{"id":260917,"date":"2025-07-11T21:55:13","date_gmt":"2025-07-11T21:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260917\/"},"modified":"2025-07-11T21:55:13","modified_gmt":"2025-07-11T21:55:13","slug":"rueckwaertsgang-nach-rekordhochs-trumps-zollschraube-wuergt-wall-street-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/260917\/","title":{"rendered":"R\u00fcckw\u00e4rtsgang nach Rekordhochs: Trumps Zollschraube w\u00fcrgt Wall Street ab"},"content":{"rendered":"<p>                    R\u00fcckw\u00e4rtsgang nach Rekordhochs<br \/>\n                Trumps Zollschraube w\u00fcrgt Wall Street ab<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.07.2025, 22:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Nonchalance der US-Anleger ist erst einmal dahin. Die j\u00fcngsten Zollank\u00fcndigungen von US-Pr\u00e4sident Trump lassen die Risikofreude an der Wall Street j\u00e4h abk\u00fchlen. Der Bitcoin setzt seine Aufw\u00e4rtsbewegung fort. <\/strong><\/p>\n<p>Nach den Allzeithochs am Vortag haben Anleger an der Wall Street zum Wochenschluss angesichts der j\u00fcngsten Entwicklungen im Zollstreit zu Gewinnmitnahmen geneigt. Nachdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump Z\u00f6lle von 35 Prozent auf Importe aus Kanada angek\u00fcndigt hatte, f\u00fcrchteten Anleger, dass andere Handelspartner mit \u00e4hnlich hohen Strafz\u00f6llen belegt w\u00fcrden. Da beim US-Pr\u00e4sidenten \u00fcbers Wochenende wieder mit neuen Drohungen und Forderungen zu rechnen sei, bleibe das Schlagzeilenrisiko hoch und die Risikobereitschaft entsprechend niedrig, hie\u00df es im Handel. Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> sank um 0,6 Prozent auf 44.372 Punkte, <b>S&amp;P-500<\/b> und <b>Nasdaq-Composite<\/b> erm\u00e4\u00dfigten sich um 0,3 bzw. 0,2 Prozent. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 792 (Donnerstag: 1857) Kursgewinner gez\u00e4hlt, denen 1984 (909) -verlierer gegen\u00fcberstanden. Unver\u00e4ndert schlossen 42 (56) Titel.<\/p>\n<p>Beobachter merkten zwar an, dass die Kanada angedrohten Z\u00f6lle nur f\u00fcr Produkte gelten sollen, die nicht unter das Handelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada fallen. Die Folgen d\u00fcrften daher weit weniger gravierend sein als angenommen. Vielleicht sei Trump aber auch bereit, die Regelungen des Abkommens zu ignorieren, so warnende Stimmen im Handel. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten die Basisz\u00f6lle f\u00fcr den Handel mit den USA bald steigen. Denn Trump plant pauschale Z\u00f6lle von 15 bis 20 Prozent f\u00fcr die meisten Handelspartner. Diese l\u00e4gen damit h\u00f6her als die derzeit geltenden 10 Prozent.<\/p>\n<p>Inflationssorgen treiben Renditen<\/p>\n<p>Anleihen waren trotz der neuerlich schlechten Nachrichten zum Zollstreit nicht gefragt. Sinkende Kurse lie\u00dfen die Zehnjahresrendite um 7 Basispunkte auf 4,42 Prozent steigen. Anleger z\u00f6gen sich wegen des Zollstreits und der daraus m\u00f6glicherweise resultierenden h\u00f6heren Inflation aus US-Anleihen zur\u00fcck, erl\u00e4uterten die Analysten von OFI Investment Asset Management. &#8222;Der f\u00fcnfte R\u00fcckgang der Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe in Folge hat die Erwartung verst\u00e4rkt, dass eine starke Eintr\u00fcbung des Arbeitsmarktes wahrscheinlich nicht das ist, was die Federal Reserve dazu veranlasst, bereits im September die Zinsen zu senken&#8220;, lieferte ING-Analyst Francesco Pesole weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die steigenden Renditen.<\/p>\n<p>Gesunkene Zinssenkungsfantasien und h\u00f6here Marktzinsen st\u00fctzten derweil den US-Dollar, der <b>Dollarindex<\/b> tendierte 0,2 Prozent h\u00f6her. Sein kanadisches Pendant gab jedoch zum Greenback nach. Dem &#8222;Loonie&#8220; stehen nach Ansicht der Commerzbank unruhige Zeiten bevor. Trump d\u00fcrfte den n\u00f6rdlichen US-Nachbarn nicht in Ruhe lassen. <b>Bitcoin<\/b> stieg nach den j\u00fcngsten Rekorden weiter &#8211; um 1,3 Prozent. Nachdem die US-Regierung in diesem Jahr eine strategische Reserve genehmigt hatte, schien auch China seine Haltung zu Kryptow\u00e4hrungen zu \u00e4ndern. H\u00e4ndler berichteten von einem gro\u00dfen Interesse institutioneller Anleger.