{"id":261078,"date":"2025-07-11T23:28:13","date_gmt":"2025-07-11T23:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261078\/"},"modified":"2025-07-11T23:28:13","modified_gmt":"2025-07-11T23:28:13","slug":"basf-weniger-umsatz-und-weniger-gewinn-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261078\/","title":{"rendered":"BASF: Weniger Umsatz und weniger Gewinn &#8211; Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF korrigiert seine Gewinnerwartungen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr nach unten.<\/b><\/p>\n<p>Vor allem die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten samt <a href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/wirtschaft_artikel,-zoll-folgen-je-nach-bundesland-unterschiedlich-_arid,5791084.html\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\">US-Pr\u00e4sident Donald Trumps Zollpolitik<\/a> d\u00e4mpfen die Erwartungen f\u00fcrs Gesamtjahr. <\/p>\n<p>Die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"BASF\" data-rtr-id=\"be139c317f0526b7ad964c016585196587169ade\" data-rtr-score=\"563.057636887608\" data-rtr-etype=\"organisation\" data-rtr-index=\"7\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/basf?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BASF<\/a> hat im zweiten Quartal 2025 weniger Umsatz und weniger Gewinn erzielt als im zweiten Quartal 2024. Nach vorl\u00e4ufigen Zahlen ging der Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Jahres um 2,1 Prozent auf 15,77 Milliarden Euro zur\u00fcck (2. Quartal 2024: 16,11 Milliarden Euro). Grund waren den Angaben zufolge negative Wechselkursauswirkungen in allen Unternehmensbereichen. Insbesondere im wichtigen Segment Chemikalien (Chemicals), einem der Kerngesch\u00e4ftsfelder der BASF,  haben zudem niedrigere Preise zum Umsatzr\u00fcckgang beigetragen. Das hat der Dax-Konzern am Freitagabend mitgeteilt. <\/p>\n<p>Die verkauften Produktmengen stiegen den Angaben zufolge gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal leicht an, vor allem dank eines deutlichen Mengenwachstums in den Segmenten Agrarchemie (Agricultural Solutions) und Oberfl\u00e4chentechnologie (Surface Technologies). <\/p>\n<p>Laut den durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen  war beim Umsatz f\u00fcr das zweite Quartal 2025 etwas mehr veranschlagt worden, n\u00e4mlich 15,80 Milliarden Euro. <\/p>\n<p>Das Ergebnis (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) der BASF-Gruppe lag im zweiten Quartal 2025 den vorl\u00e4ufigen Angaben zufolge bei 1,77 Milliarden Euro und damit exakt auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen. Allerdings unterschreitet das Quartalsergebnis den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2024: 1,96 Mrd. Euro). Das EBITDA ist die f\u00fcr die BASF ma\u00dfgebliche Gewinnkennzahl Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt f\u00fcr das zweite Quartal 2025 bei voraussichtlich 0,08 Milliarden Euro \u2013 deutlich weniger als zuvor und als angenommen. Bei dem Dax-Konzern laufen bereits Spar- und Personalabbauprogramme. Zum 31. M\u00e4rz hatte die BASF weltweit 111.408 Besch\u00e4ftigte (31. Dezember 2024: 111.822).<\/p>\n<p>Deutlich schw\u00e4cheres Gesamtjahr erwartet<\/p>\n<p>Die BASF teilte am Freitagabend mit, sie passe angesichts der  anhaltenden gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten ihre Annahmen f\u00fcr das Gesamtjahr 2025 an. \u201eDas globale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2025 nach aktuellen Sch\u00e4tzungen weniger wachsen als bisher angenommen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen zur\u00fcckzuf\u00fchren auf die Anfang April angek\u00fcndigten US-Z\u00f6lle und die daraus resultierenden Unsicherheiten am Markt\u201c, schreibt die BASF. \u201eVor diesem Hintergrund wertete der US-Dollar deutlich gegen\u00fcber dem Euro ab.\u201c Das bremst die Exporte aus dem Euroraum, also auch die der BASF. <\/p>\n<p>Das erwartete langsamere Wachstum der globalen Industrieproduktion werde die Nachfrage nach Chemieprodukten weniger stark ansteigen lassen als bisher erwartet, sch\u00e4tzt der weltweit t\u00e4tige Konzern.<\/p>\n<p>Deutlich weniger Gewinn erwartet<\/p>\n<p>So erwartet die BASF eine schw\u00e4chere Ergebnisentwicklung f\u00fcr 2025 als bisher prognostiziert. Das Unternehmen geht nunmehr von einem EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 7,3 Milliarden und 7,7 Milliarden Euro aus \u2013 knapp 10 Prozent weniger als zuvor erwartet. Bisher war von einem Ergebnis von 8,0 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro ausgegangen worden.  Im Gesamtjahr 2024 lag dieser Wert bei 7,9 Milliarden Euro. F\u00fcr die wichtige Liquidit\u00e4tskennziffer Free Cashflow indes rechnet die BASF weiter mit zwischen 0,4 Milliarden und 0,8 Milliarden Euro f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr. <\/p>\n<p>Der Free Cashflow lag auch im zweiten Quartal 2025 den vorl\u00e4ufigen Zahlen zufolge mit 0,53 Milliarden Euro etwas h\u00f6her als im Vorjahresquartal (2. Quartal 2024: 0,47 Milliarden Euro). <\/p>\n<p>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/wirtschaft_artikel,-basf-chef-kamieth-wir-lassen-uns-nicht-unter-zeitdruck-setzen-_arid,5786317.html\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\">BASF-Chef Kamieth: \u201eWir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF korrigiert seine Gewinnerwartungen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr nach unten. 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