{"id":261448,"date":"2025-07-12T02:56:14","date_gmt":"2025-07-12T02:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261448\/"},"modified":"2025-07-12T02:56:14","modified_gmt":"2025-07-12T02:56:14","slug":"tour-de-france-pogacar-wieder-in-gelb-auch-dank-der-giraffe-aus-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261448\/","title":{"rendered":"Tour de France: Pogacar wieder in Gelb auch dank der &#8222;Giraffe&#8220; aus K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>Tourreporter<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 11.07.2025 20:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Tadej Pogacar \u00fcbernimmt nach der 7. Etappe der Tour de France wieder das Gelbe Trikot auch dank seines Teams. Um einen Helfer muss er bangen, Nils Politt widmet er eine Lobeshymne.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/michael-ostermann,autor-michael-ostermann-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Michael Ostermann\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/michael-ostermann-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Staub hinter dem Ziel auf dem H\u00fcgel oberhalb von M\u00fbr-de-Bretagne stand der Portugiese Joao Almeida und sah arg mitgenommen aus. Trikot und Hose waren zerfetzt. Er hatte blutige Wunden an Beinen, Armen und am R\u00fccken. &#8222;Die H\u00fcfte ist am schlimmsten&#8220;, sagte er und griff sich an die linke Seite. Dann stieg er mit gequ\u00e4ltem Gesichtsausdruck in ein Teamauto, das ihn zum R\u00f6ntgentruck unten im Ort brachte.<\/p>\n<p>    Almeida kann wohl weiterfahren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrenddessen wurde sein Kapit\u00e4n Tadej Pogacar f\u00fcr seinen zweiten Tour-Etappensieg in diesem Jahr geehrt und nahm das Gelbe Trikot entgegen, das er am Tag zuvor vor\u00fcbergehend an den Niederl\u00e4nder Mathieu van der Poel abgegeben hatte. Almeidas Zustand tr\u00fcbte Pogacars Freude \u00fcber den Sieg auf der 7. Etappe der Tour de France ein wenig. &#8222;Ich hoffe, er ist okay&#8220;, sagte Pogacar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDa wusste der Slowene noch nicht, dass Almeida zumindest keine schwereren Verletzungen erlitten hat. &#8222;Einen unkomplizierten Rippenbruch links und schwere Hautabsch\u00fcrfungen&#8220; habe Almeida davongetragen, lie\u00df der UAE-Teamarzt Adrian Rotunno sp\u00e4ter mitteilen. Der Portugiese werde beobachtet, aber zur 8. Etappe wohl am Start stehen.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/podcasts\/tourfunk\/7-etappe-ein-sieg-mit-ansage,audio-7-etappe-ein-sieg-mit-ansage-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Sportschau Tourfunk, 11.07.2025 18:36 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas d\u00fcrfte auch Pogacar erleichtern, denn Almeida gilt als sein wichtigster Helfer f\u00fcr das Hochgebirge. Pogacar mag seine Siege alleine feiern, aber auch er profitiert dabei von den Diensten seiner Mannschaft. So auch auf dem Weg nach M\u00fbr-de-Bretagne, wo ihm seine Teamkollegen den Erfolg nach Plan vorbereitet hatten. &#8222;Ich bin sehr stolz darauf, wie wir gefahren sind&#8220;, erkl\u00e4rte Pogacar. &#8222;Heute waren wir nahe an der Perfektion.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Tagessieg auf der 7. Etappe der Tour de France war ein Sieg mit Ansage. &#8222;Wir fahren auf den Etappensieg&#8220;, hatte Pogacar schon am Vormittag am Start in Saint Malo angek\u00fcndigt und dieses Vorhaben dann von seinem Team vorbereiten lassen. Das Ziel in M\u00fbr-de-Bretagne sei ikonisch, erkl\u00e4rte Pogacar, der sich offenbar unbedingt auf jede Seite der Radsportgeschichte eintragen will.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/ma10758548\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        7. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Lobeshymne vom Chef nach harter Arbeit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas bedeutete vor allem einen harten Arbeitstag f\u00fcr Nils Politt, der viele Kilometer an der Spitze des Feldes verbrachte, um die Fluchtgruppe des Tages in Schach zu halten. Stundenlang sah man den K\u00f6lner sich vorne abrackern. Der Vorsprung der Ausrei\u00dfer, zu denen auch der Toursieger von 2018, Geraint Thomas, geh\u00f6rte, wuchs dank Politt nie auf viel mehr als anderthalb Minuten an. &#8222;Das war viel Arbeit, aber die wurde mit dem Sieg belohnt, insofern sehr sch\u00f6n&#8220;, sagte Politt sp\u00e4ter am Teambus recht n\u00fcchtern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPogacar dagegen reagierte mit einer Lobeshymne, als er auf seinen deutschen Helfer angesprochen wurde. &#8222;Nils ist unsere Giraffe&#8220;, begann der Slowene in Anspielung auf die 1,92 Meter L\u00e4nge des K\u00f6lners. In den ersten Tagen habe Politt ein wenig gelitten, erz\u00e4hlte er. &#8222;Aber jetzt, wo es drauf ankommt, zeigt er, dass er einer der besten Domestiken der Welt ist, wenn nicht sogar der beste f\u00fcr den Job. Nils Politt ist einzigartig.&#8220;<\/p>\n<p>    Der beste Fahrer der Welt im wohl besten Team<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolitts Job war rund 20 Kilometer vor dem Ziel getan, dann \u00fcbernahmen andere die Aufgabe, Pogacar den Sieg vorzubereiten. Tim Wellens etwa, der seinen Kapit\u00e4n in den Schlussanstieg f\u00fchrte. Und sp\u00e4ter Jhonatan Nav\u00e1rez, der es nicht nur schaffte, auf den letzten zwei steilen Kilometern mit den Favoriten mitzufahren, sondern Pogacar auch noch den Sprint anzufahren, den dieser dann vor seinem \u00e4rgsten Widersacher Jonas Vingegaard gewann.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPogacar &#8211; unbestritten der derzeit beste Radfahrer der Welt &#8211; schafft viele Dinge im Alleingang, aber auch noch eins der besten, wenn nicht das beste Team der Welt um sich zu haben, macht ihn noch unangreifbarer. Das mit einem von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem Budget von angeblich rund 60 Millionen Euro ausgestattete UAE-Team kann Pogacar locker Helfer von diesem Kaliber zur Seite stellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUmso gl\u00fccklicher d\u00fcrfte der Slowene sein, dass Almeida &#8211; Sieger der Tour de Suisse im Juni und Vierter der Tour de France im vergangenen Jahr &#8211; offenbar weitermachen kann. Pogacar wird ihn brauchen auf dem Weg zu seinem vierten Toursieg. Am Wochenende folgen zwei Flachetappen, die Pogacar in M\u00fbr-de-Bretagne schon als Ruhetage bezeichnete, die Almeida aber irgendwie \u00fcberstehen muss, genau wie die anstehende Etappe im Zentralmassiv. Danach folgt der Ruhetag, bevor es in den Pyren\u00e4en dann ernst wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tourreporter Stand: 11.07.2025 20:20 Uhr Tadej Pogacar \u00fcbernimmt nach der 7. 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