<\/p>\n<p>Erd\u00f6l deutlich teurer<\/p>\n<p><b>Gold<\/b> profitierte als vermeintlich sicherer Hafen von den wieder hochkochenden Handelsstreitigkeiten und Sorgen vor einer neuen Eskalation im Nahen Osten. Der Preis f\u00fcr die Feinunze stieg um 1,0 Prozent. Die <b>\u00d6lpreise<\/b> zogen um rund 3 Prozent an. St\u00fctzend wirkten sich laut Analyst John Kilduff von Again Capital der Bericht \u00fcber die US-Benzinnachfrage, die Aussage Russlands, man werde die \u00dcberproduktion kompensieren, und die Spannungen im Nahen Osten aus. Dazu gesellten sich Erwartungen weiterer Sanktionen gegen Russland. Berichten zufolge plant die Kartellgruppe Opec+ \u00fcberdies, nach August die F\u00f6rdermengen vorerst nicht weiter zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Nvidia bleibt wertvollstes Unternehmen der Welt  <a title=\"NVIDIA CORP. REGISTERED SHARES DL-,001\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/nvidia-US67066G1040\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752270912_322_chartNG.gfn\" alt=\"Nvidia\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Nvidia<\/strong>  141,06  <\/a>  <\/p>\n<p> Unter den Einzelaktien kletterten <b>Nvidia<\/b> nach dem Rekordhoch des Vortages um weitere 0,5 Prozent. Die Marktkapitalisierung blieb damit \u00fcber der Marke von 4 Billionen US-Dollar. Die Titel des KI-Halbleiterspezialisten hatten in den vergangenen drei Monaten um \u00fcber 50 Prozent angezogen.<\/p>\n<p><b>Boeing<\/b> zogen um 0,3 Prozent an. Berichte deuteten darauf hin, dass der Absturz einer Air India-Maschine wom\u00f6glich nicht auf ein technisches Problem zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, sondern auf einen Pilotenfehler. Die Aktien von <b>Levi Strauss <\/b>r\u00fcckten um 11,2 Prozent vor, nachdem der Jeanshersteller f\u00fcr das erste Gesch\u00e4ftshalbjahr \u00fcberraschend starke Zahlen vorgelegt und seine Jahresziele erh\u00f6ht hatte.<\/p>\n<p>  <a title=\"KRAFT HEINZ CO., THE REGISTERED SHARES DL -,01\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/kraft heinz codl -01-23414744\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752270912_114_chartNG.gfn\" alt=\"Kraft Heinz\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Kraft Heinz<\/strong>  23,20  <\/a>  <\/p>\n<p> Der Lebensmittelkonzern <b>Kraft Heinz<\/b> bereitet offenbar seine eigene Aufspaltung vor. Das Unternehmen erw\u00e4ge, einen gro\u00dfen Teil seines Lebensmittelgesch\u00e4fts in eine neue Gesellschaft auszugliedern, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Kurs gewann 2,5 Prozent. Der Lebensmittelgro\u00dfh\u00e4ndler <b>US Foods<\/b> (+0,3%) plant laut Kreisen die \u00dcbernahme des Wettbewerbers <b>Performance Food<\/b>, deren Kurs legte um 4,9 Prozent zu.<\/p>\n<p>Krypto-sensible Aktien folgten <b>Bitcoin <\/b>nur zum Teil nach oben, der ein neues Rekordhoch erreicht hatte. <b>Microstrategy<\/b> gewannen 3,0 Prozent, <b>Coinbase<\/b> drehten dagegen 0,5 Prozent ins Minus. Nach einer Hochstufung durch Wedbush kletterten die Titel des Kinobetreibers <b>AMC Entertainment<\/b> um 11,2 Prozent.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Freitag-11-Juli-2025-article25892663.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"R\u00fcckw\u00e4rtsgang nach Rekordhochs Trumps Zollschraube w\u00fcrgt Wall Street ab 11.07.2025, 22:36 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":260918,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,871,171,174,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-260917","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-inflation","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-unternehmen","17":"tag-unternehmen-maerkte","18":"tag-wall-street","19":"tag-wirtschaft","20":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114836834106608333","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260917","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=260917"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/260917\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/260918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=260917"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=260917"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=260917"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}