen Einflussnahme gegen die Online-Plattform X auf. Demnach steht der Verdacht im Raum, dass die Algorithmen der Plattform so ge\u00e4ndert wurden, dass bestimmte Inhalte und Meinungen bevorzugt verbreitet werden.<\/p>\n<p>Die Ermittlungen richteten sich sowohl gegen die Plattform als auch gegen deren Betreiber, erkl\u00e4rte die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau am Freitag.<\/p>\n<p>Droht Musk eine Freiheitsstrafe?<\/p>\n<p>Im nun eingeleiteten Ermittlungsverfahren geht es laut Staatsanwaltschaft um Vorw\u00fcrfe wie bandenm\u00e4\u00dfig organisierte \u00c4nderung von Datenverarbeitungssystemen und bandenm\u00e4\u00dfiges betr\u00fcgerisches Absch\u00f6pfen von Daten aus Datenverarbeitungssystemen. Der Er\u00f6ffnung des Verfahrens gingen demnach \u00abUntersuchungen und Beitr\u00e4ge\u00bb franz\u00f6sischer Wissenschaftler und verschiedener Institutionen voraus.<\/p>\n<p>Wie Le Monde schreibt, basieren die Untersuchungen auf Artikel 323-2 im franz\u00f6sischen Strafgesetzbuch. Dieser behandelt Straftaten im Zusammenhang mit der Manipulation von automatisierten Datenverarbeitungssystemen. Dabei wird ein Strafma\u00df von bis zu f\u00fcnf Jahren Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von bis zu 150.000 Euro vorgesehen. Bei \u00abbandenm\u00e4\u00dfig organisiertem\u00bb Vorgehen kann die Strafe noch h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n<p>Grok-Algorithmus lobt pl\u00f6tzlich Hitler<\/p>\n<p>Grok, Musks KI-Chatbot, der auf X agiert, fiel in den letzten Tagen mit seinen Antworten auf. Die KI begann, antisemitische Antworten an Nutzer der Plattform zu senden, wie verschiedene Medien berichteten. So lobte sie zum Beispiel Hitler f\u00fcr seine F\u00e4higkeit, mit anti-wei\u00dfem Hass \u00abumzugehen\u00bb. Weiterhin soll sie \u00abeinen zweiten Holocaust\u00bb empfohlen haben, wie der Atlantic schreibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lessentiel.lu\/de\/story\/neue-ki-version-grok-4-von-xai-laeutet-laut-entwicklern-neue-aera-ein-103379820\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Am Donnerstag stellte Musk Grok 4 vor.<\/a> Es k\u00f6nnte also sein, dass die antisemitischen Posts aufkamen, als die neue Version getestet wurde. Am Sonntag aktualisierte xAI laut einer \u00f6ffentlichen GitHub-Seite die Anweisungen von Grok. Dazu geh\u00f6rte die Anweisung, dass die KI bei ihrer Antwort nicht davor zur\u00fcckschrecken sollte, Behauptungen aufzustellen, die politisch unkorrekt sind, \u00absolange sie gut begr\u00fcndet sind\u00bb.<\/p>\n<p>Musk nahm am Donnerstag Stellung dazu: \u00abGrok war zu nachgiebig gegen\u00fcber den Aufforderungen der Nutzer\u00bb, schrieb er auf X. \u00abIm Grunde war er zu sehr darauf bedacht, den Benutzern zu gefallen und sich manipulieren zu lassen. Das Problem wird angegangen.\u00bb<\/p>\n<p>T\u00fcrkei und Polen ermitteln gegen Grok<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lessentiel.lu\/de\/story\/kuenstliche-intelligenz-tuerkisches-gericht-verbietet-elon-musks-chatbot-grok-103378788\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ein t\u00fcrkisches Gericht hat k\u00fcrzlich den Zugang zu Grok gesperrt<\/a>, nachdem er Antworten generiert hatte, die laut den Beh\u00f6rden Beleidigungen des Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan enthielten. Das B\u00fcro des Generalstaatsanwalts in Ankara hat eine formelle Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, wie die BBC berichtet.<\/p>\n<p>Polnische Beh\u00f6rden haben xAI \u2013 das Unternehmen hinter Grok \u2013 bei der Europ\u00e4ischen Kommission gemeldet, weil Grok beleidigende Kommentare \u00fcber polnische Politiker, darunter Premierminister Donald Tusk, abgegeben haben soll. Der polnische Minister f\u00fcr Digitalisierung, Krzysztof Gawkowski, sagte dem polnischen Radiosender RMF FM: \u00abDie Redefreiheit geh\u00f6rt den Menschen, nicht der k\u00fcnstlichen Intelligenz.\u00bb<\/p>\n<p>Folgst Du uns schon auf WhatsApp?<\/p>\n<p>Abonniere unseren Kanal, aktiviere die kleine \ud83d\udd14 und erhalte eine <strong>News-\u00dcbersicht<\/strong> sowie spannende Storys und Unterhaltung <strong>zum Feierabend<\/strong>.<\/p>\n<p>(afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Publiziert11. 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